00:00:00: Wir haben damals auch versucht Senioregeläuter einzustellen, die schon fünf, sechs, sieben, acht, neun, zehn Jahre in der Branche sind.
00:00:06: Als wir in denen im Vorstellungsgespräch gesagt haben hey wer arbeiten hier auf klaren KPIs?
00:00:10: Wir sagen unseren Kunden für preisex y bringen wir euch so und so häufig in die Medien.
00:00:15: da haben viele PR Leute danken abgelehnt gesagt das machen wir nicht!
00:00:19: Das geht doch gar nicht.
00:00:20: wenn jemand sagt das geht nicht also da stellt sich ja mir den Nackenhauer auf.
00:00:23: Das kann ich nicht hören.
00:00:24: Und deswegen haben wir angefangen mit jungen Leuten, die offen waren für unsere Methode und die sagten okay let's try it
00:00:35: out!
00:00:36: Heute spreche ich mit Maximillian Ziche, dem Gründer und CEO der PR-Agentur GetPress.
00:00:41: Und zwar sieht er eine große Renaissance der PR am Horizont aufziehen nicht zuletzt weil wir heute nicht mehr über Google suchen sondern über ChatGPT und Claude und Co.
00:00:51: Da kommt das Thema glaubwürdige Quellen natürlich wieder in den Fokus für Markenunfassbar wichtig.
00:00:57: Wir lernen ein bisschen wie sie sich aufstellen müssen und was man vielleicht auch ein Stück weit von der Startup Mentalität in unserer Agentur Branche mitnehmen kann.
00:01:05: Viel Spaß!
00:01:06: Lieber Max, ich freue mich riesig, dass du da bist und das wir mal einen Blick in die PR-Welt gemeinsam werfen
00:01:12: können.
00:01:12: Ich freu mich sehr, dass ich dann sein darf.
00:01:13: Dein Background ist gar keine klassische Agenturkarriere und irgendwann hast Du gesagt, genug von der Agentur Mühle jetzt mache ich mich selbstständig sondern du bist ja selbst in der Startupwelt auch sehr stark geprägt worden.
00:01:26: Was war, erzähl mal vielleicht ganz kurz so zum gemeinsamen Warm-up?
00:01:29: Was war dein persönlicher Weg und wann hast du entschieden es muss jetzt unbedingt eine PR-Agentur werden.
00:01:35: Ich wollte eigentlich immer Journalist werden.
00:01:37: ich hatte gar nicht vor zu gründen.
00:01:39: Ich bin so ein Lehrer in den Kindern Mama Kunstlehrerin Papa Konriktor gewesen.
00:01:44: Ich wollt unbedingt Journalist werden habe aber während meiner Studium schon gemerkt dass die Perspektive ist wahrscheinlich nicht die beste.
00:01:52: umbinden wie das im Berlin dann so war irgendwie in der Start up Welt gelandet In einem sehr großen Startup.
00:01:58: Und auf der anderen Seite schreibt es eigentlich in der Pair und erinnert daran an den Gründern damals, die haben das, ich weiß gar nicht mal genau, ich glaub, für viel Geld an ProSiebenSat.Eins verkauft?
00:02:11: Was war das für ein Start-Up?
00:02:12: Die
00:02:13: gibt es immer noch, sind immer noch sehr groß.
00:02:14: around Home heißen die, die hießen damals Käuferportal.
00:02:17: Und die haben dir so geholfen, Beratungsintensive Produkte oder Anbieter für Produkte zu finden.
00:02:25: Ein Thema was total schwer in die Presse zu bekommen war.
00:02:28: Also du hast Anbieter gefunden für eine Garage oder eine Solaranlage, oder so ein Carport für dein Zuhause.
00:02:37: Also total unsexy.
00:02:37: perrthemas musste erst mal an die Pressel bekommen und war ne harte Schule damals.
00:02:42: Und in dieser Zeit haben wir dann wahnsinnig viele andere spannende Unternehmen kennengelernt sie auskennengelernd, Founder kennengelernend, die alle PR brauchten, die aber von dieser traditionellen PR-Agenturwelt nicht so richtig angetan waren, vorsichtig ausgedrückt.
00:03:00: Weil da klatschten, glaube ich, so Kulturen und Arbeitsweisen.
00:03:04: Und wir haben damals die Market Opportunity gesehen ein Modell zu bauen, ein PR-Modell, modernes PR-modell speziell für diese Kategorie von Unternehmen.
00:03:15: Dann war ich plötzlich Gründer – ganz unverhofft!
00:03:20: Ich sage wir weil ich meinen Mitgründer damals kennengelernt habe bei Käuferputal
00:03:25: Und wart ihr da beide im Kommunikationsbereich?
00:03:28: Genau, er hat den geleitet.
00:03:31: Ich bin dazugekommen und haben mit dem Gemeinsam geleitet und dann sind wir beide raus und Käuferportager damals noch unser erster Kunde.
00:03:38: Okay, das ist immer schlau mit einer Startkunde irgendwie direkt loszulegen.
00:03:42: Du hast eben ganz schön gesagt ein modernes PR-Modell und dass es eben auch kulturell gekläscht hat mit der eher klassischen PR-Agentur herangehensweise gerade in diesem Umfeld der Startups und Scale Up Unternehmen.
00:03:55: was wird zu sagen?
00:03:57: Was habt ihr anders gemacht oder bis heute vielleicht auch dein Gefühl damals gewesen was diese Branche oder dieses Kundensegment braucht und wo sie vielleicht auch ganz anders ticken.
00:04:11: Also ich glaube, was wir mit der Muttermilch sozusagen aufgesogen haben.
00:04:15: in diesem Startup-Bereich ist so dieses Daten und KPI getriebene.
00:04:20: Ja also unsere Gründer damals die waren also ein unfassbarer Speed Und eine unfassbare hohe Erwartungshaltung.
00:04:28: Der eine gründer hat dann danach N-Pal gegründet und das sind wenigen jahren vor null auf drei tausend leute gebaut.
00:04:34: ja also über diese kategorie sprechen wir Und wir mussten damals auch in der PR einfach wahnsinnig.
00:04:41: Wir mussten zu jeder Zeit sehr genau reporten, was machen wir da eigentlich und welchen Impact hat das auf das Business?
00:04:52: Die haben sich auch mit nicht weniger Zufrieden gegeben als Käuferportal dieses wahnsinnige unsexy Thema auf Spiegel online im Handelsblatt in der Wirtschaftswoche und in den größten Medien des Landes zu sehen.
00:05:05: Das erste Mal, als ich verstanden habe die Art und Weise, wie wir das bauen und denken irgendwie anders ist als andere PR-Leute.
00:05:16: Das machen war auf einem Treffen von den ganzen PR-Chefs und Chefenden der POSIMSAT I Companies in Unterführung.
00:05:24: Dann haben sich dann einmal im Jahr alle getroffen.
00:05:26: Head of PR von Amorelli, Paar Ship, Veryvox und eben auch Käuferpartal.
00:05:34: Und da haben sich alle gegenseitig vorgestellt was man so macht mitbekommen haben, dass wir dieses wahnsinnig unsexy Thema in all diese großen Medien gebracht haben.
00:05:45: Hat damals eine der PR-Chefinnen von POSIMO Sardans gesagt Leute ihr müsst das mal im Vortrag zeigen.
00:05:52: Zeigt das mal wie er das gemacht hat und habe zum ersten Mal verstanden unsere Methode unterscheidet sich von der klassischen Methodik von so vielen PR Leuten da draußen.
00:06:03: davor habe ich es gar nicht verstanden!
00:06:04: Ich war ja total... Wir waren ja grün hinter den Ohren
00:06:07: Und seit mal ganz kurz um so ein bisschen tiefer reinzulegen, was wird zu sagen?
00:06:10: sind die wesentlichen Unterschiede oder was ist auch bis heute euer Angang bei diesen Themen.
