What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

Transkript

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00:00:01:

00:00:08: Martin Egert ist Gründer von Mesoacme und ehemaliger Mitgründer der Agentur David & Martin, die in den letzten Jahren zu den sichtbarsten unabhängigen Play-On der deutschen Werbebranche gehörten.

00:00:18: Nach der Insolvenz von David&Martin Ende twenty-fünfundzwanzig meldet sich Martin mit seinem neuen Unternehmen zurück!

00:00:24: Er arbeitete seit vielen Jahren an der Schnittstelle von Kreativität, Markenführung und Unternehmertum.

00:00:29: Eigentlich könnte man noch Gastfreundschaft ergänzen finde ich Und hat sich mit Maison Acme das Ziel gesetzt, Agenturgeschäft und kreative Leidenschaft wieder unter einem Dach zu vereinen.

00:00:37: Wie viel Agentur davon dann am Ende wirklich in Maisonacme steckt?

00:00:41: Das diskutieren wir nachher Was mir total wichtig ist.

00:00:44: über das Ende von David und Martin wurde sehr viel gesprochen, diskutiert gelesen rauf-und runter.

00:00:49: Diese Folge soll kein Deep Dive in die Historie sein sondern mich interessiert vor allem die Frage was ist daraus entstanden?

00:00:58: Was sind die neuen Ideen Gedanken die sich Martin gemacht hat?

00:01:02: Was lernt man über Wachstumverantwortung und Unternehmertum?

00:01:05: Und wie baut man eben eine neue Firma mit welchem Fokus?

00:01:09: Martin, herzlich willkommen bei What's Next Agencies.

00:01:11: Hallo!

00:01:11: Ich habe mich sehr einen Blick über den Tellerrand und in die Maison gemeinsam mit dir zuwerfen.

00:01:16: Herzlich Willkommen.

00:01:17: Hallo, schön es hier sein darf.

00:01:19: Ich habe ja schon versprochen oder angekündigt aber du hast mir nicht drum gebeten sondern das ist meine freie Entscheidung gewesen dass wir jetzt keinen Deep Dive über die Historie machen weil ich finde jeder der noch nicht den Podcast mit dir und Christoph Weber gehört hat bei Marketing Mavericks, der sollte das auf jeden Fall tun.

00:01:34: Superinteressante Folge!

00:01:36: Mir war wahnsinnig wichtig einen Blick nach vorne zu werfen aber ich finde um das vorne zu verstehen muss man trotzdem einmal ganz kurz irgendwie nochmal ein Touchback machen.

00:01:46: wenn du es jetzt so in eine Nachschätzung gleich mit so einer ganz harten Frage startend beantworten müsstest was würdest du sagen woran ist David und Martin?

00:01:54: Und die Idee hinter eurem ja unternehmerischen Engagement letztlich gescheitert Wenn du es so wirklich auf den Punkt bringen müsstest.

00:02:05: Zu hoher Ambitionen?

00:02:08: Ich glaube, ich versuche es in drei Punkte zu fassen.

00:02:10: Ich fange mal mit zu hohem Ambition an, da ich damit eingestiegen bin und nicht weil das nicht gut ist ambitioniert zu sein aber weil wir glaube ich unterschätzt haben was es meint eine andere Städte zu gehen und dort zu reproduzieren was vielleicht gar nicht reproduzierbar ist und unsere Ambition war aber dass geht daran sind wir auf jeden Fall gescheitert weil wir haben das genau nicht geschafft.

00:02:33: Zweite ist, dass wir zu selten reingesagt haben.

00:02:39: Das ist ja eine Fähigkeit die muss man auch erst erlernen und im Zweifel halt auch über Schmerzen würde sagen haben wir getan weil wir glaube ich ein bisschen auch ich sag mal so Frankensteinsmonster der Branche waren.

00:02:55: es gab lange wenig spannende neue Gründungen und dann waren da irgendwie diese Jungs einen Drink in der Hand.

00:03:00: Wir hatten Spaß dabei.

00:03:01: Die Branche hatte auch Spaß beim Zuschauen.

00:03:04: Dann hat man gemeinsam viel Spaß und wir haben die Welle halt geritten, sie wurde größer.

00:03:07: Wir haben nicht nein gesagt und dann sind wir irgendwann im Wash gelandet wie der Surfer sagen würde.

00:03:13: das ist sozusagen die Nummer zwei, wir hätten öfter Nein sagen müssen aber gepaart mit Nummer eins der Ambition wahrscheinlich haben wir es nicht gut gemacht und Nummer drei, wir haben... Das berührt glaube ich aus Eins und Zwei wenn ich das jetzt so konsolidiere haben auch nie gelernt irgendwie auf die Bremse zu drücken und das ist so.

00:03:37: den würde ich also.

00:03:38: eins und zwei wann würde sagen Fehler von uns, dass haben wir unterschätzt.

00:03:41: Beim dritten würde ich behaupten wer in Eins und Zwei war würde drei genauso handhaben.

00:03:46: Wir haben es zum Beispiel nie gelernt auszustellen.

00:03:50: Das klingt jetzt total trivial aber wenn du acht neun Jahre lang wächst von null auf hundertfünfzig Leute Und acht neune jahrelang einstellt dann ist Es nicht so einfach.

00:03:59: wenn Du auf einmal zwanzig dreißig leute rausnehmen musst dann versuchst du das auf die lange Bank zu schieben und nicht weil du dich davor verwehrst, sondern weil du glaubst, dass gewisse Pitches vielleicht noch ein gutes Ende haben könnten.

00:04:09: Dass vermeintliche Versprechungen von Kundenkunden noch eintreten werden.

00:04:15: Und wir hätten viel radikaler an gewissen Stellen Einschneidung vornehmen müssen, haben dies nicht getan?

00:04:23: Weil wir es aber nie gelernt haben!

00:04:25: Und weil es natürlich auch ein Stück weit euer Erfolgsprinzip der letzten zehn Jahre war.

00:04:31: Das bringe ich persönlich mit euch ja auch in Verbindung, also eine Großzügigkeit in der Art des Umgangs miteinander

00:04:38: usw.,

00:04:39: und wenn du das immer so gemacht hast und damit Erfolg hattest dann hast du das nicht in dir drin genau die Knöpfe wieder auszuschalten sondern Teil des unternehmerischen Prinzips gewesen was wahrscheinlich nicht einfach ist.

00:04:51: Ja oder nein?

00:04:52: Grundsätzlich Großzügigkeit auf jeden Fall, das ist aber die DNA von David und mir.

00:04:56: Und die finde ich auch gut.

00:04:57: in die würde ich auch nie wegnehmen wollen weil ich... Mein WhatsApp-Status ist glaube ich seit zwölf Jahren.

00:05:01: What goes around comes around so angierig, so denke ich, so liebe ich.

00:05:07: Das würde ich mir nehmen wollen und ich würde auch behaupten dass das ein großer Teil auch am Ende der Lichtseiten ist ne?

00:05:15: Dass bedingt sich halt auch Schatten oder auch negative Erlebnisse.

00:05:19: beim Kern hat das zu sehr viel Erfolg beigetragen.

00:05:22: Großzügigkeit oder Events muss man differenzieren, weil das haftet uns oft an und dann kälte ich vielleicht einmal mit aufräumen.

00:05:29: Wir waren immer sehr großzügig nach innen da stimmt und da auch bestimmt oft zu großzüglich.

00:05:33: wir sind selbst im letzten Jahr zwanzigundzwanzig waren wir noch mit hundert zehn Leuten glaube ich den Leo Gang Skifahren.

00:05:40: jetzt kann man sagen seid ihr wahnsinnig ihr seid wirtschaftlich angeschlagen ist alles richtig.

00:05:45: aber wenn die Mannschaft sich ein halbes jahr langen Arsch aufreißt dann möchtest du irgendwas zurückgeben.

00:05:51: zurück zu der tese davor gelaubst die pitches kommen oder das geschäft kommt dann rechnest du diese.

00:05:57: Hundertzehn leute skifahrt einfach gesagt hundertzehntausend euro.

00:06:00: es kostet wohl nicht ein tausender pro kopf von wochenende.

00:06:03: rechnen sie hier schön und das waren in westen die mannschaft, dass wird auch verwechselt mit event nach draußen.

00:06:09: dich auch heute noch.

00:06:10: mache den gathering wir sind ja auch heute Abend an dort.

00:06:15: da ist kein geld drin.

00:06:16: das darf man immer nicht vergessen.

00:06:17: das is komplett bezahlt durch Partner und Sponsoren, weil das immer der Deal ist.

00:06:23: Ich baue kuratiere diese Veranstaltung wie alle kriegen Zugang zur Community zum Netzwerk.

00:06:28: ich kümmere mich um das was sich Unreasonable Hospitality vor High Network Individuals nennen.

00:06:32: also toll kuratierte Gäste Liste hoher gastronomischer Anspruch schönes Licht schönes Szenerie schön Musik.

00:06:38: die Temperatur im Raum stimmt all diese Themen Und weil viele andere das vielleicht auch gerne wollen, aber nicht können.

00:06:44: Bezahlen die die Party?

00:06:45: Das heißt all diese Events, die ich da mache, da ist gar kein Geld drin.

00:06:49: Deswegen muss man mal ein bisschen differenzieren und es ist nicht so dass wir durch sowas irgendwie in Schieflager geraten sind und durch wie vorher gesagt Argumentationen wachstum und zu wenig Nein sagen.

00:06:59: Dann

00:07:00: noch einmal an der einen Punkt.

00:07:01: Aber das ist ja spannend.

00:07:02: wenn man – und das ist eigentlich schön als unabhängige Agentur eine extrem starke Kultur hat!

00:07:07: Dann ist das, und da steckt ja so ein bisschen auch hinter deiner Erkenntnis dieses wie sehr bist du in der Lage eine von den Gründern sehr stark geprägte.

00:07:16: Und auch vorgegeben am Reisbrett wahrscheinlich nicht entworfene die Typ seid ihr die über so geprägende Kultur die aus euch herauskam auf andere Standorte zu transferieren?

00:07:24: Weil das ja total spannend ist letztlich für jede Agentur die wächst und irgendwann neue Standorte eröffnet.

00:07:29: Die stehen ja von einer ähnlichen Fragestellung.

00:07:31: Wird es das kategorisch ausschließen, dass das möglich ist?

