What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

Transkript

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00:00:00: Dann kommt meine Hypothese, dass ich sage.

00:00:02: Wo profitieren wir denn jetzt von?

00:00:04: künstliche Intelligenz.

00:00:05: Wir profitieren natürlich davon, indem wir jetzt ja nicht nur sozusagen so ein Kommunikations- oder Markenprozess ganzheitlich einmal durchdenken können simulieren können, sondern wir können auch das Business des Kunden simulierend.

00:00:16: Wir wissen also eigentlich aus dem Zeitpunkt von ca.

00:00:33: Ich glaube, dass wir dahin kommen und das simulieren werden.

00:00:56: Was ist da eigentlich passiert und wie wirkt sich AI heute auf Projekte dieser Art aus?

00:01:02: Mein heutiger Gast hat genau darauf eine Antwort.

00:01:05: Johannes Plass ist Mitgründer- und CEO der Inhaber geführten Markenagentur Mutabor, prägt seit.

00:01:15: Auf dem ADC-Festival hat er kürzlich eine viel beachtete Keynote gehalten über die Zukunft des Geschäftsmodells von Agenturen und er hat sich getraut, laut auszusprechen was viele denken und spüren aber zum selten noch darüber reden.

00:01:29: Und zwar der Kuchen wird kleiner!

00:01:30: Wenn der Kuchenzleiner wird dann muss man Kuchenstücke von anderen klauen.

00:01:34: Seine These?

00:01:35: Der Wertkreative Arbeit lag nie im Handwerk.

00:01:39: Er lag schon immer in der Vorstellungskraft und genau darauf richtet er jetzt seine Agentur aus.

00:01:44: Wir sprechen darüber, warum Vorstellung zur neuen Leidwährung von Agenturen wird oder Vorstellungskraft besser gesagt.

00:01:50: Warum ein Comeback der Nutzungsrechte bevorsteht und was ein Tech-Enabled Expert eigentlich können muss um einer neuen Wertschöpfungskette zu bestehen?

00:01:59: Einen der klarsten Analysen die ich zu diesem Thema in letzter Zeit gehört habe.

00:02:03: Lieber Johannes herzlich willkommen bei What's Next Agencies!

00:02:05: Ich freue mich total dass du heute da bist.

00:02:07: Ja vielen Dank.

00:02:08: ich freue mich das ihr ein zweites mal hier sein darf.

00:02:10: Oder stimmt

00:02:11: Genau.

00:02:12: Du weißt es noch nicht, aber ich weiß das schon weil ich ja die Reihenfolge der Podcast plane.

00:02:17: du bist Folge zweihundert.

00:02:19: Wow!

00:02:19: Ich war damals eine deiner Top ten also mit erst nicht der ersten zehn so.

00:02:25: Ja genau.

00:02:26: Das

00:02:26: weiß ich noch.

00:02:26: Es war gerade ein Ausbruch von Corona.

00:02:29: Du saerst unter dem Dachspitz in deinem Privathaus.

00:02:33: Ich saß fünf Häuser weiter in meinem Häuschen und wir haben den Podcast aufgenommen.

00:02:37: Oh Gott, ja folgte Zeit.

00:02:39: Zwischendurch ist ziemlich viel passiert, würde ich sagen?

00:02:41: Genau und ich glaube das kleinste Problem der Agenturbranche war der kurze Corona-Dip sondern wir haben mittlerweile ganz andere Themen vor der Brust.

00:02:49: insofern dachte ich es ist mal wieder Zeit dass wir eine zweite Folge aufnehmen.

00:02:53: Ja da bin ich sehr dankbar dass wir heute diesen Gedankenausdrausch haben dürfen.

00:02:57: Den Wahrheit hast du ja auch schwer gelockt ohne dass du's wusstest nämlich damit dass du beim ADC Ja, wie ich finde.

00:03:05: Ganz intensiv diskutierte Keynote gehalten hast und mir im Nachgang ... Weil ich konnte sie leider nicht sehen.

00:03:11: Ich hab sie zeitlich verpasst.

00:03:13: erzählt das Kim.

00:03:14: Ich habe übers Geschäftsmodell der Zukunft gesprochen.

00:03:16: Ich hatte einen Plan für Mutarbo.

00:03:18: Dann hab ich gedacht okay, ich hab selten in letzter Zeit Menschen getroffen irgendwie die das, ich sag mal den ersten Punkt eins unbescheiden aber auch nüchtern und doch überzeugend formuliert haben.

00:03:30: Das fand ich gut weil im Podcast geht's um die zukünfte Agenturen.

00:03:33: Deswegen lassen Sie uns einfach mal direkt reinstarten.

00:03:39: Du hast für Mutabur eine Antwort auf das Geschäftsmodell der Zukunft gefunden?

00:03:44: Wie genau?

00:03:45: sehen wir gleich

00:03:45: mal,

00:03:46: wo liegt der Heilige Graal?

00:03:48: Der Heilige Grab liegt in der sogenannten Vorstellungskraft weil ich glaube, dass ist das was uns kreativ oder grundsätzlich kreative erzogene gedrillte Menschen unterscheidet von Menschen die Lineararbeiten oder die andere Stärken haben.

00:04:11: Und mit Vorstellungskraft, und da bin ich gleich mitten sozusagen in meinem roten Faden... Ich habe an der Hochschule damals als ich in der Aufnahmeprüfung war, hab' ich genauso eine Frage gestellt bekommen.

00:04:24: Da ging es um Abbildung, Darstellung und Vorstellung.

00:04:30: Das sollte man entwickeln auf einer thematischen Fragestellung.

00:04:37: Und Abbildung, das ist ja das was wir visuellen Menschen kennen.

00:04:42: ich zeichne dir jetzt hier eine Kuh auf ne Serviette und du erkennst dass es ne Kuh ist.

00:04:46: Du bist in der Lage das Abbild zu erkennen.

00:04:49: Darstellung Ich kann jetzt ne wahnsinnig tolle Kuh zeichnen und du sagst Boah!

00:04:54: Du bist ein Designer oder Künstler

00:04:56: Die schönste Kuh die ich

00:04:59: jemals gesehen habe Und Vorstellung ist die violette Kuh, also wo du auf einmal der Kuh eine ganz andere Bedeutung gibst.

00:05:09: Das ist genau das wir in unserer Industrie tun und wenn man das jetzt überträgt auf das ganze Thema KI, diese neue Technologie mit der wir uns jeden Tag beschäftigen dann ist es genau das was die KI uns abnimmt.

00:05:24: Also Abbildung und Darstellungen kann die absolut perfekt.

00:05:29: Aber wenn wir keine Idee haben, was wir eigentlich erzeugen wollen.

00:05:35: Wenn wir keine Vorstellung davon haben, das wir erzeugt wollen dann kommen sehr vergleichbare Ergebnisse raus die wenig differenzieren.

00:05:44: Das ist jetzt auch das was wir sehen und diskutieren glaube ich in der Branche Und deswegen bin ich davon überzeugt.

00:05:49: Den

00:05:49: Beschen des der Branches zu sagen aber?

00:05:52: Ja oder ne?

00:05:53: Die Qualität wird sich in Summe heben.

00:05:55: und was macht an den Unterschied und den unterschied machen ja diejenigen die einfach eine wahnsinnig starke Vorstellungskraft, ne Fantasie haben.

00:06:04: Andere kulturelle Inhalte in ihrer Lebensgeschichte gesehen haben visuelle Ergebnisse, inhaltliche Ergebnisse sehr viel schneller beurteilen können die einfach einen reichen Schatz an kreativer Kraft haben.

00:06:16: und das ist genau das was unsere Branche auszeichnet.

00:06:18: und deswegen glaube ich dass diejenigen obsigen oder überleben werden die sich genau auf dieses Thema Vorstellung skraft sozusagen fokussieren und wissen, dass da das Geschäft der Zukunft ist.

00:06:34: Das heißt vorstellungscafé mir jetzt mal ganz vorne anfangen und letztlich auch passend zur DNA eurer Agentur geht es um die Frage was soll diese Marke eigentlich sein?

00:06:43: Was soll sie in den Köpfen der Menschen auslösen?

00:06:45: Wofür soll sie stehen?

00:06:47: Und dann später mal daraus abgeleitet, in welcher Art von Kommunikation schafft sich das Ausdruck?

00:06:54: Genau also ich hätte es nicht schöner sagen können genau darum geht es bei Marken.

00:06:58: Aber auch in der kommunikation, in der werblichen Kommunikation spielt das glaube ich auch eine große Rolle.

00:07:03: Also Marken die wissen wie sie eigentlich durch die Tür kommen?

00:07:07: Wie Sie sich inszenieren darstellen und genau wissen für was sie stehen also was sie genau... Für eine Fantasie oder Vorstellung.

00:07:18: Ich definiere Marke auch so.

00:07:20: Marke ist eine Vorstellung von etwas.