00:06:15: Also das ist ja eben gesagt eine hohe Geschwindigkeit, ne sehr hohe Erwartungshaltung.
00:06:19: also Unterhandelsblatt machen wir es nicht und dann aber auch sehr stark Daten- und Performance getrieben.
00:06:26: Wie geht ihr diese Art von Projekten an?
00:06:28: Weil erstmal klingt das ja gut.
00:06:30: Es sind viele Buzzwords, die ich sehr positiv finde in dem Kontext.
00:06:34: Aber wie erreicht man das?
00:06:36: Also wir haben lange überlegt, wie kann man das möglichst gut messbar machen.
00:06:43: Wichtig ist für uns immer, dass wir sehr genau verstehen was ist das Ziel der Companies mit denen wir arbeiten und wissen die machen auch unterschiedlichen Gründen PR.
00:06:53: Und das allerwichtigste natürlich, dass das was PR erreichen soll auch tatsächlich erreicht wirkt.
00:06:59: Das können wir meistens nicht alleine messen das müssen wir mit den companies gemeinsam messen.
00:07:04: Beispiel Wir haben eine große Firma, die gerade schon eine Series A von fünfzig Millionen eingesammelt und die Series B soll aber zweihundert Millionen bringen.
00:07:14: Und dafür brauchen sie einige der größten Venture Capital Firmen in der Welt anbaut.
00:07:20: Das kann ein legitimes PR-Ziel sein das Beispielsweise zu erreichen.
00:07:23: Das können wir ganz gut messen.
00:07:25: Was passiert nach einer Platzierung bei TechCrunch oder Forbes Magazine beispielsweise?
00:07:31: Wer meldet sich danach?
00:07:33: Oder wenn für andere Companies es tatsächlich wichtig ist, vielleicht auch einfach Leads zu generieren über PR.
00:07:41: Auch das ist näherungsweise messbar.
00:07:44: nie ein zu eins.
00:07:45: dieses Attibutionsproblem hat man immer aber es ist nährungsweise Messer.
00:07:48: oder ist es wichtig für eine Firma beispielsweise mehr Trust und Vertrauen aufzubauen?
00:07:54: und sowas lässt sich am Ende in Abschlussquoten oder auch in Conversion Rates im Marketing messen, dann versuchen wir das mit den Firmen zu tun.
00:08:02: So ich sag mal so die letzte Ebene um wirklich den Impact aufs Business zu messen was sich davor etabliert hat bei uns ist zu schauen Hey!
00:08:12: Auf welchen Outcome In den wichtigsten Zielmedien können wir uns eigentlich committen?
00:08:19: und es ist immer eine Hypothese.
00:08:21: Wir sagen hey wenn ihr pro Quartal ungefähr zehn bis fünfzehn Mal in den wichtigsten Medien für euch seid.
00:08:29: Das ist unsere Portese, dass das auf eure Business-Ziele einzahlen wird.
00:08:33: Woran wir unmittelbar gemessen werden können als PR-Dienstleister ist, kriegen wir das hin, euch zehn bis fünftzehn mal in den für euch die wichtigsten Light-Medien zu positionieren und platzieren.
00:08:44: Und daran haben wir uns von Tag eins angemessen lassen und tun es auch bis heute!
00:08:48: Und das können wir mittlerweile sehr genau predicten was wir hinbekommen.
00:08:53: Und würdest du sagen, also ich bin jetzt kein PR Agentur pro Fern.
00:08:56: Da wirst du viel tiefer drin aber dass die klassischen PR Agenturen das nicht tun?
00:09:01: Weil ich meine es hat ein Dreh- und Angelpunkt ne?
00:09:03: Also er ist nur bezahlt wenn du leistest und wenn das einigermaßen erfolgreich ist was du tust.
00:09:09: müssen die ja schon auch sagen, pass auf.
00:09:11: Das sind die Clippings, die wir sehen in den und den Medien.
00:09:15: das hoffen wir uns davon also auch ein Stück weit oder einen Großteil davon sehr zielgesteuert um auch die nötigen Maßnahmen entsprechend planen zu können.
00:09:24: Also
00:09:24: wir beobachten den Markt sehr genau.
00:09:26: ich verstehe es bis heute ehrlicherweise nicht so richtig.
00:09:29: Ich würde sagen über Achtzig Prozent aller PR Anbieter in Deutschland, zwei tausend sechsundzwanzig wollen sich nicht richtig committen auf Ergebnisse oder auf eine Anzahl von Ergebnissen.
00:09:45: Wollen Sie nicht tun?
00:09:46: Ein großer Teil rechnet noch Stunden ab und verspricht in dieser zur Verfügung stehenden Zeit das bestmögliche zu tun.
00:09:55: Ah, also das ist wahrscheinlich auch ein Teil des etwas moderneren Setups dahinter dass ihr eben – das wäre jetzt sozusagen nachher eher mein Take im Teil drei gewesen.
00:10:04: aber springen wir ruhig da hin – dass Ihr Eure Leistungen nur stundenbasiert abrechnet, sondern sehr stark auch von eurer tatsächlichen Leistung abhängig?
00:10:15: Also wir lassen uns nicht erfolgsabhängig bezahlen.
00:10:22: Das war ein Gedanke den wir in der Anfangszeit von GapRest mal hatten dass man pro Clipping beispielsweise sich bezahlen lässt.
00:10:28: das ist also als der Unternehmer in mir sagt mir das wäre aus Kundensicht total toll.
00:10:36: es ist aber wirklich schwer planbar.
00:10:38: ja das kannst du nicht gut vorkarsten und so kannst du glaube ich kein solides Business aufbauen mit fünfzig, sechszig, siebzig, achtzig, neunzighundert Leuten.
00:10:46: Relativ schwer!
00:10:47: Was wir aber sagen ist... Wir können mittlerweile sehr gut predicten in welcher Paketgröße können wir uns für Welchen Kunden auf welche Anzahl von Erscheinungen im Zielmedien kummitten?
00:11:00: Und daran lassen wir uns messen und das ist unsere Brandpromos Guarantee dass wird es auch einhalten.
00:11:06: also im Prinzip hast Du als Kunde keinen Risiko.
00:11:10: holen das, egal wie lange wir dafür brauchen.
00:11:14: Dieses Geschäftsmodell hat für uns ganz viele Vorteile und auch für den Kunden glaube ich viele Vorteilen.
00:11:19: es gibt natürlich auch ein Trade-off davon.
00:11:20: ja wenn wir natürlich kalkulieren wir im Hintergrund mit gewissen Zeiten weil wir das tracken müssen die effizient arbeiten wir ne?
00:11:28: Und dem Moment wo unsere Teams in weniger als der allokierten Zeit unsere Kunden happy machen und alle Ergebnisse erzielen ist das sehr profitabel.
00:11:36: Es kann auch mal Fälle geben indem wir länger brauchen um unsere Kunden wirklich in die entsprechenden Medien zu bekommen, dann wird es vielleicht debizitär.
00:11:44: Du hast ja am Ende wahrscheinlich eine unternehmerische Mischkalkulation mit der du arbeiten musst.
00:11:48: Aber das würde bedeuten für diese einzelnen Pakete, SML kalkuliert ihr Festpreisern
00:11:56: oder
00:11:56: Modulpreiser?
00:11:58: Ja, genau ist es modular.
00:12:03: Trotzdem schauen wir uns das individuell an und das hängt sehr stark davon ab wie hoch ist das PR-Potenzial der Companies, mit denen wir arbeiten und womit arbeiten wir da.
00:12:14: Also es gibt Firmen die werden ja aus den Händen gerissen von Journalistinnen weil die Themen so toll sind und so einfach und verständlich sind und dem Zeitgeist entsprechen.
00:12:26: Es gibt Themen, die hast du auch nach zwei Monaten noch nicht richtig verstanden.
00:12:31: Die sind vielleicht trotzdem super spannend und wichtig.
00:12:35: das können Themen aus dem Bereich Deep Tech sein Robotic, ja?