00:07:34: Wenn man eine starke Kreativkultur hat oder ein starker Unternehmenskultur.

00:07:37: Oder war's einfach... ...das David und Martin innewohnende Prinzip was so nicht funktioniert hatte?

00:07:44: Das gute Frage ich versuche...

00:07:47: Ich habe mich gerade zurückgelehnt falls ich zu leise war.

00:07:49: Wer das Video schaut bei Kim weil jetzt hier mehr im Weg bildt der wird das sehen.

00:07:53: Jetzt sitzt er wieder gerade.

00:07:54: Jetzt sitze ich wieder gerade!

00:07:55: Ich wollte darauf hingewiesen dass ich hier gerade sitzen muss.

00:07:57: Die sind ja hier in der ... Was gehen da jetzt hier an?

00:07:59: Kinderbewahren.

00:07:59: Kinderbewahranstalt, aber da wäre ich schon hingekommen.

00:08:02: zu deiner Frage.

00:08:05: Einsteigend hat einer meiner ersten Mentoren in dieser Branche war Stefan Kohle und Stefan hat zu mir gesagt also Gott hab ihn seelich.

00:08:13: Stefan hat sie mir gesagt du brauchst keinen zweiten Standort in Deutschland.

00:08:16: Kohlererbe hat nie einen gemacht weil du kannst bei jedem Kunden am gleichen Tag innerhalb weniger Stunden sein.

00:08:23: Schnitt ein paar Jahre später würde ich sagen er hat recht.

00:08:25: warum?

00:08:26: Weil ich glaube Kohlrabbe war ein kulturell sehr auch spezieller laden auf seine ganz eigene art und nicht vergleichen.

00:08:32: wir waren viel lauter viel präsenter.

00:08:34: Und das eine ist nicht besser, das andere ist nicht schlechter.

00:08:37: warum geht es nicht?

00:08:40: Aber er hat recht weil wenn du finde ich... Inhaber geführt bist Wenn du nah dran sein möchtest an den menschen wenn du ein gewisses wertesystem versuchst zu leben zu etablieren und durchzusteuern und Das wird halt auch am ende.

00:08:55: Jetzt treffen wir direkt ab, wenn so eine New Work-Debatte.

00:08:59: Aber das wird auch... Ich

00:08:59: habe lange nichts mehr über New Work gelebt.

00:09:01: von daher ist es... ...wird natürlich auch am Ende an Kaffeemaschinen gelebt, dass miteinander und Kultur.

00:09:08: Und wir waren da sicherlich auch ein sehr spezieller Laden in München und bestimmt auch geprägt durch David und Michtig unsere Nähe zu Gastronomie der Raum, die Bar, das Miteinander, die Schiefreizeiten.

00:09:20: Am Ende aus der Ambition und einer damit einhergehenden Opportunität heraus, es gab die Nachfrage aus Hamburg und Berlin seitens Kunden, seitens Talent ob wir nicht in diese Städte gehen wollen.

00:09:33: Und wir sind der Opportunität erlegen weil die Ambition so hoch war und wir nicht guten Einsagen konnten und haben das gemacht.

00:09:40: und dann haben wir aber gemerkt jetzt haben wir das alles in ihrem Fach sicherlich gute Leute aber Menschen geholt die zwanzig Jahre Networks sozialisiert worden oder vielleicht das kleinste noch Kohlerebe.

00:09:52: Aber es ist ja auch jetzt ein Laden, der nicht mehr in den Siebzig-Achzig-Mann David und Martin München war.

00:09:58: Und das ist das eine.

00:10:01: und das andere ist wenn du einen hohen unternehmerisches Mindset versuchst an anderen Manager geführte Standorte zu reproduzieren glaube ich wird das immer scheitern wäre meine These außer du hast einem Produkt was ultra... wenig Individualität und Persönlichkeit braucht.

00:10:21: Und jetzt ist unsere Branche, unser Produkt einfach auch total Peoples Business.

00:10:25: Wir haben es halt nicht geschafft den Werft, den wir in München hatten diese Kombination aus harte Arbeit uns davor wie wäre?

00:10:32: Wir haben das nicht geschafft das an anderen Standorten zu reproduzieren und wir haben es nicht geschafft an anderen standorten die richtigen die Position so richtig zu besetzen dass dort Unternehmertum gelebt wurde, sondern und das liegt in der Natur der Sache.

00:10:52: Wir haben ganz tolle wirklich auch fachlich tolle Leute noch menschlich toll leute geheiert Die aber vorher und es kann man gar nicht verübeln ja wenn nur zwanzig jahrelang In einem netwerk oder großlangen tool bist im fertigen system mit fertigen schabonen Arbeit ist auf einmal busst du an einem standort.

00:11:07: Du musst das bürro aussuchen die wandfarbe bestimmen die tische aussuchen wie sieht der urlaubsantrag aus?

00:11:12: Na klar hatten wir für manche sachen vorlagen.

00:11:15: aber wir haben das schon auch gesagt wir machen euch zu Unternehmern und Unternehmerinnen.

00:11:19: Und wir wollen, dass ihr Dinge selber bestimmt.

00:11:21: aber wenn man das nie musste und die gelernt hat dann ja da waren wir irgendwie nicht von Glück geküsst an der Stelle... ...und haben das nie so richtig installiert bekommen.

00:11:31: dies unternehmerische gehen einen Standort.

00:11:33: Dann hast du versucht aus fünfhundert sechshundert Kilometern vom München nach Hamburg von mich noch Berlin irgendwie reinzugreifen.

00:11:38: es funktioniert aber auch nicht so richtig und das wollen die Leute auch nicht zurecht auch umübrigen.

00:11:42: Du selbst hast aber euch in Durchgriff priorisiert wieder deinen Hauptstandort München Und um deine Frage zu beantworten, ich glaube wenn man ein so spitz emotional positioniertes Produkt, eine Agentur als Produkt betrachtet hat wie wir es waren kann ich es kein empfehlen.

00:12:00: Wenn man ein total auf replizierbares systemisches Arbeiten in Development Tickets schreiben dann ist das auch scheißiger, aber die Leute wurden Ohne euch jetzt, jetzt kennen wir uns schon ein paar Jahre, aber ohne euch als Agentur irgendwie besonders gut zu kennen.

00:12:22: Ich bin heute das erste Mal hier im Gebäude den ersten Eindrucken zu schildern auch nicht reproduzierbar.

00:12:27: in einer anderen Stadt würde man sich wahrscheinlich schwer mit tun vielleicht kleine Enklaven für einen Kunden dass wir haben ja wirklich probierten David Martin Berlin, David Martin Hamburg und das hat nicht geklappt weil... Und dann auch Schluss damit Dann Kunden und auch Talent von außen ein Bild im Kopf hatte.

00:12:47: München, Bar, Whisky Sauer Linker und Skifahrenrechte dazwischen wie coole Kreationen zum Business Punk früher Work Hard Play Hard das so war das halt.

00:12:56: Das ist jetzt heute noch angemessen.

00:12:57: Ist doch nicht mehr so wahr?

00:12:58: Das hat Spaß gemacht.

00:12:59: Es hat erfolgreich gewirkt viele Jahre Und dann wählen ja Leute diese Agentur Mark und dann kommen sie aber in Berlin oder Hamburg an und es ist aber eher wie Network geführt.

00:13:11: Ich weiß noch, wurde ich gefragt von Kunden.

00:13:14: Das fühlt sich hier an wie bei DDB.

00:13:16: Aber wir haben doch gedacht, wir kriegen da Automatien.

00:13:19: Oh!

00:13:21: Dann habe ich die selten auch Kunden, die über Hamburg Berlin dann am Ende nach München loszumüßen weil es eigentlich deren Erwartungshaltung war.

00:13:30: Das ist ja aber auch nicht schön jetzt im Standort und Kunden wieder weg.

00:13:32: also das ist ja auch nicht die Idee wofür wir angetreten sind und dass... Wir haben's nicht hinbekommen kann ich und das ist so das Beste wie ich es beschreiben kann wenn ein anderes besser schaffen dann ist das toll.

00:13:43: Wir habens nicht geschafft.

00:13:44: Du hast ja auch gesagt nur Ich habe die Welle geritten und gesagt, von siebzig in München dann auf hundertfünfzig.

00:13:52: Und ich weiß noch, wir haben uns vor ein paar Jahren auch getroffen und es ist ja auch ein offenes Geheimnis.

00:13:57: Du hast ja auch gesagt, die Jagdplabe nicht interessiert mit Leuten zu sprechen, die uns einen Angebot machen, die vielleicht die Agentur kaufen wollen.

00:14:02: Das war ja auch lange vor der Meldung und dem Insolvenzantrag sondern ganz grundsätzliches Szenario was du durchaus im Betracht gezogen

00:14:09: hast.".

00:14:10: War das für dich, weil es einfach reizvoll war zu sagen ich kann das von null auf so groß machen dass ich's danach verkaufe und hier war aber klar.

00:14:18: Ich mach dann auch wieder irgendwas.

00:14:19: also so geborener Unternehmer sodass du Dann vielleicht doch nicht so sehr daran hinkst dass du gesagt hast muss das baby zur ende bringen bis ich irgendwie in pension gehe.

00:14:30: Also zu mein ich war nie getrieben von geld bin es auch heute nicht.

00:14:33: deswegen war jetzt nie das ihre zielen krassen exit hinzulegen.

00:14:37: Es gab immer mal Anfragen, wir haben es aber auch nie fossiert.

00:14:40: Aber ich habe auch immer gesagt ja klar höre ich höre mir alles an.

00:14:43: erstmal weil ich finde auch es ist dumm sich nicht alles anzuhören.

00:14:45: dann kann man die Entscheidung was macht noch nicht macht.

00:14:47: Es gab Angebote hier mehr abgelehnt.

00:14:49: jetzt kann man sagen oder hätten wir vielleicht machen sollen?

00:14:51: Es gab ja zu den Zeitungen doch immer Gründe warum wir es nicht gemacht haben.

00:14:55: Creme ich mich heute deshalb?

00:14:56: nein!

00:14:56: Aber ich bin noch generell nicht der Typ der in den Rückspiegel schaut.

00:14:59: das ist jetzt auch abgeschlossen.

00:15:01: Ich finde dass es zu dem Zeitpunkt sich richtig angefühlt hat, weiterzumachen.

00:15:07: Es hat Spaß gemacht.