00:07:23: Ich begegne einer Marke dann löst es in mir eine Vorstellung aus.

00:07:28: Eine Vorstellung vom Preis, von der Qualität.

00:07:31: Eine vorstellung von mir selbst, wenn ich mich mit dieser Marke umgebe.

00:07:35: Am Ende ist es ja eine Geschichte im Kopf die entsteht und diese Geschichte hat sich in der Regel irgendjemand vorher ausgedacht damit das sozusagen in deinem hielen abläuft oder diese Codes abgerufen werden.

00:07:49: Und das ist ja in der Werblichen oder sonstigen Kreativkommunikation nicht anders.

00:07:54: Ich habe dann darüber hinaus halt Weil wir diskutieren natürlich viel über das Erlösmodell der Zukunft.

00:08:02: Ich habe mich halt intensiv damit beschäftigt, wie denn auch jetzt sozusagen die Geldflüsse sind.

00:08:08: und dann hab ich interessante Informat-Infografiken in den USA vor allen Dingen gefunden, die zeigen, wie stark halt die sozusagen die Budgets schon Richtung Techindustrie bei Google weiß es ja da so ist ne?

00:08:24: Die ganze deutsche Medienlandschaft hat jedes Jahr da ein Prozent Richtung Silicon Valley verloren.

00:08:31: Und dann Mark Zuckerberg sagt, ich löse das Agenturgeschäft ab und das ist auch zu erkennen weil wir ja also wir beim Utabor sehen steigende Ausgaben bei dem Thema Credits Coins wie auch immer du das nennst.

00:08:45: Also wir haben steigendes Softwarekosten.

00:08:48: Das heißt dass Geld geht heute schon aktiv.

00:08:50: Wir können das sehen.

00:08:52: Zu den Tech Companies Also Teil unserer Kernleistung.

00:08:56: Und wenn man das halt dann groß industriell betrachtet, dann sieht man eben dass die unterschiedlichen Kategorien in der Agenturbranche da auch unterschiedlich betroffen sind.

00:09:05: Damit habe ich mich ja intensiv beschäftigt, geschaut.

00:09:08: was sagen eigentlich unsere Wettbewerber?

00:09:10: Was sagen die Köpfe unserer Branche?

00:09:12: Was sagt so ein Matze?

00:09:14: Was zeigt Florian Halla?

00:09:17: wie sehen die großen Netzwerke die Zukunft?

00:09:19: Wie schiften ihre Budgets um?

00:09:21: und dann siehst du, dass das natürlich einen Riesen-Impact hat Und dieser Impact sehr unterschiedlich ausfällt.

00:09:28: Es gibt, wenn Mathias Schrader sagt bis zu achtzig Prozent können im Bereich Website-Development von KI ersetzt werden.

00:09:35: Achtzig Prozent sind okay

00:09:39: und es ändert vor allem laut seiner These das viel besonders spannend die Nier Show Offshore Thematik was wiederum spannend ist weil das ja der große Vorteil der Networks war der damit entfällt.

00:09:49: Andersrum gewinnt dann wieder die Frage, wer hat sich textseitig so aufgestellt?

00:09:52: Dass er das entsprechend abbilden kann.

00:09:53: Und

00:09:54: er sagt auch ... Er braucht die Leute, die eine ...

00:09:58: Vorstellungskraft haben.

00:09:59: Die eine Vorstellung.

00:10:00: Wir kommen von Bedürfnissen und sagen überhaupt auf die Idee zu kommen, was man brauchen könnte!

00:10:07: Ist natürlich Tech getrieben, macht das Sinn?

00:10:09: In der

00:10:11: Umsetzung sagt er halt ja am Ende brauche ich die Leute.

00:10:14: Da gibt es ja auch zukünftige Jobrollen und so weiter, die eben in der Lage sind solche Projekte zu beurteilen, den Code auf Beurteile zu können, die solche Projkte durchsteuern können.

00:10:21: Die wissen was da hinten rauskommen soll.

00:10:23: Das ist für mich übersetzt eigentlich Menschen, die wissen sozusagen was will ich von der Technik haben.

00:10:30: Die wissen wie sie hinten raus kommen wollen oder die diesen Weg dahin gut beurtaren können und das Projekt in ein sinnvolles Ziel führen.

00:10:37: Das ist genau das, was wir tun in unserer Industrie.

00:10:40: Wir wissen, was hinten rauskommen soll?

00:10:42: Wir haben eine starke Vorstellungskraft ... Hier erfahren da man ist, dann nächstes Mal einen Briefweg und weiß eigentlich schon, was man tun soll.

00:10:51: Und das kann man heute natürlich sehr viel schneller validieren, sehr viel schneller iterieren, visualisieren.

00:10:57: Aber im Kern ist es immer noch das Gleiche.

00:11:00: Wenn du sagst, du hast dir auch viele ... Quellenanen guckte ich auch mit den Entwicklungen im Ausland beschäftigt.

00:11:07: Mit Blick auf den Impact von AI, auf die Leistungsbereiche in Agenturen.

00:11:13: Es gibt ja sozusagen diese alte Diskussion und der vordere Teil der Wertschöpfung

00:11:16: wird interessanter

00:11:18: weil der hintere Teil, also glaube ich demnächst das Handwerk oder dann letztlich auch die Exekution, die Umsetzung wie immer ... Das ist wahrscheinlich ja der Teil, der am stärksten von der Automatisierung betroffen sein wird.

00:11:32: Heißt das jetzt für euch, dass ihr den Teil nicht mehr machen werdet und wollt?

00:11:37: oder ist es für dich einfach so eine Art Beitändigkeit in der Kompetenz von Organisationen?

00:11:43: Also ich würde niemals vor mir sagen, dass ich in die Zukunft gucken kann.

00:11:48: Ich habe in die Vergangenheit geguckt und mich damit beschäftigt wie haben eigentlich unsere Vorgänger kalkuliert und gerechnet?

00:11:57: Wie haben wir in der Ära des Desktop Publishing kalkuliert und gerechnet?

00:12:02: Und was passiert sozusagen mit dieser Kalkulation.

00:12:06: Wenn du jetzt zurück guckst, ich habe ja eine Hochschulen-Kiel studiert da gibt es noch so einen Studienfach auch Kalkirationen und Honorierung unserer Kreativleistung.

00:12:16: Da hast du früher gelernt.

00:12:19: Honorar also Basisstunde Entwicklungsstunde Also wenn ich meine Ideen skizziere mal Nutzungsrecht eins mal nutzungsrechts zwei.

00:12:29: Nutzung recht eins ist.

00:12:31: der Kunde möchte meine Idee für unterschiedliche Touchpoints nutzen.

00:12:35: jetzt mal blödes Beispiel ich zeichne ein Logo, der kunde klebt es auf dem Briefbuch und auf sein Auto und klebt einen Schild ans Haus.

00:12:42: so und nutzungsrecht zwei ist dann ernutztes in Deutschland in Europa in den USA weltweit wie auch immer.

00:12:51: Das sind in der ursprünglichen siebziger Jahre Kalkulation Faktoren gewesen.

00:12:55: Also du hast einmal berechnet die Arbeitszeit mal Nutzung eins, mal Nuzung zwei und daraus ist sozusagen Value entstanden.

00:13:04: So dann kam... Ich bin ja ein Kind der Desktop Publishing Era.

00:13:08: das ist auch in Wahrheit die Geschichte von Mutabe also unsere Erfolgsgeschichte.

00:13:12: wir waren einfach schneller mit dem Computer als unsere Kommilitonen haben da unsere Zeitung gemacht aus unserer ganzen Agentur entstanden Und da hatten wir irgendwann mal so eine Verhandlung mit BMW und hatten damals auch so kalkuliert.

00:13:23: Guck mal, wir machen das für euch mal das, mal dass.

00:13:25: Dann haben die gesagt wissen Sie was Herr Plass?

00:13:27: Wir zahlen ihn irgendwie hundertundachzig.

00:13:29: War das damals Thema?

00:13:30: oder ich weiß gar nicht von, war die Eurowende, I don't

00:13:32: know.

00:13:33: Ja, ja.

00:13:33: Ich habe da neunzig hier angefangen gedacht.

00:13:34: Achtneunzig, es war noch demal.

00:13:35: Dann

00:13:35: muss es vorher gewesen

00:13:36: werden.

00:13:38: Da sind die Nitzungsregel mit inkludiert!

00:13:40: Und da hab' ich natürlich jetzt die Klappe gehalten weil ich dachte, was ist so viel Geld, diese Stunde ist ja irre... ...und das hat sich aber nie wieder geändert.

00:13:47: Also wer schafft es denn, also bis auf die Fotografen und die Typografen?

00:13:52: Und die Illustratoren kenne ich niemand in unserer Branche der Schaft Nutzungsrechte zu amortisieren.