00:12:41: Manchmal geht es oder rein irgendwie in so quantenphysikalische Themen.
00:12:49: Das musst du einem Journalisten oder Nationalistin erst mal erklären.
00:12:52: Das muss man selber erstmal verstehen und dann möglichst einfach erklärt bekommen.
00:12:56: Das sind Themen die da müssen wir mehr Zeit rein investieren.
00:12:59: Und da können wir natürlich nicht die gleiche Anzahl von Erscheinungen zum selben Preis anbieten wie bei anderen Firmen.
00:13:06: Das heißt, um nochmal zu dem Anfang zurückzuspringen.
00:13:09: Du hast ja auch gesagt nur die Eigenschaften, die Startups und Scale-Up Unternehmen mitbringen ist eben eine hohe Erwartungshaltung ist dieses KPI Driven Mindset das haben wir jetzt gerade vertieft.
00:13:24: und das Thema Geschwindigkeit.
00:13:25: und das ist natürlich immer eine große Gefahr wenn man sagt komm jetzt wollen wir mal schnell ein richtig gute Story platzieren Legt mal los, dann gibt der diesen alten Spruch gut Ding will Weile haben.
00:13:35: Also wie schafft ihr es dass ihr eine höhere Geschwindigkeit habt als vielleicht klassische PA-Agenturen?
00:13:42: Wie schafft Ihr letztlich auch dieses Spiegelbild zu der Organisation und Arbeitsweise in dieser Art von Kundensegment?
00:13:51: Ich würde sagen wir haben ne Journey hinter uns.
00:13:54: In der Anfangszeit war das so, dass GapPress ein Startup war Und wir haben mit Startups gearbeitet.
00:14:00: Wir waren schnell die waren schnell die Absprachewege waren, kurz.
00:14:06: Da saßt du mit einem Gründern im Call und du hast dich kurz irgendwie auf einer Strategie verständigt und dann ging's los!
00:14:14: Und die wollten auch gar keine vierzehntige Strategie haben und sich das... weil sie gar nicht genau wussten was ist in drei Monaten?
00:14:21: We don't know.
00:14:22: Wir wollen jetzt erstmal mit diesem Narrativ raus.
00:14:26: Also nicht overthinking und Bürokratie oder Schadschlacht.
00:14:30: Ja, ich glaube das ist ja auch eine große Stärke.
00:14:35: Irgendwann wird es vielleicht auch zu schwächer von Start-ups Sachen schnell zu schippen auf die Straße zu bekommen und dann in so sehr kurzen Iterationsschleifen zu iterieren und zu verbessern und dabei natürlich auch viele Fehler zu machen.
00:14:50: Und ich würde sagen, dass wir in der Anfangszeit eigentlich genauso gearbeitet und getickt haben wie diese ganzen jungen wilden Start-ups.
00:14:57: Jetzt sind wir über die Jahre immer größer geworden – mit uns natürlich auch unsere Kunden!
00:15:03: Mittlerweile sind unsere Kunden große Scalabs mit vielen hundert oder vielen tausend Leuten aber wir gehen natürlich schon im Bereich Mittelstand oder Corporate rein und wir merken da tickt die Welt natürlich anders.
00:15:17: Das ist wahrscheinlich wiederum für euch jetzt der Kultur-Clash.
00:15:20: Das
00:15:20: ist für ihr eine Art Kulturclash und ich würde sagen, was jetzt gerade stattfindet, das ist so ne Annäherung.
00:15:29: Wir gehen einen Schritt auf diese Welt zu und sind natürlich in unserem Profil viel strategischer geworden.
00:15:36: Wir nehmen uns am Anfang viel mehr Zeit um saubere Strategien zu bauen.
00:15:39: Das wird doch verlangt.
00:15:41: Sie sind in vielmehr Abstimmungsschleifen auch intern mit unterschiedlichen Departments.
00:15:48: Und auf der anderen Seite habe ich aber auch das Gefühl, dass große Corporates oder Mittelständer die sich für Gap Press entscheiden.
00:15:54: Weil sie sagen hey this is the new way of PR und wir lassen uns mal darauf ein!
00:16:00: Ich hab' ausgefühlt, dass die ein Stück weit auf uns zukommen.
00:16:02: Ja?
00:16:03: Und dass wir nicht drei Monate gemeinsam an einer Strategie sitzen, bevor wir loslegen sondern dass wir an eine Strategie setzen und vielleicht lassen wir uns damit auch viel bis sechs Wochen Zeit... ...und trotzdem legen wir nebenbei schonmal los.
00:16:16: war so ein Quickwin, der einem nicht wehtut und der in das Narrativ passt was ihm wichtig ist.
00:16:22: Das kriegt man trotzdem schon hin.
00:16:23: Jetzt
00:16:24: hast du auch Narrativ gesagt oder auch Quickwins?
00:16:28: Was wird zu sagen?
00:16:29: wie hat sich die Arbeit verändert?
00:16:31: weil wann immer ich mal auf Projekten mit PR-Kollegen gesprochen habe dann spürt man schon dass dieses Pressemitteilungsversendending ist völlig tot.
00:16:41: also die Redaktionen werden Geflutet von irgendwelchen Pressemitteilungen, die keiner mehr lesen kann.
00:16:48: Es gibt immer weniger Zeit für Hintergrundgespräche weil natürlich alle maximale Attention wollen.
00:16:54: Wie funktioniert PR heute?
00:16:55: Also wie haben sich die Spielregeln verändert?
00:16:57: Wie dring ich überhaupt noch durch mit Geschichten und Narrativen?
00:17:01: Wie bespiele ich die Kontakte und so weiter?
00:17:04: Erzähl mal ein bisschen interessiert mich.
00:17:06: Ich würde sagen was sich verändert hat ist mehrere Sachen Einmal kommen, glaube ich heutzutage viel mehr PR-Lerinnen auf weniger Journalistinnen.
00:17:17: Ich glaube das Redaktionen sind eher kleiner geworden im Laufe der Zeit und dass Redakteure einen viel höheren Druck auch verspüren.
00:17:27: Gerade in dieser digitalen Welt, in der du dann vielleicht am Tag fünf, sechs oder sieben Artikel raushauen musst hast du einfach weniger Zeit!
00:17:37: Du musst dir vorstellen, wenn du eine Redakteurin beim Handelsbad bist.
00:17:40: Kommst du morgens in die Redaktion öffnest deinen Postfach und hast dreihundert E-Mails In deinem Postfach, die dich wovon ich wahrscheinlich neunneinzig Prozent nicht interessieren.
00:17:51: Das sind irgendwelche Pressemitteilungen von Firmen Die sagen es gibt ihr Produkt jetzt auch in der neuen Farbe.
00:17:59: Who cares?
00:18:00: Ja Und ähm Ich glaube was was sehr gute per Arbeit von weniger guter per Arbeit unterscheidet ist, so ein bisschen die Fähigkeit A. Die richtigen Zielmedien und Zieljournalistinnen zu identifizieren.
00:18:18: Das sind beim Handelsblatt ja nicht mehr als eine oder zwei Leute die Frage kommen über deine Firma zu schreiben Und diesen Zieljournalistern Eine Idee zu pitchen, die so gut ist dass sie von den Selbstdaten kommen können
00:18:32: Aber dann schon im Pressemitteilungsversand.
00:18:34: oder ist
00:18:34: der Ritsch?
00:18:35: Dann nicht im Presse-Mitteilung versand.
00:18:37: Also das wirklich nur, das machen wir nur in Ausnahmefällen wenn wirklich was Großes passiert ist, was einer Pressemetteilung würdig ist.
00:18:44: Wo du sagst dass reißen die DE wie heiße Fritten aus den Genauen oder so?
00:18:47: Genau,
00:18:47: also genau um vorhin bei dem Funding Beispiel zu bleiben Wenn du ein AI-Scaleup bist und jetzt irgendwie Hundertfünfzig Mio Series B gemacht hast klar das interessiert das Handelsblatt Aber in den allermeisten Fällen ist das ja nicht so.