00:15:08: die Dynamik war gut wie ein Pitches gewonnen tolles Talent wollte mit uns arbeiten.

00:15:12: wir fanden es reizvoll in anderen Städten Büros aufzubauen.

00:15:15: das war weit weg von abgeschlossen.

00:15:17: jetzt haben wir im wahrsten Sinne des Wortes abgeschlossen wenn auch eher mit dem Schlüssel als als das Kapitel.

00:15:23: beides vielleicht aber das hier im Zeitpunkt war es okay das weiter zu machen und ja manche meinten dann ihr hättest du mal dass und das so ein paar Freunde die davon wissen ja haben wir nicht.

00:15:32: ist es so er hätte ich mal Lotto gespielt Zwischen, das darf man auch noch nicht unterschätzen zwischen jemand klopft an und einem sechs neun zwölf Monate The Diligence Prozess.

00:15:44: Und am Ende einer Unterschrifte des Geldes auf dem Konto ist ein sehr langer Weg.

00:15:48: Wir sind nie so weit eingestiegen weil wir immer vor uns schon kategorisch gesagt haben und das zeichnet dann auch glaube ich oder unterstreicht dass Geld niedertreibbar war.

00:15:58: Wir haben nie in Gespräche reingegangen, weil es ... Wir hatten Spaß mit ihm was wir tun.

00:16:03: Dann haben wir zu irgendwann die Kontrolle verloren, dann hat es auch echterweise wirklich weniger Spaß gemacht.

00:16:08: Aber ich finde das total legitim einfach, das weiterzumachen und dass ist für mich jetzt ... Ich bin fast dankbar für diese zehn, halbe Jahre nicht fast, sondern ich bin dankbar weil es halt heute wie ich jede Sitzteil meiner unternehmerischen Genese ist.

00:16:24: Und meine Reise und ich hab ja keine Laden zugemacht.

00:16:28: Ja aber ich habe auch einen Laden auf hundertfünfzig Leute und über zwanzig Millionen Euro Umsatz gebaut

00:16:34: Und fast bei viel Erfahrung gesammelt auf Weg und persönlich.

00:16:36: Darauf

00:16:37: würde ich ihn auslärm,

00:16:38: auch eine persönliche Reife ihr letztlich auch darüber... Ich habe am Anfang gerade nur als ich die Interviews las und hab gesagt der Martin ist was demütig weil vorher war dir natürlich so Werbe Rock'n Roll und da habe ich dich sehr sortiert irgendwie wahrgenommen und auch mit einer wirklich nüchtern in Betrachtung und ich finde irgendwie, dass das unternehmerisch ja am Ende auch eine krasse Lernkurve ist.

00:17:01: Also, trotzdem lässt du wahrscheinlich um unterrieble sein auf ganz anderen Ebenen im positiven Sinne aber gewisse Dinge wirst Du nicht wieder machen und das ist ja wie bei jedem von uns.

00:17:10: Wie viele Fehler haben wir alle gemacht oder Dinge die passiert sind, die wir im Nachhinein gerne irgendwie uns erspart hätten?

00:17:15: Aber danach weißt Du was, was Du vorher nicht wusstest und es kann Dir auch keiner erzählen!

00:17:19: Zwei alleine... Also, mehr gelernt in den letzten zwölf Monaten als in den ... letzten zehn und ein halben Jahren davor.

00:17:26: Weil die Intensität, die Schlagzahl der Druck... Die Abhängigkeit... Das wünscht man erst mal keim!

00:17:34: Ich bin aber total dankbar heute dafür dass ich diese Erfahrung habe machen dürfen weil sie hat mich nicht immer gemacht.

00:17:39: Das andere ist Rock'n Roll.

00:17:42: Ich glaube ich war früher nicht anders als ich es heute bin.

00:17:45: wie gesagt bin älter geworden.

00:17:46: Da bin Martin gegründet mit dreißig.

00:17:48: Ein junger Bengel gerade vom Party machen, kamen so in etwa.

00:17:53: Jetzt bin ich heute ein viertzig, hab mit dreißig gegrült, habe mit vierzig zugemacht auch genauso eine Dekade und ein Viertel meines Lebens ist schon ein sehr prägender Zeitraum.

00:18:03: Und dass wir laut waren am Ende wenn man zurückschaut da haben zwei Jungs angefangen die spaßende Sache hatten und die gerne in Bars waren.

00:18:11: dann kamen irgendwie Jobs.

00:18:12: Man fand aber Bars immer noch cool.

00:18:13: und dann haben wir gemerkt Herr Krass!

00:18:15: Die Leute geben uns auch die Jobs weil wir eben die unkonventionellen sind die einen drink in der hand haben und das alles nicht ganz so ernst nehmen.

00:18:22: Das hat das meine ich ja frankensteins monster.

00:18:24: was ich eingangs sagte, die branche hat es auch geschaffen weil sehr viel glatt geschliffen

00:18:29: ist.

00:18:29: Die haben sich danach gesehen dass endlich mal wieder etwas los ist.

00:18:31: Genau!

00:18:31: Und wir haben wiederum erkannt naja gut dann verdienen wir das halt.

00:18:36: Im klar schmuggelt man dann unter dem mantel irgendwie acht flaschen Wein mit in die Effigala und wird dafür gerügt zehn andere noch mit trinken, weil alle wissen der Egert war es.

00:18:46: Ja, wir hatten einen schönen Abend und es hat Spaß gemacht.

00:18:48: Und so biert ist natürlich auch Teil der Geschichte.

00:18:52: aber er hat Spaß in dem Moment gemacht und man wollte das ja auch so und darauf haben wir auch genau über diese diese Mechanik ja auch Guitars bekommen und Talent bekommen, weil wir anders waren.

00:19:05: Stichwort Anderssein.

00:19:06: ich saß letzte Woche nach dem Holzenkongress mit Mathe Schrader zusammen.

00:19:10: Wir waren Mittagessen Und wir haben uns über Networks und Käufe, Ferkäufe unterhalten.

00:19:18: Mattis hat einen ganz schlauen Satz gesagt, das ist ein typischer Netzwerkreflex.

00:19:23: We want them because they are different and now when we got them ,we don't want them beacause there is a

00:19:29: difference.".

00:19:31: Ich glaube die Branche fand es ja gut, dass sie anders waren.

00:19:35: In der Einfalle hätte man's auch glatt geschliffen.

00:19:36: oder wie hätten Sie es so lange gemacht bis irgendeine anderen vor die Tügel setzte?

00:19:41: Ach

00:19:41: so, total richtig.

00:19:42: Ja ja, das sein!

00:19:43: Gut pass auf, Cut!

00:19:45: Ich habe ja versprochen dass wir nicht die ganze Folge sozusagen neben Ende und den unternehmerischen Learnings widmen.

00:19:51: ich fand es aber trotzdem interessant und gut dass wir's nochmal gestrissen haben.

00:19:55: Total interessant ist jetzt Maison Acme.

00:19:57: Jetzt ist es ja so als bei Christoph im Podcast war es wart ihr ja gerade erst wirklich ganz frisch ein paar Wochen unterwegs.

00:20:04: Ich hab mich kürzlich in der Mail von dir gelesen, jetzt sind schon sechs Monate.

00:20:07: Also ein halbes Jahr neues Unternehmertum...

00:20:10: Gestern waren wir nur tagesessen vor sechs Monaten?

00:20:12: Wahnsinn!

00:20:12: Neunterzwölfter.

00:20:13: Erzähl mal ein bisschen ... also das eine ist ja, man hat zehn Jahre ne zumindest die meiste Zeit über eine richtig gute Zeit gehabt, hatten Agenturmodellen, Geschäftsmodell dahinter gehabt, irgendwie eine Positionierung, eine Reputation und plötzlich ist ja die Aufgabe sich selbst zumindest unternehmerisch ein Stück weit neu zu erfinden und wieder was Eigenes zu schaffen.

00:20:35: Da hast du einen Team mitgenommen, aber diesmal auch alleine als Gründer.

00:20:39: Wie hast Du gesagt?

00:20:40: Also was baust Du?

00:20:41: Baust Du etwas nach, was früher da war und funktioniert hat, gepaart mit Deinen Learnings oder hast Du etwas völlig Neues geschaffen?

00:20:52: Schafft man heutzutage noch etwas wirklich Neues?

00:20:54: Ich habe heute Morgen gelernt das nennt sich Transformationale Kreativität ist aber ein ziemlich helles Ziel auf jeden Fall!

00:21:02: Wenn du den Heiligen Grail gefunden hast, sag mir Bescheid.

00:21:04: Also etwas Neues geschaffen weiß ich nicht.

00:21:08: Wie kam es dazu?

00:21:09: Ende November war klar... Ich krieg die große Lösung nicht gebaut.

00:21:14: Der kurze Wrap-up ist wichtig dafür.

00:21:17: Nach einem halben Jahr Stressdruck, Insolvenzverfahren, Anwalts-, Investorengesprächen habe ich Ende November dreißigster wird's gewesen sein gemerkt, ich kriege das nicht hin

00:21:29: Punkt

00:21:30: zu komplex.

00:21:32: dann hab Zu David gesagt, am ersten Tag später krieg ich sich hin.

00:21:39: Am ersten Dezember und wir haben jetzt fünfzehn Tage Zeit wenn keine große Lösung geht um kleine Lösungen zu bauen.

00:21:44: was meint das?

00:21:45: Möglichst viele Leute in Lohn- und Brot behalten und alle Kunden betreut wissen.

00:21:50: so.

00:21:51: Und dann war das die Mission vom ersten Dezember bis zum fünftzehnten Dezsemper?

00:21:56: Weil am fünften Dezemper war der D-Day seitens des Insovensverwalters und die Aussage war ganz klar End of Business habe ich einen Kapitalnachweis über mindestens anderthalb Millionen Euro oder ich kündige an die Sechzehnte allen Leuten.

00:22:10: Und dann hab' ich nach vorne geguckt, Domino-Effekt okay, fünfzehnter abends ich hab's nicht, sechzehnter Kündigung, sitzender alle krankgeschrieben, achtzehnten alle Kunden offline unbetreut, über Weihnachten das mag bei manchen nicht so tragisch sein.

00:22:24: und da habe ich ja so ein Kunden wie Giuseppe Cupra geguckt digitales Ökosystem der ist halt eine halbe bis Jahr offline.

00:22:32: Und das wollte ich vermeiden.