00:13:58: Sondern wir verschenken unsere... Also in der Era des Desperate Publishing verschenkten wir vorhin unsere Idee Bitch!

00:14:06: Und alle Schielen sozusagen auf Nutzungerecht.

00:14:09: zwei und drei sind dann umgerechnet, also auf die Multiplikation Briefbogen Auto-Haus oder Kampagne Social Media, what's so ever.

00:14:19: Du weißt was ich meine.

00:14:20: und dann läuft die Kampagne national international ist da noch mal bei.

00:14:23: ein anderes Team bräuchte eine ganz andere kann.

00:14:25: aber habe ich das ganze Thema Übersetzung, Adaption usw.

00:14:28: Das ist ja im Kern unser Geschäft.

00:14:30: So jetzt kommt AI und macht auch einen Strich runter.

00:14:34: Die Rechnung hab' ich halt aufgemacht vor Publikum.

00:14:36: also wir vorne verschenken unsere Nutzungsrechte.

00:14:40: Wir... Also unsere Grundidee haben wir schon verschenkt.

00:14:44: Jetzt verlieren wir sozusagen das ganze Tagessetze, weil

00:14:48: die Effizienzgewinne eins weitere

00:14:49: geben werden.

00:14:50: Die Tagessetz kommen massiv unter Druck.

00:14:52: Ich habe auch gerade wieder einen großen Pitch abgeben müssen, weil diese Tagessätze an einer Stelle angekommen sind wo es einfach komplett sinnbefreit ist.

00:15:01: und dann geht das ganze Adaptionsbusiness wird sozusagen automatisiert.

00:15:08: Ich glaube, da stehen wir heute noch nicht.

00:15:09: Wenn ich höre was in den Agenturen abgeht aber es ist zu erkennen, was da passiert wenn man jetzt in unserer Branche schaut auf die Brandportale und so weiter Automatisierungsprozesse zu erkennen was da was da passiert.

00:15:21: Und die Frage ist ja auch bleibt das überhaupt in den Argenturen?

00:15:23: oder kann es passieren dass die Kunden die Automatisierung Maschinen selber bauen und der Teil überhaupt gar nicht mehr bei uns liegt?

00:15:28: Oder war er der Kampagnis?

00:15:30: So dann kommt meine Hypothese dass ich sage wo profitieren wir denn jetzt von Künstlicher Intelligenz?

00:15:38: und wir profitieren natürlich davon, indem wir jetzt ja nicht nur sozusagen so ein Kommunikations- oder Markenprozess ganzheitlich einmal durchdenken können simulieren können.

00:15:48: Sondern wir können auch das Business des Kunden simulierend.

00:15:51: Wir wissen also eigentlich – auch aus dem Zeitpunkt von ca.

00:15:54: um zwanzig Jahren die wir es mittlerweile machen – Berufserfahrung was das Werte soll sie machen?

00:15:58: Das heißt, wir müssten eigentlich wieder dahin zurückkehren sagen Was ist eigentlich das Nutzungsrecht im Kern?

00:16:04: Also wenn ich jetzt das hier für dich mache, was bringt dir das eigentlich am Ende.

00:16:09: Ich glaube dass wir da hinkommen, dass wir das simulieren werden und dann geht mein Gedankenspiel so weit.

00:16:15: vielleicht können wir dem Kunden sogar den Erfolg garantieren.

00:16:18: Dass wir einfach sagen Wenn du mit uns zusammenarbeitest, garantiere ich dir, dass deine Marke sich in Markenwert vertoppelt verdreifacht vervierfacht weil wir es in der Vergangenheit sehen können.

00:16:30: Es gibt ja eigentlich nur zwei Kernanlässe, wann ein Unternehmen an seiner Marke arbeitet.

00:16:34: Das macht die Braut hübsch für einen Verkauf oder M&A-Prozess.

00:16:39: Oder es hat wirklich ein Problem in der Positionierung, muss da irgendwie ran und dann kriegt man das auch wieder hin.

00:16:45: Und dann läuft der Laden wieder.

00:16:46: Also was heißt man sieht am Ende des Tages?

00:16:48: Interbrand Brand Ranking

00:16:50: usw.,

00:16:50: gibt ja auch andere, die das bewerten... ...was unsere Arbeit wert ist.

00:16:54: und wenn man das argumentieren kann und das simulieren kann, was ja jetzt möglich wird Dann sind wir in einer neuen Ära des Geschäftsmodells und garantieren vielleicht zukünftig Erfolg.

00:17:05: Das heißt, du willst ja ... klar in die wertbasierte Vergütung rein.

00:17:09: Die ist ja von allen gewünscht, aber immer in der großen Schwierigkeit versehen, dass man nicht so richtig messen kann wie der Wertbeitrag entsteht oder worin er begründet ist.

00:17:19: Jetzt sagst du KI wird uns auch dabei unterstützen.

00:17:22: also erstens die Erfahrungen aber letztlich auch KI-basierte Modelle können helfen diesen Wertbeitragt zu ermitteln sodass wir vielleicht sogar eine Geling garantie geben können für das was wir da an Wert schaffen.

00:17:33: Hast Du schon die Idee wie das gehen kann?

00:17:36: Also, wir fangen jetzt mal an mit kleinen Kunden über so was nachzuhängen.

00:17:40: Proto-Types ist das ja quasi erstmal mit kleineren Unternehmungen die sozusagen dir ganz zeitlich zuhören wo du in einem drinsteckst und versuchst mal zu überlegen wie das denn überhaupt gehen kann.

00:17:52: Wir haben ja oft auch das Geld gar nicht um dich zu bezahlen.

00:17:55: Wir waren in der Startup und Dot Com Era ja uns immer schon im Unternehmen beteiligt oder so mitgearbeitet.

00:18:01: Das ist ein Modell wo wir uns so langsam ran tasten und gucken, was das eigentlich wert.

00:18:09: Aber wir machen auch viel Rückschau.

00:18:10: also wenn du dir anschaust wie bestimmte Marken jetzt bewertet werden die wir vor drei Jahren mal gedreht haben oder wenn du die Erfolgsstorys auch von deinen Kunden hörst So dann tritt man natürlich irgendwie eine andere Diskussion mit den Kunden fragt sich Hast Du nicht Lust darüber nachzudenken?

00:18:27: Spürst Du eine Audenheit bei denen Kunden?

00:18:29: Die Kunden sind natürlich alle noch in zwei Welten Oder in vielen Welten.

00:18:33: Also noch sind wir ja nicht zusammengeführt.

00:18:35: Das ganze Technologie-Thema ist aufgrund der Seite auch längst nicht soweit.

00:18:39: und da Einkauf hat mit dem ganzen Thema sowieso nichts zu tun, die vergleichen ja immer noch Bienen mit Bienen.

00:18:45: also das ist ja die Situation.

00:18:46: Sag mal deine Vision wäre das dann?

00:18:49: wir kommen zurück zu einer Art Nutzungsrechten oder Pauschalpreis X, der sich aus einer Prognose des Wertbeitrags ermittelt hat.

00:19:00: Was ist das, wo du hinmüllst?

00:19:01: Genau das!

00:19:02: Im Grunde kannst du sagen, dass das siebziger Jahre Lutzungsrecht im Modell gar nicht so schlecht gedacht war.

00:19:07: Ich hab da so ein Ding ausgegraben... ich habe mich in meinem Studium auch viel mit Anton Stankowski beschäftigt.

00:19:12: Das ist der Schöpfer des Erscheinungsbildes der Deutschen Bank.

00:19:17: Der hat damals einen Bildzeitungstitel gehabt.

00:19:19: Da stand Mala ... Verdient mit fünf Strichen, hunderttausend Euro.

00:19:25: Hunderttaussend D-Mark war ein Bildzeitungstitel.

00:19:28: Hat sich die Presse duberlustig gemerkt?

00:19:30: Wie kann man denn so viel Geld ausgeben?

00:19:32: Aktuell gab es auch zu dem Zeitpunkt, als ich einen Vortrag gehabt habe, so ein Thema glaube ich mit dem Logo in Rheinland-Pfalz oder damals Kurt Weidemann und das Deutsche Banklogo.

00:19:40: Das war ein riesen Skandal.

00:19:42: wie kann man den Kurt Weidemann nicht ausfahren?

00:19:43: Damals zwar hundert tausend euro oder so Für den roten Rahmen, um das Deutsche Bahn-Logo geben.

00:19:50: Ist ja immer wieder, dass sich da Menschen ereifern und denen wirklich im Wert gar nicht sehen.

00:19:55: Aber wenn du dann heute auf die Markenkapitalisierung der Deutschen Bank schaust und nur Brand Value nach welchem Ranking auch immer, dann reden wir über Milliardenbeträge.

00:20:05: Sieben Komma sechs Milliarden ist glaube ich das Brand Value von der Deutschen bank.

00:20:10: Klammerauf verdient die Familie Stankowski dann auch mit Fragezeichen?