00:19:03: Das heißt, was viel zielführender ist, ist das persönliche Gespräch.
00:19:08: Das kann das Telefonat sein und es kann manchmal nur ein ganz kurzer Chor sein.
00:19:12: Eine Minute oder zwei Minuten?
00:19:15: Und der Journalistin wird ein Thema gepitscht von dem die sofort versteht, ah okay, gertet!
00:19:19: Das genau mein Thema.
00:19:20: ich gehe damit jetzt in die Redaktionskonferenz.
00:19:22: Und jetzt mal ganz platt gefragt hier als Telefon.
00:19:24: also telefoniert ihr noch und es nimmt jemand ab wenn ihr die anruft
00:19:31: Ja.
00:19:32: Meine Erfahrung ist, es wird immer weniger telefoniert und gerade wenn man die Nummer nicht kennt geht man gar nicht mehr ran lässt die Mailbox graden ja und und also das wird immer schwieriger
00:19:39: genau als sehr unterschiedlich.
00:19:41: Und das wissen wir natürlich jetzt auch nach vielen Jahren.
00:19:44: Es gibt Jonas die telefonieren gerne andere werden lieber per e-mail kontaktiert oder mittlerweile auch pelington oder x. Also es gibt unterschiedliche unterschiedliche wege dass natürlich unserem mode am ende wenn man so will diese diese Datenpunkte zu haben und das zu wissen.
00:20:03: Aber man muss sich die auch immer wieder neu aufbauen, gibt hohe Fluktuationen in Redaktion und es hilft dann im Zweifel auch einfach mal zu fragen hey wir möchten den liebsten kontaktiert werden.
00:20:13: aber da sind wir wieder bei der Qualität.
00:20:16: ich glaube dass viele PR-Agenturen aber auch viele PR Departments und Companies ein bisschen unterschätzen was es mit einer Reputation macht wenn du keine gute Pressearbeit machst weil Wenn eine Journalistin merkt, hey ich bekomme von dieser Adresse.
00:20:31: Bekomme ich nur Spam?
00:20:33: Das ist nur Müll!
00:20:35: Na ja dann...
00:20:38: Sortiert
00:20:38: sie die schon mal hinten ein oder blockiert den Absendern das geht gar nichts mehr durch.
00:20:43: Der Unterschied ist glaube ich dass unser Ansatz dazu führt dass Redaktionen verstehen wenn etwas von der Press kommt Dann hat das Hand und Fuß Und dann ist es oft ne gute Geschichte.
00:20:55: Und das wiederum ist auch der Grund, warum so viele Journalistinnen bei uns mit im Podcast sitzen oder in unseren Webinaren besuchen.
00:21:03: Das würden die nicht tun wenn sie es gefühlt hätten.
00:21:06: Gapras geht nur auf den Zünder.
00:21:10: Was würdest du denn sagen macht eine gute Geschichte aus?
00:21:12: Also was sind so wesentliche Merkmale?
00:21:14: wo du auch feststellst mit dieser Art von Geschichten und Pitches kommen wir einfach gut durch die Tür.
00:21:24: Das ist wahnsinnig schwer zu verallgemeinern, weil es gibt ja unterschiedliche journalistische Formate und der Zauber liegt darin, jeder Journalist genau dieses Format zu pitschen, was sie ohnehin in dem sie ohnehinn immer schreibt.
00:21:40: Das heißt das können ja unterschiedlich Sachen sein.
00:21:42: Das können Unternehmensportreis sein im Handelsblatt, das können Ratgeberartikel sein auf Fokus Online.
00:21:48: Das kann eine Interviewreihe sein in der Zeit Oder das kann ein Gastbeitrag sein in einem Fachmagazin.
00:21:58: Also wichtig ist immer auf ein konkretes Format hin zu pitchen, das ist auch etwas was wir eine der ersten Sachen die unsere Leute, die furchtbar uns anfangen aussaugen müssen.
00:22:11: Wenn man in so einen luftleeren Raum reinpitched und die Redaktion sich überlegen muss okay was machen wir damit jetzt?
00:22:16: Dann ist die Chance nicht so groß!
00:22:19: Und dann gibt es natürlich so... So ein paar universelle Prinzipien, die immer ganz gut funktionieren.
00:22:26: Und da kann man sich jetzt... Also das sind so Geschichten aber das wisst ihr ja auch in der Kreativbranche, die funktionieren seit Jahrtausenden.
00:22:35: Ja also gerade so im... Gerade so in den Wirtschaftsressorts.
00:22:41: es funktioniert immer gut eine Geschichte zu erzählen von einer deutschen Company gegen die großen Player aus China oder USA antritt Funktioniert gut.
00:22:53: Die klassische, so vom Tellerwäscher zur Millionär-Geschichte ist halt ein Evergreen.
00:22:58: was funktioniert?
00:22:59: Gut.
00:23:02: Geschichten die irgendwie auf einen Missstand hindeuten... ...die so einen blinden Fleck vielleicht beleuchten funktionieren immer gut.
00:23:13: Also das ist jetzt schwer pauschal zu beantworten.
00:23:16: Wichtig ist immer das zu verorten also es darf nie im luftleeren Raum Und es muss hier aktueller und je besser eingebettet in den aktuellen Nachrichten Kontext auch das so besser.
00:23:30: Und sei mal, wenn wir jetzt so auf das klassische Leistungsportfolio einer PR-Agentur gucken – und das ist ja auch manikfaltig!
00:23:36: Also von Reputationen über die wir gerade am Scherpunkt gesprochen haben bis hin zu CEO Positionierung, Krisenkommunikation oder Bühnenpräsenztraining….
00:23:49: also es kann ja alles da.
00:23:51: Wie breit geht eure Palette?
00:23:52: Gibt es Sachen, auf die ihr euch fokussiert von denen ihr gesagt habt.
00:23:55: Die schließen wir von Anfang an aus weil sie nicht zu unserer Positionierung passen?
00:24:00: Ja also ich habe immer gesagt Wir haben eher eine kleine Speisekarte Mit ein paar Gerichten drauf aber die Gerichte sind wahnsinnig gut.
00:24:11: Also ich halte nicht so viel Von Restaurants wo ich so eine zwanzigseitige Speise Karte hab Und
00:24:16: mit Nummern davor
00:24:17: Genau und ich kriege irgendwie das Mango Curry aber auch die Pizza, wenn ich will.
00:24:22: Das
00:24:24: wird in den seltensten Fällen richtig frisch und richtig gut sein.
00:24:27: Deswegen war ich immer ein Veränder von uns zu spezialisieren.
00:24:31: Wir machen Pressearbeit und alle Themen, die so sehr artverwandt sind.
00:24:41: Also was dazu natürlicherweise dazuzählt ist irgendwie mittlerweile auch sowas wie LinkedIn-Kommunikation oder auch Kommunikation auf X, wobei LinkedIn sehr viel relevanter ist.
00:24:49: Was schon dazuzählt ist auch jegliche Form von Content, Interviewtraining, Speakerpositionierung.
00:25:01: Ob das jetzt eine CEO-Positionierung ist oder ob man die Company auf einer gewissen Art und Weise positioniert ist am Ende ein ähnliches Game – es unterscheidet sich nicht so stark!
00:25:11: Und krisenkommunikative Themen würde ich sagen bis zu einem Grad der für uns noch ganz gut handelbar ist Wenn dann eine richtig, richtig schwere Krise reinbrettet von einem Konzern der vielleicht doch an den Börsen notiert ist wo es um viel geht.
00:25:27: Dann empfehlen wir immer spezialisierte Krisenkommunikationsagenturen die noch viel tiefer drin sind.
00:25:34: Aber schon sehr starker Fokus auf Pressarbeit, die ja gerade wieder viel wichtiger wird.
00:25:41: interessanterweise
00:25:42: Ja, absolut.
