What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

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00:00:01:

00:00:07: Heute geht es um eine Frage, die für viele Agenturen und Marken gerade ziemlich zentral ist.

00:00:11: Wie erzeugen wir in Zukunft eigentlich noch Wirkung für Marken, für die wir arbeiten?

00:00:16: Ganz konkret geht's um die Entwicklung weg von reimem Media-Druck also Paint Media, weg vom Content Push hin zu einem Earned First Mindset das immer größere Rolle in der Markenkommunikation spielt.

00:00:27: Ich selbst räume mich riesig drauf, darüber ein bisschen mehr zu lernen.

00:00:30: Weil ich finde man merkt das wirklich bei allen Briefings, bei allen Kunden und bei sehr vielen Cases die da draußen gerade auch in der Fachpresse unterwegs sind wie sehr es sich ändert von so einem typischen Kampagnenaufbau der Big Idea und vielen Assets hin zu einer ganz anderen Logik Die dahinter steckt.

00:00:46: und ich freue mich sehr, heute mit Julia Reisch um Christoph Schnabel von MSL darüber zu sprechen.

00:00:51: MSL ist ein globales Netzwerk für Public Relations und strategische Kommunikation das so Pupilices Group gehört.

00:00:57: Man ist immer erstaunt was alles so Püplices Group gehört!

00:01:01: MSL also auch.

00:01:02: Ich stelle kurz beide vor damit ihr den Background habt.

00:01:05: Julia Reisches Partnerin Brand Activation arbeitet seit über zwanzig Jahren mit FMCG Kunden zusammen.

00:01:11: Sie kommt ursprünglich aus dem Journalismus.

00:01:12: Das ist mir sehr sympathisch und bringt damit einen sehr klaren Blick auf Relevanzsubstanz.

00:01:16: Und gute Geschichten mit, ein nicht ganz unwichtiger Faktor in Sachen Iron-Media.

00:01:21: Ihr Kollege Christoph Schnabel ist Head of Creative Strategy bei MSL.

00:01:25: Er beschäftigt sich intensiv mit ihren Förstansätzen, Creator, Ökosysteme und kultureller Relevance als Wachstumstreiber.

00:01:32: Diese Kombi finde ich vielversprechend!

00:01:33: Ich hätte das Thema toll.

00:01:35: Ich freue mich riesig und ihr Lieben, herzlich willkommen!

00:01:40: Danke.

00:01:41: Wir freuen uns sehr, heute hier zu sein!

00:01:43: Ihr habt ja auch eine tolle These mitgebracht also die Entwicklung irgendwie weg von diesem ganzen Push-Content hinzu.

00:01:52: Earn First ansetzen was ich total spannend finde.

00:01:55: erzählt mal weil ihr seid ja in einer auch noch anderen Logik in euren jeweiligen Rollen groß geworden in der Branche.

00:02:03: Was habt ihr festgestellt?

00:02:04: Was hat sich in den letzten Jahren verändert?

00:02:07: vielleicht auch warum oder

00:02:09: für spürbar

00:02:10: wann in welchen schritten?

00:02:12: ja wahnsinnig viele.

00:02:14: ich glaube es kommt total auf den blickwinkel an dem man es erzählt.

00:02:17: wir haben da vorne mal drüber gesprochen.

00:02:18: als ich in der agentur angefangen habe gab's auf kundenseite den titel brand pr manager.

00:02:23: noch gab es sehr sehr häufig.

00:02:25: die gibt es heute nicht mehr.

00:02:26: also die menschen gibt es natürlich noch.

00:02:27: aber diese rolle wird so nicht mehr benannt sondern die services die ist bei uns angefragt werden.

00:02:32: die liegen jetzt Bei regulären Brandmanager teilweise auch auf Mediasite.

00:02:37: Also da haben sich die Ansprechpartner schon total geschiftet und wir sehen natürlich, dass vielleicht das entscheidende Rebellion auf Konsumentenseite gucken, ein total verändertes Rezeptionsverhalten, ganz anderen Anspruch an Kommunikation.

00:02:48: Das ist stark von Social Algorithmen getrieben aber hat grundsätzlich mit unserem großen Thema Relevanz zu tun, dass ich mir Aufmerksamkeit oder zumindest den daraus resultierenden Impact nicht mehr einfach kaufen kann mit extrem hohen Möder-Budgets, sondern dass sich Relevanz gewinnen muss.

00:03:07: Und das ist was wo wir mit unserer Arbeit versuchen für unsere Kunden darauf einzuzahlen.

00:03:14: Du musst dir schon gesagt, ich hab vor zwanzig Jahren in der Branche angefangen und tatsächlich bin ich wirklich ganz klassisch in der PR eingestiegen.

00:03:21: Und da war ganz faszinierend!

00:03:22: Wir haben ja immer die Journalisten als Gatekeeper, die letztendlich gesagt haben also das Thema kommt jetzt in den Medien und das kommt nicht.

00:03:29: Das war unsere Arbeit komplett darauf fokussiert zwar immer schon coole Narrative zu entwickeln, die zu begeistern weil wir wollten sie als Gate Keeper letztendliche überzeugen aber es war total fokassiert darauf.

00:03:39: Es ist... Letztendlich war das zehn.

00:03:42: In den letzten fünf, sieben Jahren hat sich das total verändert.

00:03:46: Einfach durch die Veränderung der Medienlandschaft, dass sich das alles diversifiziert und fragmentiert hat

00:03:52: usw.,

00:03:53: sind Spielen die Journalisten für uns eine untergeordnete Rolle.

00:03:57: Und letztendlich müssen wir die SPR ganz anders greifen.

00:04:02: Wir reden jetzt immer nur noch von earned und earned ist tatsächlich so ein Ecosystem.

00:04:08: ganz kleiner Teil von.

00:04:09: Aber letztendlich spielen da Communities, Creator, Sculpture-Thema die Trends hier aufkommen riesige Rolle und damit hat sich natürlich erstens alles was wir an Profilen brauchen in der Agentur aber auch wie wir an die Arbeit herangehen ist es eklatant verändert.

00:04:26: Was bleibt ist dass wir letztendling immer wieder Dialoge anstoßen wollen, Themen setzen wollen, immer wieder mit Narratives Storytellingen.

00:04:33: also dieses Earned Thema bleibt Expertise und DNA, weil wir einfach das schon immer so gemacht haben.

00:04:42: Aber tatsächlich hat sich der Outcome und wie wir arbeiten müssen mit wem wir eigentlich sprechen?

00:04:50: Und was wir auch beachten müssen?

00:04:52: Wie wir das alles orchestrieren müssen?

00:04:54: Also eklatant verschoben!

00:04:56: Ich glaube, wie du gerade gesagt hast, mit wemen wir sprechen müssen... Das eine ist ja sozusagen statt der Journalisten und Journalistinnen kommen auf der anderen Seite jetzt plötzlich ganz andere Player PR und Qualitätsmedien eben nur noch.

00:05:09: ein Teil des Portfolios ist sehr gering.

00:05:12: Früher war das wahrscheinlich einer der größten, wenn du irgendwo Echo haben wolltest.

00:05:16: Und gleichzeitig wird es sich auf Kundenseite wahrscheinlich auch verändert haben weil das finde ich auch immer wieder spannend ähnlich wie das Feld Social Media auch gewandert ist.

00:05:25: also ich weiß nicht so wahrscheinlich immer noch in Unternehmen mal im Bereich Corporate Communications Mal im Bereich Marketing.

00:05:31: Wo liegt denn aus eurer Sicht im Moment, wenn ihr mit eurem Ansprechpartnern umgeht.

00:05:36: das Thema earned?

00:05:38: Du hast es ja selbst in deinem Interview zur Agentur Frau des Jahres.

00:05:42: Hätte sich Glückwunsch noch mal gesagt!

00:05:44: Du denkst auch über earned nach und zwar nicht irgendwie als Nachklapp oder Anhängsel sondern direkt im Beginn der Konzeption.

00:05:50: Das ist das was wir auch spüren.

00:05:51: Wir waren früher oft in Prozessen großen Kreativagenturen.

00:05:54: Ja stand alles.

00:05:55: Alles war fertig.

00:05:56: die erstes waren durch egal ob Toolkit adaptiert oder selbst Markt gemacht Und dann hat man hinten rausgesagt, ah, kann nicht jemand auch noch ein Pressemitteilung verschicken.

00:06:04: Wir haben noch vierzigtausend Euro, kann niemand Influencer dafür buchen?

00:06:06: Das war der Punkt wo wir am Ende eine Nahrungskette reinkamen und es war natürlich nur noch so halbwegs gut aufzufangen wenn die Idee, die am Anfang stand vielleicht ... Wenn der Insight nicht komplett zu Ende gedacht war aus einer konsumenten Perspektive und wenn's einfach schwierig war in volatilen Umfeldern damit Relevanz zu erzeugen.

