What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

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00:00:01: What's next agencies?

00:00:02: Der Podcast zur Zukunft der Agentur mit Kim Alexandra Knots.

00:00:09: Heute ist Franziska Gregor, Managing Director bei Serviceplan Culture Mein Gast.

00:00:13: Sie ist in der Agenturwelt groß geworden hat bei Jung von Mutt, DDB und Heimat gearbeitet und dann sehr bewusst die Perspektive gewechselt rüber auf Plattformseite als Creative Partnerships Lead bei TikTok für Dach-und Niederlande was sie besonders macht.

00:00:27: ehrlich gesagt ganz vieles.

00:00:28: aber jetzt mal zum Intro auf das wesentliche reduzieren.

00:00:31: sie denkt Kultur nicht als buzzword sondern als echtes Betriebssystem für Marken geprägt auch durch ihre internationale Perspektiven arbeitete war viele Jahre in Südkorea unterwegs, hat sich politisch engagiert und bringt damit einen Blick auf Kultur mit der deutlichen Überwerbung hinausgeht.

00:00:47: Heute treibt sie bei Serviceplan Culture genau diese Frage um wie identifizieren marken echte kulturräume statt nur Trends zu jagen?

00:00:53: Warum fühlt sich so viel Kommunikation gerade so?

00:00:56: beige an liebe das!

00:00:58: Und was passiert wenn wir wieder anfangen auf Persönlichkeiten zu setzen auf Eckenkanten und echte Meinungen?

00:01:03: Wir sprechen über Echo-Campers und warum Social Media als Begriff eigentlich tot ist, über serielle Formate als neues Fernsehen.

00:01:09: Über Gaming, Discord Reddit und warum viele Agenturen diese Räume immer noch nicht wirklich verstehen!

00:01:14: Und wir sprechen über die vielleicht wichtigste Frage – wie wird man als Markt überhaupt noch Teil einer Bewegung statt nur danebenzustehen?

00:01:22: Liebe Franziska, herzlich willkommen bei What's Next Agencies.

00:01:25: ich freue mich total, dass du heute mein Gast bist.

00:01:27: Vielen Dank das ich hier sein darf.

00:01:29: Ich bin selber ein bisschen aufgeregt, weil du wirklich also aus meiner Perspektive im besten Sinne einen culturen Nerd bist.

00:01:37: Oh, das ist nett!

00:01:38: Ja und jetzt kommt es im Moment genau

00:01:39: rein.

00:01:41: Ich habe es ja eben schon angerissen, du hast im Prinzip der Zeit deines Berufslebens außer TikTok, wenn gleich das ja trotzdem Teil der Marketingwelt ist... eigentlich eine klassische Agentur-Karriere hingelegt und gleichzeitig scheint es aber deutlich tiefer als viele andere in Agenturen eben auch in diesen diversen Culturebubbles wirklich mit ganz viel Leidenschaft und Herzblut drinzustecken.

00:02:02: Und ich habe mich gefragt, wann entscheidet man ein Kalcher Nerd zu werden?

00:02:07: Wie wird man das und wie ist dir das passiert?

00:02:10: Also erst mal Nerd trifft das glaube ich ganz gut.

00:02:15: Ja mittlerweile ja auch wirklich einen.

00:02:16: Ein Lob, eine Ehre eigentlich.

00:02:18: Total!

00:02:19: Und ich habe das glaube ich gar nicht bewusst entschieden sondern das ist gewachsen und zwar aus meiner Leidenschaft für Metal Musik und für Gaming und Anime, Culture und zwar als Teenager und dann hab' ich das immer weiter verfolgt und natürlich hat sich der Kreis dann geöffnet über die Jahre.

00:02:38: Ich bin viel gereist, habe mich mit den unterschiedlichsten Leuten aus der Agentur und Techwelt auch über unterhalten und über die Communities.

00:02:48: Und daraus ist das gewachsen, ich würde sagen so viele Leute aus den Bereichen gibt es gar nicht und deswegen bin ich jetzt hier gelandet und habe das große Glück Kunden zu erklären wie man in unterschiedliche Communities reinkommuniziert.

00:03:03: warst du immer schon also auch bei Heimat bei DDB also warst Du immer schon auf kaltcher gebucht, wenn man so will.

00:03:11: oder hat sich das dann letztlich auch erst mit der Bewegung innerhalb der Agenturbranche so entwickelt dass du dich mehr und mehr diesen Themen widmen durftest?

00:03:18: Das ist eine super interessante Frage muss ich sagen.

00:03:21: Ich würde sagen eigentlich nicht ne!

00:03:23: Ich habe als Berater angefangen und ganz ganz klassisch und dann irgendwann hat sich es ergeben, dass ich immer mehr in Richtung Kreation geschlittert bin

00:03:35: Ist auch witzig, weil von außen hätte ich spontan gedacht, bevor wir uns bewerben, dass du kreative bist.

00:03:40: Genau, sagen immer alle, weil ich ja auch so einen wilden Klamottenstil habe und das ist auch was ich zum Beispiel über Heimatseer mochte.

00:03:50: also dass man dafür gefeiert worden ist, dass man einfach anders ist laut individuell und das vermisse ich manchmal ein bisschen hier in Deutschland in unserer Branche gerade junge Menschen sich ausleben können, weil das ist doch das was unsere Branche eigentlich ausmacht.

00:04:07: Dass wir so sein können wie wir wollen dass man auch mal in unterschiedliche Bereiche reinschnuppern kann und innerhalb einer vielleicht langen Karriere auch so viele unterschiedliche Touchpoints hat.

00:04:19: Das sollte doch uns begeistern.

00:04:21: Was glaubst du, was ist passiert?

00:04:22: Dass das immer weniger geworden ist.

00:04:24: Weil es ja tatsächlich etwas, was man feststellt oder in vielen Gesprächen auch immer wieder ein relevanter Aspekt ist.

00:04:30: Alle wünschen sich's irgendwie und keiner stellt es wieder her!

00:04:34: Ich glaube wir als Leadership müssen auch schauen dass wir... alle, nicht nur die jungen Menschen dafür begeistern und dass wir das auch vorleben.

00:04:43: Du hast gerade beige gesagt ich sag das ja immer so gerne unsere Branche ist ein bisschen beige geworden und das will ja keiner!

00:04:50: Wir wollen alle Highlight-Kreationen, wir wollen alle interessanter Leute haben und grade wenn wir jetzt gucken alles sprechen über AI?

00:04:57: Alles ist AI was ja auch in Ordnung ist.

00:05:00: und wie lernen wir mit diesen ganzen Tools umgehen, wie wir damit kreativ arbeiten können.

00:05:06: aber am Ende Klar, einige Agenturen werden jetzt Fortschritte haben in dem Sinne dass sie irgendwie schneller mit einzelnen Tools arbeiten oder ihre Mitarbeiter besser ausbilden können.

00:05:17: Aber wenn wir jetzt mal in die Zukunft gucken, werden wir alle damit arbeiten und was differenziert uns dann noch?

00:05:24: Und AI wird Kultur nicht machen.

00:05:26: Genau, AI wird Kultur nicht machen!

00:05:27: Oder

00:05:27: hervorbringen zum

00:05:28: Ende.

00:05:29: Weil am Ende füttern wir natürlich mit unserem Zeitgeist, mit dem Mindset, mit den Erlebnissen, DAI und wir prompten, wir versuchen sozusagen unsere Erfahrung in diese Tools reinzulegen.

00:05:44: Und wenn wir dann alle das gleiche Mindset oder das visuelle Verständnis haben was unterscheidet für den Kunden?

00:05:50: Dann noch die Kreation der einen Agentur oder die Strategie von anderen.

00:05:55: und deswegen Ich hoffe auf jeden Fall sehr darauf, dass wir in Zukunft wieder mehr Persönlichkeiten sehen.