00:25:43: Das ist ja eine ganz gute Überleitung.
00:25:45: außer du meinst was ganz anderes?
00:25:46: Dann musst du es jetzt einmal schnell gleich sagen!
00:25:48: Aber das ganze Thema habe ich auch kurz im Intro schon mal touchiert.
00:25:53: Ist ja das Thema AI beziehungsweise Geo.
00:25:56: also dass man sagt die Reputation eines Unternehmens wird künftig auch davon abhängen oder davon bestimmt wie und was über den KI-Modus bei Google oder bei ähnlichen KI-Plattformen dann auch gefunden wird.
00:26:11: Und das, was ich immer wieder lese ist, finde in glaubwürdigen Quellenstunden.
00:26:15: Da sind wir ja sehr schnell wieder auf meiner eigenen Website statt.
00:26:18: Da kann ihr aber schreiben, was Ich will.
00:26:20: Ist schon auch so dass es den KI-Modus natürlich positiv beeinflusst wenn ich ein paar Regeln berücksichtige.
00:26:26: Aber vor allem und das ist eine wirklich starke Primärquelle kommt's drauf an in welchen Medien ich stattfinde mit meinen Themen.
00:26:33: Wie sehr hat dieses ganze Thema KI euer Geschäftsmodell, euer Angebotsmodell eurer Arbeits- und Denkweise beeinflusst?
00:26:42: Total.
00:26:42: Also ich rede schon seit einem Jahr von der Renaissance von PR und wir merken das sehr stark auch sehr stark in Anfragen die uns erreichen.
00:26:52: also wir können uns gerade kaum retten voran fragen und müssen eher gucken wie wir gerade neue Mitarbeitende anborden um den Demand den es gerade gibt im Markt irgendwie abzulecken.
00:27:03: Das ist schon ziemlich crazy Hätte ich nicht gedacht, vor fünf Jahren.
00:27:06: Obwohl wir seit Jahrzehnten wirklich kontinuierlich jedes Jahr wachsen, galtpähe ja immer so ein bisschen als sterbende Branche.
00:27:17: Jetzt dreht sich das plötzlich um.
00:27:19: Ich glaube einen Grund dafür ist...ich nenne das den Visibility-Collapse, so'n Sichtbarkeits-Collaps weil die Welt plötzlich anders Informationen findet.
00:27:35: letzten zehn Jahre damit verbacht auf diese hübschen blauen links zu klicken und zu googeln, wenn wir was gesucht haben.
00:27:41: Und plötzlich haben die Menschen nicht mehr so richtig Lust den ganzen Tag auf diese blauen Links zu klickten sondern fragen Schergypti oder Claude oder whatever.
00:27:48: Ich mag es auch bei Google.
00:27:49: also wenn man's eingibt und der KI-Modus ist da.
00:27:52: Selbst die erste Seite ist mir schon zu viel geworden.
00:27:55: Das ist dieses Zero Click Phänomen.
00:28:01: Diese KI Tools schauen sich in ihrer Research und Prinzip an, was wird geschrieben in diesen autoritativen Quellen?
00:28:10: Und das ist natürlich ein totaler Boost für PR.
00:28:13: Und deswegen wollen alle plötzlich wieder stattfinden in diesen Quellen.
00:28:17: Es gibt glaube ich aber noch eins für andere Gründe warum PR plötzlich wieder so relevant ist.
00:28:24: Ja unbedingt!
00:28:24: Wir haben ja Zeit.
00:28:26: Das ist unser Format, den gestellt hat mit dem Insta auf die wir relevant waren.
00:28:29: Also ich glaube Visibilität ist der eine.
00:28:33: Punkt.
00:28:33: Der zweite Punkt, der ist vielleicht so ein bisschen als Vertrauenkolaps oder Vertrauenskrise zu bezeichnen?
00:28:42: Ich glaube das die Welt in eine tiefe Vertrauenschrise gestürztes.
00:28:46: Es gibt Studien dazu, die zeigen dass wir Menschen global immer weniger Informationsquellen vertrauen also dass Vertrauen in alle Informationsqualien sinkt.
00:29:00: Medien sind immer noch Auch wenn die Berichterstattung das manchmal anders vermuten lässt, mit Abstand.
00:29:08: Die vertrauenswürdigste Quelle, die es da draußen gibt auch in Deutschland.
00:29:12: Und
00:29:12: schließt du da TikTok mit ein?
00:29:14: Ich mein traditionellem... Ja ja
00:29:16: ich weiß!
00:29:16: Das war auch eher ein Fass weil bei gewissen Zielgruppen denkt man mittlerweile dass die Hauptinformationsquelle Tiktok ist.
00:29:22: Wird doch so sein wird auch so sein.
00:29:24: Ich glaube meine kleine Schwester mit ihren achtzehn Jahren wird jetzt nicht auf süddeutsche.de gehen aber die wird hoffentlich auf TikTok und Instagram Reels ausgespielt bekommen von der Süddeutschen.
00:29:37: Das
00:29:38: wäre der Idealfall, ne?
00:29:42: Ja!
00:29:42: Und ich glaube, ich muss kein Profit sein um zu sagen... Ich glaube in so einer Welt der totalen Unsicherheit, in der Menschen immer weniger wissen was kann ich eigentlich noch glauben und was nicht?
00:29:51: In einer Welt von so Infinity-Noise wo neunzig Prozent aller Dinge die man sieht synthetisch sind.
00:30:00: Inso einer Welt glaub' ich werden wir einen sehr starken Trend zurückerleben zu verifizierten Quellen.
00:30:07: Es gibt eine ganz spannende Studie noch zu, zum Beispiel von der Süddeutschen Zeitung.
00:30:11: Die hat getestet die hat so um die Fünfzigtausend LeserInnen wurden zwei unterschiedliche Quiz ausgespielt.
00:30:18: ein Quiz war so normales Allgemeinwissens Quiz und ein anderes Quiz waren KI-Quizz.
00:30:22: da musstest du unterscheiden was sind echte Bilder?
00:30:25: Was sind KI-Bilder?
00:30:27: Und Überraschungen die dieses zweite KI-Quiz ausgefüllt haben, sind krachend gescheitert.
00:30:35: Sie konnten es nicht unterscheiden und interessant an der Studie ist die verhaltensökonomische Folge daraus weil die Menschen, die gescheitert sind in diesem Quiz, haben danach signifikant seltener ihr süddeutscher Abo gekündigt und waren signifikanthäufiger auf der Seite der Süddeuischen Zeitung.
00:30:53: Was glaube ich ganz gut zeigt wie die Mechanik funktioniert?
00:30:56: In dem Moment in dem du verstehst Ich weiß nicht mehr, was echt ist und was nicht.
00:31:02: Sieht es dich zurück zu Quellen wo du dir zumindest einigermaßen sicher sein kannst dass das was du da siehst Realität ist?
00:31:10: Und das wird glaube ich so.
00:31:12: ich glaub dass der Business Case Journalismus dadurch in den nächsten Jahren wieder wichtiger werden wird und damit natürlich auch für Firmen.
00:31:19: Das würde aber auch bedeuten dass möglicherweise die Qualitätsmedien Den Abschwung der letzten Jahre stoppen können.
00:31:27: Es ist so deine Theorie.
00:31:32: Also ich würde das Wort Qualität unterstreichen.
00:31:35: Ja, Qualitätsmedien.
00:31:37: Das bedeutet nicht dass sich der Markt nicht weiter brutal konsolidieren wird.
00:31:41: Ich glaube mittelmäßiger Journalismus wird nicht überleben.
00:31:44: Qualitätersmedien?
00:31:45: Ich glaube, dass der Business-Kalitäts-Medium aber größer werden wird!
00:31:48: Das ist so ein bisschen wie in der Kreativbranche.
00:31:50: Mittelmäßige Kampagnen werden auch automatisiert und herausragende Kreativen werden sozusagen im Spielfeld von Kreativergenturen bleiben.