00:06:23: was jetzt passiert ist dass wir nicht immer aber in immer mehr Fällen mit in den Anfang reingeholt werden mit der Medienagentur, mit der Kreativ-Agentur zusammen im Kern drüber nachzudenken.

00:06:33: Die Geschichte die wir da für die Marke oder das Produkt oder für den Launch bauen wollen wo es dann Thema was aktuell relevant ist von dem wir sicher sind es erzeugt Resonanz es erzeugt Dialog wird darüber gesprochen vielleicht orchestriert durch Media amplifiziert durch Media aber eben mit wirklich gewonnener Relevanz aus einem Thema

00:06:55: Unsere Ansprechpartner sind auch nicht mehr die PR-Berater oder die PR Abteilung.

00:07:00: Letztendlich sind unsere Ansprechparter Marketiers, auch Media und das hat sich komplett verwandelt.

00:07:06: also die früheren AnsprechPartner sind all ins Marketing gewechselt.

00:07:09: wir haben eigentlich fast fast gar nicht mehr.

00:07:12: Ich will jetzt nicht ausschließlich sagen, weil es gibt schon noch ein oder zwei Fälle wo unsere Ansprechpartner in der Kommunikationsanteilung sitzen aber da ist dann immer der Gap dass dieses Silo-Thema wieder aufgebrochen werden muss und wir gucken müssen wie wir das verschränken und die auch intern immer noch gucken müssen, wie sie das verschrecken, weil das bei Unternehmen natürlich eine totale Reise ist, wo die sich momentan befinden.

00:07:33: Viele sind den Schritt schon gegangen andere haben das doch nicht getan und das ist auch eine Herausforderung letztendlich dort.

00:07:40: Ich sehe auch nur, dass die Integration der Abteilung und der Kompetenz nach Unternehmensseite voranschreitet.

00:07:46: Also natürlich stimmt man sich viel intensiver zu Themen, zu Innovationen, zu unterschiedlichen Aspekten wie die Newswert haben aus.

00:07:55: aber was ich feststelle ist in dem Bereich Corporal Communications ist viel stärker dieses Natürlich so Themen wie Krisenmanagement und diese typischen Corporate Nachrichten, die dann übermittelt werden.

00:08:06: Häufig auch das Thema von Finanzthemen und ähnlichen Sachen sind da sehr stark an.

00:08:12: Und alles was wirklich mit der Marke, mit Produkten, mit Leistung, mit Reputation zu tun hat ist ein bisschen stärker in den Marketing behaltlich gegangen.

00:08:19: Das ist ja auch das, was ihr wahrscheinlich unter BrandPR im weitesten Sinne versteht.

00:08:23: Und das steckt ja schon im Namen.

00:08:25: also die Marke wird sehr häufig im Marketing im Bereich des CMOs verantwortet.

00:08:30: Insofern finde ich auch spannend, dass es da auch immer wieder Bewegungen und Wanderung gibt weil ähnlich ist das ja bei uns auch so wie er jetzt auch den Entwicklungsprozess beschreibt.

00:08:39: Und wir

00:08:39: können letztendlich genau wie du das jetzt sagst von Anfang an so ein Stück weil dieses Risiko ist, wir sagen Brand Safety Check machen

00:08:45: usw.,

00:08:46: weil wir das tatsächlich aus unserer DNA heraus auch gewohnt sind zu tun.

00:08:49: aber früher war das stärker in diesem Unternehmens-Kontext angesiedeln.

00:08:54: Das ist jetzt direkt dann auch, kann von Anfang an auch mitgedacht werden und letztendlich auch bewusst mit begleitet werden?

00:09:02: Erklären wir mal das Risikoassessment.

00:09:04: Was genau kann man sich darunter vorstellen?

00:09:06: Naja,

00:09:06: wir gucken uns schon an ob die Brandtonality getroffen wird, ob die Equity, also ob die Kommunikationsequity passt, ob es da Trends gesellschaftliche Bewegungen gibt, zum Aufschrei einer Kampagne führen könnte.

00:09:25: und ich meine, dann muss man letztendlich abwägen.

00:09:27: Gar nicht in dem Sinne dass man sagt man macht das nicht sondern sagen gehe ich das Risiko ein will ich das Thema begleiten kann ja auch einen gewissen Mut und Risiko eingehen aber dass man da vorbereitet ist und letztendig präpariert ist und jetzt endlich das auch in einem richtigen Setup dann aufsetzt.

00:09:47: Was wir natürlich da sehr konkret dann auch machen, sind Analysen und Backgroundchecks von Influencern, von Testimonials, von den ganzen Ökosystemen.

00:09:54: Von möglichen Partnern also das wirklich alles durchleuchten, due diligence zu machen und so gucken kann.

00:09:59: Das funktioniert das für die Marke und es ist total sicher!

00:10:01: Und das heißt nicht immer dass wir langweilige Sachen empfehlen und den Werbern ihre Ideen kaputtmachen.

00:10:08: aber das heißt, dass wir wirklich genau gucken Können wir diese Person, oder wie nahe können sie an die Marke ranlassen?

00:10:13: Wo kann es gefährlich sein.

00:10:15: Wo ist das Risiko auch wert?

00:10:16: Da geht's um Einzelne.

00:10:17: Es geht aber natürlich da auch ums ganze Setup.

00:10:19: Also wie divers ist das?

00:10:20: was für Persönlichkeiten, was für Körperformen stelle ich da irgendwie da also wirklich dann ganzheitlichen Blick dafür Wie third parties die ich nahe in die Markel ran lasse was die für eine Wirkung haben könnten?

00:10:32: das machen wir auch.

00:10:33: Jetzt hat ja das, was ihr beschreibt eigentlich auch ein Riesenschiff der eigenen Kompetenzenbeinhalte.

00:10:39: Also man kommt ursprünglich von einer klassischen PR-Arbeit – ich verstehe, also vieles von dem Mindset dahinter und der Denke ist wahrscheinlich ähnlich.

00:10:47: aber ihr habt es eben beschrieben.

00:10:48: Plötzlich muss man in Ökosystem mit Creators statt Journalistinnen irgendwie denken... Ihr habt ja so vor fünf oder sieben Jahren beschrieben hat das angefangen bis jetzt zu den Punkt wo ihr glaube ich euer Format oder das Angebot heißt glaube ich Echo Gegründet habt, auch als Offering-Corp geht unter dem Dach von MSL.

00:11:07: Könnt ihr da einmal so ein bisschen die Transformation beschreiben?

00:11:10: Wie war das für euch, für die Agentur, wie seid ihr strategisch und unternehmerisch als Netzwerk angegangen?

00:11:18: Ich finde es ganz spannend wird, dass du das so fragst.

00:11:20: Wir haben tatsächlich vor sieben Jahren war immer noch das Thema, dass wir diese drei Felder hatten.

00:11:25: Wir hatten PR Influencer und Social Media.

00:11:27: dann haben wir von integrierter Kommunikation gedacht.

00:11:29: Wir hat auch letztendlich Spezialisten meistens in jedem Bereich sitzen die natürlich ein gewisses Know-how und auch Verständnis für die anderen Disziplinen hatte.

00:11:38: Aber es war schon eher so dieses Thema, wie integriere ich das dann gemeinsam von der Kampagne?

00:11:44: Und das war unser Herangein.

00:11:45: Wir haben immer von integrierter Brandcommunication gesprochen in den drei Feldern verzahnten.

00:11:50: Wir hatten tatsächlich gemerkt, dass das einfach nicht mehr funktioniert.

00:11:54: So funktioniert Kommunikation mehr, so funktioniert Earth nicht mehr, also können wir überhaupt nicht mehr ... Arbeiten und haben tatsächlich auch mit den Leuten, die dann gekommen sind sehr bewusst auf eine breite Ausbildung gesetzt.

00:12:07: Also wir haben da nicht mehr die PR-Leute oder die Influenzleute geholt sondern tatsächlich auch geguckt dass sie in der Ausbildung schon über den Tellerrand gucken, die am Schluss hast du dann natürlich eine Lieblingsdisziplin wo du dich dann auch drauf fokussierst.

00:12:21: Aber dieses Verständnis ist ganz stark geschärft und dann haben wir einfach die Arbeitsprozesse ganz anders aufgesetzt und aufgelöst und arbeiten tatsächlich jetzt bei Kunden eher mit Kernteams wo dann wirklich flexibel die ganzen Kompetenzen reinkommen damit wir überhaupt den Kunden anbieten können.

00:12:37: sonst wären ja die Kundenteams riesig.

00:12:39: also das sind alles so.

00:12:40: Themen.

00:12:41: da hat sich tatsächlich auch strukturell in der.

00:12:43: In den Arbeitsprozessen mussten wir wirklich umdenken, also nicht mehr in festen bestehenden Teams.

00:12:50: Sondern im Flexteam nennen wir das immer so.