00:20:15: Aber wenn du jetzt in deiner neuen Welt Angebote schreibst, bist im Pitch, stehst du im Einkauf gegenüber.

00:20:22: Wie gehst du dann vor?

00:20:23: Oder was steht auf diesem Zettel der dein KVA ist?

00:20:28: Ich glaube ein Pitch funktioniert das auch nicht.

00:20:30: Weil die ... Der Pitch

00:20:34: ist ja

00:20:34: quasi... Der Pitsch ist der Prozess der Desktop Publishing Era.

00:20:45: Davor hat man ja anders gearbeitet.

00:20:47: Da hat man sich seinen Partner auch anders ausgeräbt und wir haben ja durchaus Kunden, die nicht über den Pitch zu uns kommen sondern über Empfehlung oder über.

00:20:57: Wir haben gesehen was sie da gemacht haben.

00:20:59: das ist ja super erfolgreich.

00:21:00: Können Sie sowas auch für uns machen?

00:21:02: Oder die von Agenturen kommen irgendwie frustriert sind weil es dann nicht funktioniert hat.

00:21:07: unsere Irgendwie hören da irgendwie mit denen kriegt man's hin so Und dann isst man ja nicht in einer in einem klassischen Einkaufsprozess.

00:21:14: Und das ist ja auch der Kern unseres Geschäftes.

00:21:17: Pitch ist, weiß ich nicht, was das ist, ein Außenwärtsspiel?

00:21:20: Aber wir spielen ja auch ganz viel zu Hause!

00:21:23: Würdest du sein als ein Auslaufmodell?

00:21:25: Das ist eine sehr gute Frage...

00:21:28: Man wünscht es sich ja

00:21:29: nicht.

00:21:30: Es ist natürlich Wunschgedanke auf der anderen Seite, jede Geschäftsanbahnung ist ja irgendwo schwierig.

00:21:36: Ich glaube, es braucht den Pitch einfach auch um fit zu bleiben und auch zu gucken wie Wettbewerber agieren.

00:21:43: Vielleicht heißt das zukünftig anders?

00:21:46: Gut gibt's ja auch schon die Entwicklung.

00:21:47: Sind dann Chemistry Meeting Engagement Workshops You Name it?

00:21:51: Wie ist das im Design?

00:21:52: Gibt's auch Engagement WorkShops?

00:21:53: Ja, also die Klasse ist gleiche in Grün.

00:21:58: Aber was ich beobachte ist, das ist ganz witzig.

00:22:01: Dass die Kunden jetzt gar nicht mehr so sehr beim visuellen oder kreativen Ergebnis sind.

00:22:10: Da spürt man schon dass die KI die Dinge gleich zieht.

00:22:16: Das finde ich ganz interessant.

00:22:17: Das heißt worauf gucken Sie?

00:22:19: auf markenstrategische Grundlagen?

00:22:20: Auf

00:22:20: die Menschen und natürlich dem Preis.

00:22:24: Das ist schon interessant.

00:22:25: also es gibt kaum noch.

00:22:28: Wenn ich die letzten Dinge anschaue, die in den letzten drei Monaten gelaufen sind, würde ich sagen der Kunde hat Schwierigkeiten zu sagen.

00:22:34: Was ist denn jetzt hier die beste Lösung?

00:22:36: Und schaut wieder auf die Menschen und die, die Preisdruck haben schauen auf den Preis.

00:22:41: Die, die keinen Preisdruk haben, schauen auf andere Themen.

00:22:44: Die schauen auf Speed oder also Tempo spielt eine große Rolle.

00:22:50: Was

00:22:50: ich in den letzten Pitches wahrgenommen habe, das fand ich ganz interessant.

00:22:54: Es heißt seitens der Pitschberatung immer, Nene, der Kunde sucht dass denen total wichtig ein Partner für die nächsten Jahre nicht die nächste Kampagne und in Wahrheit brauchen sie aber die Sicherheit, dass das was auf dem Tisch liegt, die nächste kampagne ist.

00:23:08: Ja natürlich!

00:23:08: Das ist der große... also das Absurde daran So, weil du suchst dir eine nächste Kampagne aus.

00:23:13: Das ist

00:23:13: nicht hochgradig menschlich!

00:23:15: Du suchst eigentlich mal den Partner der dir irgendwie deine Themen... Der

00:23:18: dir das spüsselfertigt

00:23:19: gibt?

00:23:20: ...der mit ihm auch gerne zusammenarbeitest und wo du das Gefühl hast, oh er trägt mich jetzt hier durch die nächsten drei Jahre und dann krieg ich wie Ruhe rein und hab tolle Arbeitsergebnisse.

00:23:27: Das finde

00:23:29: ich ja auch total... Nachvollziehbar, weil bei Marken geht es ja auch um Vertrauen und in diesen Beziehungen geht's auch im Vertrauen.

00:23:35: Das heißt wenn du den Leuten erzählst pass auf das hat folgenden Wert wenn wir das jetzt machen da müssen die dir das ja auch glauben können und denken irgendwie der Johannes Plass mit dem Montarboer kann man genau das machen.

00:23:46: deswegen nachvollziehbare würden sich nur das Design aussuchen?

00:23:49: Ja guck mal wenn alle also wenn sozusagen künstlichen Intelligenzen, die Agenten auf die uns dann ja auch die Softwareindustrie ... Wir spülen ja auch was in der Softwareindustrie passiert.

00:24:00: Wenn wir intelligenter immer smart sind, dann musst du quasi schon gar nicht mehr drüber nachdenken.

00:24:04: Die Prozesse wird dir ganz viel Kreativität mit in die Software reingelegt.

00:24:10: So wenn alle also noch krasser equipt sind und sich jetzt schon die Arbeitsergebnisse immer weiter angleichen... Was macht denn den Unterschied?

00:24:21: Und da ist wieder meine Eingangsthese, Menschen die wo du das Gefühl hast der guckt ein bisschen größer.

00:24:29: Der guckt nicht nur jetzt hier auf die Aufgabe sondern hat den ganzen Kontext verstanden und so.

00:24:34: Das merken wir auch bei den Wettbewerben.

00:24:36: Wir geben mit ganz viel Kontext rein.

00:24:39: Wir arbeiten uns richtig in die Branche ein weil es auch viel einfacher geworden ist.

00:24:43: Wir versuchen sozusagen die Brange so gut zu verstehen wie der Kunde Und erst dann geht eigentlich unsere Story los und damit glaube ich, es werden andere ausgemacht.

00:24:56: Aber das verändert auch viel in der Art und Weise, wie man

00:24:58: aufdrückt.

00:24:59: Dann sagen wir so lange, dass Procurement noch nicht soweit ist und dass noch nicht das Mittel der Wahl im Pitches sein kann und du dich auf die konzentrierst, die du gut kennst oder ich sag mal irgendwie bis zur Vorstandsebene, die das entscheiden eben auch nah mit den Teams zusammenarbeitest.

00:25:15: Wie funktioniert es mit dem wertbasierten Honorar?

00:25:18: Also ist es am Anfang jetzt zunächst mal ein Pauschalbetrag, weil du sagst pass auf aus der Erfahrung weiß ich das was wir hier tun is.

00:25:27: Ich sage jetzt mal etwas dreihunderttausend Euro Wert und deswegen das garantiere ich dir das sind deliverables Und dass ist mein Fixpreis.

00:25:35: oder würdest du sagen ich möchte für die nächsten fünf Jahre an dem Wachstum des Markenwärts partizipieren und das ist wie so eine Art Ratenzahlung des Kaufpreises.

00:25:46: Also beide Modelle sind denke ich mal in der Diskussion und denkbar, ich kann es ja nur sozusagen von den kleinen Companies berichten wo wir halt in der Entwicklung sind und da gucken wir halt gemeinsam auf den Business Case.

00:26:00: und dann sagen wir guck mal, der Teil wird Marketing sein und das gibst du uns und dann schauen wir mal wie du das wieder abträgst.

00:26:08: sozusagen Und weil wir wissen, wenn man das so macht wird es erfolgreich sein.

00:26:17: Entwickelt sich dann sozusagen dieser Teil entsprechend in der Zukunft nach vorne also?

00:26:21: Und ihr committet euch am Anfang auf ein KPIs anhand derer ihr das messt und sagt irgendwie ist das Bonus malus...

00:26:28: Genau!

00:26:28: So in die Richtung.

00:26:30: Das sind jetzt erste Gehversuche.

00:26:32: Ist ja eigentlich auch schön

00:26:34: im Sinne des Krummikens mehr mit Unternehmer auf der anderen Seite des Tisches Ja und wie man das jetzt, ich sag mal wir haben ja auch viel Mittelständler für die DAX-MDAX so.

00:26:45: Da ist man ja selten wirklich in ein Gesamtbusinesscase in der Diskussion und da versuchen weit hinzukommen über Präsentationen, indem wir sagen, siehst du mal ganz, wir können es auch ganzheitlich sehen genauso wie du.

