00:00:00: Hype als Ziel ist schon mal ein excessfalscher Ziel.
00:00:02: Und wenn der entsteht, das ist wunderbar und man kann sich hier nicht was dazu beitragen um es zu begünstigen.
00:00:06: aber das sollte nicht das Ziel sein in dem gemessen wird wie so eine binäre Entscheidung war's ein halb Jahr?
00:00:10: nein also erfolgreich oder nicht?
00:00:12: Das ist meines Erachtens total falsch!
00:00:13: So dann hast du natürlich alles rundum.
00:00:15: so Hype-Themen musst du natürlich auch ganz viele Dinge berücksichtigen d.h.
00:00:18: also diese Timingfrage der Kurzfristigkeit Was mache ich wenn es zurückgeht?
00:00:22: die zweite Frage Ist natürlich auf der Supply Seite.
00:00:25: Viele machen sie ja auch keine Gedanken darüber Wenn Sie den Hype erzeugen, was passiert denn eigentlich im Eintritt?
00:00:28: Das überrascht die meisten.
00:00:30: What's Next Agencies?
00:00:31: Der Podcast
00:00:32: zur Zukunft der Agenturen.
00:00:34: Mit Kim Alexandra
00:00:35: Noss.
00:00:35: Meine beiden Gäste heute sind Philipp und Verena, die beiden Gründer von Piers einer Berliner Agentur.
00:00:41: Die beiden kommen ursprünglich von Universal Music und waren total auf das Thema Branded Entertainment gebucht.
00:00:47: und total spannend diese Folge.
00:00:49: sprechen wir darüber welche Mechaniken kann man sich zu eigen machen wenn man mit Marken zusammenarbeitet?
00:00:55: Wie erzeugt man eigentlich einen Hype der hoffentlich nachhaltig anhält ja und welche letztlich auch Mechanik kann man vielleicht in der Ansprache der Superfans als Marke aneignen.
00:01:05: Liebe Verena, lieber Philipp.
00:01:07: Herzlich willkommen bei What's Next Agencies!
00:01:09: Ich freue mich sehr dass ihr heute hier im schönen Hamburg gar nicht bei Regen übrigens das wir hier zusammensitzen.
00:01:15: Hallo Kim, wir freuen uns auch.
00:01:16: sehr.
00:01:16: viel Dank für die Einladung Danke
00:01:17: dir Es geht ja um die Zukunft der Agenturen.
00:01:20: ein großes Thema ein großes Feld und als wir uns kennenlernten unsere bisschen Sprachen was macht eigentlich Piers?
00:01:27: Wie seid ihr auf die Idee gekommen Piers zu gründen kam relativ schnell das Thema Hype auf den Tisch und dann habe ich gesagt, lass uns doch eine gemeinsame Folge über Hype im Marketing machen.
00:01:38: Philipp sagte damals ja total gerne, aber bitte nicht nur.
00:01:41: Weil Hype klingt immer so nach dem einen Stand und dem einen Ding was man gemacht hat.
00:01:45: Aber viel interessanter ist für euch beide die Frage wie baut man eigentlich über Die Systematik des Hypen-Marketing letztlich auch wirklich nachhaltiges Markenkapital auf?
00:01:55: Darum und überhoffentlich viele andere Sachen aus eurem Kosmos Soll es heute gehen?
00:02:01: Da ich ja schon mindestens eine halbe Stunde vorgespräch Vorschrungen habe gegenüber der treuen Community jetzt zuhört.
00:02:08: Wenn ich es ganz toll, wenn ihr ein bisschen erzählt wie seid ihr eigentlich auf die Idee gekommen aus eurer gemeinsamen Universal Music Zeit heraus nochmal was ganz eigenes zu gründen?
00:02:18: Weil man in so einem Konzern ist hat man ja erst mal ganz gut erlebt.
00:02:21: viel kommt rum.
00:02:24: Was war
00:02:24: eure Motivation?