00:22:34: Und dann habe ich gesagt, ich baue es keine Lösung und hab mir erst mit den größten Klumpen angeschaut, Kupra... ...und hab dann im Dreieck oder eigentlich was in Vierik Inservenzverwalter, Omnikom, KUPRA und ich einen Deal gemacht, dass das komplette Team per Essendiel an die Omnikomm verkauft wurde.

00:22:56: Dann war der eine Klump weg.

00:22:58: Das war so siebte, achter, neunter, Januar.

00:23:01: Ich glaube am achten war ich dann ... in Frankfurt abends mit Omnicom und Tuseppe noch zusammengesessen.

00:23:09: Weil ihr euch die, also für die Zuhörenden vielleicht, weil ihr euch den Kunden letztlich geteilt habt?

00:23:13: Also weil unterschiedliche Fasten... Genau!

00:23:15: Und sehr Punkte auf dem Etat von anderen Playern betreut.

00:23:18: Korrekt,

00:23:19: OmnicOM ist bereits die im Endeffekt tragende Säule natürlich im VW-Konzern, insbesondere bei Seret Kupra.

00:23:26: Die ganze Klassik liegt dort, bei uns lag der Digitalparty Teams, kannten sich Alle haben mit einem gearbeitet, alle mochten einander.

00:23:35: Björn Bremer und ich, das weiß man sind befreundet, Giuseppe... Also was war so?

00:23:40: Lass uns jetzt was bauen, was ganz viele Leuten hilft!

00:23:43: Dann haben wir das innerhalb von einer Woche gebaut.

00:23:45: Und dann war danach der Moment okay, was passiert ist mit dem Rest.

00:23:51: Dann wurden noch Leute individuell vermittelt, ein paar hatten sich auch schon etwas anderes gesucht

00:23:55: Und es waren auch nicht alle Kunden abgesprungen zu dem Zeitpunkt?

00:23:58: Nein, das

00:23:59: waren jetzt

00:24:00: unsere Schäfchen.

00:24:02: Es war bei ein paar Kunden.

00:24:03: die ING hat da schon gesagt sie werden pitchen und wir haben gesagt wir machen nicht wieder mit.

00:24:07: so und insofern paar Sachen waren eh schon auch am Rausfäden was auch nachvollziehbar ist.

00:24:13: in der Dienstleistung der Käse sind du brauchst irgendwie auch Konstanz und Prozess Sicherheit absolut legitim.

00:24:20: und dann gab's halt die Situation selber auf.

00:24:24: Was macht man?

00:24:25: Also hab ich mir auch die Frage gestellt und da hat sich die Frage auch gestellt.

00:24:28: Und für mich war dann irgendwie eher, ich bin jetzt nicht in Mann gestellten Verhältnis gesehen.

00:24:34: Ich wollte gerne irgendwie nochmal neu gründen und dann habe ich ein Stück weit geguckt.

00:24:38: Mache ich das noch mal an der Werbung?

00:24:40: Jetzt hatte ich aber auch nicht großzeit nachzudenken weil dieses ... Wir hatten jetzt den siebten, achten irgendwie... Ich hatte bis zum fünftzehnten.

00:24:49: Dann war ich am neunten sehr spontan beim Mutaren.

00:24:51: Hab erstmal mit dieser Kaskaden-Grundung irgendwie Gesellschaften gebaut.

00:24:55: Ich bin dann los zu teamen und bin loszukunden, so henneallmäßig würde hier was neu bauen.

00:25:04: Und insofern könnte man sagen im Kern ist es wieder eine Werbeagentur.

00:25:07: gleichzeitig baue ich schon etwas anders.

00:25:11: Ich habe sicherlich mehr auf mich zugeschnitten.

00:25:14: Was meine ich damit?

00:25:17: Ich bin primär Unternehmer und ich mag das Leute zusammenzubringen und bei Projekten involviert sein.

00:25:21: Ich hab nicht den Anspruch Alles allein machen zu wollen oder zu müssen, da ist sehr viel Teamgelanke dabei.

00:25:28: Das fühlt sich dann auch in die Gatherings ja rein.

00:25:31: und diese Netzwerkspflege zum einen... ...und zum anderen, weil mich immer schwergetan mit mir das Werber bezeichnet hat, weil ich halte mich gar nicht für so ein Werber im klassischen Sinn.

00:25:44: Ich hab's nie gelernt!

00:25:44: Sie haben eine klare

00:25:45: Klamme gesagt dieses coole Oliver, dass sie den machten?

00:25:48: Ja, aber ich mochte auch die, sag ich mal, das anders irgendwie zu bedienen.

00:25:53: Aber Sieh mich als Unternehmer und Unternehmer unternehmen.

00:25:57: Das kommt ja von das Unternehmertum, kommt hier von etwas unternehmen und ich mag einfach Dinge zu unternehmen... ...und wenn du dann in den Namen reinschommst, Acme, your company making everything ist so der... In der E-Mail hatte ich es auch drinstehen, also der für mich angelegte Pivot eigentlich.

00:26:12: Und alles zu können und zu dürfen aber nichts zu müssen weil natürlich ist.

00:26:17: das Kernprodukt ist Kreativität und Kreativityt.

00:26:21: Die Branche seit Jahren debattiert immer darüber, was es meint, Kreativität um ein Business-Problem zu lösen und Businesses selbst und Businesse zu schaffen.

00:26:28: Aber immer nur für andere haben's mal gemacht.

00:26:32: Colin Rebbe mit Corey Faye zum Beispiel.

00:26:34: Warum?

00:26:35: Nichts der wahnsinnige Erfolg.

00:26:36: Nee aber die haben trotzdem irgendwie diese Ambition gehabt, die zu machen.

00:26:40: Und ich mag das.

00:26:41: und ob das erfolgreich ist am Ende muss das die Miete bezahlen.

00:26:44: so wie gesagt Ich bin nicht so getrieben von Geld.

00:26:46: Ich brauche keinen großen Exit.

00:26:47: Ich möchte Spaß in der Sache haben Ich mich mit tollen Leuten ein tolles Zeug machen und ich wollte eine Plattform bauen, die mir das auch ermöglicht.

00:26:54: Und nicht monokulturell in irgendwo zwischen Kunde- und Briefing

00:26:59: festklammert.".

00:27:02: Das ist im Endeffekt entstanden aber der Nukleus – und was die Miete zahlt und die Gehälter zahlt, ist schon Werbebusinessen und Reklame weiterhin.

00:27:16: Eigentlich der vorherige Explosion am ein.

00:27:19: und was ist zum einundwasigsten zwölften?

00:27:21: Im positivsten Sinne geschuldet.

00:27:24: Du würdest ja heute ihr seit hundert?

00:27:26: Hundertzwanzig.

00:27:27: Bist du hier nicht mehr umbauen, unmöglich diesen Laden

00:27:30: da und die ganze Zeit.

00:27:31: Ja aber in so einem Radikal umzubauen weil es gar nicht mehr geht so transformatorisch.

00:27:37: Und ich hatte natürlich jetzt auch die Möglichkeit zu sagen gut Ich finde zumindest für mich und wie ich glaube Agentur Heute bauen zu wollen, nochmal das Thema Agentur neu als Keimzelle innerhalb der Maison.

00:27:48: Und zwar wie wir haben genau drei Jobprofile.

00:27:52: Wir haben Strategie, wir haben Beratung und Kreationen, nämlich dass Werbargetunten vor zwanzig Jahren aufgehört haben weil sie dann digitale und Social und Developer und was nicht alles irgendwie eingestellt haben.

00:28:04: Weil ich mir gesagt habe Was würdest du immer brauchen in Zeiten dieser ganzen Automatisierungs-Kai, Offshore, Niershore?

00:28:10: Was auch immer?

00:28:11: Debatte an gewissen Stellenweiter der Faktor-Mensch, nämlich brillante Strategien, tolle Kreative und zuverlässige Menschenerberatung.

00:28:21: Und das sind so die drei Bereiche wo ich sage da kannst du noch so viel mit der Maschine machen?

00:28:25: Das ist ein Tool die wir nutzen.

00:28:27: aber irgendjemand muss am Ende trotzdem den Menschen und den Raum lesen.

00:28:31: Irgendwer muss einen guten Bauchgefühl den Inzert schreiben und irgendwann muss eine Kreation kuratieren.

00:28:37: Und dass sind genau die drei Jobprofile die wir jetzt im neuen Laden haben verschiebt sich automatisch auch der Job, den wir machen.

00:28:43: Wir sind ein bisschen mehr Richtung Strategie gerutscht.

00:28:47: leicht im Kern wollen wir eigentlich hauptsächlich Markenführung machen und ich würde sagen abwahren bis mitfahren und dann berechnen wir ab weil wir dafür gar nicht mehr die Leute haben.

00:28:58: bei Davon Martin haben wir digitales Ökosystem für sehr kubra gemacht.

00:29:02: K-Konfigurator retarget in pixel newsletter CRM könnten sie gar nicht würden die gar nicht annehmen den Job.

00:29:08: Jetzt kommt da aber an der Stelle, und alle sagen es so ein Netzwerk wird eine Agentur.

00:29:12: Ich glaube, an dieser Stelle wäre ich trotz, sag' ich mal... ...all den Nierlagen des letzten Jahres sehr bewusst.

00:29:20: Ich habe ein sehr tolles Netzwerk dankbar oder weiße ein sehr tolles Netzwerk.

00:29:24: Da hab ich auch viel für getan, viel investiert Und das hilft natürlich wenn du Leistungsversprechen machst wie wir können euch trotzdem weiter betreuen nach hinten weil wir machen's nicht mehr selber.

00:29:37: Wenn Freelancers sich zusammen tun und sagen, wir sind ein Freelancer-Kollektiv in einem tollen Netzwerk ist was anderes.

00:29:41: Der Kunde braucht trotzdem eine gewisse kritische Masse an Agentur.

00:29:44: Das ist in der Regel immer so zwanzig Leute aufwärts damit er weiß die Agentur kann mit Urlauben handeln, kann mit Krankheiten handeln wenn Leute ausfallen stürzt aber nicht ein.

00:29:55: Und ich glaube diese Zwanzig bis fünfundzwanzig leute es ist so die kritische masse die brauchst du um auch Die Prozesssicherheit für die meisten Kunden zu lieber uns zu lernen nicht mehr für den fünf jungen Euro ertabelt.