00:06:02: Und dann müssen wir natürlich auch damit umgehen, dass Persönlichkeit und kreative Menschen Ecken und Kanten haben.

00:06:10: Das kommt einfach damit!

00:06:13: Wir müssen aushalten können das Leute auch starke Meinungen haben und vielleicht auch mal ein bisschen unbequem sind und sich auf die Hinterbeine stellen.

00:06:21: und das muss es einfach wieder geben.

00:06:23: und da müssen wir das encouraging.

00:06:25: Ja, auch wenn wir sagen oh Gott warum hat denn jetzt hier jemand im Meeting keine Ahnung die so der jene Meinung geäußert?

00:06:33: Das müssen wir trotzdem encourageen.

00:06:35: Du hast Heimat als Beispiel gesehen wo dir das eben auch früh in der Karriere begegnet

00:06:41: ist.

00:06:42: Was würdest du sagen was hat ich nennst jetzt mal diese Kultur oder im weitesten Sinne ja auch das kulturelle Framework richtig gemacht mit Blick auf die Anziehungskraft von Misfits?

00:06:53: Meinst du die Agenturansicht?

00:06:55: Ja,

00:06:55: genau.

00:06:55: Also wir haben dies auch kulturell geschafft das so herzustellen und auszuhalten.

00:07:01: Das ist ja interessant.

00:07:04: Ich glaube dass es tatsächlich sehr viel auch am Hiring-Prozess lag.

00:07:09: also man hat tatsächlich eher nach Persönlichkeit auch ausgesucht.

00:07:13: Leute die in diese Agenturstruktur gepasst haben Und das wurde auch von den Gründern gelebt oder auch von Matthias Storrad wurde das immer sehr, weil er natürlich selber auch eine extreme Persönlichkeit ist.

00:07:29: Aber die wollten das auch.

00:07:31: Die wollten Leute, die was an den Tisch bringen.

00:07:33: Die wollen nicht Leute, der Sachen abnicken sondern Menschen, die ihre eigenen Erfahrungen, Kreationen und ihre Karriere leben.

00:07:42: auch ihre Interessen, ihr Nerd sein vielleicht oder ihren Musikgeschmack mit einbringen.

00:07:49: Und ich finde das sieht man heute auch noch wenn man sich die Agenturen anguckt und schaut okay wer sitzt da so?

00:07:55: Wer ist da hyper kreativ?

00:07:56: Das sind viele Leute die natürlich aus diesem Umfeld kommen.

00:08:00: Ja und ich glaube, das ist wahrscheinlich so ein bisschen eine Analogie zum Fußball.

00:08:04: Es reicht ja nicht nur irgendwie Stars oder ich sag jetzt mal besondere Persönlichkeiten zu heiern sondern eben gleichzeitig auch zu gucken gibt es irgendein gemeinsames Ziel?

00:08:14: Gibt's einen Connect die miteinander spielfähig macht?

00:08:17: Und auch die Freiheit zu geben seine Meinung zu äußern?

00:08:22: und vielleicht hatte man damals und dass gar nicht der Agentur geschuldet sondern einfach unserem Business größere Freiheit mal Dinge auch zu präsentieren, von denen man wusste dass sie vielleicht mal so dreißig bis fünfzig Prozent übers Zieh hinaus schießen.

00:08:41: Aber man nimmt das jetzt trotzdem mit.

00:08:44: Ja, das stimmt ich glaube auch das.

00:08:45: also die ja sonst stückweit auch Beschisierung der Branche irgendwie durch ja auch Angstgetriebenheit, Opportunitäten und all das.

00:08:56: aber es ist ja genau die Falle in die du tappst weil Keiner der Kunden möchte angepasste Menschen auf Kreativ-Agenturseite, die einem nur nach Mund reden.

00:09:05: Weil dann genau das passiert was man nicht braucht.

00:09:07: Sieh auf selbenes Ergebnis oder genau das was man selber entwickelt hätte?

00:09:11: Was ich super interessant fand als ich in New York gearbeitet habe... Ich hab angefangen.

00:09:15: dort tatsächlich wurde mir der Unterschied zwischen Projektmanagement und Account Management nahegelegt Und das habe ich gar nicht in Deutschland so gelernt oder empfunden wird dort mehr als Salesperson gesehen, also tatsächlich als Anwalt für die Kreation und Strategie.

00:09:35: Und man lernt extrem wie man Kreative Visionen und Strategien verkauft und wie man das zugänglich macht unterschiedlichen Ebenen beim Kunden.

00:09:49: Ich fand es sehr spannend weil diese Art von Account Management tatsächlich ein Account aufzubauen, mit dem Kunden zu wachsen und zu verstehen wirklich was möchte der Kunde von uns.

00:10:03: In welche Richtung wollen wir uns langfristig mit den Kunden entwickeln?

00:10:07: dass es etwa diese Kundenbeziehung auch wirklich zu pflegen über Jahre, was ich als sehr wertvoll empfinde in unserer Branche.

00:10:15: Ich

00:10:16: glaube auch das ist nicht nur in der Branche sondern jetzt letztlich für dich mit einem Fokus hier bei Serviceplan ja auch super relevant ist.

00:10:23: Total!

00:10:23: Weil im Prinzip dieser ganze kalte Bereich besteht er aus einem großen Consulting-Part.

00:10:27: also nicht nur die tollen Aktivierungsidee in den jeweiligen kulturellen Umfeldern, sondern vor allem zunächst mal auch die Frage in welches Umfeld gehen wir eigentlich?

00:10:36: Was passt zum oder wo können wir uns zumindest einigermaßen glaubwürdig langfristig integrieren.

00:10:43: Also das ist nicht so wie aufgesetzt, ich weiß nicht alle gehen ins Hip-Hop jetzt oder so.

00:10:47: also da sind ja jetzt alle Marken.

00:10:48: von daher immer die Frage viel glaubwürdiger ist das dann am Ende noch.

00:10:52: Aber egal, wir tauchen nicht in Hip-Hop ein, sondern

00:10:54: was mich

00:10:55: interessiert... Ich habe es ja eben im Teaser schon gesagt, du bist ja auch nicht nur ein kultureller Mensch, sondern auch ein politischer Mensch.

00:11:03: Das finde ich auch nochmal interessant gerade mit Blick auf die Prägung und dein Verständnis von Kommunikationen und Kultur.

00:11:10: also wie kam's dazu?

00:11:11: Und vielleicht auch so, ich hab vorhin auch Südkorea erwähnt, dass man als kleiner Sidekick interessiert

00:11:18: hat.

00:11:19: Ich habe schon als Jugendliche mich extrem für Politik und Wirtschaft interessiert, weil meine Familie aus der DDR kommt.

00:11:29: Und ich natürlich viel mitbekommen hab wie auch meine Familie unter diesen Umständen gelitten hat und hatte aber die Möglichkeit über die Jahre praktisch wie ein Aufstiegsversprechen, was hier ja gegeben wurde in Deutschland auch.

00:11:45: Also der German Dream sozusagen mit Studium und mit allem, was ich in Agenturen gelernt hatte dann weiterzukommen.

00:11:57: Und ich bin die erste, die in meiner Familie studiert hat und glaube dass es einfach für uns alle wichtig ist politisch zu sein und zu überlegen Wie können wir mit unseren Kunden zusammen, also nicht wir machen keine politischen Kampagnen.

00:12:13: Aber natürlich haben wir eine Haltung und das ist natürlich auch wichtig für Kunden und für uns beim Kunden abzufragen gerade wenn wir Cultural Marketing machen.

00:12:22: es ist natürlich wichtig zu verstehen die Kultur in die wir hier investieren und dass kann von Rollstuhl Basketball bis irgendwie Death Metal alles sein oder Hip Hop.

00:12:36: Wir müssen trotzdem verstehen, passt das zu unserem Kunden?

00:12:39: Wo kommt der Kunde denn her?