00:02:25: Ja das
00:02:25: stimmt.
00:02:26: Ich glaube aber dass der entscheidende Punkt vorher stattgefunden hat und gar nicht so sehr Der Großentscheidung war.
00:02:33: nicht aus dem Konzern raus, auch wenn sie sich das so anfühlt.
00:02:35: Die große Entscheidung war eher auf der inhaltlichen Ebene.
00:02:38: Wenn wir früher bei Universal Music was großes Plattenlabel ist, wenn man so möchte und es jetzt zu stark zu differenzieren, was dort alles passiert.
00:02:47: aber da haben wir unter anderem uns mit dem Thema Brand Partnerships beschäftigt.
00:02:52: Das heißt also eigentlich um die Schnittstelle gekümmert zwischen Markenkommunikationen, Produktkommunikationen und Entertainment.
00:03:00: Da eine große Sales-Perspektive.
00:03:02: Und ich hab das Jahrzehnte gemacht in den Konzernen, ähnliche Themen bei Universal schon elf Jahre dann.
00:03:09: und wir haben irgendwann mal vor vielen Jahren gemeinsam festgestellt dass der Grund weshalb Marken an uns herantreten eigentlich das Spannende war.
00:03:20: Warum redet eigentlich jemand mit einem Entertainment Anbieter?
00:03:22: Und haben dann Muster identifizieren können.
00:03:26: Sehr einfach und vor vielen Jahren noch anders, weniger komplex als heute.
00:03:30: Da ging es viel um Digitalisierung, da ging es um Verjüngung unter Marke, da gings so ein neues Zielgruppen, wie werden wir weiblicher?
00:03:38: Dann haben wir gemerkt dass die reine Sales Perspektive... Eigentlich die falsche Antwort ist auf die Fragestellung, weil da wir so viel gelernt haben über Dekaden an Brand-Partnerships Erfahrungen.
00:03:50: Das hat gesagt, warum machen wir daraus nicht ein Beratungsprodukt?
00:03:53: Warum helfen wir den Marken nicht überhaupt die richtigen Fragen zu stellen, den Weg zu beschreiten in Entertainment stattfinden zu können dort glaubwürdig aufzutreten und am Ende des Tages dann die Frage zu beantworten gibt es einen Künstler oder Musikstück AB oder C oder Musikvideo was für dich das richtige Acid der Kooperationspartner wäre?
00:04:09: Und das war eigentlich der entscheidende Moment.
00:04:12: Das dann pierst daraus entstanden, es war für nur ein Wechsel-Geschäftsmodell vom Angestellten in die Selbstständigkeit.
00:04:17: Aber das war dann für uns ehrlich gesagt ... Das lief ziemlich locker oder?
00:04:22: Das lieft ziemlich locker und... Ein Punkt war aber auch, dass wir gemerkt haben.
00:04:25: Trotzdem haben wir uns vor allem im Feld von Musik.
00:04:28: Das ist nicht verwundertlich bei Universal Music befunden.
00:04:31: Wir haben immer mehr gemerkt, dass die Mechaniken, die wir dort entwickeln, die Werbemechaniken, den Arzt zu sprechen, Gedanken, was bringt Kooperation rein?
00:04:40: Was bedeutet Entertainment für eine Marke?
00:04:43: Dass das natürlich Musik nicht immer die Antwort sein kann.
00:04:47: Sondern es kann genauso ... Fashion sein oder es kann Fußball sein.
00:04:51: Oder es kann dann eben Gaming sein.
00:04:53: und das war einfach auch für uns ein Wunsch, dass wir immer gemerkt haben so Wir wollen auch über Musik hinaus Dinge anbieten können Und das haben ja immer gemacht mit Piers.
00:05:01: Aber das lag mir nämlich gerade auf der Zunge.
00:05:04: die Frage hätte das nicht spannend sein können Auch im Universal Music Kosmos Ein solches Beratungsangebot zu gründen?