00:32:00: Das wird aber auch ganz viele Arbeitsplätze betreffen.
00:32:05: Ich glaube, wenn wir über Arbeitsplastverlust sprechen... Wir sprechen nicht über die, die herausragende kreative Idee haben oder das herausragene PR-Konzept schreiben können sondern ich glaube wir reden immer über Mittelmaß und was ähnliches würde auch im Journalismus passieren.
00:32:25: Aber es wird wieder wichtiger sein Und es wird wichtiger für Unternehmen sein, dort stattzufinden.
00:32:32: Ich glaube ein dritter Komponente ist noch... Es gibt wahrscheinlich noch mehr aber ich versuche das müssen zusammen zu fassen.
00:32:38: Der dritte Komponenten ist noch.
00:32:41: wir betreten jetzt eine Welt in der du einen großen Teil aller Produkte auch digitaler Produkte mit einem Fingerschnips skopieren können.
00:32:53: also ich kann nicht kauden Aber ich sitze am Wochenende aus Spaß, da.
00:32:57: ich gucke einen Netflix mehr und code mir irgendwelche Apps oder Software as a Service Applikation.
00:33:04: Fege Leute werden Software As A Service Modelle innerhalb weniger Tage nachbauen können!
00:33:10: Und was passiert in der Welt?
00:33:12: In der du dich nicht mehr in deinem Produkt unterscheiden kannst von deinem Wettbewerb.
00:33:17: Ich glaube wer gewinnt wird die Marke gewinnen, die die herausragene Brand hat dass ein herausdragendes Marketingkonzept hat, wie der erkennbar ist und die glaube ich die Reputation eine größere Reputationen hat und ein großes Vertrauen genießt als der Wettbewerb.
00:33:37: Weil das ist nichts was du irgendwie in paar Tagen nachbauen kannst.
00:33:41: Das baust du über Monate und Jahre auf Und auch dafür spielt Pressarbeit eine wichtige Rolle aber natürlich auch jede Form von Markenaufbau Brand kreativ Konzepte
00:33:52: Hast Du hast du schon Ich sag mal, gewisse Tendenzen identifiziert wie Inhalte aufgebaut, strukturiert.
00:34:01: Vielleicht auch erzählt werden müssen damit die KI-Tools sie gerne abgreifen?
00:34:07: Also gibt es da irgendwie so ein paar Cheats, die man sich mal schnell nutzigen
00:34:11: kann?
00:34:12: Als ich irgendwann heute wieder gelesen... also ein Cheat ist tatsächlich auch sich einzukaufen aktuell.
00:34:17: Tatsächlich!
00:34:17: Ja ja, tatsächlich.
00:34:19: Ein Advertorial für zwei tausend Euro.
00:34:22: In der Wirtschaftswoche beim Handelsblatt
00:34:25: wird er abgegriffen über die KI-Tools.
00:34:27: Wird nicht eher abgegriffen, aber ein signifikanter prozentualer Anteil.
00:34:31: Ich glaube ich habe heute für drei bis vier Prozent gelesen.
00:34:35: was trotzdem signifikant ist geht auf so gekaufter Tiger zurück.
00:34:39: Was ja krass ist weil eigentlich würde ich den ... nativen Artikel, als viel glaubwürdiger einschätzen.
00:34:47: Als das was halt irgendjemand geschrieben hat und dafür dann Geld gezeitet ist zu platzieren?
00:34:51: Er wird
00:34:51: auch glaubwürdiger gewichtet!
00:34:54: Ich sag noch es ist gerade noch so ein Cheat-Code.
00:34:56: ja, wird das in zwei Jahren noch so sein... I don't know.
00:35:02: Also ähm Es gibt darauf, es ist sehr interessant, es gibt darauf keine pauschale Antwort weil Allen, die zuhören und sich damit mal beschäftigen wollen.
00:35:13: Man es herzlich legen würde ist, sich so ein Tool anzugucken was diese AI-Visibilität misst.
00:35:18: Da gibt das gerade eine Handvoll Anbieter also ein Handvoll des Untertriebenes.
00:35:21: Es gibt hunderttausende von Anbieten und sehr viel Geld geht in den Markt.
00:35:26: Zum Beispiel aus Berlin peak AI heißen sie eines der schnellst wachsenden AI Startups, die wir so haben in Europa.
00:35:32: cooler Case können sich für deine Marke anschauen, wie sichtbar ist sie in der AI-System.
00:35:40: Und was wir beobachten sind, dass es nicht so, dass dieses eine Medium wahnsinnig gut ranked über alle Branchen hinweg oder das dieser einen Journalist hier mal besonders gerne zitiert wird.
00:35:52: Das ist sehr unterschiedlich!
00:35:55: Es kommt sehr stark auf die Marke an.
00:35:57: Also es gibt Branchen beispielsweise... Wir betreuen Komot.
00:36:03: also wer gerne wandert oder Fahrrad fährt, der wird die App kennen.
00:36:08: Und Komot funktioniert was die AI-Visibilität betrifft total gut in so Fachmedien also so Wander Medien ja?
00:36:20: Die werden total gerne herangezogen von der KI.
00:36:23: In anderen Fällen ist das dann gar nicht so dass Fachmedia herangezogen werden sondern eher lokale und regionale Zeitungen.
00:36:30: Gut, das heißt es funktioniert kontextsensitiv.
00:36:32: Kontexts sensitiv und deswegen würde ich auch hier wieder beim Thema Daten und KBI's.
00:36:38: Ich würde reinschauen was sagen die Daten?
00:36:41: Und wo müssen wir rein?
00:36:43: Wo müssen wir platziert werden?
00:36:45: jetzt nochmal so also sozusagen in der Nachshell betrachtet?
00:36:49: Ich würde jetzt sagen aber ich bin wie gesagt nicht per Agentur.
00:36:53: was du erzählt hast Das machen eigentlich doch per Agend schon auch, oder?
00:36:57: Also sich die Daten ein gucken und gucken was funktioniert.
00:37:00: Eine gute Story machen.
00:37:01: keine Pressemitteilungsschwämme an die Abteilungen rauschecken sondern versuchen die Leute individueller zu erwischen.
00:37:07: also ist es vielleicht dann eher so auch die Arbeitsweise oder wie ihr vorgeht auch im Zusammenspiel mit dem Kunden eine besondere Konzentrierung in einer anderen Form der Nähe.
00:37:20: Ja, ich glaube es ist nie monokausal.
00:37:23: Ich würde dir schon widersprechen auch wenn's banal klingt.
00:37:27: Es ist nicht so das alle per Eigentum arbeiten.
00:37:31: Wie gesagt ein großer Teil kummittet sich nicht richtig auf Ziel.
00:37:34: Ein großer Teil verwendet viel Zeit damit immer noch Pressemitteilung zu schreiben und ihr einen großen Verteiler rauszuschicken.
00:37:41: Ein größer Teil verbringt zu wenig Zeit damit mal das Telefon in die Hand zu nehmen oder sich zutreffen mit den Journalistinnen.
00:37:49: Es ist ganz viel Beziehungsarbeit und ich sage jetzt etwas, was PR-Leute nicht so gerne hören.
00:37:55: Was wir gebaut haben erinnert entfernt an eine Sales-Organisation.
00:38:04: Ach guck mal die Journalisten machen Sales.
00:38:06: das finde ich sehr
00:38:06: gut!
00:38:06: Nein ja nicht die Journalists machen
00:38:08: Sales.
00:38:08: Also hier als journalistisch geprägte Mensch der Atem.
00:38:11: Ja
00:38:11: schon also du musst dir das so vorstellen und ich glaube dass passiert mich in so vielen Agenturen.
00:38:18: Also wir unsere Leute arbeiten in Karnbahnboards, wo auch unterschiedliche Medien von kalt bis kontaktiert und interessiert.
00:38:28: Und wir haben sie überzeugt bekommen.