00:12:52: dann kommen die Kompetenzen dazu und letztendlich haben wir auch diesen Treiklang aufgelösten Arbeiten.

00:13:04: Jetzt hast du es gerade erzählt unter Echo mit den fünf C's.

00:13:07: Und da können dann die Leute haben dann Spezialgebiete die sie besetzen, aber haben meistens zwei oder drei davon.

00:13:15: Also jetzt sehr konkret Content, Creator, Community, Culture und Connection.

00:13:22: das unsere Event, unser Event Teil, das sind die fünf Cs.

00:13:26: Und dann gibt's da einen Creator-Spezialisten Aber der tatsächlich auf jeden Connection Bereich gemacht hat usw.

00:13:31: Da findet auch dort schon die Verzahnung von Setup.

00:13:34: Ich glaube es war schon wichtig dass diese inhaltlichen Kompetenzen nicht neu.

00:13:38: Beispielsweise Influencer Marketing ist historisch gesehen in Deutschland eine PR-Disziplin.

00:13:43: Die ersten Influenzer hießen noch nicht, Influenza hießen Blogger und die wurden im Jahr sieben, zweitausend acht auf Pressekonferenzen einfach mit eingeladen.

00:13:50: Man hat den PR Pakete geschickt und die haben damals da noch irgendwie kostenlos Content auf YouTube eröffnet.

00:13:54: Niemand wusste genau was damit passiert?

00:13:56: Aber die wurden erst mal wie Journalisten behandelt.

00:14:00: Und deswegen hängen auch teilweise Influencer-Etats noch in, sofern es sie noch gibt, in so PR-Departements in Deutschland.

00:14:07: Irgendwann mit einem kurzen Zwischenstopp im Marketing jetzt in die Media gewandelt.

00:14:11: aber da kommen die Ursprüngen nicht her und deswegen können wir das auch.

00:14:14: Wir haben aus dem Jahr zwei Tausend Achtzehn auf der South by unser erstes eigenes Influenza Tool gelauncht.

00:14:18: Das war schon alles da!

00:14:20: Was sich geändert hat durch diese Ansprechpartner ist dass wir lernen mussten, deren Sprache zu sprechen im Bezug auf die Briefing-Prozesse posieren.

00:14:29: Wie überhaupt Kommunikation exekutiert wird?

00:14:31: Zum Beispiel auch in Bezug KPI's und... Wir haben früher immer gesagt, wir sind eine Kommunikationsberatung.

00:14:36: Wir lösen kommunikative Probleme.

00:14:38: Es reicht jetzt nicht mehr.

00:14:39: Kunden kommen zu uns mit Business-Problemen und müssen aufgestellt sein auch diese zu lösen.

00:14:44: Und das ist gar nicht so ein inhaltlicher Schiff sondern eher ein strategischer Prozessualer wie die Sachen verpackten, die wir können natürlich weiter denken und in größeres Zeit darf es mit anderen Agenturen integrieren.

00:14:56: Das finde ich ist auch noch mal ein gutes Stichwort dieses in größeres Set-Ups.

00:15:00: Also, ist es von eurer DNA immer noch so dass ihr beispielsweise mit Kreativagenturen also innerhalb Eures Networks ist ja Sachi und Sachi oder auch anderen mit denen Ihr Partner hat auf eurem Bestandskunden?

00:15:12: dann zusammensitzt?

00:15:14: oder ist es so, dass sich die Etas auch verschieben dadurch das sehr viel Social First.

00:15:19: Also wir sind zwar beörnt first aber auch social first.

00:15:21: natürlich in aller Munde.

00:15:22: ist die Social Media Plattform.

00:15:24: eine der zentralen Abspielorte von Kommunikation sind, daß ich die Etats möglicherweise auch dahin verschieben, dass ihr häufig in einer Liedrolle seid in eurem fünf C-Setang?

00:15:34: Oder wie findet ihr euch auch in der Realität wieder am Tisch?

00:15:39: In der Realität ist es durchaus so, dass die Kreativ-Agenturen berechtigterweise ihre Rolle als Liedangentur behalten.

00:15:45: Das sind sowohl Sachi und Leo bei uns im Netzwerk als auch beim großen Etat wo wir mit Ockwil zusammenarbeiten.

00:15:51: Und das arbeiten wir sehr sehr partnerschaftlich und freuen uns einfach jetzt, dass wir direkt in der Konzeption mit dabei sein dürfen und unsere Gedanken zu Thema Relevanz und irgend damit reingeben dürfen.

00:16:02: Den Kreative Agenturen wird da glaube ich auch zuteilend berechtigterweise im punkto markenführung noch ein bisschen mehr zugetraut.

00:16:09: aber es gibt eine wachsende anzahl von kunden bei denen wir in den lid gehen aufgrund der ziehgruppenbedürfnisse aufgrund auch vielleicht der internen setups und der art von agentur die die brauchen.

00:16:21: eben kein großer Kreativtanker, sondern eher ein Speedboat.

00:16:25: Was auf Kampagnenbasis die Probleme löst und sehr gut in der Orchestrierung ist eine globale Idee auch nach Deutschland bringen kann und hier prüfen kann wie kriegen wir die jetzt relevant gedreht?

00:16:37: das kommt immer mehr und wir freuen uns natürlich darüber

00:16:41: und sagen mal die Denkweise haben es ja vorhin kurz angeschnitten kommt mehr und mehr weg davon, dass die kreativ also erst mal war es ja früher so mediargentur im plan gemacht vor der kreative agentur wusste was das konzept ist.

00:16:52: dann hat die kreativagentur eine big idea entwickelt.

00:16:56: um ganz zum schluss hießes hey können wir das pr seite ich noch amplifizieren?

00:16:59: und kennt jemanden noch drei influencer die wir noch hinteran flanschen können ja also jetzt mal ganze lauf formuliert ihr habt gesagt mehr und meer dreht sich seit von anfang an mit am tisch.

00:17:08: die media glücklicherweise auch gemeinsam mit der krativagenturen euch Wie würdet ihr so ein Prozess heute beschreiben?

00:17:16: Also, angefangen beim Briefing.

00:17:18: Gibt das Briefing häufig schon vor in gewisser Weise, dass es völlig selbstverständlich ist, dass ihr mit am Tisch sitzt?

00:17:24: Ist das was, was sich eigentlich erst ergibt klärt sich dadurch auch die Frage wer hat hier eigentlich den Food auf und orchestriert sozusagen die Partner?

00:17:33: also wie ist im Moment zu euer Prozess oder die Wahrnehmung der Veränderungen in dem Prozess schritten?

00:17:38: Also es verändert sich auf jeden Fall noch nicht überall, dass die Briefings für alle Agenturen gleichzeitig losgetreten werden.

00:17:45: Aber wir merken schon, dass das immer mehr dazu kommt und dass tatsächlich auch einfach Unternehmen merken, dass sie das so tun müssen, dass hier einfach sehr klar am Anfang sagen müssen... Das wollen Sie erreichen?

00:17:56: Da wollen Sie hin!

00:17:57: Und diese Kanäle sind da einfach wichtig und das dann auch definiert ist wer von Anfang an mitgebrieft wird.

00:18:03: Und er isst einfach wie mit Ernt.

00:18:04: Das merken wir einfach immer stärker.

00:18:07: eingeplant und werden das tatsächlich auch bekommen, dass in den Briefings.

00:18:10: Aber es ist ... Man muss schon auch realistisch bleiben.

00:18:15: Es ist noch nicht überall so.

00:18:17: Ich würde sagen bei den Hälften der Kunden, bei den großen Kunden findet das vor allem schon eher statt.

00:18:23: Und es aber auch ein Prozess, dass man das immer wieder weiter verfeinert die Briefing nochmal guckt wie man da Stellschrauben verändert weil wir schon auch merken, Ideal von Anfang an, was so funktioniert.

00:18:40: Aber ... Ich hab schon das Gefühl, dass sich das dahin dreht und ich würde sagen die Hälfte unserer Kunden machen.

00:18:46: Genau!

00:18:47: Und die bei denen unsere Begriffe nicht initial im Briefing mit drinstehen da muss man tatsächlich sagen, dass es eh am ersten noch die Media-Agenturen sind, die uns mal reinholen.

00:18:55: Die natürlich in ihrer strategischen Planung sehen wo sie die Gaps haben und dann auch oft aus einem Effektiven des Denken sagen ah okay das kriegen wir so nicht gelöst wenn nicht jeder Euro nur härter sondern vielleicht auch smarter arbeiten muss was in Non-Working-Earn zu schieben, natürlich immer ein gewisses Risiko.

00:19:14: Aber es ist nicht so.

00:19:15: tun das oft größer, ne?

00:19:16: Dann habe ich den höchsten Mediadruck die krassesten Reichweiten, die ich mir vorstellen kann.