00:05:11: weil du ja zurecht sagst Philipp sagt ist eben Na ja, immer nur der Sales Ansatz.
00:05:17: Die stellen so große ganzheitliche Fragen, die man eigentlich sehr cool auch über die gelernten Mechaniken und Brand Partnerships und all die Erfahrungen, die ihr gesammelt hat beantworten kann.
00:05:26: Aber eben immer der Fokusmusik.
00:05:28: Das haben wir gemacht, das ist ein Moment wie wir uns kennengelernt haben.
00:05:32: Weil ich komm eigentlich aus so der klassischen Werbung, ich war erst Media und dann im Markenstrategien ... Und ich bin damals zu Universal gekommen weil Philipp eben diesen gesagt hat, wir müssen mehr in die Beratung gehen.
00:05:43: Wir haben dieses ganze Angebot dort schon aufgebaut und wir haben da auch viele Sachen gemacht, die man jetzt vielleicht nicht sagen würde, dass es eine klassische Arbeit ist von einem Musiklabel Templates entwickelt.
00:05:56: Was bedeutet übersetzlich eine Markenstrategie, eine Culture-Strategie?
00:06:00: Aber eben immer trotzdem mit dem Filtermusik.
00:06:02: und da haben wir dann irgendwann gemerkt so dieser Filter den möchte man eigentlich nicht
00:06:06: mehr haben.
00:06:06: Ja weil das Ergebnis musste immer irgendeine Partnership oder eine Aktivierung, irgendein Entertainmentgedanke aus dem Musikkontext.
00:06:14: Das beschneidet einer der sich ja auch in den Möglichkeiten.
00:06:17: Dann hast du natürlich noch die andere Ebene, die haben wir versucht zu umgehen aber ist natürlich auch schwierig.
00:06:24: Unabhängigkeit, kannst du auf zwei Ebenen sehen.
00:06:27: Einmal unabhängig von Musik und das zweite natürlich dann auch noch unabhängig von der Musik die bei Universal Music unter Vertrag ist.
00:06:33: Jetzt kann man sagen gut ist das größte Plattenlabel der Welt und idealerweise kauft eine Marke keine Musik sondern sie möchte sich mit etwas verbinden was ihr im Kerngeschäft hilft.
00:06:42: Und wie gesagt naja gut bei siebeneinhalb tausend Künstlerinnen und Millionen Songs wird immer dass dabei sein.
00:06:48: wenn Musik die richtige Antwort ist dann finden wir auch immer etwas was genau auf dein Interesse einsteigt.
00:06:52: aber es war auch nochmal so ein Thema dass wir nicht das Kerngeschäft sind.
00:06:56: Das Kerngeschäfte ist Künstler aufzubauen, die richtigen Stars aufzubauern und die Musik zu finden
00:07:01: usw.,
00:07:02: also der Labels.
00:07:03: Wir waren schon Randgeschäften in dem Ebenrechtegeschäft.
00:07:07: Und dort dann auch noch, dass wir gesagt haben naja wenn wir eine Marke beraten müssen wir unabhängig sein.
00:07:13: Das heißt sie müssen auch Künstler von anderen Labels vermitteln können, wenn das die bessere Lösung wäre was wir auch getan haben und da haben wir immer gemerkt das ist vom Environment könnten wir wenn wir unerpengig sind freier agieren und weitere Themen hinzu agieren.
00:07:28: Und das kam zusammen mit einer großen Reorganisation, Restrukturierung bei Universal Music so dass die Dinge einfach alle zusammengefügt haben.
00:07:38: Dass die Überlegung einfach war sag mal lass uns doch auf eine andere vertragliche Basis zusammenarbeiten.
00:07:44: Und sofern war Universal einer unserer ersten oder der erste strategische Partner, als sie die Agentur gegründet haben.
00:07:49: Ist ja auch nicht so schlecht zum Staat sagen zu können man hat Universal als strategischen Kooperationspartner an Bord?
00:07:56: Richtig!