00:12:41: Was ist denn ihre Heritage, wo möchte der Kund hin?

00:12:45: und wie können wir gemeinsam mit dem Kunden auf den Weg gehen strategisch und uns da über einen bestimmten Zeitraum reinarbeiten.

00:12:54: Und ich glaube meine politische Arbeit also ich habe mich versucht sehr viel mit Menschenrechten zu beschäftigen.

00:13:02: und weil du ja das Thema Südkorea angesprochen hast Ich hatte zehn jahrelang eine Stiftung für Menschenrechte in Norden Korea, da darf ich nicht mehr einreisen.

00:13:16: Deswegen war ich viel in Südkorea und habe dort in der Politik gearbeitet oder hier mit dem Auswärtigen Amt Stiftung gibt es auch noch, aber natürlich mit dem Job und den vielen anderen Aktivitäten ist das dann ein wenig zu viel geworden.

00:13:30: Und ich habe das in sehr gute Hände übergeben.

00:13:33: Jetzt bin ich ab und zu dabei.

00:13:35: Aber ich finde es einfach wichtig wenn man so viel Gutes bekommen hat!

00:13:42: Ich muss wirklich sagen nochmal aus unserer Branche raus... guter Weg, einfach viele Menschen kennenzulernen.

00:13:50: Viele interessante Perspektiven auch von Kunden für mich in mein Leben zu integrieren und mir zu überlegen wie möchte ich meinen Leben gestalten.

00:13:58: also es war wirklich ein guter weg anstrengender Weg ja war nicht immer einfach aber ein gutter Weg und dann auch zurückzugeben.

00:14:06: und das versuchen wir um diese große Brücke zu schlagen auch wenn Kunden auf diese Reise des Cultural Marketing mitnehmen, weil wir müssen glaubwürdig kommunizieren und auf Augenhöhe und Respekt mit den Communities.

00:14:20: Und keine Message stehen rein drücken sondern wir wollen ja langfristig ein Partner von diesen Communities sein und mit denen zusammenwachsen, und ein Teil dieser Community werden.

00:14:33: Und das geht natürlich nur mit Respekt und auch mit dem Mindset vom Kunden – wir wollen auch etwas an die Community zurückgeben!

00:14:42: Somit glaube ich, dass das schon auch meine Arbeit und die Art und Weise wie ich mit Kunden oder mit Communities oder mit Talents-Arbeit sehr beeinflusst.

00:14:51: erzähl mal ein bisschen wie ihr, weil du hast eben schon sozusagen die Arbeit angetiefert.

00:14:56: Wie ihr vorgeht in so einem Beratungsmandat?

00:14:58: Also wenn ihr jetzt neun Kunden bekommt und ihr eben genau diese ich sag mein Potenzialfelder auch auslotet also das eine ist ja wo liegt Potential?

00:15:08: vielleicht quasi also am Ende geht es ja immer darum stückweit mehr zu verkaufen am Schluss aber trotzdem dann eben auch möglichst glaubwürdig in eines dieser Felder einzutreten.

00:15:18: Wie macht ihr das?

00:15:20: Also es gibt natürlich eine große Bandbreite für die unterschiedlichen Kunden und auch für die verschiedenen Kunden.

00:15:27: Jetzt grundsätzlich kommen Kunden zu uns genauso wie du's gesagt hast, weil sie ihre Zielgruppe gerne erweitern wollen – wir natürlich!

00:15:34: Und das habe ich auch bei TikTok gemerkt.

00:15:36: immer wenn ich mit Agenturen gearbeitet habe klassische Zykrumsegmentierung hast, die jetzt vielleicht über Alter- oder Soziodemographie funktioniert.

00:15:46: Dann ist es sehr schwierig nur noch an eine größere Zykruppe ranzukommen.

00:15:50: deswegen...

00:15:51: Es verfälscht auch das Bild.

00:15:55: Nur weil angenommen wir im selben Alter sind, in beiden Frauen kann es sein dass wir total unterschiedliche Menschen sind und uns im normalen Leben nie begegnen würden.

00:16:01: Ja

00:16:02: also ich stehe auf Metalkonzerten auch mit sechzehnjährigen.

00:16:05: Das könnte

00:16:05: sein, dass wir uns deswegen dort nie auf dem Metal-Konzert waren.

00:16:09: Ich nehme nicht mit!

00:16:11: So hat dieses Jahr mit das erste Mal... Deswegen ist es natürlich auch so, dass wir schauen okay was sind denn die Communities in die der Kunde investieren kann und die basieren eher auf Werten und Hobbys als das sie tatsächlich auf zum Beispiel Income basieren.

00:16:33: Dann schauen wir uns an.

00:16:35: Wir machen das alles Datenbasiert, es ist natürlich nicht ein Bauchgefühl sonst würden wir alles nur mit Hip-Hop oder mit Metal oder bei Moe mit Lifestyle Themen vielleicht machen oder Sven mit Sport sondern wir schauen uns einmal an, okay daten getrieben auch was passt zu dem Kunden?

00:16:52: Werte getrieben und was macht die Konkurrenz?

00:16:55: Und wo geht der Trend tatsächlich auch hin?

00:16:59: Wir schlagen dem Kunden eine Bandbreite von Communities vor.

00:17:03: Und dann haben wir natürlich auch Tools, wir haben KPIs definiert, sechzehn Stück an denen wir dann natürlich den Outcome messen können.

00:17:11: Ich glaube, was bei uns so ein bisschen der Unterschied ist zu einem sehr klassischen Approach.

00:17:17: Ist das wir keine vorgefertigte Toolbox haben?

00:17:22: Wo wir sagen Geil!

00:17:23: Jetzt machen wir TikTok oder jetzt machen wir an Out of Home sondern wir schauen uns einmal an wo sind denn die Touchpoints für diese Community wirklich?

00:17:31: und wie du schon am Anfang gesagt hast Das kann Discord sein, das kann TikTok sein es kann aber auch ein Magazin sein ja alles sein, es kann Pop-Up Store sein und dann schauen wir wie wir uns tatsächlich von den Touchpoints auch auf die Strategie und Kreation nähern.

00:17:50: Wenn du Daten basierst sagst sind das die Tools auf die wir alle so zugreifen oder habt ihr einen originären Datenpool den ihr füttert?

00:17:58: Ja tatsächlich wir arbeiten natürlich ich weiß nicht ob du es in der Presse gesehen hast auch mit Zwie zusammen ganz eng und wir haben natürlich unseren eigenen Datenpool auch.

00:18:08: Wir beziehen aber auch die Daten ein, auf die wir alle zugreifen können.

00:18:11: Wir integrieren meistens auch Kundendaten.

00:18:15: Viele Kunden haben einfach schon sehr groß Unterstand und einen Wissen über ihre Zielgruppe oder andere Zielgruppen und das versuchen wir zu integriern.

00:18:25: Und daraus entsteht eigentlich ein sehr gutes Bild für uns!

00:18:30: Nicht alles kann man über Daten abbilden und das wäre auch sozusagen unsere Warnung nach Deutschland.

00:18:39: Dafür haben wir zum Beispiel unser Culturecon.

00:18:41: Wir bauen es gerade in Europa auf, wir sind jetzt in Deutschland, da sind wir ungefähr so ungefähr zwanzig, fünfundzwanzig Leute.

00:18:50: Frankreich, UK haben wir jetzt schon ein paar Leute.

00:18:54: Da geht es darum, dass wir vier weiße Menschen sind die natürlich unterschiedliche Interessen haben.

00:19:01: Aber wir nicht alle Gruppen abdecken können und wir können auch mit dem Culture Council nicht alles abdecknen aber wir haben eine gute Bandbreite zum Beispiel Die Impact Company, die hier aus Berlin kommt Startup das People of Color in Führungsposition bringen Auch unterschiedlich der Kulturinstitutionen berät.

00:19:19: Dann haben wir Artists aus den unterschiedlichen Gebieten.