00:19:20: aber wenn's einfach da nur eine TVC-Systeme auf TikTok hochgeladen hat mit zwei Kommentaren oder im besten Fall noch Kommentare werden ausgeschaltet, kann man's vielleicht auch lassen.

00:19:29: Und dann ist es natürlich cool, wenn wir rechtzeitig mit reingeholt werden und unsere Gedanken mit darlassen dürfen.

00:19:35: Was ich ja interessant finde... Das sehr häufig, wenn man als Agentur das Budget auf Kundenseite klärt und auch mal hinterfragt.

00:19:40: Dann ist es so Agentur Honorar X oder Media Y?

00:19:44: Und dann okay, aber Influencer sind im Mediabudget, oder?

00:19:47: Ja ja!

00:19:47: Also das immer noch einmal – und das hat sich tatsächlich noch nicht überall durchgesetzt, dass alle Kunden das gleichermaßen sagt, als ein Medienbestandteil verstehen.

00:19:58: Als Kreativ-Agentur denkst du dann so, Herr Moment, wir müssen ja trotzdem die ganzen Ärzte brauchen.

00:20:03: Die Idee, die Ersitz und all das... Und für Mediagenturen ist es tatsächlich so wie du sagst, es ist eins von mehreren Vehikeln ein zentrales.

00:20:11: letztlich auch die Wirkung der Werbung, die gescheitert wird sicherzustellen.

00:20:16: Deswegen finde ich es interessant, du sagst glaub ich auch Eingangs des Medienagenturen in Teilen auch Influencer Marketing selber anbieten?

00:20:24: Ich meine also die Influenza-Budgets wandeln in die Mediaetars und da gibt's natürlich große Bestrebungen, die natürlich selbst bei sich zu behalten und nicht weiter rauszugeben.

00:20:36: Deutschland ist Im Vergleich einer der teuersten Märkte global für das Thema Influencer Marketing einfach aufgrund der hohen Professionalisierung und der vielen Managements die in Deutschland gibt, da bleiben hat immer mindestens zwanzig Prozent Hängen manchmal mehr.

00:20:50: Und dann brauchst du entweder einen Volumen über den Markt hinweg um das irgendwie gedrückt zu bekommen oder anderes Marta Ansätze wie du es effektiv bekommst.

00:21:00: Da haben wir natürlich jetzt ein bisschen den Vorteil innerhalb des Publissesnetzwerks in Deutschland, dass wir sehr eng sind mit unseren Schwesteragenturen im Bereich Media und diese integrierten Ironset-Ups bauen können.

00:21:09: Wo deren Paidpower ganz stark zur Skalierung beiträgt die auch wahnsinnig gut in der Orchestrierung von diesen ganzen Themen sind aber wir unsere Relevance-Ebene mit dazu addieren können.

00:21:19: das funktioniert für viele viele Kunden sehr sehr gut.

00:21:23: Ja ich finde so kürzlich hatte ich einen Media CEO hier sitzen im Podcast und der hat eben auch gesagt, naja eigentlich sind ja Medienagenturen sehr KPI und Tech Driven.

00:21:35: Und umso interessanter ist ja dann auch dieses Feld des Influencer-Marketings weil es erstmal originär überhaupt nicht zu dem passt was die bisher gemacht haben, ne?

00:21:42: Weil das ja... passt wie zur Brand, dann geht es um den Kontakt.

00:21:47: Dann geht das um diese Frage bis wohin geht unser Konzept ab?

00:21:50: wann übernehmen die?

00:21:52: so zu sagen wie viel Freiheit lässt man?

00:21:54: Das ist ja eine ganz andere Form des Businesses.

00:21:56: also ich verstehe es nimmt ist ein Teil ihrer Wertschöpfung aber möglicherweise nicht dass was sozusagen eins zu eins auch zum Ursprung herkommt.

00:22:03: Es passt

00:22:03: auch ganz oft nicht zu ihren Prozessen.

00:22:05: Es ist einfach teilweise auch im People-Business was wir uns teilweise anhören müssen von Influencern die nicht posten können weil sie verschlafen haben oder denen dann last minute aufgefallen ist, dass das Produkt nicht vegan ist.

00:22:16: Das ist natürlich nichts!

00:22:17: Es ist nicht irgendwie ein Line-Item in einem Dropdown und es klickst du und da ist es richtig krasses People Business was auch oft mit Vertrauen zu tun hat sowohl dem Kunden gegenüber dem du erklären musst Das ist ein Meme, das funktioniert innerhalb der Community des Influencers.

00:22:31: Lass den mal machen so kriegen wir einen Trend gesetzt und auch umgekehrt dem Influencer zu sagen pass mal auf lass uns mal ein paar Meter mit dem Kunden zusammen gehen.

00:22:38: Wir bewegen uns in die Richtung.

00:22:39: wenn das jetzt gut funktioniert hast beim nächsten Mal mehr Freiheit.

00:22:41: also es eine sehr moderierendere Rolle zwischen diesen ganzen involvierten Parteien.

00:22:47: Und das ist Handarbeit!

00:22:50: Glaub ich sofort.

00:22:51: ja also weiß ich auch es halt.

00:22:54: Was ich auch interessant finde, wir sprachen eben von der Veränderung hin zum First Mindset.

00:23:01: Und ihr habt ja gesagt, zu Recht sind Kreativagenturen sehr häufig noch in der Liedrolle, weil sie die Marke sehr gut kennen und in großen Ideen und Konzepten denken.

00:23:10: Und gleichzeitig ist das ja zumindest... Also die haben sich alle weiter entwickelt aber es ist immer noch eine sehr kampanienorientierte Denke, die in vielen Kreative Agenturen da ist.

00:23:23: Wie merkt ihr das im Prozess und im Ringen miteinander um die Idee?

00:23:26: Also ist es immer noch so, man sitzt zwar am Tisch aber dann hat die Kreativ-Agentur irgendeiner muss ja mal anfangen mit einem Aufschlag.

00:23:34: Oder ist es schon ein von vornherein integriert zusammengestelltes Team was auch zusammen ausdenkend und konzipiert?

00:23:40: oder merkt Ihr da noch einen nebeneinander her?

00:23:42: manchmal schickt man vielleicht sogar zwei Ansätze ins Rennen und sagt lass mal gucken welcher jetzt besser in der Präsentation punktet.

00:23:48: also Wie schafft man das?

00:23:50: Wir sind im Social Game mittlerweile so weit, dass es ja immer besser gelingt in den Agenturen.

00:23:55: Früher war nämlich das sozusagen das Anhängsel.

00:23:57: Man hat mal ein paar lustige Social Assets hinten raus oder eine Sonderidee für einen Pitch.

00:24:02: Das war der Klassiker und mittlerweile ist es übrigens auch so, dass die Kreativen früher keine Social-Kreativen sein wollten weil das immer gefühlt kreative zweiter Klasse

00:24:11: war voll.

00:24:12: Das hat sich total gewonnen!

00:24:14: Das ist nicht mehr so.

00:24:16: Auch da finde ich eben interessant, ähnliches ist ja wahrscheinlich auch im Erntbereich festzustellen.

00:24:20: Wenn man sonst immer hinten rausgeguckt hat das nochmal irgendwie eine Mitteilung gemacht wurde oder noch mal ein Influencer gebucht wurde und plötzlich wandert man in der Wertschöpfung einfach weiter nach vorne und es möglicherweise sogar Taktgeber?

00:24:32: Ich glaube von Takt Geber würde ich nur nicht sprechen, das wirklich nur ein Prozess, der sich da gerade entfaltet.

00:24:36: wir haben das immer häufiger dass es wirklich komplett integriert gemacht wird.

00:24:39: Dass wir zu Hothouses mit eingeladen werden, dass wir wirklich gemeinsam Ideen wickeln, das sind oft In meiner Wahl nehme ich auch die besten, teilweise auch von der Performance her.

00:24:48: Es war auch total legitim dass eine etablierte und gut aufgestellte Lead-Agentur, die die Marke gut kennt und ja der Kunde auch die Führung zutraut uns unterschiedliche Routen zeigten.

00:24:57: wir sagen Wir sehen da Örnpotenzial, da eher weniger.

00:25:00: Da sind wir vielleicht ein Risiko.

00:25:01: also das wir einfach dazu beraten.

00:25:03: mit reingehen ist ja auch was in unserer DNA ist Und was wir wirklich noch... Was wir sehr selten haben oder was durchaus schon immer gibt So der beleidigte CD, die seine Idee ganz toll findet.

00:25:15: Und wenn du sagst ja kannst auf jeden Fall machen, kannst du schalten aber es gibt kein Engagement oder da wird niemand drüber schreiben.

00:25:22: Das ist dann netter und strategischer.

00:25:24: Aber vom Prinzip her gibt's einfach dann oft schon so gekränkte Egos weil man sagt das ist bestimmt eine gute Idee aber sie hat... Sie wird keinen Dialog auslösen Da werden Leute nicht keine Ahnung freiwillig tausend UGC Pieces kreieren weil sie es so witzig finden.

