Momentum für Inhaberagenturen | Marco Ziegler
Thema: Wieso es die Zeit für inhabergeführte Agenturen ist.
„Während große Networks zunehmend unter Druck stehen, profitieren inhabergeführte Agenturen von ihrer Unabhängigkeit, kurzen Entscheidungswegen und der Nähe zu ihren Kunden.“
Sind große internationale Etats ausschließlich Sache der Networks? Nicht unbedingt, findet Marco Ziegler. In der neuen Episode von „What's Next, Agencies?“ spricht Kim Notz mit dem Managing Director bei PAHNKE darüber, warum inhabergeführte Agenturen den großen Netzwerken durchaus etwas entgegensetzen können und weshalb sich die Kräfteverhältnisse in der Agenturbranche gerade verändern.
Am Beispiel der PAHNKE Group zeigt Marco, wie spezialisierte Agenturen ihre Kompetenzen bündeln können, ohne ihre Eigenständigkeit aufzugeben. Ein entscheidender Vorteil liegt für ihn in der unternehmerischen Freiheit und der Möglichkeit, langfristig zu denken. Auch KI spielt unabhängigen Agenturen in die Hände, weil sie den Zugang zu Technologien erleichtert und bisherige Wettbewerbsvorteile großer Networks zunehmend relativiert.
Doch auch inhabergeführte Agenturen stehen unter Druck. Zunehmendes Projektgeschäft und sinkende Planungssicherheit stellen etablierte Geschäftsmodelle infrage. Umso wichtiger werden langfristige Kundenbeziehungen und eine starke Beratung. Denn wer künftig nicht nur als Umsetzer, sondern als strategischer Partner wahrgenommen werden will, muss den Wert seiner Arbeit wieder selbstbewusster vertreten.