00:38:30: Wir wollen zu schreiben durchgeschoben werden.
00:38:34: Das Geheimnis liegt darin sehr strukturiert diese Projekte zu bearbeiten.
00:38:41: Sehr genau zu tracken.
00:38:43: wann ist man mit welchem Kontakt wie im Austausch gewesen?
00:38:45: Da ist wieder Thema Datenbanken.
00:38:47: riesen Punkt ja Systematisch einen Follow-up zu machen, sich dann mal mit denen zu treffen.
00:38:54: Sofort zu verstehen wenn ein neuer Journalist irgendwo aufgeploppt ist und das ist so fast ein bisschen wie im Vertrieb nur dass man keine Produkte verkauft sondern eine Geschichte.
00:39:08: Hast du das Gefühl mit Blick auf eure Organisationsstruktur?
00:39:12: Weil das klingt ja... nach sehr senioriger Expertise, gerade das Thema Beziehungsmanagement.
00:39:18: Gerade auch irgendwie das Gefühl welcher Journalist mit welchem Thema zu welchem Zeitpunkt wann fass ich wieder nach?
00:39:24: All das braucht ja Erfahrungen Fingerspitzen, Gefühl Menschenkenntnis und gleichzeitig aber in der Beratung der Kunden eine sehr gute Intuition.
00:39:33: verändert sich da euer organisatorisches Setup In den Jahren, also merkt ihr das es eben nicht mehr diese typische Pyramide gibt sondern ist es ein größerer Seniorigermittelbau oder sogar vielleicht sogar oben in Schwergewicht?
00:39:49: Ja.
00:39:50: Wir waren in der Anfangszeit von Gepress viel junioriger als wir's jetzt sind.
00:39:55: Das hatte damals vor allem damit zu tun dass wir wenig PR Leute überzeugt bekommen haben so zu arbeiten wie wir arbeiten.
00:40:05: Wir haben damals auch versucht, Senioregeläute einzustellen die schon fünf sechs sieben acht neunzehn Jahre in der Branche sind.
00:40:12: Und als wir den im Vorstellungsgespräch gesagt haben hey wer arbeiten hier auf klaren KPIs?
00:40:18: Wir sagen unseren Kunden für preisex y bringen wir euch so und so häufig in die Medien.
00:40:23: da haben viele PR Leute dankend abgelehnt.
00:40:26: Interessant!
00:40:27: Das machen wir nicht das geht doch gar nicht.
00:40:30: Und wenn mir jemand sagt, das geht nicht.
00:40:32: Also da stellen sich ja mir den Nackenhaar auf!
00:40:34: Das kann ich nicht hören.
00:40:37: Deswegen haben wir angefangen mit jungen Leuten die offen waren für unsere Methode und die sagten okay let's try it out.
00:40:48: Ich muss schon sagen über die Jahre hat sich das schon ein Stück weit auch mehr verbreitet in der Branche.
00:40:53: Ich glaube, dass Get Press in diesem PR-Markt mittlerweile sehr bekannt ist.
00:40:58: Es gibt ein paar Gentouren, die haben sich uns zum Vorbild genommen und fangen auch an ähnlich zu arbeiten.
00:41:03: Und ich glaube dass die Offenheit von auch seniorigen und erfahrenen Leuten stärker auf KPIs zu arbeiten, weniger stundenbasiert zu arbeiten ist viel größer geworden.
00:41:15: und deswegen gelingt es uns mittlerweile auch weil wir eine tolle Brand aufgebaut haben immer mehr von diesen Leuten zu heiraten.
00:41:22: Ja, spannende Entwicklung.
00:41:23: Ich merke das schon in ganz vielen unterschiedlichen Agenturkonstrukten, dass der Trend definitiv da hingeht.
00:41:29: Dadurch was mit KI zu tun?
00:41:32: Das wäre nämlich auch mein Themenbereich gewesen und kleiner die Frage wie KI eure Arbeit selber beeinflusst.
00:41:41: also du hast gesagt ihr seid journalistisch geprägt, ihr entwickelt starke Geschichten.
00:41:45: Gleichzeitig ist immer die Frage, wie viele neue Geschichten?
00:41:48: Wie viel wirklich Gespür-Intuition für all das was es für eine gute Geschichte zum richtigen Zeitpunkt mit Momentum braucht.
00:41:55: Bekommt ihr das aus KI raus?
00:41:57: an welchen Stellen hilft euch die KI in euren internen Prozessen?
00:42:01: beschleunigt Dinge bringt euch zu besseren wirkungsvolleren Geschichten?
00:42:07: Ich glaube dass KI in den nächsten ein bis zwei Jahren siebzig achtzig Prozent dessen was wir tun in der PR Entweder wird automatisieren können oder extrem enhänzen können.
00:42:24: Siebzig, achtzig Prozent!
00:42:28: Das ist massive.
00:42:30: Und das ist der Grund warum wir so stark investieren und uns auch so stark transformieren in die Richtung.
00:42:37: Sequoia hat es ganz schön beschrieben, sowieso total spannend was gerade auch in den Staaten passiert.
00:42:42: also ich beobachte den Markt dort sehr genau.
00:42:45: The next trillion dollar company will be a software company masquerading as a services company.
00:42:55: Das heißt, wir erleben... Wir haben die letzten zehn Jahre irgendwie Software-as-a-service companies erlebt.
00:42:59: Jetzt erleben wir was wir jetzt erleben werden sind Service As A Software Companies und beginn in eine ähnliche Richtung.
00:43:06: ich glaube das siebzig ungefähr siebzig Prozent unserer Arbeit um jetzt in diesem Sequoia Framework zu bleiben so intelligence work sind.
00:43:14: das sind regelbasierte Musterbasierte, wiederholende Aufgaben.
00:43:21: Beispiel zu erkennen welche relevanten Themen gerade für Kunde X kursieren in den Nachrichten, in aktuellen Studien und in der Gesetzgebung.
00:43:41: Das ist alles durch AI monitorbar wenn man so will In einem Scale den Menschen überhaupt nicht monitoring könnten.
00:43:51: zu verstehen, mit welchen Themen sich eine Journalistin beschäftigt den ganzen Tag in welchen Formaten die schreibt.
00:43:58: Was sie zuletzt geschrieben hat und das übereinanderzulegen mit was wünscht sich eigentlich der Kunde?
00:44:05: Und was ist die Strategie?
00:44:06: Was ist im letzten schon fix besprochen worden?
00:44:11: Es gibt jetzt noch mehr Datenpunkte.
00:44:12: aber diese Datenpunkten über einander zu legen und dann entlang von unserem Datenset aus Best Practices und was wir über die vielen Jahre jetzt gesammelt haben Und daraus zu sagen, guck mal diese Hook hier.
00:44:28: Das ist sehr wahrscheinlich dass das dieser Journalistin jetzt gerade gefällt.
00:44:32: Das is ziemlich gut abbildbar durch AI.
00:44:36: Habt
00:44:37: ihr da konkrete Tools die du nennen kannst?
00:44:40: oder wie habt ihr euch dieses Set aufgebaut?
00:44:46: Wir bauen das selbst.
00:44:48: also wir sind bisher eine Kommunikationsagentur gewesen, die jetzt plötzlich developer eingestellt hat Und eine Head-of-AI eingestellt hat.
00:44:58: Was so weird ist, weil das auch nochmal ein ganz anderer Schlag von Menschen ist und wir in eine ganz andere Richtung gehen und damit auch diesen klassischen... Ich vermeide mittlerweile das wording Agentur.
00:45:10: Ja, Company.
00:45:10: Ich
00:45:11: versuche eher zu sagen PR Company Weil Agentur für mich sehr stark konntiert es mit.
00:45:17: Wir Menschen tauschen offiziell gegen Geld.
00:45:19: Das ist einfach nicht mehr.
00:45:20: Also wir bauen das selbst ein eigenes Betriebssystem.
00:45:26: Wir nennen das intern, der SkyPress Orbit.