00:19:23: Das müssen nicht immer berühmte Persönlichkeiten sein, sondern es geht darum dass sie für ihre Kultur sprechen können.

00:19:30: Und da sozusagen ein bestimmtes Mindset mitbringen und einen Opinion-Liederstatus.

00:19:36: Die sind unser Soundingboard für Ideen, für Strategien.

00:19:40: Um auch zu schauen okay resoniert das haben wir hier im blinden Fleck in der Kommunikation.

00:19:45: wie wollen wir hier weitergehen?

00:19:46: und das hat uns sehr geholfen in den letzten zweieinhalb Jahren tatsächlich auch nochmal andere Felder aufzumachen an die wir jetzt vielleicht gar nicht gedacht haben.

00:19:56: Und für unseren Kunden Rügenwalda Mühle haben wir tatsächlich auch ein eigenes Council gebaut.

00:20:02: Das machen wir jetzt immer öfter was sozusagen Soundingboard ist für den Kunden und das ist immer ganz schön, weil das natürlich auch für die Kunden hilft neue Produkte zu entwickeln aber auch die Kommunikation zu schärfen.

00:20:15: In welchem Kaltschaff fällt oder Feldern ist Rügenwalder Mühle unterwegs?

00:20:20: Naja natürlich bestimmte Foodfelder ne aber auch gerade denen.

00:20:26: ihr veganes Angebot ist natürlich sehr sehr groß.

00:20:28: Lifestyle Musik da finden wir uns auf jeden Fall gehört und wieder.

00:20:35: Jetzt sagt man ja auch immer so, dass der Community etwas zurückgeben.

00:20:39: Das klingt ja zunächst total gut!

00:20:42: Ich denke mir immer in der Realität ist es wahrscheinlich gar nicht so leicht das zu tun... Wie sieht dieses Zurückgeben aus?

00:20:49: Ist es beispielsweise so, dass es euch auch hilft über die ich nenn sie jetzt mal Gatekeeper oder Council eben auch zu sagen.

00:20:56: Wir nutzen Menschen aus der Community, die zum Beispiel selber Creator sind, die vielleicht auch Fotografen sind oder also die auch Teil des Projektes werden indem Sie's mit erstellen oder das man einfach sagt wir nehmen uns als Marke zurück und schenken in der Community ein großartiges Erlebnis.

00:21:15: Also welche Facetten kann dieses zurückgeben

00:21:17: haben?

00:21:17: ja Also natürlich, was du gerade gesagt hast, das Erlebnis schenken.

00:21:20: Das ist natürlich das, was alle immer versuchen und dadurch auch User-generated Content zu generieren.

00:21:27: Das sind natürlich ganz weit vorne.

00:21:29: aber es geht wenn wir über zurückgeben sprechen eigentlich schon über kleine Sachen.

00:21:34: Ja, also wir haben eine Kampagne gemacht für Snipes und Nike in Deutschland und Frankreich.

00:21:41: Und haben dort ein Female Lead Team etabliert.

00:21:45: Das heißt waren nur Frauen von der Produktion bis irgendwie die Arters, die dort aufgetreten sind.

00:21:52: Es war ne sehr female focused Campaign.

00:21:56: Es sind manchmal schon kleine Sachen.

00:21:58: Wir sind natürlich gut connected in diesen unterschiedlichen Bereichen, einfach auch weil das unser Job ist und weil wir das seit Jahren leben.

00:22:05: Trotzdem ist es wichtig wenn wir dort zum Beispiel mit viel mehr Rap Artists arbeiten haben die natürlich auch wieder Recommendations für uns, die wir uns angucken können, mit denen wir sprechen können egal ob dass jetzt die Tattoo Artist oder jemand.

00:22:23: Tatsächlich hatten wir den Fall, dass sie in dieser female Hip-Hop Welt dann einen Diningangebot oder so ein Food-Angebot haben.

00:22:33: Wir haben eine junge Dame aus Paris gefunden wo sich Hip Hop und Food überschnitten hat.

00:22:39: Und die haben wir dann für den Abend tatsächlich gebucht für noch eine zusätzliche Food Experience.

00:22:45: Die Türen waren offen für jeden aber Es war Female Focus und wir haben der Community auch in dem Sinne zurückgegeben, dass wir die Community natürlich bezahlt haben.

00:22:57: Und dann jetzt nicht bei einem Event wo wir versuchen Frauen in den Vordergrund zu setzen und denen ihre Stimmen hörbar zu machen dann einen männlich gelesenen Fotografen dahin stellen.

00:23:14: Und es kann manchmal kleine Sachen sein, tatsächlich in denen wir schon die Möglichkeit haben den Talents und der Community was zurückzugeben weil die Community und das darf man nicht vergessen fungieren natürlich für uns als Mediakanäle Als neue.

00:23:31: ja dass ist wichtig zu verstehen und ich glaube Wenn man das so sieht, dann hat es natürlich auch für Kunden viel größeren Wert.

00:23:41: Dass man sagt ja, das ist euer Touchpoint!

00:23:43: Das ist nicht nice to have sondern dass es euer touch point den ihr bedienen müsst

00:23:49: wo du gerade Media angesprochen hast.

00:23:51: Das passt so schön zu dem zweiten Teil oder der Perspektive, die du ja eben auch mit einbringst durch deine Erfahrung in den letzten Jahren also die TikTok- und Plattformseite.

00:24:02: Auch das ist ja interessant mit Blick auf Communities, auf Media, auf die Frage wie verschafe ich mir überhaupt noch Gehör mit meinen Aktivitäten?

00:24:11: Ich glaube, du hast es in einem unserer Gespräche mal den Erschöpfungszustand genannt, den man empfindet wenn man auf Social Media unterwegs ist.

00:24:19: Es ist ja schon lange alles nur nicht mehr social.

00:24:22: was da stattfindet also die Ursprungsidee der Plattform stirbt ja durch den Algorithmus und alles was gerade da so passiert bis hin zu KI generierten Inhalten die mittlerweile ein Großteil des Plattformkontents ausmachen.

00:24:36: Was heißt das für cultural marketing?

00:24:38: Weil Du brauchst immer eine Art Amplifizierung der Idee, also wie schaffe ich es das etwas was stattgefunden hat für mehr als diese zwanzig Menschen die das Erlebnis female ed hatten irgendwie Ja spürbar sichtbar erkennbar machen

00:24:53: nach außentragen?

00:24:54: ja Ich glaube dass dieser zeit zu sagen wir verlängern Sachen oder wie häufig habe ich dieses wort gehört lasst doch mal den content verlängeren Dass das natürlich nicht mehr state of the art ist sondern Plattformen verändern sich, Social wie du gesagt hast ist es schon lange nicht mehr.

00:25:14: Das habe ich bei TikTok viele Jahre versucht auch kreativ Agenturen und Kunden zu erklären dass wir jetzt ein Algorithmus haben der natürlich gespeist wird von Interessen und das hier nicht mehr um die Follower geht sondern tatsächlich um das Engagement.

00:25:31: und so muss man tatsächlich auch denken Wenn ich halt Content ausspiele, wo es darum geht zu engagem wirklich in eine bestimmte Community reinzukommunizieren dann funktioniert das auch.

00:25:44: Das heißt wenn ich mir überlege ah okay die Community die ich erreichen will spielt Fußball oder interessiert sich für Nail Design oder für Book Talk ja Dann habe ich natürlich die Möglichkeit, auch meinen Content sehr stark darauf hinzuzuschneiden.

00:26:00: Wenn ich versuche in ein Content piece meine komplette Kampagne unterzubringen und schöne Eindruck drücke irgendwie Backstage zu filmen mit wem soll das halt resonieren ja?

00:26:12: Und was du auch am Anfang gesagt hast wir kommen so wie sehen natürlich auch dass sie Die anmelde zahlen bei den diversesten portalen nach unten gehen.