00:30:07: Ich möchte auch ehrlicherweise gar nicht mehr machen.

00:30:10: Ist

00:30:10: das vor allem ein projektbasiertes Geschäft, was ihr dann macht mit der zumindest jetzigen Anzahl an Leuten bis ihr die kritische Masse erreicht habt?

00:30:17: Aktuell durchmüscht es sich... Wir haben Gehorstein auch mitgenommen, dass wir Retainer kunden und auch ein paar Retainers kunden.

00:30:27: aber Gehorsteiner als Beispiel auch durchmüßt es sich und aktuell wird rausgehen mit dem Sommer.

00:30:32: Das ist uns aber seit Anfang des Jahres klar weil durch einen CMO Wechsel.

00:30:38: also Ich war damit schon alles gesagt.

00:30:40: Und dann wurde mir in Woche eins gesagt, ich kenne euch nicht!

00:30:43: Ich gucke mich jetzt andere Agenturen an und das ist auch okay.

00:30:45: Das ist der Job.

00:30:47: Das habe ich jetzt auch nichts, was mich jetzt stört.

00:30:49: Find' ich das toll?

00:30:50: Nein, aber ich weiß ja wie die Branche funktioniert... ...und wir betreuen aber Gerhard Scheiner bis zum Anderen.

00:30:55: Es ist im siebten Aktiv.

00:30:56: Das heißt aber da weiß ich, die gehen dann raus.

00:30:59: Auf der anderen Seite feiden gerade Businesses rein.

00:31:01: Wir haben Ethas gewonnen, kleine wie größere.

00:31:04: Ich kann jetzt leider hier nicht darüber reden weil wir einfach ersten mit der Arbeit darüber reden wollen sollen.

00:31:10: Und da passiert gerade, das finde ich ganz spannend so eine Art Dialyse.

00:31:17: Alte Kunden oder Marken gehen raus, neue Kunden marken gehen rein ein paar bleiben und das ist aber auch wichtig weil es was anderes ist wenn wir uns die Kunden ausgesucht haben und die Kunden sich uns ausgesuchten haben versus wir sind der Rest der Ex-Agentur.

00:31:33: Das ist schon etwas anderes muss man sagen.

00:31:35: Du hast ja über deine eigene Entwicklung auch wie in den letzten zehn Jahren gesprochen.

00:31:39: Suchen die Kunden, die heute zur Tür reinkommen beim Maison Acme mit dem alten Martin Eggert?

00:31:45: Wie hast du das vorhin so Drink rechts in der Hand geschieft haben und dies das also ... Wie sehr musst Du auch klarstellen was Sie jetzt erwarten haben und dass das anders ist möglicherweise?

00:31:56: Gar nicht würde ich behaupten weil viele der Marken für die wir aktuell arbeiten und für die wird es gerade neu anfangen zu arbeiten entstammen meinem Netzwerk.

00:32:08: Das heißt, man kennt mich gleichzeitig.

00:32:14: Die die neu dazukommen kommen oft auch über eine Empfehlung aus dem Netzwerk.

00:32:17: Also das Netzwerk ist schon ein krasser Treiber gerade, das merke ich.

00:32:21: also wir haben jede Woche irgendwie grad zwei Chemistry's und irgendwie hier in Pitch und da ein Projekt und auch für mittlerweile sagen sechs, sieben neue Marken seit Jahresbeginn, also neue Kunden von klein bis mittel dass nix Großes dabei aber es Geld und Geld stinkt nicht.

00:32:40: Gerade in Neubau darf man noch nicht zu schade sein, sich zurück nach den Euro aufzuheben.

00:32:43: Ja absolut!

00:32:45: Aber die kamen alle aus dem Netzwerk?

00:32:47: Wenn du sagst nur, ihr macht den Werbel-Part weil da die Miete bezahlt.

00:32:51: Ansonsten ist ja Company Making Everything auch die Idee zu sagen entwickelt möglicherweise eigene Produkte im IP irgendwie unterschiedliche Themen von Events über alles Mögliche wie der Name halt sagt.

00:33:04: Ist das dann der Teil, der eher eine Leidenschaft ist?

00:33:08: Eine persönliche oder kann daraus auch ein Geschäftsmodell entstehen.

00:33:11: Oder entsteht vielleicht schon eins daraus?

00:33:13: Aktuell nicht!

00:33:14: Aktuell machen wir es auch noch nicht.

00:33:15: Das ist nur angelegt als die Offenheit, dass zu dürfen... Wir waren zwei Sachen beim Namen.

00:33:22: Das Thema Wichtiger soll nicht von mir kommen.

00:33:25: also ich wollte ... Der kam aus dem Team der Name und ich wollte nicht drinnen auftauchen so und dann kam wie dort hin.

00:33:32: Dann fanden wir den aber auch alle gut.

00:33:34: Und ich fand ihn aber vor allem gut, weil ich mich persönlich damit wiedergesehen habe.

00:33:38: Weil wenn man sich mein Lebenslauf anschaut, Realschule, Bundeswehr im IT-Bereich, Außendienstkampari in Dienstjägermeistermarketing, Heberlein Maurer PR-Agentur, Heimat Serber Agentur, Freelancer, Küchenpraktiker, Partyfotograf... brauch auch irgendwie diese Offenheit und eine Unternehmen.

00:34:01: das ist so dass und das mochte ich an dem Namen dann.

00:34:04: Und wohin uns das führt ob wir irgendwann andere Produkte machen, ob wir einfach vielleicht doch nur Reklame machen und man kann es ja auch schon noch darauf sehr gut interpretieren weil am ende geht's ja immer mehr um nur noch die Ideen dieser Kanalagnostik.

00:34:22: und auch so interpretiert hat der Name schon seinen Daseinsberechtigung, aber wir sagen ja nicht.

00:34:27: Wir machen nur TV, wir machen nur Plakat oder was auch immer.

00:34:32: also man kann ja auf klein nur groß lesen diesen Namen, aber im großen Bild fände ich schön wenn da aus irgendeine anderen Dinge entstehen, aber ohne Druck weil... Ich möchte schon erst mal das jetzt gerne rundlich machen.

00:34:43: Ich fand damals als ihr Presence gegründet habt zusammen mit Lukas, das fand ich ein extrem Ja, eine schöne unternehmerische Idee.

00:34:51: also wirklich ich fand es total gut positioniert und ich habe mich dann gefragt wie viel davon steckt auch in dem Gedanken von Maison Akme.

00:34:59: Also dieses sag ihr nie wir machen halt Reklame, wir machen gute Werbung weil der Anspruch von Plesens damals war ja eben eher zu sagen Wir machen was von der Kultur für die Kultur.

00:35:11: Wir machen eine andere Art von Etas und Projekten die hinten raus purzeln.

00:35:18: Gibt es davon Elemente?

00:35:19: Nee, ich glaube nicht.

00:35:21: Also ich habe mir den Gedanken nie gestellt oder die Frage nie gestellt.

00:35:23: Ich muss kurz darüber nachdenken aber aus dem Bauch würde ich sagen nicht... Das ist sehr viel.

00:35:30: das meinte ich eigentlich Martin so sehr persönliche Genese einfach dieses, wenn man sich mein Lebenslauf anschaut und jetzt ein... Eigentlich ist es eine Hülle in der Hickel was mehr erlaubt viele Dinge zu machen mit einem sehr guten Netzwerk, die irgendwie Spaß macht und hoffentlich auch Geld verdienen.

00:35:45: Und Presence war ja schon eher angelegt als, sag ich mal, Feuilleton seit der drei süddeutsche Zeitung.

00:35:51: Kunstkultur und auch sehr tolle Anschrift also weiterhin ja.

00:35:56: Ich glaube so bin ich darauf gekommen unter diesem Prinzip A Company Making Everything.

00:35:59: Ich weiß noch damals im Podcast mit Lukas das eben auch darum ging vielleicht macht man auch mal eigene Projekte mit Künstlern weil man einfach Lust drauf hat und so ein bisschen aus diesen Lust-und Leidenschaftsprinzip heraus zu sagen Wie du ja auch gesagt hast, also was auch immer dann kommt und so lange die Miete bezahlt ist.

00:36:15: Und die Gehälter können wir uns andere Dinge vorstellen, die ja auch wieder die Community befeuern oder deinen Netzwerk.

00:36:20: Also das auf jeden Fall in den Gathering ist ja eins dafür.

00:36:24: Das kann passieren.

00:36:26: aber ob das jetzt Künstler sein müssen oder ob das auch eine totale Mainstream-Brand, ich glaube Presence hat da eine gewisse Spitze, die sie auch auszeichnet.

00:36:32: Das ist die Ästhetik, das ist das Büro, das sind die Denke des Teams... Ich bin nicht so spitzt.

00:36:41: Halt mich nicht für besonders cool, vor allem in einem Zeitgeist-Kontext.

00:36:45: Das würde ich nicht von mir behaupten.

00:36:48: Aber ich kann diese Coolness bei anderen identifizieren und daraus Teams bauen und gemeinsam mit solchen Leuten etwas machen.

00:36:55: Ich habe auch Presence wird gebaut!

00:36:57: Also das ist ... Ich wäre ein guter Kurator aber wer nicht?

00:37:00: der, der es macht?

00:37:01: So.

00:37:02: Zum Club der sagt heute leider nicht.

00:37:05: Ja

00:37:05: du,

00:37:07: das macht mir auch Spaß und darum soll es mir auch am Ende gehen.

00:37:11: Ich habe total Lust Dinge zu bauen anzustoßen.

00:37:14: ich merke dass gerade jetzt bin ich fünf Monate wie da mit dem neuen Laden?

00:37:20: Und ich habe so viel Spaß die letzten Jahre nicht arbeiten und gar nicht weil ich den alten Laden doof fand aber weil ein hundertfünfzig Mann laden viel Verwaltung ist.

00:37:30: ne So verwalten versus gestalten.

00:37:35: und jetzt kann ich wieder gestalten.

00:37:37: Und ich möchte gestalten, das ist was ich machen möchte.

00:37:41: Wohin darf man eine Hotel aufmachen?

00:37:43: Ob wir eine Porzellankolabo mit einem tollen Hersteller machen oder ob wir keine Ahnung... Ich weiß es nicht!

00:37:52: Wie ich überhaupt nicht entscheiden muss, da ist eigentlich der schön war dran

00:37:55: Ja, und wie du sagst so lange die Miete bezahlt ist es ja eigentlich

00:37:57: auch.