00:27:01: Das starten wir gerade.

00:27:03: Das

00:27:04: ist übrigens auch Ganzheitlichkeit.

00:27:06: Ist ein gutes Stichwort, weil du ja auch gesagt hast bei deinem Vortrag der Kuchen wird kleiner.

00:27:11: also da müssen wir einfach irgendwie die Realität betrachten.

00:27:15: das ist so.

00:27:15: Du hast gesagt es geht viel zu den Tech Companies Es wird viel in-Housing betrieben alle möglichen Varianten sozusagen warum der Kuchenkleiner wird.

00:27:25: Du hast auch gesagt dass ihr euch ganz bewusst Dank AI letztlich in andere Gefilde vorwagt.

00:27:31: Das heißt, selber auch die Wertschöpfung erweitert weg von der reinen Markendesign- und Markenstrategieagentur.

00:27:38: Jetzt habt ihr einen Advertising- und Ableger gegründet – eine Unit.

00:27:42: D.h.,

00:27:43: eine Strategie ist dann auch, also von der strategischen Ausrichtung, dass ihr die Wertschöpfungen ausweitet in mehrere Bereiche des Marketings?

00:27:52: Ich habe auch gesagt, wenn der Kuchen kleiner wird, da muss ich natürlich auch ein Stück Kuchen von dem anderen klauen.

00:27:59: Sonst geht das ja nicht auf in meinen Umsatzerwartungen, also wenn mein...

00:28:05: Du bist so gut in deiner Nische, dass alle anderen abkarten und deine

00:28:09: Stücke... Also was wir beobachten ist, wir treten gegen andere Wettbewerber an.

00:28:14: Das greift schon weil wir auf einmal nicht mehr in unser Bubble sind sondern in einer anderen Bubble.

00:28:20: ich beobachte auch Wir hatten kurz gestriffen, bevor wir hier in den Podcast eingestiegen sind.

00:28:28: Wir haben ja eine sehr günstige Personalsituation die auch dadurch verursacht ist dass die großen Holdings auch plakativ in der Presse angekündigt haben Personal abzubauen und dieses Personal tatsächlich im Markt ist so und das führt auf Kundenseite zu Unsicherheiten.

00:28:48: bin ich denn überhaupt gut beraten wenn ich mein Business zu diesen Unternehmen trage?

00:28:55: oder sollte ich mich nicht eher in Richtung der Unternehmorientieren, die innehabe geführt sind.

00:29:02: Die nicht so ruppig mit ihrem Personal umgehen?

00:29:06: und witzigerweise beobachten wir, dass wir auf einmal nur noch im Wettbewerb sind mit innehabergeführten Agaturen.

00:29:13: Das finde ich sehr interessant!

00:29:15: Ich weiß nicht ob die These stimmt?

00:29:16: Also da ist noch zu wenig Daten da... Aber wenn wir dann so hören, der Wettbewerb ist ja so aus.

00:29:22: Jetzt können wir auch sagen, wer dabei war und auf einmal hören wir hoch?

00:29:28: Also es gibt

00:29:30: eine Sehnsucht nach Inhaber geführten Agenturen, nach Unternehmertum auf der anderen Seite, nach Verlässlichkeit, nach Vertrauen... Ich

00:29:37: weiß nicht sind wir in einer Krise oder nicht?

00:29:40: ich weiß das nicht.

00:29:40: oder sind wir einfach in einer Transformation.

00:29:42: Ich tue mich mit dem Wort Krise schwer weil Krisen ... ich habe ja einige Krisen als Unternehmer erlebt.

00:29:49: Mutarboa, wir sind Mitte der Neunziger gestartet.

00:29:52: Achtundneinzig offiziell die Agentur gegründet.

00:29:54: Wir haben die Dotcom-Baseblasen sehen, Entschuldigung.

00:30:00: Wir sind durch Liemen und Corona durch usw.

00:30:03: Und haben eigentlich beobachtet ... dass die Kunden sich schon immer in solchen Zeiten in Richtung bestimmter Agentur Größen orientieren.

00:30:12: Sicherheit durch Größe, also muss schon irgendwo ein Player sein und gesunde Zahlen haben.

00:30:17: das wird ja dann auch merken wir auch.

00:30:19: Dann kann das ja auch tracken werden da hinten rum, was eine Liquiditätsanfragen macht Und auf der anderen Seite Menschen von denen du weißt so die bleiben bei der Stange.

00:30:34: In einer Krise bist du gerne in einer guten Gemeinschaft.

00:30:39: Das habe ich da erlebt, ob das jetzt so ist?

00:30:42: Ich weiß es nicht!

00:30:42: Dass ich sehe erste Anzeichen dafür ... Ich weiß nicht, ob's eine Krise ist oder... Ist das nicht eher eine Transformation?

00:30:47: Einfach ne technologische Transformation, die für uns nicht als Krise bezahlen kann?

00:30:51: Habe ich das gemacht?

00:30:52: Nee, nee.

00:30:53: Aber dass

00:30:53: wir die diskutieren in Deutschland in der Krise ... Das Land ist in der Krise weil die großen Industrien in der Krisi sind.

00:30:58: Das war ein völlig anderes Thema.

00:30:59: Wir haben ja auch Industrien, die sehr gut laufen und auf denen performt unser Agentur auch gerade sehr gut.

00:31:05: Ich

00:31:05: glaube, dass beides zusammenkommt.

00:31:07: Natürlich hast du letztlich dadurch das wirklich auch Kernindustrie in Deutschlands unter massiven Druck stehen weil sie selber Transformationen verschlafen haben, weil sie selbst unter wirtschaftlichen Druck stehen.

00:31:20: und zusätzlich kommt die Transformation des Marketings.

00:31:22: Weil man sieht ja auch in diesen Infografiken in welchen Branchen hat AI den größten Impact der Automatisierung?

00:31:29: da sind wir aber mal ganz weit vorne zusammen mit Sales & IT.

00:31:33: Das heißt, das trifft uns dann sozusagen in ein Doppelter.

00:31:35: Aber es zwingt uns ja eben und ist ja das Schöne, dass auch komplett neu zu denken was man ja immer nur dann tut wenn man in so einer Situation ist.

00:31:43: Das macht's ja nicht, wenn dir die Sonne aus dem Hinteren scheint sondern das machst du nur dann, wenn es sinnvoll ist darüber nachzudenken weil es endlich ist.

00:31:52: Auf dem ADC-Fessel sind natürlich auch viele Heinzelunternehmer auf mich zu kommen Fotografen, Illustratoren... Was passiert denn da jetzt?

00:31:58: Und ich glaube, wenn sich der Kreative selber zurück besinnt Kernkompetenz.

00:32:04: Nämlich einfach ein anderes Hirn zu haben als andere, Vorstellungskraft zu haben und sich so ein bisschen löst von dem ... Von seiner fachlichen Disziplin und AI als Chance sieht seine Disziplinen zu erweitern.

00:32:18: der Fotograf, der sicherlich viel besser Bilder prompten kann als der Artdirektor.

00:32:23: Der Artdirektor, der auch eine Fähigkeit hat Text zu beurteilen vielleicht auch selber Text auf einmal schreiben kann weil er weiß was er haben möchte.

00:32:33: Und wenn jeder das nicht als Einschränkung, sondern als Chance betrachtet.

00:32:38: Einfach seine Kompetenz zu erweitern und so machen wir es ja auch als Agentur.

00:32:41: Wir sagen, die sind vielleicht irgendwann nicht mehr reduziert auf Marke und Kommunikation, sondern vielleicht kommen auch ganzheitliche Produktvisionen, Unternehmensvisionen, Geschäftsmodelle hinzu weil wir das ja denken können.

00:32:54: Jeder Grafiker hat, als ich studiert habe mal über einen Plattenlabel oder ein T-Shirtlabel was auch immer nachgedacht.

00:33:00: Etsy ist voll von irgendwelchen Kreativen.

00:33:03: Ich denke, wir sind jetzt erstmals durch Technologie in der Lage das Kreative einfach sich nicht mehr beschränken müssen auf ihre Fachlichkeit, auf das was sozusagen Desktop-Publishing-Ära die Aufteilung unserer ganzen Fähigkeiten in einzelnen Disziplinen sondern dass man das eher wieder zusammenfasst.

00:33:22: So wer das so verstellt, wer ist erfolgreich?

00:33:24: Das Thema DNA und Kultur.

00:33:26: weil Ich denke schon, also zumindest war es bisher immer so dass Mitarbeiter die in einer Design-Agentur groß geworden sind lange gearbeitet haben gucken ganz anders auf die Dinge arbeiten ganz anders.

00:33:40: Prozesse auch Zeiträume sind anders als jetzt zum Beispiel jemand der innerm Social Media Agentur arbeitet.