00:26:21: also Und das ist ein nicht mehr so einfaches Engagement zu erzeugen, weil es eine gewisse Erschöpfung gibt.

00:26:30: Auch gerade in der Gen Zee oder jüngere Generation die jetzt nachkommen.

00:26:35: und ich sage immer Entertainment Media ist jetzt eigentlich das TV was wir damals hatten.

00:26:44: und was ist denn die Konsequenz da draus?

00:26:46: Wir sind ein bisschen hinter dem Trend in Deutschland aber was wir sehen können in Ländern wie Südkorea, aber auch in Nordamerika.

00:26:58: Wir sehen ganz deutlich das seriella Content etwas ist was jetzt von vielen Marken genutzt wird.

00:27:05: eigene Channels werden kreiert Serieler Content nicht mehr wie für uns irgendwie dreißig vierzig Minuten Buffy ja habe ich meine Bachelorarbeit geschrieben sondern tatsächlich dann serieller Content, der vielleicht irgendwie drei bis fünf Minuten lang ist.

00:27:25: Wo eine Serie dann also vierzig Folgen hat oder vielen vierzig folgen und ich das mir dann angucken kann und tatsächlich in dieser Serie Product Placement integriert ist.

00:27:37: Es gibt immer wieder unterschiedliche Trends auf dem Plattform, wie man tatsächlich auch die Attention halten kann.

00:27:43: Wie man Leute auch in eine bestimmte Storyline engaged?

00:27:47: Wie man es schaffen kann dort eine Konversation zu erzeugen?

00:27:53: Dass die Herausforderung ist glaube ich und ich finde das gar nicht schlimm.

00:28:00: Es ist nur einfach dass viele kreative Strategien oder Berater gar nicht auf diesen Plattform sind.

00:28:07: Wissen Sie es einfach nicht.

00:28:09: Und das ist auch gar kein Shaming, es ist einfach nur ein Watch-out Leute aus der Agentur zu integrieren die vielleicht gerade in die Agentur gekommen sind Union mit Level.

00:28:21: Leute die tatsächlich auf diesen Plattformen sind und dass täglich konsumieren in ihren unterschiedlichen Bubbles und sich auch mal die Meinung anzuhören die Leute mit in den Pitch zu nehmen dort auch zu schauen.

00:28:33: Was ist denn relevant?

00:28:34: Wie komme ich dann an diese Communities ran?

00:28:36: und nochmal um konkret eine Frage zu beantworten, wie nehmen wir das auch für unsere kulturelle Arbeit.

00:28:42: Wir nehmen die Themen- und Interessengebiete auf ja und integrieren sie dann zum Beispiel im serielles Format und schauen okay was bewegt in dieser Community.

00:28:52: Booktalk ist ein super gutes Beispiel.

00:28:57: physische Arbeit irgendwie da haben wir ein pop-up store oder einen autofoam von digitaler arbeit.

00:29:03: das gibt es ja auch digital abteilung was natürlich auch nicht mehr so richtig stimmt weil wer alle digital arbeiten?

00:29:10: aber book talk du unterhältst dich über bücher relevante literatur.

00:29:16: auf TikTok, aber du gehst ja trotzdem raus und kaufst dir das Buch.

00:29:20: Und du hast dann auch jetzt immer mehr Communities die sich wieder zusammensetzen in Städten, in Dörfern wo die Leute sich treffen und Bücher besprechen.

00:29:30: also es gibt keine Trennung mehr der Community zwischen online und offline.

00:29:35: Stellst du fest oder stellt ihr fest?

00:29:36: Weil ich habe gestern einen Posting von Mo gesehen zu Rügenwalder, wo er mit so einer kleinen Community auf so einem Gruppenfoto stand.

00:29:42: Ja genau!

00:29:42: Ich glaube

00:29:43: es waren am Ende ... ... zwanzig, fünfzwanzig-dreißig junge Menschen die irgendeine Rügenwalderexperience hatten.

00:29:50: und da frage ich mich dann immer für die Leute ist das eine tolle Experience?

00:29:53: aber das war eben meine Frage nach wie schaffe ich's denn dass dann Also das reicht ja der Rügenwalder Mühle nicht, dass da twenty-fünf begeisterte Menschen sind die vielleicht lieber als drei Leuten weitererzählen.

00:30:03: Also was konkret macht ihr dann damit?

00:30:06: Also wir speisen da draußen.

00:30:08: also tatsächlich man könnte nicht in dem Fall aber man könnte daraus natürlich auch ein sehr reales Format speisen.

00:30:14: Wir haben im Fall von Rügenwaldermühle dort auch einen Musikanknüpfungspunkt mit dem wir weiter arbeiten können.

00:30:21: und gerade da ist es natürlich auch so, dass wir nicht nur ein Event machen Ja, sondern das ist eine Erzählung.

00:30:29: Rügenwalder-Mühle wie es glaube ich alle jetzt gesehen haben arbeitet natürlich sehr daran auch in die Communities wirklich reinzugehen ja?

00:30:37: Die Communities mit zu integrieren.

00:30:39: Die Leute, die dort sind, sind Multiplikatoren für den Vibe, für die Experience und das ist halt das Wichtige wenn anstelle tatsächlich diese großen großen Claims irgendwie hervorzustellen Es ist ein Vibe!

00:30:54: Das ist ne Vibe Culture die man spüren muss, wenn ich das Produkt sehe.

00:30:58: Genauso wie auch bei Nike – Das Produkt spüre!

00:31:02: Und das ist, was wir versuchen rüberzubringen und natürlich erstellen wir dort auch Content.

00:31:07: Aber was wir nicht machen, ist einfach nur zu zeigen wie du es jetzt gerade beschrieben hast.

00:31:13: Cool da sind zwanzig Leute die tanzen sondern wir sprechen auch mit den Leuten.

00:31:17: also vielleicht hast du dort auch mal ein O-Ton Was warum interessiert ihr überhaupt das Produkt?

00:31:22: Was interessiert die daran?

00:31:23: Warum sind sie dort?

00:31:24: Warum finden die Musik für die sich Rügenwalder Mühler einsetzt relevant?

00:31:29: ja Also vielleicht kann man das auch mal bisschen tiefer und nicht nur sagen, okay hier sind irgendwie zwanzig tanzende was total relevant ist Menschen.

00:31:39: Aber was sagt mir das wenn ich den Content sehe?

00:31:43: Ich glaube das Interessante ist ja auch bei dem Culture Marketing Ansatz, dass es nicht nur darum geht statt Zielgruppen Communities anzusprechen mit gleichen Werten und letztlich auch Interessen sondern ein Stück weit die Obenkehr der Kampagnen-Logik.

00:31:58: Also früher war's einen Senden einer Botschaft, ein Keyvisual eine coole was nicht.

00:32:03: Headline Kampagne Video Und jetzt kommst du ja eher vom Erlebnis, vom Ansatz.

00:32:09: Nennen wir es jetzt meistant in welcher Art auch immer und daraus erzählt sich dann langfristig eine Plattform.

00:32:15: Also kann man das so pauscher Alps vielleicht ein bisschen sehr vereinfacht sagen, aber dass es sich schon ein bisschen umdreht von wir machen dann mehr aus diesem Erlebnis und erzählen ist dann hinten raus über Content Pieces und Erlebnisse weiter.

00:32:29: Ja, es fühlt sich an als hätte sich das alles einmal auf den Kopf gestellt ne?

00:32:32: Weil als ich Teenager war habe die Vocal lesen und da war das für mich das allerwichtigste Medium, der mir gesagt hat was das trennt, was is cool!

00:32:41: Und jetzt kommt es tatsächlich auch... Tschüss!

00:32:45: Influencern, Kreatoren-Kreatorinnen heraus und wir lassen uns begeistern von vielleicht einzelnen Menschen mehr als von Marken.