00:25:41: Und ich glaube, das kommt aber immer mehr.

00:25:43: Dass die Set-ups eben so gebaut werden, dass wir gar nicht mehr in diese Sackgasse kommen und dass wir so rechtzeitig mit dabei sind, dass vielleicht auch schon mal Springboards geschrieben werden, da ist auf jeden Fall Potenzial drin, dass es in den von uns erwarteten Feldern funktioniert.

00:25:59: Wie stellt ihr denn sicher was ein Wirkung hat?

00:26:04: Also wie kommt ihr auf Ideen oder irgendwie, dass ihr sagt, pass auf Durch diese Ansätze wird ein Dialog ausgelöst.

00:26:11: Ist es, weil ihr Daten basiert mit euren Tools eben auch Trends oder in die jeweiligen Communities?

00:26:18: Oder möglicherweise auch die Zielgruppen, die man ja nicht immer mehr Zielgruppe nennt, manchmal sind sie Needs States, das verändert sich auch immer wieder aber... Wie leuchtet ihr da rein?

00:26:27: Wie ist euer Blick und eure strategische Analyse auch, bevor er dann in die konkreten Ausarbeitungen geht.

00:26:33: Also ich auf der einen Seite bringe einfach wahnsinnig viele Erfahrungen im Bereich mit und können da auch vieles schon erkennen und verstehen wenn will.

00:26:41: das präsentiert bekommen, wenn wir jetzt von Kreativagenturen oder so sprechen.

00:26:45: Auf der anderen Seite glaube ich ist natürlich ein ganz, ganz riesen Thema dass wir uns Trends genau angucken und was gesellschaftliche Strömungen sind, was da passiert und dann arbeiten wir tatsächlich in so einer Art Newsdesk-Logik.

00:26:58: Das kommt ja auch aus dieser PR-NNA heraus.

00:27:02: Wir haben letztendlich Tools mit denen wir Social Listening Tools, also diverseste Tools mit den wir uns angucken, was passiert da draußen?

00:27:09: Was passiert im Web?

00:27:10: das passiert aber generell auch in gesellschaftlichen Kontext.

00:27:15: Das fließt dann letztendlich zusammen.

00:27:17: und dann haben wir aber neben der Tool oder dem Tech Deck natürlich auch Human Intelligence, wir sind auch der festen Überzeugung dass das extremst wichtig ist weil die können letztendling ein Stück weit angucken was in diesem desk zusammenläuft und so ein stückweit auch das orchestrieren auch moderieren sich angucken, was einen stufen und einschätzen was relevant ist.

00:27:41: Und dass oftmals dann auch schon durch eine brand Brille.

00:27:45: Also, dass die dann schon gucken für welchen Kunden könnte das passen?

00:27:49: Wo sind gerade Strömungen zu sehen, die vielleicht auch für mehrere kundenrelevant sind?

00:27:53: Wo muss man vielleicht auch aufpassen weil das ein Thema ist was vielleicht eine Kampagne betreffen könnte.

00:27:57: also das ist tatsächlich wir arbeiten da wie Ja, wir nennen das auch Newsdecks letztendlich.

00:28:03: Da kommt alles reingeflossen und dann haben wir ein Team die sich das mit Trends Scouts angucken in kulturellen Kontext setzen.

00:28:09: Und das funktioniert tatsächlich total gut.

00:28:11: Schätzen die Kunden auch total?

00:28:13: Weil sie dann schon etwas... Also manche wollen es gar nicht kuratiert haben, ne?

00:28:17: Die wollen tatsächlich total offen alle Trends und alles wiedergespiegelt bekommen was wir so sehen aber tatsächlich von vielen Marken und Unternehmen einfach schätzen dass wir's auch schon stückweit kuratieren gucken was für Sie relevant sein kann Und geben das den weiter?

00:28:32: Im besten Fall machen wir auch schon Aktivierungsideen und setzen es um.

00:28:37: Aber wir arbeiten da auch in diverser Konstellation, dass wir's reingeben mit anderen Agenturen zusammen uns das angucken und das dann dort evaluiert wird.

00:28:46: Was wir zu dieser internen Experten-Ebene und den Tools oft und gerne mit dazu ideen ist tatsächlich so eine externe Board oder Penellogik.

00:28:54: Das klingt jetzt total banal aber einfach durch die Kontakte mal bei dem Medium anzurufen Brigitte anzurufen und sagen, hey ein Food Trend in dem Bereich.

00:29:02: Geht da bei euch dieses Jahr noch was?

00:29:03: Oder was macht ihr zu wiesen?

00:29:05: Wofür ist da Raum?

00:29:07: Das ist etwas das wir häufig machen also wirklich einfach mit Journalisten sprechen.

00:29:10: gibt's da Resonanzräume, passt durch das in die Planung rein mit der Marke.

00:29:13: Funktioniert es irgendwie für euch?

00:29:14: Ist das gar kein Thema?

00:29:16: Das einfach cross-to-checken neben den eh schon bekannten Themenplänen, die wir jedes Jahr screenen und darauf Kommunikationsplanungen machen wirklich ... Der direkte Anruf funktioniert das für dich total wichtig!

00:29:25: Das machen wir auch mit Influencern oft auch in Konzeptionsphasen.

00:29:29: Machen wir so genannte Creator Days bei denen wir schon relativ weit gedrohene Ideen mit Influence aus unterschiedlichen Segmentenspiegeln erst mal gucken.

00:29:39: Glaubt ihr, das resoniert bei euren Communities?

00:29:42: Was haben die dafür?

00:29:43: Fragen dazu und wie könnte Content bei euch aussehen.

00:29:45: Da kommen unfassbar spannende Sachen aus.

00:29:47: Ein großer Home-Appliance-Kunde der bei einem neuen Handrührgerät ganz bestimmt einen Spin setzen wollte Und die Crater haben es gesehen, weil sie heißt total cool, sieht fleshy aus.

00:29:57: Aber wir können euch sagen Das erste was unsere Communities fragen werden ist Wieviel Kilo Hefeteig?

00:30:03: Da hat niemand dran gedacht.

00:30:05: aber diese Bugcrater wussten das wurde die Kampagne nicht komplett umgeworfen, aber um diese Parts ergänzt.

00:30:10: Und das machen wir immer öfter, Creator als Multiplikatoren schon ganz früh in die Konzeption mit reinzunehmen und die checken zu lassen.

00:30:15: Wie fühlt sich es an?

00:30:17: Funktioniert es auf Social?

00:30:18: Ist der Content vollständig?

00:30:19: Functionieren die Botschaften?

00:30:20: ist das zu viel?

00:30:21: Und wie würden Sie es bei sich weiter erzählen und darauf dann direkt nebenan und so gehen?

00:30:24: Es war etwas was sehr gut funktioniert!

00:30:26: Habt ihr feste Creator an Bord, die ihr auch exklusiv managt?

00:30:30: Oder ist es im Prinzip so, dass egal für welche Idee, für welche Community ihr einfach all die Creatorscreen, die theoretisch jedes Jahr um den oder die Bestmögliche rauszusuchen?

00:30:41: Das hat eine bewusste Entscheidung.

00:30:42: Wir haben da immer wieder rum überlegt.

00:30:44: wir haben unsere Datenbank mehr than tausend Creator, die bei uns angelegt sind auf die wir schnellen Zugriff haben.

00:30:48: aber wir wollen unseren Kunden ermöglichen theoretisch alles im Markt Indikapane agieren zu können was Sinn macht, ob das dann ein Medium mit seinen Social-Kanälen ist.

00:30:59: Hundert Nano Creator oder zwei ganz große... Das entscheiden wir gemeinsam strategisch mit dem Kunden, was am besten funktioniert und wollen dem nicht so wegnehmen.

00:31:13: Wenn du bei denen in deren iPhones auf WhatsApp guckst, die haben natürlich unter den ersten fünf Kontakten große Creator.

00:31:19: Wo wir natürlich auch mal schnell anrufen können.

00:31:21: Wir brauchen jetzt ganz kurzfristig noch ein Asset.

00:31:23: würde das für dich funktionieren?

00:31:24: also dieser direkte Zugriff und Austausch?

00:31:26: da haben wir natürlich schon so ein bisschen gelernte Fahre wo wir sagen okay wir haben da schon paar Leute von ihnen wissen wie sie funktionieren und da holen wir es auf jeden Fall mit drauf.

00:31:35: Aber strategisch wollen wir uns die Offenheit bewahren, dem Kunden jeden, jederzeit Party angedeihen lassen zu können.

00:31:41: Wer dir braucht und dann nicht das im Jahr hundert Leute uns zu limitieren, die den abverkaufen müssen?

00:31:46: Mir finde ich auch absolut sinnvoll.