00:33:47: Das kann man sagen naja klar wir machen auch eine Social Media Unit Wir machen Werbekampagnenunit neben Design als Ursprungsdna von Motarbuhr.

00:33:56: ist es trotzdem nicht so, dass man immer von der DNA her eine Design-Agentur mit dem Blick eines Designers die Dinge betrachtet.

00:34:03: Also ich glaube schon mal wird das alles machen können aber es ist immer gar nicht so leicht weil ich komme ja selber aus einem Content Marketing und zehn Jahre gebraucht bis Kampagnienteams und Content Marketingteams

00:34:13: überhaupt

00:34:14: verstanden haben.

00:34:14: Achso!

00:34:16: Wir machen's halt ein bisschen andersweil.

00:34:17: also es gibt ja auch immer Reibungsverlust und mein Eindruck ist immer man bleibt doch ein Stück weit.

00:34:22: das sind immer die Handschrift der DNA Woher die Agentur ursprünglich mal kam?

00:34:26: Unbedingt, gewürdigt wird total recht geben.

00:34:28: Wir haben an einer interdisziplinären Hochschule studiert mit Architekten-Industrie-Designern freien Künstlern.

00:34:35: wir haben ja früh das ganze Thema Experiential Marketing, klammer auf was by the way tot ist, krammer zu.

00:34:41: Davon hat die Agenturia lange gelebt also in der interdisziebinären Zusammenarbeit von Designern und Architekten.

00:34:47: Die sind sich jetzt vielleicht Nicht so fremd wie Werber und Designer, aber jetzt haben wir die halt mit an Bord.

00:34:52: Das ist auch ein Integrationsprozess in umdenken das völlig andere Kultur und völlig andere Denkweise.

00:34:57: Aber daher entsteht ja was Neues.

00:34:59: Und ich würde sagen wenn wir dann Jetzt und wir beobachten dass Ja Dass Wir Dann Auch Gegen Die anderen Werbergaturen Antreten auf vergleichbaren Aufgaben Stellung Dass wir Natürlich Da eine Andere Birre Auf Haben oder das macht sehr viel Kunden auch wieder Spannende.

00:35:10: Die Einen sind kommen eher aus dieser vertrieblichen Denke oder Creative Denkel und Wir Kommen Halt Aus Dieser Er in langen Linien denkenden Markendenkel und sind total irgendwie da gefangen.

00:35:22: Und zwingen dann unsere Kommunikationswerbe Leute, in Marke zu denken.

00:35:28: Das ist für den Kunden sehr spannend!

00:35:31: Noch mal eine ganz andere Frage, weil mich das auch beschäftigt.

00:35:34: Jetzt sagt man ja wenn wir möglichst alles was in dem Umsetzungs- handwerklichen Bereich liegt automatisieren haben wir Effizienzgewinne Wenn wir uns in unserem Erlösmodell klug anstellen.

00:35:44: da müssen wir die nicht einfach eins zu eins weiter geben sondern können ja die Zeit die da frei wird nutzen sie auf Wie hast du es genannt?

00:35:53: Vorstellungskraft strategische Gedanken Konzeption zu verwenden.

00:35:57: Jetzt ist es ja.

00:35:57: aber so, dass die Menschen, die handwerklich sehr gut sind, nicht zwangsläufig auch immer genau.

00:36:02: Die gleichen sind, die die Vorstellungskraft haben und die Konzepte machen, die gut in Strategieentwicklung sind.

00:36:08: Was mich unternehmerisch beschäftigt ist ... Kannst du das, also kannst du dir so abskeln über AI-Kompetenzen?

00:36:16: Dass sie künftig eine neue Rolle in der Organisation haben im stark automatisierten Handwerklichen Bereich?

00:36:22: oder willst du sie zu Menschen für den Vorstellungskraftbereich machen?

00:36:26: von Peter Kabel, mit dem ich schon vor vierenhalb Jahren noch so über AI diskutiert habe.

00:36:31: Das lange her hat gesagt das wird eine Technologie für alte werden mit der Begründung dass die ja quasi am besten beurteilen können, was für ein Ergebnis erzeugt ist.

00:36:43: Weil sie halt schon alles Mögliche gesehen haben und einen ganzen anderen Erfahrungsschatz haben.

00:36:46: Und das ist auch meine Erfahrung in Daily Business.

00:36:49: Klingt hart aber es wirklich nicht so dass die kreativen Jungen, denen man jetzt eigentlich unterstellen müsste, diese Technologie natürlich viel besser beherrschen.

00:36:59: Software Skills waren immer bei jungen Leuten in der Regel besser als bei den alten.

00:37:03: Aber die Alten haben... Der Alt klickt so komisch!

00:37:06: Die Berufserfahrerin Die haben natürlich ... Urteilskraft-Erfahrungen.

00:37:12: Das ist alles, aber meine Frage zieht nicht auf jung und alt oder erfahren nur Nichterfahren sondern ich sag jetzt mal Grafikreinzeichnungen versus Designkonzept.

00:37:22: Ja.

00:37:23: Wirst du Menschen die jetzt Grafik und Reinzeichnung machen zu Leuten bringen, die diese Vorstellungskraft haben?

00:37:31: Weil die haben ja vorher auch nicht Konzepte gemacht.

00:37:33: wenn das aber der Teil des wo die Wertschöpfung entsteht was machst Du mit den anderen?

00:37:38: Also ich glaube, dass der Großteil über die Jahre halt eine vorstellungstrainierte Experten werden.

00:37:46: Aber wir sehen ja das in bestimmten Kategorien unserer Branche.

00:37:50: Rheinzeit ist ein super Beispiel.

00:37:52: Wir suchen bei so einer Hände Ring Rheinzeiten.

00:37:56: Dass dieser Heritage Arm der Industrie wird bleiben und

00:38:02: Aber eben stärker automatisiert.

00:38:03: Das heißt, ihr guckt da

00:38:05: immer.

00:38:05: und ob der so automatisiert werden wird?

00:38:07: Ich glaube es gibt gerade so.

00:38:08: im Printbereich gibt's ja nach wie vor sehr viel Craft.

00:38:10: oder in experiential Marketing hast du einfach Events.

00:38:15: Da müssen die Leute physisch vor Ort sein.

00:38:16: das ist was anderes als jetzt.

00:38:17: ich baue Webseiten.

00:38:19: Du hast Bereiche die sind nach wie Vor sehr human intensiv Und es gibt halt Bereiche, da wird sich das stärker automatisiert ablaufen.

00:38:29: Diejenigen die in diesen handwerklichen oder physischen Formaten sind und auch beheimatet sind müssen sich vielleicht gar nicht so stark verändern.

00:38:40: was sich ganz stark verändert ist natürlich die ganze Entwicklung

00:38:45: Entwicklung.

00:38:46: Du wirfst mir immer so gute Stichworte zu, mit die mich dann zu anderen Bereichen führen als hätten wir das einstudiert.

00:38:51: aber haben wir oder?

00:38:53: Wir haben alles durchgeskripte.

00:38:54: Ne, haben wir nicht!

00:38:58: Ihr seid ja damals auch groß in der Presse gewesen mit dem Thema Markenkonforme Bildgenerierung über AI Support System und so weiter.

00:39:08: Hab das sehr früh auch lanciert.

00:39:10: Prototypen gebaut für unterschiedliche Marken.

00:39:14: welche Art von AI System, weil es ist ja das meinte ich von der Beidhändigkeit.

00:39:18: Das ist die Vorstellungskraft.

00:39:20: Es ist dann aber eben auch die Möglichkeit in andere Bereiche vorzudringen sich aus dem Vorstellen relativ schnell der Konzeption und Umsetzung zu nähern.

00:39:28: Welche Art von AI-Landschaft habt ihr euch geschaffen?

00:39:31: Du hast vorhin Florian Haller genannt, der Serviceplan auch ein ganzes System da umgebaut hat.

00:39:35: Das wird ja Teil des Erfolgsgeheimnisses von Agenturen sein, dass man textseitig gut aufgestellt ist.

00:39:41: Welchen Weg habt ihr da gewählt?

00:39:43: Also

00:39:43: wir waren da ja unterwegs, vor allem getrieben von Burkhardt, der das auch international vorgestellt hat.

00:39:48: und was uns eigentlich empfohlen geht mit dieser Idee in Zündige Welle in Deutschland.

00:39:51: Ich sehe keiner baut eine eigene Firma macht das groß.

00:39:57: Das haben wir dann nicht gemacht, weil wir das immer als, wie sagt man, Schnellboot verstanden haben um uns mit dem Thema auseinanderzusetzen und Möglichkeitenräume aufzuzeigen.

00:40:08: Und weil wir never ever die finanzielle oder Workforce eines Big Techs haben und zwar einmal klar dass sie das früher oder später natürlich ohne werden uns da überholen.

00:40:18: und so ist es ja auch.