00:32:54: Und die Marken nehmen das dann auf und sind nicht mehr die gegebenen Institutionen, die uns das erzählen.

00:33:00: Der Algorithmus ist natürlich auch ein Teil davon.

00:33:04: Wir sind lineare Storylines gewöhnt noch in Büchern mit einem Anfang und mit dem Ende.

00:33:10: Ich sage immer wenn wir damals Food commercials gemacht haben hatten wir die Familie dann irgendwie nach Hause gekommen ist, um den Tisch saß und am Schluss hattest du noch einen netten Pack-Shot.

00:33:19: Und alles hat sich positiv aufgelöst.

00:33:22: Wenn du das jetzt bei Entertainment Media siehst, dann hättest du tatsächlich zuerst das irgendwie tolle Essen und dann siehst du im Rückwärtsgang wie tatsächlich das auf dem Tisch gekommen ist.

00:33:34: Also du hast immer die Hook am Anfang!

00:33:36: Vielleicht kann man das was du sagst auch so beschreiben?

00:33:38: Wir kreieren die Hook mit der wir unsere Zielgruppe versuchen anzusprechen, also den Anker.

00:33:46: Wir werfen den Ankar aus ohne die Rügenwalder Mühle und dann versuchen wir die Leute dafür zu begeistern damit wir erstmal ein Boden haben wo wir unsere Message stand platzieren können.

00:33:58: Und wenn wir jetzt sagen diese Kampagnenlogik Die Alte Gewohnte ist einmal auf dem Kopf gestellt und wir gehen von diesem Hook aus würde es so sagen aus der Zusammenarbeit Leitz habt ihr bei Serviceplan eigenes Media Angebot.

00:34:11: bei bestehenden Kundenkonstellern gibt es ja häufig auch andere Media-Agenturen.

00:34:16: Ist die Mediagenturseite immer schon darauf eingestellt, so zu denken?

00:34:21: Weil also jetzt mal mein Vorurteil nicht aus der Media kommt ist, die mögen Sachen, die möglichst einfach sind, die marginintensiv und die sie anbieten können wie sie gewohnt sind.

00:34:33: Und das was du beschreibst bedarf viel Fingerspitzengefühl und Handarbeit vom Medienplan her.

00:34:39: Also wie kann ich letztlich schaffen dass dieser Hook ... auch wirklich langfristig über den Fandl aktiviert wird an den richtigen Punkten.

00:34:46: Also wie pauschal, wie groß ein Bock haben die da so liebevoll und leidenschaftlich einzugehen... ...wie ihr das kulturell und kreativ

00:34:53: tut?

00:34:53: Ja also ich kann natürlich jetzt nicht für andere Mediaagenturen sprechen,... ...und ich kann jetzt nicht auch nicht für unsere sozusagen Medie-Experten sprechen,... ....aber ich kann sagen wir es machen!

00:35:05: intern bei uns.

00:35:06: Wir haben viele Kreative, die in der Media-Agentur sitzen und da ist es für uns natürlich von Vorteil weil wir erstmal Ansprechpartner haben, die verstehen aus welcher Richtung wir kommen und was wir gerne hätten.

00:35:20: Dann haben wir natürlich auch bei uns mit Alex Turczan jemanden, der gerade im Media-Bereich das Thema Innovation owned und mit dem wir zusammen natürlich auch diese ganzen Themen wie Snapchat zum Beispiel besprechen.

00:35:33: ja oder Pinterest, Discord wehen auch immer.

00:35:36: ich kann Sub-Stack ganz groß und schauen okay was können wir denn unseren Kunden hier wirklich anbieten?

00:35:45: Gerade Alex und ich arbeiten da sehr integriert zusammen.

00:35:49: Und versuchen innovative Lösungen zu finden, egal ob das jetzt irgendwie klassisch ist oder digital oder extrem Plattform getrieben auf Reddit zum Beispiel.

00:35:59: ja super tolle Sachen haben wir da zusammengemacht für unsere Kunden.

00:36:04: Ich gehe wirklich davon aus dass sich das ändert.

00:36:07: genauso wie unser Business sich verändert Ist dem Media auch extrem im Wandel sehr stark im Austausch mit den unterschiedlichen Plattformen, auch was Innovationen betrifft.

00:36:21: Auch was neue Produkte betriffe die wir anbieten können.

00:36:24: Wo können wir first mover sein?

00:36:27: Es ist ja ein spannendes Feld.

00:36:28: also gerade wenn man sagt man will es eigentlich nicht nur ... verkaufen distribuieren wie auch immer sondern eigentlich wirklich individuell maßgeschneidert beraten.

00:36:40: gerade wo du reddit sagst das ist ja wirklich eine plattform die es immer noch schafft dass da im prinzip hatte werbung wirklich abgestraft wird aber dass du wirklich sagst, okay wir legen Subcommunities an.

00:36:50: Wie schaffen wir es auch eine Kommunikation anzustoßen?

00:36:53: Vielleicht einfach die Community in den Subcommunity zu nutzen um Fragen zu stellen zu dem Produkt.

00:36:58: also das ist eben ne ganz andere Form der Mediamechanik ist um über das Produkt oder den Service ins Gespräch zu kommen

00:37:05: Ja und wir müssen auch enger zusammenarbeiten.

00:37:08: Also das haben wir gemerkt, gerade für Culture.

00:37:11: Ich muss verstehen was bieten die Plattformen an?

00:37:15: und natürlich unsere Mediakollegen müssen verstehen wie können wir das mit Leben füllen ja?

00:37:20: Und wie machen wir das dann auch kreativ erfolgreich?

00:37:23: weil am Ende keiner unserer Kunden möchte unsäglich viel Media irgendwo reinstecken und dass nur pushen es soll Organisch funktionieren und wir pushen dann natürlich die Sachen, die toll funktionieren.

00:37:36: nochmal mit Media.

00:37:38: Und das ist super wichtig für uns.

00:37:40: aber es ist ein Zusammenspiel immer.

00:37:42: Es muss ein Zusommenspiel sein.

00:37:44: Wir generieren da auch viele Learnings Aber es ist einfach... Ja!

00:37:50: Es ist ein bisschen komplexer geworden.

00:37:52: natürlich weil sicher ein Autoform zu buchen, obwohl mir da viele auch widersprechen würden.

00:38:00: Ich glaube mit Digital Autoform sind wir viel kreativer geworden als ich in diesem Business angefangen habe.

00:38:08: Da gibt es auch extrem viele Innovationen und Möglichkeiten wie man gerade jetzt zum Beispiel TikTok und Digital Auto Form verbinden kann.

00:38:17: Habe ich auch viele tolle Kampagnen gesehen!

00:38:19: Erzähl mal, weil das wäre tatsächlich, das habe ich mir hier gerade notiert, wo du auch von Innovation im Media-Bereich gesprochen hast und eben auch gerade dieses tiefe Verständnis wie die Plattformen funktionieren.

00:38:29: Was sind so Sachen?

00:38:30: Wo du sagst, boah da hab' ich echt gestaunt was da jetzt geht oder dass... Da hast du auch irgendwie etwas Neues gesehen, neues gelernt findest vielleicht auch aus Kampagnen, die gar nicht von euch jetzt kommen sondern ganz grundsätzlich, wo Du sagst Das fand ich zum Beispiel richtig gut.

00:38:44: Es war wirklich neu für mich.

00:38:47: Also Ich bin ein großer Fan als Nerd von Reddit, weil Reddit hat sich wirklich extrem verändert in dem Sinne dass die Themen so divers geworden sind.

00:38:59: Also da findest du Familiengruppen Urlaubs-Leute, die sich über ihren Lieblingsurlaub ziel oder den neuesten Glamping-Urlaub austauschen.

00:39:11: Genauso wie meine Gaming-Nerds, die dann sich über Gimmicks an einem Spiel austauscht.

00:39:18: Also das ist sehr divers geworden und es eigentlich für mich noch so.