00:37:57: Genau!

00:37:58: Und dann machen wir ernsthaft seriöse Werbung.

00:38:01: Das ist ein ganz tolles Team was da mitgekommen ist von der alten Mannschaft.

00:38:06: Wir haben jetzt, wie ich sagte, neue Marken gewonnen die sich auch uns anvertraut haben.

00:38:10: Auch Marken für die wir bei David Martin gearbeitet haben vorher, die jetzt wieder mit uns sprechen also auch alte Kunden die wieder vielleicht zu kunden werden.

00:38:17: und sag mal, wie ist die Strategie pitcht ihr?

00:38:20: Weil das ist ja auch ein irres Investment.

00:38:22: Ihr habt ja auch zuletzt hast du ja damals erzählt eben auch unfassbar viel gepitcht weil es immer die Idee war hey wir waren super erfolgreich beim Pitch.

00:38:28: Wir haben tolle Taske gewonnen.

00:38:30: Jetzt muss das doch einfach so weiter gehen.

00:38:32: Gleichzeitig wissen wir alle, wenn man richtig anzunehmen.

00:38:34: Pitch ist schnell irgendwie ein hoher fünfstelliger mindestens oder sechsstelliger Betrag fällig.

00:38:40: Wie macht ihr das gerade jetzt in der aktuellen Größe und ja auch Beweglichkeit, die du erhalten willst?

00:38:46: Im Rahmen unserer Möglichkeiten also so genau können mit irgendwie am Ende zwanzig Leuten ins System nicht bedienen was nur hunderthunderte, hundertfünfzig, fünfhundertmal eine Agentur bedienen kann.

00:38:57: Wir haben eine Sache weggestrichen.

00:39:00: Wir waren bei David Martin Bereits in den Decks und das war auch, glaube ich Teil des Zaubers.

00:39:06: Die Jungen bilden Jungs die aber auch noch hart arbeiten wie dieses Deck an.

00:39:10: überall ist ein Glitch und Gif und da schaut alles geil aus und Das war mal iCandy jede Presse war iC handy Und bei mir so Ackmehl ist es schon auch bewusst so angelegt dass wir sitzen nahe Wie das Space ist wie die Galerie ein bisschen wie hier.

00:39:25: Wir haben auch Kabeltrassen Rohre Traversen Weiß Glas sehr, sehr reduziert.

00:39:33: Und die Website ist so der Instagram-Auftritt und auch unsere Decks sind so.

00:39:39: Die Analogie, die wir uns auferlegt haben, ist nicht mehr auf Teufel kommen raus ein Master in der KundenCI zu bauen und sich totzukünsteln weil die Kunden ja auch erschlagen werden davon.

00:39:53: Wir machen eher Wide Room Gallery Style.

00:39:56: Das ist ein weißes Chart und da drauf ist das Layout oder steht ein Satz, also totale Reduktion.

00:40:01: Und das Spannende ist wenn du es schaffst in deinem Pitch-Kreationsprozess den kompletten concepten Part erst mal Nomadwork zu machen und deine Presse hinten eigentlich auch nur sehr slickes fast leeres ascitisches Dokument ist kannst du relativ fokus viel Fokus auf die Idee aufwenden, weil du dich nicht verkünstelt für interne Aufbereitung oder Verkünstel zur externe Aufbreitung.

00:40:28: Und dadurch geht das, weil wir einfach diesen ganzen unnötigen Füllefans und Eyecanny weggeschnitten haben.

00:40:35: Ich sag jetzt unnödiger als jemanden der das zehn Jahre gemacht hat.

00:40:38: aber im neuen Modell ist es sich so angedeckt, weil die A nicht können vollkommen richtig, aber B auch nicht mehr wollen, weil's unter dem Strich ... ich glaube, es hatte damals in unseren Hochjahren seine Daseinsberechtigung mit so viel Eyecanniny in den Decks zu gehen.

00:40:50: Ich glaube nicht dass das heute noch ... noch die Relevanz hat.

00:40:54: Ich glaube, es unterstreicht

00:40:55: ja eher das Bedürfnis der Marketingverantwortlichen nach Orientierung und Erlastung.

00:40:59: Das ist ja nicht... Die nächste Komplexität, man muss ja auch selbstkritisch sagen an uns Agenturbranche adressiert,... ... dass wir diese Komplexkeit auch geholfen haben zu schaffen.

00:41:08: Total!

00:41:09: Also durch den nächsten Begriff und dann hieß es nicht mehr irgendwie Markenidee, Markenkernen war alles narrativ und so also immer wieder neun Begriffe eingeworfen und Dinge geschaffen und den Kunden ja auch ein Stück weit dusselig gequatscht Also gar nicht in Bezug auf euch, sondern als gesamte Branche.

00:41:27: Hat seinen Teil dazu beigetragen glaube ich aber... Ich glaube auch Klarheit und Reduktion.

00:41:34: Das zwingt sich zu einer starken Inhaltlichkeit

00:41:36: an.

00:41:37: Die Präsen bei uns sind weiß!

00:41:38: Und dann ist da ein Layout das so wie wenn du in der Galerie stehst hast die Weißwand da hängt ein Bild.

00:41:42: Warum?

00:41:43: Weil ich möchte dass der Kunde auf das Layout schaut und nicht auf das Chart drum herum ... Trainer von Inhalt differenzieren kann und Inhalt von Layout differenzierend kann.

00:41:55: Und wenn aber alles aussieht, als wäre es Layout weiß er nicht mehr wohin gucken sollen.

00:42:00: du verlierst sie irgendwann... ...und ich glaube wir haben das irgendwann überdreht weil wir die ersten Jahre ganz viel mit gewonnen haben dann haben wir irgendwann nicht mehr gewonnen.

00:42:08: dann müssen wir noch mehr davon machen.

00:42:09: Noch mehr Lammetta?

00:42:10: Ja

00:42:10: noch mehr Larmetta!

00:42:11: Das war halt zuviel Lammettta auf jeden Fall.

00:42:13: Und Lammetter kostet auch Geld.

00:42:15: Ernst

00:42:15: so, das stimmt.

00:42:17: Und fängt schnell Feuer.

00:42:19: Sag mal die Maison, also Akme total verstanden als Idee und eher zu sagen mal gucken was in dem Raum der mir die unternehmerische Freiheit gibt da stattfinden kann, was dir auf euch zukommen.

00:42:31: Willst du in dem Haus sozusagen mehrere Bereiche positionieren?

00:42:36: Weil ein Haus hat ja Platz für viele Sachen.

00:42:38: Ja!

00:42:38: Als wir im Dezember angefangen haben drauf rumzudenken... ...und der Name ist ja erst entstanden Zwischen den dreinzehntesten Dezember und Neujahr, weil am dreinzensten Dezmber so als Weihnachtsgeschenk hatte in Sorensverwalte Medienassetier gezeichnet.

00:42:57: Also ich hatte eigentlich von Anfang Dezemba bis Dreinzehnstecember Zeit alles zu bauen und zu verhandeln.

00:43:03: Am dreinzwanzigsten Mal wurde unterzeichnet... ...und die Gründung fand mit einem Platzhalternamen statt Dorn Studio.

00:43:12: Und dann haben wir ins Name überlegt und aus Dorn studio wurde dann Mesoacme Und da war das noch gar nicht so angelegt.

00:43:20: Dann haben wir aber gemerkt, als wir angefangen haben zu arbeiten und als ich auch immer mehr angekommen bin in meinem nur nicht als der Stress... Ich war ja nur Adrenalin ein halbes Jahr.

00:43:28: Ich bin nur mit Pulsen und Schwünftig durch die Gegend gelaufen ...und wie ein Tatortreiniger im Kirch hat er den Boot weggemacht.

00:43:33: überall!

00:43:35: Das ist ein sematialisches Bild, aber so war es in etwa.

00:43:37: Es war nicht schön.

00:43:42: Als ich angefangen habe, durchzuabnen und zu verstehen okay?

00:43:44: Das neue Büro ist da Wie so Acne, Acme, Acmee.

00:43:50: Ja, I can be making

00:43:51: everything.".

00:43:52: Das ist die Kreativ-Agentur.

00:43:55: Die Maison wie du richtig sagst hat auch Platz für andere Dinge.

00:43:57: dann ist daraus auch immer in der Gedanke entstanden dass die Maison eigentlich eher so'n physischer aber auf einer metaphysischen Ebene so der Ort ist um dem Ding zu passieren und ähm...der...wie so ein HUB.

00:44:12: letztendlich nehmt es eine Plattform, nehm es Plattform am ersten, in der Plattform sein kann und soll.

00:44:17: Und jetzt haben wir mit Maison Acne gestartet, werden aber sukzessive dort immer mehr nur noch über Acne sprechen.

00:44:26: Weil die Maison der Ort ist in dem Acne wirkt und die Mison wird zum ersten Siebten auch ein kleines Geschwisterkind kriegen, nämlich Dawn.

00:44:36: Ich habe es vorhin eben gerade schon gesagt, Dawn ist ein sehr persönliches Überbleibsel aus der Neugründung.

00:44:44: Dawn steht im Englischen für den Sonnenaufgang, die Morgenröte.

00:44:51: Und es gibt in der Nolan-Trilogie von The Dark Knight eine sehr schöne Szene wo Havident der Staatsanwalt vorhin steht und sagt the night is always darkest just before

00:45:00: dawn.".

00:45:01: Das hat ihn etwa mein letztes Jahr beschrieben.

00:45:04: Stimmt.

00:45:05: Deswegen war ich am Montsef.

00:45:06: wie muss das heißen?

00:45:07: Der Notar sei immer sein Trei.

00:45:11: Dorn!

00:45:11: Okay let's go... Inhalt der Maison gibt es aktuell Acme, ab erst siebten auch Dawn.

00:45:19: Was macht Dawn?

00:45:20: Und wenn man sich den Tagesablauf anschaut als erstes beginnend Strategie und auch nur Strategie eigentlich alles vor dem Creative Brief.

00:45:29: Alles bevor eine Agentur wie ihr oder Acme ins Bild kommt wird Dawn machen.

00:45:35: Positionierung, Repositionierung von Marken aber eher auf das Unternehmen blicken über Share und Stakeholder Management Tiefen Interviews über Anfassen an der DNA des Unternehmens, woin entwickelt sich das Geschäftsmodell.