00:40:20: aber was es halt hinterlassen hat dass wir eben sagen, wir sehen eine hochdynamische Softwarelandschaft und wir müssen wöchentlich, monatlich unsere Softwarelandstschaft überprüfen.

00:40:37: Wir haben anders als jetzt zum Beispiel Omnicom mit OmniAI oder die großen Player, die sich entschieden haben eigene ... Software-Lösung im Lizenzmodell so als Vision zu entwickeln.

00:40:54: Darin glaube ich persönlich nicht, weil du niemals gegen die Power aus dem Silicon Valley ankommst Sondern wir müssen wissen als unabhängiger Player welches System eigentlich gerade für die spezifische Aufgabe Die beste Performance liefert und da stecken wir sehr viel Energie rein.

00:41:14: also wir haben Ein Team, wir haben eine leidende Person die sich mit intensiv damit beschäftigt.

00:41:21: Welches Tool hat gerade wieder welches Update?

00:41:24: Das haben wir vor drei Wochen noch so gemacht.

00:41:26: das sollten wir jetzt anders machen.

00:41:27: Wir haben quasi wöchentlich sogenannte Hackatons Weil wir auch festgestellt haben dass das einzige Format ist wie ich die Leute wirklich in dieses andere arbeiten bekomme Wo Mitarbeitende mit ihren Themen in einen Hackathon gehen und sagen mache ich heute so.

00:41:44: Und dann stellt unser Niklas vor, was sich da gerade softwareseitig getan hat.

00:41:49: Dann wird das gemeinsam erarbeitet wie man das jetzt mit dem anderen AI-Tool oder mit dem andern Agent oder dem anderen Prozess macht und dann wird von dem Moment an die Leute gehen aus dem Hackathon raus und arbeiten anders.

00:42:00: Das habe ich so in der Geschichte auch nie erlebt.

00:42:02: So Fortbildung ist immer ein schwieriges Thema.

00:42:04: Da macht man eine Fortbildung und anschließend arbeitet man weiter wie vorher aber die mitarbeitenen Sehen halt ...

00:42:11: Diese

00:42:12: Vorteile, was Sie machen können.

00:42:14: Nicht nur schneller, sondern ganz andere Sachen, die Sie vorher nicht

00:42:18: konnten.

00:42:18: Berater

00:42:19: können plötzlich Visuals bauen?

00:42:21: Wir sind vielleicht noch nicht ideal, aber zumindest können sie's.

00:42:23: kurz!

00:42:24: Ganz ehrlich wir lachen da intern auch nur über kleine Anzeiten... Ich bin aktuell auf wieder vielem Neugeschäft und ich kriege natürlich keine Leute ist ja klar.

00:42:33: Die sind alle woanders von den anderen Themen drin.

00:42:36: Das heißt ich mache ganz viel mit ein zwei Oldies sehr erfahrenen Leuten die einfach die Vorstellungskraft haben und dann einfach die Dinge komplett durchprumpen.

00:42:48: Und da kommen Arbeitsergebnisse raus, also die Schocken auch teilweise, die Leute in der Agentur, die dann noch ein anderer Arbeitsprozess sind.

00:42:57: Das fühlen wir uns dann eben gegenseitig vor und das führt natürlich zu einem massiven Umdenken.

00:43:04: Es geht darum, die Arbeitsweisen permanent zu hinterfragen.

00:43:09: Und habt ihr euch das, bei uns ist es genauso.

00:43:12: Wir glauben auch nicht daran, dass du dir ein eigenes ... Tool aufbaust oder Software as a Service lizenziers an Kunden, das ist nicht unser Modell.

00:43:20: Unser Modell wie du sagst ist die Vorstellungskraft.

00:43:22: deswegen ist es auch genau der richtige Weg sich darauf zu fokussieren.

00:43:26: Das heißt wir betrachten auch die Tool-Landschaft und ich finde es immer interessant draußen reden alle über Agentic Workflows und alles ist dann durchorchestriert und dann gibt es einen Chief of Staff AI Agent der alle anderen orchestriert.

00:43:38: Ich weiß nicht wie viele in dem Bereich in dem wir unterwegs sind so vollautomatisiert wirklich arbeiten.

00:43:44: Weil ich glaube schon, es braucht auch dieses ... Nee für diese Aufgabe ist jetzt das und das müssen wir mal anders angehen und deswegen ist es das.

00:43:51: also habt ihr vollautomatisierte Workflows die dir das durchhühnen?

00:43:58: Wir sind auf dem Weg dahin.

00:44:01: Ich seh's so.

00:44:02: Also aktuell wird glaub' ich Und das geben mir auch die Zahlen Da hat ein Fakten der Softwarehersteller eher Aktuell wird eben noch sehr viel klassisch gepromptet auf einer spezifischen Aufgabenschläge, ich in Anführungszeit in meinem Homeoffice im Dialog mit der Maschine.

00:44:18: Das ist glaube ich gerade weg her.

00:44:21: Wo wir stehen ist das eben Teilaufgaben.

00:44:24: Du hast grad das Thema Bildsprache.

00:44:25: Das kann man natürlich heute sehr gut in einem agentischen Workflow simulieren oder erzeugen.

00:44:31: Das sind so Dinge die passieren, die auch Teil unserer täglichen Arbeitsweise sind.

00:44:36: und das Tolle ist, Beispielsweise in Figma kommt das Thema jetzt ja gerade neuen Release.

00:44:41: Das dann einfach Mitarbeitende quasi selber wie Agenten in diesem Workflow an dem Figma-Bord arbeiten und die Dinge sozusagen intelligent vernetzt zusammenstecken und dann solche Workflows haben, die einen Arbeitsergebnis erzeugen.

00:44:59: und wo ich nachvollziehen kann, wo kommt das her?

00:45:02: Was muss sich ändern damit das Ergebnis anders aussieht?

00:45:04: Also das ist sozusagen die Puzzleteile werden, weil die zusammengesteckten Puzzle werden... wie sagt man?

00:45:11: Vielleicht ein blödes Beispiel.

00:45:12: Vorher hatte ich einen Puzzel-Teil jetzt habe ich fünf Puzzelteile Das Gesamtpuzzle ist zu erkennen.

00:45:19: ob das sinnvoll ist im Gesamtpussel zu denken würde ich auch noch mal eine Frage zeichnen machen weil da verliere ich ja wieder ganz viel Agilität im Teilprojekt oder im Teil Prozess.

00:45:29: Das ist, glaube ich genau der Punkt.

00:45:30: Weil wenn du alles standardisiert immer durch den Seitenworkflow ballerst... wird ja genau dieser Moment, dass einer sagt, hier wär aber das spannend.

00:45:39: Was wir auch haben, da gebe ich dir total recht nur ist gerade im bildgebenden Verfahren oder im Bewegbild oder Audio, dass du sagst hast einen Main Creative und daraus kannst du plötzlich alles automatisiert ableiten was du einmal vordefiniert hast.

00:45:53: Da wäre es ja irre, machst alles mit der Hand zu Fuß also diese Art von Workflows die man total sinn.

00:45:58: Aber dass man jetzt sagt vom strategischen Sprungbrett bis hinten raus alles durchautomatisiert.

00:46:04: Also da gibt's ja so viel, wie sagt man immer so schön human in the loop?

00:46:08: Aber

00:46:08: es ist schon spannend darüber nachzudenken.

00:46:10: also ich sag mal so vielleicht sagen wir zukünftig neue Geschäftsanfragen grundsätzlich gar nicht mehr ab sondern sagen dann okay vielleicht das ist nicht interessant für uns aber vielleicht können wir es durch so ein automatisierten Prozess erstmal bedienen.

00:46:24: Wir jagen

00:46:24: jetzt mal durch und gucken was rauskommt

00:46:28: Und dann kann man immer noch gucken, ob wir damit weiterkommen oder nicht.

00:46:31: Solche Überlegungen haben wir aber sind noch nicht so weit.

00:46:33: das ist etwas ... Das sehen wir dass das kommt und da kann man auch viel von diesen Teilprozessen an den nächsten Puzzlen usw.

00:46:45: Aber ob das die Arbeitsweise der Zukunft sein wird?

00:46:48: I don't know!

00:46:50: Genau, dazu passt ja auch die Frage der Flexibilität.

00:46:53: Du hast vorhin auch gesagt, Geschwindigkeit ist wichtig.

00:46:57: Am Ende auch Speed ist alles.

00:47:00: Flexibilitet wird bei der Art der Volatilität unseres Geschäftsmodells auch wichtig bleiben.

00:47:06: Wie stellt ihr euch organisatorisch auf?

00:47:08: Also verändert sich... Das ist jetzt zwangsläufig so, wenn sich an den Kompetenzen was verändert.

00:47:12: Der Kuchen wird kleiner.

00:47:13: deswegen klaust du andere Kuchensstücke wie Arbeit oder wie wirkt sich das auf eure Organisation?