00:39:22: das letzte Social Media weil du Beiträge hoch und runter voten kannst und dadurch wir auch mit den Kollegen zusammengeguckt haben, okay wie können wir das auch nutzbar machen für unsere Kunden?

00:39:36: Und da würde ich zum Beispiel sagen beispielsweise kann man das nutzbare machen in dem er natürlich sehen kann.

00:39:44: Wie entwickeln sich Trends also was wird hoch gewohntet und was wird runtergewohnt.

00:39:50: Das kann man z.B.

00:39:51: ich sage jetzt mal out of the blue healthcare.

00:39:53: ja Was sind so die Themen die Menschen im Zusammenhang mit Healthcare beschäftigen Und das können wir natürlich analysieren, gerade wenn wir eng mit den Plattformen zusammenarbeiten und dann schauen können wie können wir das auch für unsere Kunden zugänglich machen.

00:40:10: Das ist jetzt natürlich eine datengetriebene Analyse trotzdem aber wichtig im Cultural Marketing um zu verstehen wo kann sich unser Kunde mit uns zusammen hin entwickeln?

00:40:20: Jetzt haben

00:40:21: wir dieses Beispiel Healthcanon mal so getroffen.

00:40:24: würde ihr dass dann selber ... analysieren und euch da durcharbeiten.

00:40:28: Habt ihr so eine Art, ich sag jetzt mal...

00:40:31: Wir haben Crawler

00:40:32: dafür!

00:40:32: ... Crawler, der da einmal

00:40:33: rüber geht und

00:40:34: euch daraus ganz wunderbare Dashboards, also so ein Social-Listning-Tool.

00:40:38: was ihr dann dafür ist?

00:40:39: Ist es ein explizites Reddit Social Listening Tool oder ist das eines der Social Listening Tools die Reddit abbilden?

00:40:46: Also wir, wie gesagt.

00:40:48: Wir sind ja auch bei Culture versuchen wir immer relativ innovativ zu sein für unsere Kunden und in dem Fall haben wir jetzt was Spezielles für Reddit gebaut.

00:40:58: aber natürlich funktioniert das auch für andere Plattformen.

00:41:02: also wir versuchen da natürlich sehr zu schauen.

00:41:04: okay wo entwickeln sich die Trends und die Stimmung hin?

00:41:08: nicht nur in Deutschland sondern auch an anderen Ländern.

00:41:11: Servicebahn ist ja nicht nur deutschlandrelevant.

00:41:15: schauen wir, ok wo können wir unseren Kunden da schnellen Mehrwert bieten weil wir das einfach brauchen und Reddit bietet sich einfach an weil es so ehrlich ist.

00:41:24: Ja also ein wahnsinnig ehrliches Tool.

00:41:27: deswegen bin ich davon sehr begeistert.

00:41:29: Und ist das was du eher als Ich sag mal, Insightquelle für die Marken, die ihr betreut nutzt oder ist.

00:41:37: habt ihr auch Wege gefunden auf Reddit stattzufinden?

00:41:40: Nee

00:41:41: also beides.

00:41:42: Ich würde sagen das Tool an sich ist eine Insightquelle aber man kann extrem gut auch auf Reddit stattfinden.

00:41:49: Also

00:41:50: was ist eure Secret Source?

00:41:51: jetzt kommen wir zur Sache näher.

00:41:52: Ja

00:41:55: genau wie du schon gesagt hast gerade reddit und all Discord sind alles sehr sensible Plattform, bisschen vielleicht eine andere Art zu kommunizieren als das jetzt Entertainment Media ist.

00:42:10: Aber man kann tatsächlich dort auch Diskussionen anstoßen.

00:42:14: ja also wenn ich jetzt ein Brand bin was sich zum Thema Nachhaltigkeit positionieren möchte oder zum Thema Design, kann ich dort natürlich auch einen Thread aufmachen und kann schauen irgendwie wie ich mir also ganz offen als Brand.

00:42:33: Und kann dort in Kommunikation treten und auch schauen okay wir resonieren dann meine Ansichten mit der Community und kann mich dort auch platzieren.

00:42:41: das Communitypflege dass es austauscht ist Informationsgewinn für mich als Brand aber ist natürlich auch eine Form von Werbung.

00:42:52: Ja, weil was wir ja auch sehen in den oder was ehrlich gesagt ich will es gar nicht sagen er wird gar nicht für Service fahren sprechen sondern eher für mich als Person was ich so sehe Es ist selbst für Marken extrem wichtig Vertrauen über Personen und über eine Haltung zu schaffen.

00:43:13: Ja, also wir sehen das immer mehr bei Tech-Unternehmen.

00:43:17: Dass diese Tech Unternehmen sich auch sehr über die Personen, die dort arbeiten positionieren.

00:43:22: Da schließt sich so ein bisschen der Kreis zu dem was wir im Anfang gesagt haben.

00:43:25: durch AI wird das Vertrauen in eine Marke und das Vertrauen über Person immer wichtiger Und natürlich versuchen wir für unsere Kunden, das auch schon sehr früh am Anfang zu etablieren.

00:43:37: So schauen okay wie können wir auf diesen Plattformen?

00:43:41: Das muss jetzt keine einzelne Person sein die sich da hinstellt.

00:43:44: Muss ich nicht als CEO sein der dann auf Reddit dort irgendwie das befüllt könnte war auch natürlich der Fall sein.

00:43:53: aber wir sehen dass zum Beispiel auch bei Substack.

00:43:55: also was ich ein interessanten Case finde ist zb auch Zero Distance von Elf Cosmetics die mit ihrem Account dort nochmal eine ganz neue Plattform aufgemacht haben, der Community zu zeigen.

00:44:08: Wie entwickelt sich eigentlich?

00:44:10: Also wie entwickeln wir hier ein Farbschema?

00:44:12: Ja was...wie heiern wir Menschen?

00:44:14: Wer arbeitet überhaupt bei uns?

00:44:16: Wie sieht's in der Fabrik aus?

00:44:18: Was machen wir hier eigentlich?

00:44:19: den ganzen Tag?

00:44:20: also gar nicht ihr Produkt bewerben sondern das Vertrauen in die Marke bewerben und dadurch eine Community aufbauen für sich, die langfristig ne Markenloyalität hat.

00:44:32: Ja genau so wie das Apple damals gemacht hat.

00:44:34: Stichwort... Entschuldige,

00:44:35: ich wollte nur

00:44:35: sagen... Nee nee, das ist was wir auch machen wollt' ich sagen!

00:44:37: Ich wollte nur sage stichwort Glaubwürdigkeit und es ist ein Thema dass ich mir auch noch notiert hatte für unser Gespräch also der Bereich Creator.

00:44:46: Da war ja jetzt so die letzten Jahre logischerweise in aller Munde rauf-und runter, teilweise in Jury Sitzungen war's wirklich lustig weil man dachte, die Marke hat den Creator auch gehabt.

00:44:57: Da hat sich bei mir so ein leichter Erschöpfungszustand eingestellt, weil es natürlich immer so ein Safe-Bad ist auf gewisse Creator zu setzen.

00:45:05: Gleichzeitig gibt's ja auch da sehr viele Creator Brauchen vielleicht Marken mittlerweile gar nicht mehr so dringend, weil sie ihr eigenes Business aufbauen.

00:45:14: Knossi ist dafür ein sehr gutes Beispiel.

00:45:17: Andere haben die Bedrohung dass sie vielleicht durch AI generierte Contents irgendwie oder Creator ersetzt werden.

00:45:24: also welche Rolle spielen Creators noch im Culture Marketing?

00:45:27: Merkst du, dass sich das verändert?

00:45:29: Ja.

00:45:29: Also Kreatorinnen und auch Talents sind für uns schon ein guter Zugang zu Communities.

00:45:38: Das Ding ist einfach, dass ich das gar nicht mehr so ... Ich sehe es gar nicht wie wir das damals bei Influencerinnen beworben haben.