00:31:48: Man hätte ja auch nicht das Gefühl oder andersrum man hätte das Gefühl es ist ein bisschen von der Stange... Ja!

00:31:52: ...und nicht so tailor made wie es dann die Marko-Situation mit dem Thema erheucht.

00:31:58: Was sind für euch relevante Infos zu kreatern?

00:32:02: Worauf achtet ihr also?

00:32:04: ist Ich weiß nicht, früher war es ja bei Influencern reichweit.

00:32:07: Davon wäre er wahrscheinlich einigermaßen weg oder?

00:32:11: Ja voll... Die Pipsis Group hat letztes Jahr auf globaler Ebene Captivate gekauft.

00:32:16: Das ist eine Plattform mit der wir analysieren und tatsächlich waren's früher nicht reichweite.

00:32:22: Es ist leider in Teilweise immer noch die Follower wo auch uns hier im Oma gerne drauf präsentiert.

00:32:28: Zwei Millionen!

00:32:29: Ist ja ganz toll Das hinter großem deutschen Creator mit teilweise über einer Million Follower, teilweise nur so, keine Ahnung, zehn, fünfzehntausend Views auf eine Story stehen.

00:32:39: Da achtet niemand drauf.

00:32:40: D.h.,

00:32:41: auf Actual Reach wie viel erreicht diese Person mit einer Story mit einem Reel zu gucken?

00:32:45: Das ist schon ziemlich gut!

00:32:47: Also das verrät einem schon ziemlich viel... ...ist im Endeffekt aber genau wie ein Like heute eigentlich nur eine Vanity-Metric d.h.

00:32:53: wo wir richtig darauf gucken und wo es wirklich spannend wird.

00:32:57: Es sind entweder so High Intent-Metriken, es ist ein Kommentar.

00:33:01: Das ist ein Share, das ist safe.

00:33:03: gerade wenn ich jetzt wieder im Bereich Food bin, sagt mir das total viel, wenn sich jemand das Rezept mit meinem Käse abspeichert dass der das wahrscheinlich auch nachkauft dem Supermarkt den Käse und ist damit nachgeguckt also.

00:33:14: Ist eine super Aufschlussreich!

00:33:16: Und tatsächlich besonders wenn wir auf TikTok gucken, wenn wir jetzt Meter sprechen wollen VTR oder halt wie weit wird ein Contentpiece geguckt?

00:33:24: Das ist ja das innere Interesse der Plattform, Menschen möglichst lang drauf zu halten.

00:33:28: Deswegen ist ein Content-Peace was eine Person möglichst lange auf einer Plattform bindet dass das was am besten daraus hinten performt.

00:33:34: und daher gucken wir da ganz stark darauf Gerade bei Assets, wo einfach auf unserer Macherteil raus.

00:33:41: Die Marke und das Produkt vielleicht nicht in den ersten drei Sekunden vorkommen sondern eher so acht, neun, zehn ist dann wirklich spannend zu gucken.

00:33:47: wie viele Menschen sehen das dann tatsächlich?

00:33:49: Dann die Kommentare rein zu gucken.

00:33:51: wer fragt nach wie viel produktbezogene Kommentare habe ich?

00:33:53: Wie ist das sentiment im Allgemeinen und was passiert denn da hinten raus?

00:33:56: Und da sind natürlich auch integrierte setups mit Media-Angenturen, die einem helfen zu messen, im Zweifelsfall sogar zu gucken, wie wirkt sich das irgendwie auf Brand Health Matrix aus, dann wird es richtig spannend.

00:34:06: also wir gucken wirklich Natürlich auch diese ganzen Stufen vorher, ne?

00:34:10: Wie ist die ... Die Audience des Influencers wie weiblich und männlich.

00:34:14: Es gibt einen vielen Aufschluss aber eigentlich ist das die Performance des einzelnen Content Pieces für eine Marke, die wirklich sagt der Creator hat funktioniert oder nicht.

00:34:23: Und all diese Informationen zu den Creators saugt ihr das sozusagen von den Social Media Plattformen über unterschiedliche Schnittstellen bei ihren Analysen ab also all das was frei verfügbar ist Karwin in die Accounts eurer Kundenmanage habt ihr noch mal Zugriff auf mehr Daten als die öffentlich verfügbaren, weil im Prinzip kann man all diese Informationen zu anderen Creatern, zu Wettbewerbern der Marken, die ihr betreut heute abgegreifen.

00:34:48: Die kann man abgreifen und da gibt es unterschiedliche Tools für... ich glaube unser ist das Beste.

00:34:52: aber so also grundsätzlich funktionieren die alle auf eine gewisse Art und Weise ähnlich.

00:34:56: Die Datenqualität und Tiefe sind eine andere.

00:34:59: gerade spannend wenn's um wieder dieses Thema Brand Safety geht.

00:35:01: wie wird dargescored?

00:35:02: Wie wird was bewertet?

00:35:03: Was steht dafür eine Haltung dahinter?

00:35:06: Ich bin so ein bisschen skeptisch, gibt ja auch einige Plattformen die dann noch eigene KPIs auf den Markt werfen und sich so ein bissel abheben wollen.

00:35:12: Auch die Kunden in einem gewissen Maße abhängig machen dadurch so ein bißchen skeptisch.

00:35:17: Aber es hilft natürlich vor mal rein zu gucken.

00:35:18: was hat die Audience des Kölges für Affinities?

00:35:22: passt das Grundsätzlich zu meinem Kunden?

00:35:25: hängen die stark an dem Wettbewerber dran?

00:35:27: Da gibt's schon viele Datenpunkte, die man sich angucken kann und die insgesamt gar nicht so sehr beim einzelnen Influencer.

00:35:33: Aber bei dem gesamten Setup was ich dann für den Kunden brauche aufschlussreich sind.

00:35:38: Habt ihr das Gefühl dass sich das Creator-Business gerade nochmal verändert?

00:35:42: Also ich finde so... Was ich feststelle ist auf der einen Seite gibt es die Art von Creatern, die halt weiß ich nicht ihr eigenes millionenschweres Business Pizza aufbauen oder anderen Sachen Kosmetik, was auch immer Und dann wiederum am anderen Ende sind die Creator, die möglicherweise massiv durch AI und AI-Creator Content bedroht werden.

00:36:08: Und irgendwo dazwischen ganz viel anderes.

00:36:09: Also ist da wieder eine Bewegung, ne Dynamik drin?

00:36:13: Die das Kräftespiel ein bisschen verändert?

00:36:16: Ich glaube, dass immer ne starke Dynamik drinnen, sei es das in Deutschland gibt... Du siehst es auch immer wieder so'n bisschen.

00:36:23: Jedes Jahr wird in irgendwelchen Trendreports gesagt, jetzt aber Mikroinfluencer oder jetzt aber Nano-Influencer sind immer so ein bisschen dieselben Säure die es durchs Dorf getrieben werden.

00:36:32: Es hängt glaube ich ganz stark mit den grundsätzlichen Entwicklungen auf dem Plattformen zu tun denen die Creator ja einem gewissen Maß unterworfen sind.

00:36:42: Da jetzt irgendwie so Megatrend abzuzeichen finde ich hier mal sehr vorsichtig.

00:36:48: Ich persönlich habe keine Angst vor dem großen AI-Slop, ich sehe das in Deutschland als jetzt nicht dass es die Crater Landschaft fundamental umwerft.

00:36:56: Da geht's ja wirklich einfach noch um sehr persönliche Beziehungen und Austausch.

00:37:00: Die Communities, die am besten funktionieren sind auch die, die einfach stark an der Person des Creators hängen.

00:37:04: Und da kann künstlich generierter Content jetzt nicht so groß reinwirken.

00:37:11: an der UGC Seite.

00:37:13: Der Themen sieht das nochmal ganz anders aus, da können Marken durchaus, glaube ich Sachen günstiger ein bisschen mehr polischt und etwas steuerbarer haben als es mit so kleinen Leuten auch mit weniger Handlingaufwand-Agenturseitig.

00:37:24: Weil zwar nicht um die reale Geschichte dahin?

00:37:26: Ganz genau!

00:37:27: Da geht's darum wie es gerade bei TikTok Shop Content... muss das Produkt irgendwie gut zu sehen sein.

00:37:32: Wenn ich dann noch ein catchy AI-Song drunter habe, den die Leute lustig finden kann es manchmal besser funktionieren als jemandem echter Mensch, der das in einem echten Haus hat.

00:37:38: Wir hatten das zuvor

00:37:39: gerade für einen Kunden aus dem Modebereich.

00:37:42: da ging es auch um die Frage, wir erstellen Contents, man durfte alles machen?

00:37:47: Wir durften AI rauf und runter benutzen, wir durften uns die Äste selber überlegen.

00:37:52: Die Themen, die Produkte, es war alles frei!

00:37:54: Also unsere Kreation hat gesagt ernsthaft jetzt?