00:45:52: Und wenn das dann steht... Du hast die Brand Identity, dann kannst du einen Creative Brief schreiben und dann kommt Agni oder keine Scar wegen mir.

00:45:59: Hauptsache irgendwann von uns in einer Befürchtung.

00:46:02: Das ist sozusagen Dawn.

00:46:04: am ersten Siebten geht es los.

00:46:07: Wir ruten da jetzt gerade erste kleine Projekte langsam rein und freuen uns darauf.

00:46:12: hast du Acme, Dorn und wer weiß ob da vielleicht noch irgendwas kommt.

00:46:16: Aber das ist schon wichtig.

00:46:18: wenn man sich das wie so eine geometrische Figur vorstellt dann ist es aktuell irgendwie Dreieck.

00:46:27: Du hast die Maison als Dreiecke und an jedem Schenkel hast du acme, dorn & the gathering Und alles spielt sich gegenseitig die Bälle zu Macht neue Geschäft vernetzt Sorgt für Projekte sorgt für Partnerschaften sorgt for miteinander So für Sympathie.

00:46:46: Das heißt es wird auch später dann ein eigenes Gesicht geben, für das neue Angebot unter Dorn?

00:46:52: Ja!

00:46:53: Also sowohl in Personengesicht aber auch wir werden ... Es wird Maison Dorn heißen weil die Maison als Plattform sozusagen immer wieder starke.

00:47:04: Genau, es sind Mesaum-Acme.com, Mesaun-Dorn.com – wer jetzt draufgehen soll?

00:47:09: Da gibt's noch nix!

00:47:11: Aber das ist die Logik dahinter.

00:47:13: und alle eint die Mesaume, weil sie Mesaunt der Ort ist indem Sie sitzen, indem Sie arbeiten, indem sich Sie treffen, indem sie miteinander auch auf Projekten wirken.

00:47:21: Und das großverbindende Element.

00:47:24: Der gemeinsame Nenner bin am Ende ich als Unternehmer der diese Themen baut also auch hinter Mesaundoren stecke schon Ich.

00:47:30: aber ich habe einfach ganz oft festgestellt dass Ganz viele Briefings, die bei uns landen.

00:47:37: Noch gar nicht in der Lage sind, bei uns zu landen – du kennst doch selber also das ist briefinglich gut!

00:47:40: Die Strategie ist sich ausgereizt, werden sie nicht ausgereift und gleichzeitig aber auch ganz selbstreflektiert finde ich waren wir nie die Agentur David Martin und ich glaube dass die meisten kreative Agenturen es eigentlich nichts sind, die wirklich in der Lages komplexe markenstrategische Arbeit zu machen weil es oft so Kreativstrategie ist, Kommunikationsstrategies.

00:48:10: Aber an einem Markt tiefer zu arbeiten mit gesellschaftlicher Struktur und verschiedenen Departments, Interviews zu führen, einzukochen, zu separieren.

00:48:22: was jetzt auch schon notwendig an der Transformation?

00:48:26: Was sind die Phasen dahinter?

00:48:27: Das können die wenigsten Kreativerentuern finde ich, weil sie automatisch mal sehr schnell in Kommunikation denken, in Operationalisierung denken, Wie sieht das im TV-Sport aus?

00:48:38: Wie fühlt sich das für die drei Mitarbeiter an, die seit vierzig Jahren in diesem Laden arbeiten.

00:48:41: Wenn der sich jetzt umbaut... Das ist ein ganz anderer Job und wir werden nur das machen bis zum Moment wenn die Brand Identity steht.

00:48:49: Und dann kann es sein dass sie jetzt weitermachen mit ACME, kann aber auch sein dass ihr Briefings schreiben für einen Bitch, kann auch sein, dass irgendwer anders macht.

00:48:56: Vielleicht begleiten wir es dann aber daraus noch weiter also den transformatorischen Prozess, die Operationalisierung.

00:49:01: Aber es geht immer um Marke, also keine anderen unternehmensstrategischen.

00:49:06: Ausschließlich eine reine kleine Markenberatung aus dem Nied heraus das wir gesehen haben bei ganz vielen Briefings die wie alle hier auch die Zürerinnen und Züreren regelmäßig kriegen ist so ein Qualitätsgab gibt zu dem was die Agentur eigentlich bräuchte um einen besseren Job zu machen.

00:49:21: Und das liegt ja nicht daran dass die Kunden das nicht wollen.

00:49:24: Die meisten Briefing soll ich immer sagen sind nach bestem Wissen und Gewissen geschrieben.

00:49:27: aber wenn du nur alle fünf Jahre einen Briefing schreibst dann weißt du vielleicht nicht, wie es geht.

00:49:32: Und dabei zu helfen oder einfach überhaupt erst mal über die Marke zu reden und damit zu helfen das wir Dorn machen und dann entdecken.

00:49:40: Also auch natürlich ein spannendes Feld weil ich glaube ist natürlich auch kein großer Blue Ocean an der Stelle weil es natürlich auch dadurch dass den Agenturen der Exekuzionspart jetzt durch KI mehr und mehr abgenommen wird sich natürlich alle in der Wertschöpfung weiter nach vorne orientieren.

00:49:56: Ich sage mal natürlich, es gibt viele die haben sich immer nur ab Kreations Briefing darum gekümmert.

00:50:00: Es gibt aber auch heute schon viele Kreativagenturen, die sich um Markenpositionierung kümmern und gar nicht so scheitelt by the way.

00:50:07: Und da tummeln sich dann natürlich viele.

00:50:10: Und ich sag mal das, die mich kürzi auch gehört... Es gibt ja jetzt auch viele die sich selbstständig machen mit Strategieberatung oder mit Markenberatungen und nur noch das anbieten weil sie das Gefühl haben, die Kunden wollen diese Unabhängigkeit.

00:50:22: Die Frage ist ja auch immer, wie?

00:50:23: natürlich hast du einerseits Angebot aber andererseits gibt es eben die Chance sich dann auch darüber zu verlängern in Acme.

00:50:30: Das ist ja total, das ist ja unternehmerisch total sinnvoll, das so zu machen.

00:50:36: und da glaube ich, da ist dann einfach spannend irgendwie, wie führt das jetzt zusammen?

00:50:39: Aber ich glaube auch dass wir's am Ende ausprobieren, gucken, worauf es hinausläuft.

00:50:43: Genau, genau!

00:50:44: Da gab es jetzt eine situative Opportunität aus dem Setup herauszumachen.

00:50:51: Ich habe das Spaß daran.

00:50:52: Ich hab auch die Anfragen zu diesen Themen, wir haben ja vorher schon dazu gesprochen was da so eine ist, einen gemeinsamen Bekannten und wir haben da einfach Mandate, die halt bedient werden wollen und insofern denke ich mir wieso nicht?

00:51:06: Ist es im Do-Ocean auf gar keinen Fall.

00:51:08: Er ist aber noch nicht so red wie er immer gemacht wird in meinen Augen also.

00:51:12: Daher Martin war Vollgas Red Ocean hat keiner auf ne Wehrwaage entgearbeitet, der These will ich mal wieder sprechen dass das... Wenn jemand sagt, das geht nicht, will ich sagen doch, dass es geht.

00:51:21: Aber auch da der Anspruch ist ja nicht hier irgendwie ein neues Difference zu bauen, finde ich eine der tollsten Markenberatungen die es hierzulande gab.

00:51:29: Gibt's selber noch heißt jetzt nur irgendwie anders.

00:51:32: aber das ist gar nicht der Anspruchs in der Ansprüche für die Anfragen, die wir da haben ein gutes Produkt zu liefern und vielleicht ist es einen, drei oder fünf Mandaten dann ist total okay.

00:51:43: Und Briefings gibt's daraus genug.

00:51:45: man muss das Netzerkabeln an Wishings bekommen.

00:51:48: Ach so recht, da sind wir wieder beim Netzwerk.

00:51:50: Das stimmt.

00:51:51: Sag mal was ich nochmal interessant finde Thema Leadership.

00:51:58: Wir haben auch mal... Also ich glaube in Interviews habe ich gelesen das hast du ja früher noch ein bisschen ausgeführt.

00:52:02: und dieses wir waren nicht paranoid genug.

00:52:04: Das

00:52:05: ist die Tat von Mathe Schrader übrigens.

00:52:07: Aber Du hast es gesagt?

00:52:07: Ja

00:52:08: aber Mathe hat mir den Kopf.

00:52:10: Mathe war vor eineinhalb Jahren Essen in Hamburg abends Und er hat das so gesagt, Martin.

00:52:18: Also als du anfingst, dass die Scheiße dampft.

00:52:20: Ich kann es dich anders sagen und Mathe ist mein Übermarmter.

00:52:22: Ist Mathe eigentlich alles richtig gemacht?

00:52:24: Ich habe eine Sache falsch gemacht.

00:52:25: Die war nicht paranoid genug.

00:52:26: Der Satz ist mir ... Genauso hat er's gesagt und das ist mir klebrig.

00:52:29: Ja

00:52:30: okay weil was man zunächst denken könnte heißt Man vertraut den Leuten nicht mehr.

00:52:34: also das war so mein erstes Gefühl.

00:52:36: Als ich es las dachte ich zu paranoid heißt Weißt du, hinter jedem Fügel steckt irgendeine Verschwörung oder einer der es anders meint?

00:52:43: Oder so.

00:52:44: Du meintest aber eher im Sinne von sich selbst hinterfragend, ne?

00:52:47: Ja und das Wissen

00:52:47: ist, die Zufallästigkeit des Marktes, die Zuverlässigkeit von Kunden... Also wir waren wie gesagt, wenn der World Goes Around, Comes Around Typist und immer sehr viel gibts dann vertraust du auch auf das Ding zurückkommen.

00:53:00: Und wir haben nicht paranoid genug gehandelt.

00:53:02: Wir haben uns zu sehr darauf verlassen dass diese Dinge auch kommen.

00:53:07: Das meint das.

00:53:08: Also gar nicht, ich könnte jetzt nicht sagen, wir haben aktuell acht neue Marktenden in der Betreuung für die wir arbeiten.

00:53:14: Ich käme kein einziges Brief hin und bin da weit weg davon den Leuten nichts zu vertrauen weil... Und ich habe Stefan Maurer von Heberlein-Maurer bei uns mit am Board und es ist wahnsinnig erhältlich.

00:53:26: Ich stelle euch heute mal vor.