00:45:28: Das steht damit arbeiten unsere Leute.
00:45:30: Das ist komplett customised auf uns und wird von unseren Developern die ganze Zeit weiterentwickelt.
00:45:36: Und wir bauen im Hintergrund natürlich... Alles ist mittlerweile in Datenbanken bei uns alles was wir machen und wir bauen Multi-Agenten Systeme die so seamless integriert sind in dieses Betriebesystem.
00:45:49: Und die immer größere Teile dessen dass wir so an unserem täglichen Doing tun, abbilden können.
00:45:55: Das heißt ihr habt so einen Layer wie Langdoc oben drauf der Prozessketten definiert und darunter habt ihr Publicity, LGBT, Cloud?
00:46:05: Ne, du musst dir wirklich vorstellen das ist nicht wie LangDoc sondern es ist wirklich ein eigenes User Interface also wirklich ein eigens Interface Ein Tool in dem all unsere Leute arbeiten ihre Prozesse abbildern ihre Kunden betreuen Integration zu Sales kommt wie ein eigen Saas-Tool Und hinter diesem SARS-Tool stecken dann agentische Systeme, die ziemlich in diesem Tool arbeiten können und darüber gesteuert werden können.
00:46:33: Auch über Cloud beispielsweise gesteuerd werden können und im Hintergrund auf unser Datenbrand zugreifen.
00:46:40: Also es ist relativ komplex was wir da bauen aber ziemlich cool und ich glaube also Future's Bright wir können so viel damit machen.
00:46:52: Es
00:46:52: wäre aber dann kein Tool, was ihr euren Kunden anbietet über ein Lizenzvertrag.
00:46:58: Sondern es ist definitiv euer internes Tool, das euch sozusagen eure Arbeit Enhanced enabled, euch schneller macht, euch besser macht, treffsicherer.
00:47:07: Genau.
00:47:07: Das ist unser Tool, welches in erster Linie erstmal uns massive unterstützt und zu hundert Prozent Customized ist, ob das was wir tun?
00:47:16: Was wir da bauen wird aber ein ziemlich mächtiges Tool sein.
00:47:18: Ein ziemlich mähtiges Pair-Tool sein!
00:47:20: aus dem man, glaube ich auch mit Blick auf die nächsten Jahre einiges machen kann.
00:47:24: Was wir genau daraus machen werden, werden wir rausfinden aber der Grundstand dafür ist gelegt.
00:47:32: für Kunden wird das im ersten Schritt ganz viele andere Vorteile erst mal haben weil wir natürlich jetzt bestimmte Dinge in Dashboards was Reporting betrifft Monitoring betriffe.
00:47:47: das wird jetzt ganz anders darstellbar sein Mit Login-Bereich in der Sports, mit denen die irgendwie automatisiert sind und du siehst live und in Echtzeit was gerade eigentlich passiert.
00:48:00: Das wird ziemlich cool sein, was da nächsten Monaten kommt.
00:48:03: Du hast ja wahrscheinlich auch wenn du dir überlegst welche Story kann hier gut funktionieren eine sehr viel schnellere Möglichkeit zu verproben?
00:48:11: Mit welchen Stories sind die anderen Unternehmen in diesem Segment der Branche irgendwie gerade eigentlich draußen voll?
00:48:18: Was hat möglicherweise zu wieviel Kontakten?
00:48:20: Ich weiß nicht, das kann man wahrscheinlich gar nicht anzapfen oder also dass man sowas wie ein Clipping vom Wettbewerb dann auch relativ schnell in dem Tool hat.
00:48:28: So was geht auch.
00:48:29: Also so PR Monitoring Tools die überwachen natürlich auch den Wett Bewerb für dich mit
00:48:35: und das ist wahrscheinlich auch etwas.
00:48:36: Das kann man entweder an Dienstleister auslagern oder ihr habt es jetzt über die jeweiligen Schnittstellen auch ein Stück weit automatisiert im Tool verfügbar oder
00:48:44: genau Genau.
00:48:45: Das betrifft ganz viele Unterdisziplinen von PR, gerade was so Monitoring betrifgt.
00:48:52: und jetzt sind wir hier beim Thema AI Visibility.
00:48:55: also das ist natürlich auch ein wichtiger.
00:48:56: wird ein wichtiger Reporting Teil der Zukunft sein?
00:48:59: ja wird Get Press jetzt ein eigenes AI Visibilty Monitoring Tool bauen?
00:49:03: sehr wahrscheinlich nein wenn es Companies gibt, in die gerade irgendwie etwa nicht fünfzig, sechste, siebzig Millionen fließen.
00:49:09: Das macht keinen Sinn, gell?
00:49:10: Genau
00:49:10: und das bleibt ja auch
00:49:11: der
00:49:11: Service-Thema was du ja eben auch betont hast aber eben befähigt durch die Tools um schneller und wirkungsvoller
00:49:19: sein.
00:49:19: In bestimmten Bereichen werden wir uns Sachen hinzuziehen über Schnittstellen und in Bereichen indem wir wissen wie sind die besten?
00:49:26: darin sitzen wir einfach auf Daten die so wertvoll sind daraus etwas richtig starkes für den Pärbereich zu bauen.
00:49:35: Mach's vielleicht zum Abschluss noch mal ein bisschen, haben wir sie jetzt über AI schon angerissen?
00:49:39: und die Veränderungen eurer Prozesse und Angebote und Arbeitsweisen.
00:49:42: Was würdest du sagen ist so, ich sag mal, die größte unternehmerische Herausforderung gerade die Du-und Dein Co-Founder bei Get Press vor der Brust haben?
00:49:55: Ich glaube dass wir alle unterschätzen was vor uns liegt in den Histen zwei bis drei Jahren, weil wir Menschen uns exponentielles Wachstum nicht vorstellen können.
00:50:09: Ich finde dieses Beispiel so schön mit diesem Blattpapier was man faltet.
00:50:16: Ja wenn man so ein Blatt Papier nimmt, so einen Dienerviert-Papier und das zweiundvierzigmal faltet ist es so dick wie von hier zum Mond.
00:50:23: Wir können das das nicht vorstellen Und die AI Entwicklung liegt auf einer Exponenzialkurve.
00:50:34: unvorhersehbar zu sagen, was in zwei bis drei Jahren passiert.
00:50:40: Und ich glaube als Unternehmer... Ich stelle mir das immer so vor.
00:50:44: wir sitzen und wie mit unserem Team in so einem Boot her und versuchen natürlich vorauszusehen hey was liegt vor uns?
00:50:53: Und vor der ganzen Welt!
00:50:55: Vor jeder Unternehmerin, vor dir von mir da liegt einfach dichter Nebel vor uns und zwar nicht irgendwie zehn Jahre vor uns, sondern zwölf Monate vor uns.
00:51:09: Wir wissen es nicht!
00:51:10: Und da rein zu navigieren und jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen für die Zukunft das ist glaube ich eine Riesen-Challenge aber eine unfassbar geile Challenge.
00:51:27: also ich habe so sehr Lust darauf und beschäftige mich jetzt auch zum Großteil meiner Zeit Eigentlich nicht damit, was jetzt gerade ist.
00:51:35: Sondern was es in zwölf Monaten?
00:51:37: Was ist nach zehn Monaten?
00:51:40: So und auf diesem Weg kann man glaube ich sehr viele Dinge sehr richtig tun und man kann sehr viel Dinge sehr falsch tun.
00:51:47: Ja absolut hast du Welt!
00:51:48: Und was ja bleibt ist... Du hast das vorhin so schön formuliert die Renaissance der PR also dass zumindest hoffentlich über die nächsten zwölfen Monate aus Angültigkeit behält.
00:51:58: Das heißt ein spannendes Umfeld, in dem ihr agiert.
00:52:02: Und wünsche euch viel Erfolg dabei!
00:52:05: Vielen Dank für das gute Gespräch.
00:52:07: Ich habe mich sehr gefreut.