00:37:57: So einmal mal... Wo uns das so ein Teil interessant war als Finding, dass die Dinge auf denen AI drauf waren.

00:38:04: Die Shopconversion besser funktioniert haben.

00:38:08: Das fand ich echt kalt und witzigerweise auch.

00:38:10: Die Sachen über die man sich ganz viele Gedanken gemacht hatte.

00:38:13: Ganz liebevoll!

00:38:14: Das machen wir noch so.

00:38:15: Und die kompliziertesten Sachen, die haben nicht so stark gepunktet wie das was du eben gesagt hast einen Trend aufgegriffen der draußen läuft eins zu eins gemacht, lustige Musik drunter oder irgendetwas drauf und dann ab in den Shop.

00:38:27: War das Titelshop?

00:38:28: Oder der ...

00:38:29: Nee, der erste Shop, ja!

00:38:31: Und natürlich hat mich das zunächst ein bisschen traurig gestückt weil natürlich leben wir von der Originalität und dem sonneren Ding.

00:38:38: aber wahrscheinlich sind es diese kleinen Sachen und gerade bei Mode dieses... Diese typischen Dinger dress up vor bla bla bla was du dann alles so als Trends hast die einfach sehr schnell funktionieren oder geht nicht um die Frage Was ist die Persönlichkeit dahinter?

00:38:53: Das musste ich nur eben daran denken, wo du auch gesagt hast naja das Creator Business lebt ja von persönlichen Beziehungen und da sind wir ja auch wieder beim Storytelling.

00:39:01: Also die Menschen folgen den Menschen weil sie so interessant finden.

00:39:04: Das macht den Mensch dahinter aus.

00:39:06: es ist ja nicht nur das weiß ich nicht von früher Maddie Morrison macht Yoga aber ich finde natürlich auch interessant ach dass ist der Hund von Maddie und das ist der Freund und das und das spielt das drumherum eine große Rolle, weil die Geschichte ist, die die Menschen auch wissen.

00:39:18: Ja

00:39:18: und dass sie die Lebenswelt, die Sie kennen, Sprache

00:39:21: usw.,

00:39:21: also das ist ja das, was das ausmacht?

00:39:25: Gibt es bei den fünf Cs Sachen oder Bereiche, die ein besonders starkes Wachstum haben wo ihr merkt, hier geht's ja ab wie Schmitzkatze?

00:39:34: Du lächelst!

00:39:37: Also tatsächlich haben wir gemerkt, dass das Thema Connection, also Events nochmal extrem losgegangen ist.

00:39:45: Wir dachten nach Corona, das ist ja komplett durch.

00:39:48: Das hat dann so ein Revival erlebt und dann dachte mir okay, das eine Welle aber es ist tatsächlich noch mal nach oben skaliert und wir merken einfach, dass dieses Thema etwas angefragt wird.

00:39:57: Wir machen das in allen Größenordnungen, wir machen das ganz viel auch im Content Production zu machen, Quarter-Events um tatsächlich Communities einzulernen.

00:40:06: Also tatsächlich wären diese Events und das Thema Connection, Real Life Connection der Ort wo wir ganz viel zusammenführen auch von unseren fünf C's.

00:40:15: Das dort inszenieren und tatsächlich die Sachen zum Leben erwecken.

00:40:20: Und deswegen hat es tatsächlich einen riesigen Dynamik in dem Bereich bekommen hat aber bei uns auch in dem Setup eine extrem große Wichtigkeit bekommen.

00:40:28: Und sind das typischerweise dann frühere Eventkompetenzen, die man in diesem Bereich einbringt.

00:40:34: oder worauf kommt es an?

00:40:37: Ich glaube tatsächlich, es kommt sehr stark auf die Orchestrierungen drauf an.

00:40:40: Dass man die Kompetenz der Orchestrierung hat und diese ganzen fünf Cs zusammenführen kann, diese Dinge dann vereint in einem Event.

00:40:46: Wir haben keine eigene Eventabteilung.

00:40:49: Wir arbeiten auch immer mit Dienstleistern im Eventbereich zusammen.

00:40:52: Das was wir mitbringen ist einfach das Know-how.

00:40:55: Wir können das denken, wir können das aktivieren, wir wissen für welche Kanäle wir was da machen können wie wir das auch effizient und gut durchsteuern können und letztendlich das meiste rausholen bei so einem Event.

00:41:06: Wir können einfach nicht, ich glaube das ist wirklich das was wir auch als Mehrwert mitbringen und wo ich auch glaube dass wir als Agentur weiterhin mit Geld verdienen werden.

00:41:16: Es ist einfach dieses Thema Orchestrieren und zu wissen wann

00:41:19: wie,

00:41:20: wo wir Dinge produzieren ausspielen nutzen welche Trends wir nutzen können usw..

00:41:27: Könnt ihr im Beispiel sagen, für so ein Event irgendwas wo ihr sagt also muss jetzt nicht super aktuelles oder Geheimnis sein sondern einfach wo an dessen Beispiel ihr auch mal anschaulich zeigen könnt.

00:41:37: So greifen die Dinge ineinander?

00:41:40: Also

00:41:42: ich würde mit dem Kosmetik- also wenn, finde ich ein ganz spannendes Beispiel was relativ anschaublich zeigt wie wichtig die redaktionelle Planung bei diesen Events ist.

00:41:52: großer Kosmetikkunde, launched neues Kombi Produkt zusammen mit dem Influencer.

00:41:57: Kannst du dir vorstellen, es ist lange geplant und das Ding muss entwickelt werden.

00:42:01: Da wurden die Community eingebunden.

00:42:04: Der Creator natürlich... Das Datum steht auch schon ganz lange aber zu dem konkreten Zeitpunkt zu dem es passiert, da können wir uns ja nicht auf ein Thema und eine Location verlassen die ein Jahr vorher in der Strategieplanung festgelegt wurde.

00:42:18: Das heißt, da sitzen unsere Trendscouts da und sagen okay jetzt gerade ist dieses Thema Coffee Rave, Sober Rave und Sober Party ganz groß plus wir kennen den heißesten Matcha-Laden in Köln und haben einen tollen Medienpartner.

00:42:32: Und daraus puzzelt sich dann für ein lang geplantes Event kurzfristig der redaktionelle Rahmen aus einem rum, der dafür sorgt dass die Menschen da vor Schlange stehen.

00:42:41: Ein Medium drüber schreibt die Influencer wahnsinnig viel und Content produzieren weil dieses Thema das ein DJ wird gefeiert ist aber tagsüber es gibt kein Alkohol Es gibt wunderschön matcher der farblicheren Produkt angelehntes.

00:42:53: Das funktioniert dann alles zusammen und das heißt es ist nicht irgendwie schon auch events von der von der machart her Die würde ich bauten vor fünf jahren so noch nicht gab aber jetzt die auch gar nicht mehr so einen Anlass sind für direkte Berichterstattung in einem Content-Peace oder auch eine Redaktion darüber, diese Events sind mir eine Bühne geworden.

00:43:15: Weil wir inhaltlichen Themen bespielen.

00:43:17: Für den selben Kunden auch mal so ein Riesen-Sleepover gemacht.

00:43:20: Alle Mädels in Schlafmasten die ganze Nacht durch Community mit eingeladen, also da zu gucken was sind so inhaltliche Themen die im Feed funktionieren und ich erzählen kann ohne dass der Influencer sagen muss übrigens ich war auf einem Event von ins Ipschland sondern einfach eine Bühne zu bieten auf denen die ihre Geschichten erzählen können und wiederum Medium dann auch Marke und Produkt inszenieren kann.

00:43:41: das ist diese Redaktionskompetenz die wir damit reinbringen.

00:43:43: Und das Spannende ist, dass man diese Bühne ja auch schon langfristig planen kann.

00:43:46: Das ist für Kunden ja auch total wichtig.

00:43:48: Also die Abläufe sind ja auch in Unternehmen oftmals sehr langwierig und so weiter.

00:43:53: Wenn man sagt wir machen diese Büne viermal im Jahr in jedem Quartal und das Thema setzen wir nur neu aber das drumherum steht dann kann man das sowohl budgetär als auch in der Themenplanung also eine Produktlaunch-Planung usw.

00:44:07: super gut einfach berücksichtigen einplanen Aber aktuell Trend basiert, einfach dann die Themen füllen.

00:44:16: Und das ist ein Riesenunterschied, dass wir tatsächlich eher Bühnen bauen, wo ganz viel dann passiert was auch abgesteckt ist, ob wir da noch eine Contentproduktion machen oder auf der Community und was auch immer, was die Zielsetzung letztendlich Und die aber dann inhaltlich sehr spontan ausführen.

00:44:32: Das hat sich tatsächlich auch gedreht, früher mal ja ein Launch-Event und dann hat man einen Jahr lang geplant wer da kommt...

00:44:39: Es war alles schon vorher

00:44:40: rausgelegt?