00:45:49: Dass sie das Produkt nehmen und in die Kamera halten.

00:45:51: Das haben wir ja schon lange nicht mehr sondern dass wir mit Talents und eher, ich würde fast sagen Opinion-Liedern arbeiten die einen Mehrwert dazu bringen.

00:46:02: Also entweder ist das vielleicht ihre extreme Kreativität.

00:46:06: Ich kann mal ein Beispiel nennen Wir haben für KFC für den Japan-Tag in Düsseldorf, den kompletten KFC umgebrandet.

00:46:16: Also wirklich jedes... also vom Hähnchenchenkel bis zu dem Markenbotschaft.

00:46:24: dann haben wir alles Anime und Manga Culture reingebracht haben dann mit der Leiterin der Mankerschule hier in Berlin zusammengearbeitet, die diese ganzen unterschiedlichen Charakters für uns gezeichnet hat.

00:46:44: Wir haben uns ganz bewusst keine Illustratoren genommen, sondern wir haben jemanden genommen, die eine Opinienliederin innerhalb der Community ist.

00:46:54: Hat sie jetzt wahnsinnig viele Instagram-Follower vielleicht nicht?

00:46:59: Es hat sie aber ein extreme Standing innerhalb der Community sicher.

00:47:04: Also

00:47:05: Glaubwürdigkeit vor Reichweite, weil du darüber eigentlich mehr Bass und Wert erzeugst?

00:47:09: Exakt!

00:47:09: Und das ist auch genau das was wir vorhin besprochen haben.

00:47:12: Viele Kunden kommen immer noch in Deutschland und sagen ja ich muss natürlich hier intern zeigen dass die Person extrem viele Follower hat.

00:47:20: Wir wollen mit jemanden zusammenarbeiten der oder die irgendwie dreihundert fünfhunderttausend Follauer hat.

00:47:28: Die Frage ist halt, was bringt mir das?

00:47:30: Weil eigentlich muss ich da drauf schauen dass ich Content hab der resoniert mit meiner Zielgruppe und es liegt nicht an den Followeren sondern das liegt an dem Entertainment Wert oder an dem Wissenswert den diese Person glaubwürdig vermitteln kann.

00:47:46: Das wäre meine Antwort darauf ja und nein.

00:47:49: also Ja wir arbeiten mit sehr vielen talents zusammen.

00:47:53: Arbeiten wir immer mit Influencerinnen und Kreatoren zusammen?

00:47:57: Nein.

00:47:59: Okay, ja gut.

00:48:00: Spannende Sicht finde ich auch auf das Thema.

00:48:04: Jetzt nähern wir uns eigentlich dem Ende unseres gemeinsamen Gesprächs wie Schade.

00:48:08: Das ist ein richtig tolles Gespräch macht Spaß.

00:48:12: was mich noch persönlich interessiert jetzt auch damit sich der Kreis zum Kaltscharn-Nord wieder schließt Was ich mich ja mal frage, du wirst einen sehr intensiven Job haben wie viele andere auch.

00:48:26: Wie schaffst du es dich trotzdem mit den ganzen Bereichen die du eingangs aufgezählt hast dir sozusagen deine Leidenschaftsfelder sind auseinanderzusetzen?

00:48:35: Also wie schafft man sich in Kulturen auch so rein zu nerven weil all das kostet ihr Zeit.

00:48:40: und nebenbei haben wir noch ein Job Menschen zu führen Kunden zu beraten.

00:48:44: was ist dein Lifehack?

00:48:46: Ja Also ich will nur ein bisschen zurückhalten, das zu sagen.

00:48:52: Weil ich glaube dass es nicht für alle Menschen so funktioniert und ich muss auch sagen dadurch dass ich keine Kinder habe, hab' ich natürlich die Herausforderung in meinem Leben nicht, dass sich so viele Sachen parallel dann auch managen muss.

00:49:08: Natürlich habe ich auch ein Leben und Dinge und Freunde und Familie für die ich mir Zeit einräume.

00:49:15: Ich denke in den letzten Jahren hat sich das sehr gedreht, dass das auch für mich die Prior-Eins ist.

00:49:22: Also wenn ich in meinem Freundeskreis, in meiner Familie Situation habe, die Priorität haben dann ist es etwas was mich immer hält und wo ich immer den Fokus... darauf setzen würde.

00:49:34: Ich glaube, das ist einmal das Wichtigste um geerdet zu bleiben und auch in diesem Job nicht sich zu verlieren.

00:49:40: ja weil es ist mir auch schon passiert wie vielen anderen glaub ich auch gerade wenn man so Mitte zwanzig ist dann passiert es ganz schnell dass man so ein strudel gezogen wird und dann irgendwie achso es ist ja Sonntag Nacht und ich bin immer noch hier.

00:49:54: für mich ist es tatsächlich so dass ich diese Art und Weise ... zu arbeiten.

00:50:02: Für mich ist das ein Hobby, für mich ist es fast... also ich will nicht sagen dass mein Job mein Hobby ist.

00:50:07: Ähm, vierundzwanzig Stunden lang, das ist sicherlich auch stressig und manchmal extrem anspannt gerade Pitch-Situationen oder stressige Situationen für Kampagnen.

00:50:19: aber ich versuche die Leidenschaft die ich privat habe für Themen Innovation Trends Gaming usw.

00:50:26: und sofort in meinen Arbeitsalltag zu integrieren und mich einfach mit wahnsinnig vielen Menschen so umgeben, die dieselbe Leidenschaft für Themen haben.

00:50:36: Und ich finde es ist gar nicht so schlimm manchmal zu sagen oder interessiere ich mich nicht für.

00:50:40: Es ist einfach nicht mehr ein Interessengebiet...

00:50:42: Also das passiert ja auch ständig dass man das fühlt.

00:50:45: also dann kann man's ja auch ab und an sagen?

00:50:46: Ja!

00:50:47: Ich finde das ist komisch geworden heutzutage dass man irgendwie wenn irgendwie auf einem Projekt sitzt und sagt, ich muss aber ganz ehrlich sagen das weiß ich nicht.

00:50:57: Ich kann gar nichts zu Fußball sagen!

00:50:59: Ich kann definitiv nichts zu Fussball sagen.

00:51:01: Und weißt du was?

00:51:02: Dann ruf' ich einfach Sven an weil der kann nämlich etwas zu Fußball sagen und so minimiert sich auch ein bisschen der Stress das Gefühl nicht ständig zu haben.

00:51:11: Ich muss zu allem was sagen, ich muß alles wissen und das ist glaube ich der Lifehack auch mal die ... also richtige Prioritäten zu haben.

00:51:23: Also ich sag für mich Richtige, ne?

00:51:25: Das korrigiere ich noch mal für mich richtige Priorität zu haben und dann auch mein Job gar nicht nur als Job zu begreifen sondern auch als etwas wofi ich für meinen Privatleben viel draus ziehe.

00:51:37: Und das ist glaube ich eine sehr glückliche Aussage, die ich treffen kann ja und da bin ich sehr privilegiert zu sagen Mein Job ist auch etwas was mir einfach Spaß macht und was ich sehr gerne mache

00:51:50: Absolut.

00:51:50: Ich kann an der Stelle auch nur sagen, meine Tochter denkt auch, dass ich den ganzen Tag Zuckerwatte

00:51:55: in

00:51:56: Essen und den Sitzecken rumhänge.

00:52:00: Wenn es uns gelingt ein bisschen

00:52:01: Funke davon irgendwie auch an die nächste Generation weiterzugeben ist das doch eine schöne Perspektive.

00:52:07: Franziska, ich danke dir für das Gespräch.

00:52:09: Vielen Dank!

00:52:09: Es hat mir viel Spaß gemacht.

00:52:11: Danke schön.

Über diesen Podcast

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

von und mit Kim Alexandra Notz

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