00:53:28: Sehr schlauert hier ein toller Podcast übrigens.

00:53:32: Stefan hat das so schön gesagt, jetzt im Zeitpunkt als Erheber-Mauer seinen Anteil verkauft hat.

00:53:36: Hatte die Agentur etwa sechstausend Projekte in dem Jahr durchgesteuert und zwar nach meinem Laden kommt es ja dann schnell zusammen von kleines groß.

00:53:43: Und wir haben darüber philosophiert wie sehr er involviert.

00:53:48: oder meint er sich?

00:53:49: wenn ich meine Anspruch hundert Projekt überblicken zu können wie soll ich sechs tausende überlegen?

00:53:52: du musst den Leuten vertrauen.

00:53:54: Das auch jetzt bei zwanzig Leuten maße mir nicht an.

00:53:57: also ich könnte mal noch ziemlich kommen.

00:54:01: Kontrollieren nicht nach, weil wenn ... Wo fange ich an?

00:54:04: Wo höre ich auf.

00:54:04: Ja,

00:54:05: total.

00:54:05: So und das geht

00:54:06: nicht.

00:54:06: Ich hatte aber noch so im Kopf, du bist ja irgendwie gastronomisch auch ein großer Fan der Küche.

00:54:12: Du hast da ja auch viele Praktika gemacht und immer wieder drüber geschrieben und erzählt.

00:54:16: Irgendwann hast du mal gesagt, Kim, ich fand es so geil, als ich da stand!

00:54:19: Und der Typ hat gesagt, ich sag jetzt mal hier schnell verdrehen... Du schneidest jetzt diese Gurke und du schneidst nur die Gurke den ganzen Abend lang.

00:54:25: und zwar schneiden ist sie genauso wie ich sage dass du sie schneiden willst.

00:54:29: Und das ist natürlich total klares Bild und klar, dass du gerade in der Sterne Gastronomie nur so arbeiten kannst.

00:54:34: Weil es halt auf jedes Detail ankommt.

00:54:38: Ist das was, was sich auf die Arbeit ... In dem Bereich, in dem du jetzt bist übertragen lässt?

00:54:44: Oder schließt sich das aus wenn es um Accompany-Making everything geht?

00:54:50: Also ich glaube du brauchst gewisse Vorgaben eher prozessual und identitär und im Anspruch.

00:54:58: Also muss den Leuten den Raum geben, den Weg dahin.

00:55:03: Soweit es geht selber zu gehen.

00:55:09: Carsten Kühn sagte neulich zu mir, Ronbach das fand ich sehr schön.

00:55:16: der große Vertrauensbeweis die den Leuten geben kannst ist Freiheit und das würde ich schon versuchen und das denke ich gelingt mir auch meistens gut.

00:55:26: nichtsdestotrotz hat auch Freiheit in einer Agentur natürlich gewisse Grenzen.

00:55:30: wenn du jetzt allen sagst Jeder darf von überall auf der Welt arbeiten und die müssten nie ins Büro kommen, baust du keine Kultur.

00:55:40: Agenturarbeit funktioniert aber am Ende ganz stark über People Business, über Kultur, gemeinsam auch mit fitzerer linken Füße auf den Tisch und irgendwie Cola in einer rechten Hand gemeinsam an Ideen zu arbeiten.

00:55:54: Ey, Cola kein Drink mehr?

00:55:55: Ja

00:55:56: ich hab ganz

00:55:56: kurze Bezuckten.

00:55:57: Martin ist jetzt an vierzig haben wir alle mitgekommen!

00:56:00: Ich vielleicht wollte die Train sagen, aber gut.

00:56:03: Hast du mich auch der gesellschaftliche Entwicklung an?

00:56:05: Ja!

00:56:06: Ich hätte ein Drink in der Hand, aber in der Tat ist das bei mir weniger geworden mit dir älter.

00:56:11: Aber ich glaube schon dass du den Leuten im Rahmen zu wie es für die Firma am besten ist.

00:56:17: Du musst als Firma definieren was Themen wie Anwesenheit und so sind weil man immer zuerst an die Firma denken muss nicht an das persönliche Individuen, weil wenn die Firma strauchelt, straucheln auch das persönlichen Individuum.

00:56:27: Das darf man immer nicht vergessen Aber innerhalb des dann definierten Rahmus den Leuten alle Freiheit geben, die sie haben können und sollen und dürfen.

00:56:36: Damit Sie dann dem Weg selber finden können das finde ich schon ja.

00:56:40: Martin jetzt immer schon am Ende der Folge ich habe immer gesagt vorhin auch gesagt nur es geht dann immer so schnell

00:56:44: und man denkt nur über Gastfreundschaft.

00:56:46: Und Gastfreunschaft wollte ich auch noch mal.

00:56:47: du hast Gathering ja schon mit eingebracht und wir haben auch über Unreasonable Hospitality gesprochen.

00:56:53: also von daher haben wir es auf jeden Fall gestriefen.

00:56:56: Was würdest du, weil also die Phase, die du beschrieben hast inklusive jetzt auch des Neugründens und Neubouns und wieder eine Vision entwickeln über die letzten zwölf Monate wahrscheinlich zwölch bis achtzehn Monate den Leuten mitgeben.

00:57:09: Weil da hören jetzt viele zu, die eben auch Unternehmer unternehmerinnen sind irgendwie was hat dir ganz persönlich geholfen das alles zu schaffen oder auch die Zeit zu überstehen?

00:57:21: Ich würde sagen vor allem ein sehr intaktes privates Umfeld.

00:57:26: Meine Frau war super supportive und da bin ich auch wahnsinnig dankbar für.

00:57:31: Weil das ist ja auch so ein Make or Break Moment, bei uns hat es einen Make-Moment.

00:57:35: also ganz klar wir sind viel stärker durch zusammengewachsen.

00:57:38: die verstehen uns auch seit dem Neustart besser natürlich als in dem Jahr davor.

00:57:43: das war Wahnsinnig intensiv aber es hat ganz viel Positives für uns gehabt.

00:57:48: diese diese Transformation im Business halt mein privates Umfeld hatten die geholfen ... Frau, Familie vor allem auch Freunde.

00:57:56: Viele Freunde die auch in dieser Branche sind weil man einfach sich natürlich dann trotzdem kontextuell gut austauschen kann.

00:58:04: und am Ende ja auch ein intaktes Netzwerk, weil das ist schon wertvoll wenn dir befreundete CEO einen sehr guten Inservenzrechtler an die Hand gibt.

00:58:13: Wenn dir dein Steuerberaterinnen und deinen Gesellschaftsrechtler auch trotz nicht bezahlter Rechnung weiter für dich arbeiten Das auch mit der neuen Firma tun, obwohl sie bei den alten noch einen Deckel haben.

00:58:29: Und wenn Leute dir Geschäft auflegen und trotz Krise... ...und Neubau und eventuell im Stigma sagen wie Giuseppe Christina oder Stefan Maurer oder Fabio Wir sind Teil deines Boards.

00:58:44: was du da gerade baust und ich glaube mein Netzwerk ist es wieder hat mir da schon ganz doll durchgeholfen in dem privaten beruflichen.

00:58:53: Und das rührt, glaube ich daher, dass sich die letzten Jahre trotz aller auch punktuellen Großmolligkeit, die möchte ich gar nicht abstreiten.

00:59:00: Am Ende meinen Letztag immer sehr gut behandelt habe.

00:59:04: und da bin ich sehr froh, dass ich so getan habe weil wenn ich das nicht gehabt hätte würde ich da heute nicht stehen oder hier sitzen und nachher mit dir dastehen bei einem Bracelet.

00:59:14: Starkes

00:59:14: Learning!

00:59:15: Vielen lieben Dank Martin Hat Spaß gemacht.

00:59:18: Danke, dass du trotzdem den Blick zurück auch wenn das sicher Schmerz habe ist noch mal gewagt hast.

00:59:22: aber ich finde er macht so viel mehr.

00:59:24: von dem was dann vorne raus passiert ist inklusive der Learnings anfassbar und das ist ja auch irgendwie das glaube ich was für die Menschen auch interessant ist.

00:59:31: Wenn ich da einhaken darf... Der gehört dazu!

00:59:35: Also Punkt mich haben ganz viele gefragt warum ich so offen damit umgegangen bin in einer Presse und überall weil es Quatsch ist nicht zu tun.

00:59:42: Mich nervt und das jetzt mein Play-Doh je an alle dir zuhören mich nervt, dass wir in so einer beschissen negativen Welt leben.

00:59:49: Wo alle dem anderen immer nicht mal das schwarzenden Fingernegeln gönnen, dass über Erfolg gelästert und über Misserfolg gelacht wird.

00:59:59: Ich verstehe es nicht!

01:00:00: Und ich glaube, ich bin der superamerikanischen meiner Denke... ...und ich wollte das für mich einfach an das Handhaben, an einen Umgang haben und wollte darüber auch draußen sprechen weil ich weiß, dass es ganz viel anders geht und da vielleicht Irgendwie auch doofes Wort, wie nicht Inspiration sagen.

01:00:19: Aber ein Stück weit auch Vorbild sein, dass man mit Scheißsituation gut umgehen und da auch Gutes rausziehen kann... ...und nicht den Kopf in den Sand stecken und sich selber verstecken muss!

01:00:32: Und das finde ich mir zu oft getan.

01:00:33: bei jeder Angst hat von Nierlagen vor der Demütigung und der Negativität, die einem entgegensteckt ist.

01:00:39: Ich kann sagen Kann einer eine Hand abziehen, wie viele negative Kommentare ich habe bekommen.

01:00:43: Habe in den letzten neun bis zwölf Monaten und finde ich wenn man sich das Echo insgesamt anschaut dann sieht man dass die Welt doch nicht so doof ist.

01:00:54: Wenn man halt damit offen umgeht.

01:00:56: Sehr schön es gibt ein tolles Buch im Grunde gut.

01:00:59: Vielleicht schaffen wir das ja.

01:01:00: Das ist die Branche doch wieder im Grundegut wird.

01:01:03: Wurdest

01:01:04: du nicht dafür ausgezeichnet?

01:01:08: macht die Branche eines Skans steht es schon besser.

01:01:09: Achso,

01:01:10: ja ich hoff's!

01:01:11: Ich hoffs wir alle

01:01:14: hoffentlich.

Über diesen Podcast

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

von und mit Kim Alexandra Notz

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