00:47:21: Wir kommen ja quasi von einem Modell, wo sozusagen ganz viele Fachdisziplinen nebeneinander liegen.

00:47:26: Die heißen bei uns ja Mutabor Brandspaces, Mutabor brandexperience mutabor packaging mutabor xyz und wir sind quasi dabei die wieder zusammenzufahren.

00:47:37: dass wir wirklich so kompetenzzentren haben die eher das need des kunden bedienen haben so einen narrativ noch nicht mit draußen.

00:47:46: das nennt wir warehouse wo wir dann sagen so das könnte eine fusion von packaging space ist und so weiter sein wollen sagen alles was in irgendeiner art und weise.

00:47:56: Im Handel passiert, was Kunden da interessiert.

00:47:59: Wie ist die Journey durch den Laden?

00:48:01: Wie sieht die Architektur aus?

00:48:02: Wo sind meine Störer?

00:48:04: Wie steht die Verpackung im Regal?

00:48:05: Wie läuft der Kunde dann vorbei?

00:48:06: und wo sind die Touchpoints?

00:48:08: Wie oft taucht die Marke im Handel auf dass das sozusagen eine gesammelte Kompetenz ist in der ja dann Architekten, Packaging Designer, Customer Journey Experten usw.

00:48:18: zusammenarbeiten die ja vorher auch auf Kundenseite streng getrennt wurden, weil der Kunde schreibt eine Journey aus als Beratungsprojekt und schreibt ne Architektur aus als Retail-Projekt.

00:48:30: Und schreibt ner Packing in ne Verpackung aus oder ne Andelsmarke aus als Product Touchpoint oder wie auch immer.

00:48:37: also so glauben wir...so verändern wir die Agentur gerade.

00:48:41: Das eine ist ja, wie arbeitet man Integrierter & Cleverer zusammen?

00:48:45: Das andere das beschäftigt mich auch sehr ist die Frage Du hast dann ja irgendwie früher haben sich Agenturen über die Anzahl von Mitarbeitenden definiert.

00:48:53: Je größer, desto besser!

00:48:54: Du hast vorhin auch gesagt Größe hat natürlich eine gewisse Sicherheit und gleichzeitig ist es auch finde ich eine Herausforderung.

00:49:01: Stichwort Speed und Flexibilität weil je nach Aufgabenschwerpunkt aufgaben Stellungen brauchst du andere Kompetenzen, die hast du nicht immer zur Hand.

00:49:10: Dann gibt es diese typischen Projekt-Peaks dann keine Ahnung.

00:49:13: ich sag jetzt mal in unserem Beispiel Du hast eine Designunit aber du bist ein Werbeagentur.

00:49:17: das heißt Design brauchst du nicht ständig Aber wenn du's dann mal brauchst dann brauchst eigentlich viel und dann brauchste kurz wieder nicht.

00:49:24: Also was davon ist dann fest?

00:49:27: werdet ihr fluider arbeitet ihr stärker mit Partnern zusammen?

00:49:30: oder sagst du ne ich setz schon voll auf Inhousing.

00:49:34: Wir

00:49:35: setzen aktuell volle Pulle wieder auf innen aussehen, das hat aber auch andere Gründe.

00:49:40: Das eine ist natürlich dieses Thema Fortbildung.

00:49:44: Dass es natürlich aus meiner Sicht sehr viel Sinnvoller erscheint mit den festen Mitarbeitenden in die Eckartons und Fortbildungen so weiterzugehen Die Kompetenz sozusagen im Haus zu haben und das Tempo auch zu haben.

00:49:57: Wir sehen aber auch anderen Faktoren Keine Ahnung.

00:49:59: die Bundesregierung entscheidet dass die freien Mitarbeiter in die Rente einzahlen?

00:50:04: Was macht das eigentlich?

00:50:06: mit dem ganzen Thema Scheinselbstständigkeit und so weiter.

00:50:09: Das glaube ich hat einen riesen Impact, den sehen viele vielleicht noch nicht aber davor habe ich großen Respekt vor solchen politischen Entscheidungen.

00:50:19: Und da versuchen wir natürlich gegen anzuarbeiten indem wir sagen Wir müssen wieder selber aus uns heraus in der Lage sein auf Wachstum R zu stellen.

00:50:45: Natürlich,

00:50:46: aber wenn wir ehrlich sind zeigen wir sie alle.

00:50:48: Natürlich selbstverständlich und die werden dann ja auch sozusagen zusätzlich mit diesen Aufgaben betraut und dann entsteht da halt ein Wachstum rund um diese Leute.

00:50:56: Und die Zwischenzeit überbrücken wir natürlich mit freien Mitarbeitenden ehemaligen Mutaborianern, die von uns aus gebildet wurden und sich einfach für ein anderes Arbeitsmodell entschieden haben.

00:51:09: Aber das ist aus meiner Sicht nicht die Zukunft.

00:51:13: Johannes vielleicht zum Abschluss nochmal die Frage – weil das sind ja massive strategische Weichenstellungen, die ihr jetzt auch vornehmt oder dabei seid vorzunehmen Wie geht ihr damit in der Geschäftsführungs-Geschäftsleitung um?

00:51:25: Habt ihr, weiß ich nicht ... In monatlichen strategischen Fokus?

00:51:30: oder sagt ihr, wir machen Quartalsweisen Offside.

00:51:33: Haut euch dann die Köppe ein.

00:51:35: seit ihr einer Meinung von Anfang an.

00:51:37: Also wie nähert ihr euch eine gemeinsame Visionen?

00:51:41: Wir sind sehr viel in Präsenz wieder im Büro.

00:51:44: Wir sitzen zusammen und diskutieren jeden Tag also das Tagesgeschehen landet bei uns auch ein Schreibtisch, bei irgendeinem jemanden und wird sofort Teil unserer Transformationsdiskussion.

00:51:57: Also erkennen wir im Daily Business das was wir so als Hypothese haben dass sich das bestätigt oder weicht es davon ab?

00:52:09: Es ist kein Offside wo wir irgendwie... Erst die Scheiß tanzen und dann eine Erkenntnis haben, sondern es ist wirklich Daily Doing.

00:52:25: Und das mache ich nicht nur mit den Geschäftsführenden, sondern ich diskutiere es auch mit dem Praktikanten einer Kaffeemaschine und frage den aus seiner Meinung.

00:52:32: also Das ist bei uns sehr transparent, sehr offen wird auch in Informationsformaten gelebt.

00:52:42: Wie seht ihr das?

00:52:44: Die Mitarbeitenden müssen ja auch in diese Herkartons rein, die müssen wissen, wofür machen sie das eigentlich und was passiert da.

00:52:51: Stimmt der Kurs!

00:52:52: Die sind ja auch nicht auf den Kopf gefallen...

00:52:55: Die machen sich da auch bedacht.

00:52:56: Ich finde es ein gutes Prinzip, früher hat man immer gesagt, Strategien legt man fest und dann sind die einmal festgelegt.

00:53:02: Und dann ist alles was darauf folgt, ist sozusagen eher Taktik- und Planung.

00:53:07: Wie du sagst das ist falsch weil du brauchst eine regelmäßige Verprobung.

00:53:12: Ist die strategische Annahme noch aktuell?

00:53:14: Stichwort Speed.

00:53:15: nicht nur wir selbst müssen schnell sein sondern die anderen sind's halt auch um dass in so einem dauerhaften Organisations- und letztlich auch Geschäftsmodell MVP immer wieder zuverproben.

00:53:27: Der MVP ist jeder Pitch, wo das also kein Pitches gleich, sondern es ist eine permanente Weiterentwicklung.

00:53:34: Es wird immer getrimmt und das muss ja auch an die Leute weitergetragen werden, die im Business sind und die auch wieder im nächsten Pitch sind.

00:53:44: Also wir wechseln auf viele Teams, die Pitchen

00:53:46: versuchen

00:53:47: aber immer ein oder zwei Leute dabei zu haben, die das letzte Ding gemacht haben.

00:53:50: so Also, so versuchen wir halt eine Vorne zu trainieren im Wettbewerb und dann über die Hackathons das irgendwie sozusagen ins Geschäft reinzubringen.

00:53:58: Und das ist unser ... Wie sagt man?

00:54:00: Tautzi-Konzept oder ich weiß gar kein Name.

00:54:04: Agenturmodell als MVP.

00:54:06: Genau!

00:54:07: Das ist viel schöner, haben wir schon den Podcast Titel.

00:54:09: Johannes, ich danke dir für das Gespräch.

00:54:12: Ich glaub da waren ein paar wirklich wertvolle Impulse dabei.

00:54:15: Wir werden sehen, ob mir das hilft, die Agenturworte zu retten.

00:54:19: Also ich denke, das werden wir hinkriegen.

00:54:23: Vielen Dank, dass ihr hier seid!

Über diesen Podcast

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

von und mit Kim Notz

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