00:44:40: Ja es war ewig lange festgelegt und das so funktioniert es heute nicht mehr.

00:44:45: also das muss tatsächlich sehr aktuell funktionieren stattfinden.

00:44:50: Und wenn ihr dann mit eins der weiteren Cs ist ja Content von diesen Bühnen, also das schönes Bild in seiner Doppeldeutigkeit eben auch dafür sorgt dass vor Ort jede Menge Content projassiert wird.

00:45:01: Wie sorgt ihr dafür?

00:45:02: vielleicht auch über eine Medienpartnerschaft habt ihr eben gesagt oder andere Wege?

00:45:07: Dass diese Inhalte bei so einem Event ist ja immer ein Stück weit sehr exklusiv weil es vor Ort erst mal nur ein gewisser Kreis am Hersten ist die eingeladen sind.

00:45:15: involviert sind wir auch immer.

00:45:17: Aber wie schafft ihr es dann, Stichwort?

00:45:20: Also wir haben gesagt das geht um Relevanz nicht mehr so sehr im Reichweite.

00:45:23: Ich muss mir sicherstellen dass es auch ein paar Leute mitkriegen.

00:45:26: absolut.

00:45:26: also über welchen Weg geht hier?

00:45:27: dann ist es dann am Schluss eher so wie früher.

00:45:29: jetzt machen wir einen drauf zu sagen hier haben wir Content jetzt machen mal paid darauf

00:45:34: kann funktionieren kann natürlich einfach sagen wir haben vor Ort produziert und wir nehmen jetzt einfach paid um das hochzuskalieren.

00:45:40: viel spannender ist aber auch hier wieder auf die inhaltliche Ebene zu gehen.

00:45:43: Thema Trend-Base Communication angesprochen, was wir machen würde in dem Fall bedeuten.

00:45:48: Wir nehmen den Journalisten ein bisschen Arbeit ab.

00:45:50: Das heißt einfach nur eine Pressemetalin zu verschicken.

00:45:53: das ist jetzt passiert oder es wird passieren schreibt keiner drüber.

00:45:56: Wenn wir über das inhaltliche Thema nehmen und sagen pass mal auf hier haben wir folgenden Social Trend der geht auf TikTok total ab hat aber noch niemand darüber geschrieben.

00:46:04: um die haben wir beispielsweise einen Look die kannst du mit dem Produkt unseren Kunden nachkreieren.

00:46:09: Oder es gibt einen bestimmten Ort, den wir verraten und für dich korrigieren.

00:46:13: Also diese inhaltliche Ebene damit reinzubringen.

00:46:16: Und jetzt gar nicht so sehr ... Moving-Content kann auch ein Ding sein.

00:46:18: oder kannst du aber wirklich in Editorial Schriftcontent denken um Themen aufzubereiten dann an Medien zu geben?

00:46:25: Kann einem natürlich auch mit Creators zusammen funktionieren die das wiederum als Bühne nutzen.

00:46:29: also wie sie denken das wirklich sehr flexibel je nachdem wo das Thema landen soll.

00:46:36: Vielleicht schon fast zum Abschluss unserer gemeinsamen ... Ja, es geht schnell.

00:46:40: Aber wieder etwas, finde ich auch!

00:46:43: Find ich noch mal interessant, wenn wir jetzt unsere ganze Markenarbeit und Markenkommunikation eben verändern Schritt für Schritt das Thema und wichtiger wird.

00:46:52: Können mir vielleicht was von Eure Heritage lernen, wenn es um das Thema Erlösmodelle gilt?

00:46:57: Also ist es weniger stundenbasiert?

00:47:00: Habt ihr andere Pricing-Ansätze die ihr hinterlegt?

00:47:07: Also ich weiß nicht, ob man davon uns lernen kann und wir machen schon stundenbasierte Modelle.

00:47:13: Es gibt aber tatsächlich auch Paketmodelle die wir anbieten und letztendlich also gerade im Experience-Bereich dann gibt es gewisse Größenordnung, die wir dann letztendling was da kontentmäßig drunterfährt wie wir an bieten bei unserem Trend Radar oder den Newstack, der kam mir natürlich auch Pakete die wir Vorreiter in ... Manchmal,

00:47:41: man ist ja ohne es zu wissen.

00:47:42: Deswegen das was für euch vielleicht ganz selbstverständlich ist kann ja für manche noch mal ein Take-away sein.

00:47:48: Weil ich könnte mir vorstellen durch dieses Korratieren der Dinge orchestrieren zusammenstellen bietet sich natürlich schon an im Paketen zu denken.

00:47:58: Toll.

00:47:58: Na jetzt vorstelle welcher Kunde will das nachher auseinander?

00:48:02: Irgendwie, wer jetzt nicht viel Stunden wo was gemacht hat soll uns sagen wir machen dir diese Bühne.

00:48:06: Das gehört alles dazu.

00:48:08: Kommittet ihr euch auf einen gewissen Outcome?

00:48:12: Es wäre noch mal interessant also nachher wenn es um Relevanz und Wirkung geht.

00:48:16: Also könnt ihr habt ihr so eine Art Predict Model dass ihr sagt das und das ist ein ähnlicher Art zu erwarten Wenn wir earthen first vorgehen weil aus Kampagnen Sicht haben wir ja solche Erfahrungswerte.

00:48:27: beispielsweise als kreativ Agentur habe man jetzt nicht so viele und Erfahrungswert, also wie geht ihr da vor?

00:48:32: Wie nähert ihr euch möglichen Zielen in der Kommunikation.

00:48:35: Vielleicht noch mal zu deiner vorherigen Frage weil das möchte ich noch ergänzen was glaube ich bei uns in den Modellen immer sehr gut funktioniert?

00:48:41: wir haben Paketpreise die aber tatsächlich dann sehr individuell mit Baukästen dazu addiert werden, weil tatsächlich die AS und es muss man wirklich sagen sehr sehr individuelle sind.

00:48:50: Und ich glaube, das ist etwas was super gut funktioniert und was wir auch immer stärker machen aber dass es tatsächlich sehr kundenabhängig ist und man muss letztendlich auch gucken was am Ende des Tages der Ask ist.

00:49:04: Ich glaube das kann man auch nicht über alle fünf Cs gleichermaßen anwenden.

00:49:09: Aber das würde ich sagen ist vielleicht eine Tendenz die wir momentan haben Kommunikationszieher,

00:49:16: KWIs.

00:49:17: Also wie gibt es eine Prediction oder einen Ansatz für das zu erreichen?

00:49:21: Das trauen wir uns durchaus zu.

00:49:23: wenn wir ein Thema beleuchten sagen dass hat das Potenzial mediales Echo zu erzeugen ja oder nein und in welchen schönen eventuell einfach wissen was in Deutschland grundsätzlich möglich ist da reißen wir uns schon so hin.

00:49:34: viel einfacher und viel konkreter können wir zum Bereich Influencer Marketing machen.

00:49:38: da haben wir die CPM pro Plattform Gebänsmarkt welche Engagements-Content organisch beziehungsweise paid Amplifiziert erreichen kann.

00:49:48: Das sind auch immer Spannungen, Spannweiten weil das ein bisschen algorithmischen Schwankungen unterlegen ist und weil eine Werbekennzeichnung automatisch dafür sorgt dass Content weniger performt.

00:50:00: aber da können wir relativ präzise sagen was an Contentmenge, Contentqualität und Hippen raus auch harten quantitativen KPIs mit Budgets zu erreichen ist.

00:50:10: Alles, was der Grundsatz im digitalen Bereich passiert – also was wir mit Communities machen und Content ausgesteuert machen – das natürlich noch mal schärfer als das, was dem sehr volatilen Markets im Bereich Print- und Onlinemedien unterworfen

00:50:22: ist.".

00:50:23: Und habt ihr da zumindest manchmal oder in Teilen auch ein Performancebasiert Vergütung als kleinen Bestand dahinten dran?

00:50:30: Dass sie sagt irgendwie Ziele überfüllt oder getroffen, da ist das ein wenigerer Thema.

00:50:36: Das ist sehr untypisch und bringt einen nicht weiter.

00:50:41: Was wir im Kern verkaufen, ist eine Beratungsdienstleistung in diesem Bereich.

00:50:45: Und die haben mit den Bestandskunden so gute Beziehungen, dass sie vertrauensvormitt umgehen, dass es einfach richtig ist, was wir in dieses Set-Ups mit dazu ertielen.

00:50:55: Ach, mit dem Thema Vertrauen gehen wir raus!

00:50:59: Ich danke euch sehr, das war ein tolles Gespräch.

00:51:02: Viel Erfolg mit Echo und den fünf Cs wünsche ich euch!

00:51:05: Danke

00:51:05: schön

00:51:05: für die Bühne um zu plappen.

00:51:07: Genau, danke euch.

Über diesen Podcast

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

von und mit Kim Notz

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