00:07:56: Ja und insofern war das super oder ist auch noch immer heute.
00:08:00: wir sind immer noch verbunden und als Kooperationspartner ist ein super Asset.
00:08:06: Können wir gleich hineinstellen bestimmt noch zu was es an Assets alles bringt was uns das hilft Und dann haben wir das einfach gemeinsam mit den Teams, die wir alle kennen.
00:08:16: Ich war dort Mitglied der Gesellschaftsleitung.
00:08:18: Das heißt ich war total gut vernetzt und bin immer noch sehr gut vernässt und nicht nur in Deutschland sondern auch global in dem Konzern.
00:08:24: Und das heißt es ist immer noch ein sehr, sehr gute Einstieg im Netzwerk in Entertainment also auch in andere Regionen, Länder, andere Kulturkreise.
00:08:32: Beispielsweise denke ich an Indien oder denke an Asien.
00:08:36: um die Kollegen habe ich ja zehn Jahre zusammengearbeitet.
00:08:40: Also auch da dann die Frage was passiert euch gerade, was bewegt dort den Markt?
00:08:44: Ist eine Frage die auf die Antworten bekommen und schnell stellen und schnell beantworten können.
00:08:48: Das ist schon ziemlich gut!
00:08:50: Und sei mal nochmal ein Verständnisfrage zur Systematik.
00:08:53: Ist es so, dass bei Universal in eurer vorherigen Rolle dann wirklich die Brands aufschlagen mit Beratungsbedarf?
00:09:00: Oder sind das die Agenturen der Brands, die Anfragen haben ob Künstler XY Musikerinnen XY verfügbar ist wohl diese Idee mitgehen würde?
00:09:10: Beides!
00:09:10: Also eigentlich von Business kamen Marken auch direkt auf Universal zu und sah es manchmal nur um einen Song zu... Es kamen aber auch Agenturen zu.
00:09:21: Und dann war es immer die Frage, so oft sind wir eben reingegangen und geguckt wurde schon die richtige Frage gestellt.
00:09:27: Also ganz selten sind Marken wirklich mit einem richtigen Beratungsnied auf uns zugekommen.
00:09:33: Aber wir haben halt schnell gemerkt ... Wenn wir gefragt haben so, aber warum jetzt noch mal der Artist?
00:09:38: oder warum jetzt gerade nochmal diese Mechanik?
00:09:40: Oder warum braucht ihr jetzt diese Musik und wär's nicht auch möglich das zu tun.
00:09:43: Dann ist es ja oft ein Beratungsaufwand geworden.
00:09:45: Aber das haben wir auch gemeinsam mit Agenturen dann gemacht.
00:09:47: also es ist dann auch oft nicht so gewesen dass wir denn die Agenturen irgendwie rausgeschmissen haben sondern dann wäre eher die Agentur vielleicht noch einmal schlau gemacht und die sind dann zu ihren Marken gegangen.
00:09:56: So und jetzt Piers seit wann gehst du euch?
00:09:59: Seit ganz offiziell letzten Februar
00:10:02: Also war ich technisch gibt's uns seit vierundzwanzig.
00:10:05: Ja, das stimmt!
00:10:06: Aber da haben wir ... Da war so die Unterschrift?
00:10:09: Aber ich sag mal dass wir hier angefangen haben zu arbeiten.
00:10:12: unter Piers war im Februar eines Jahres also eineinhalb Jahre
00:10:17: und als ihr das gebaut und skizziert habt habt ihr gesagt okay wie nehmen wir das wissen mit?
00:10:22: wo sehen wir auch ne Marktlücke?
00:10:24: wie wollen wir den mark bearbeiten?
00:10:26: mit welchem angebot mit welchen set ab skizziert?
00:10:29: mal kurz so, wie seid ihr an Marke gegangen?
00:10:31: Wie seid ihr heute unterwegs?
00:10:33: Was sind eure Schwerpunkte damit man ein besseres Gefühl dafür bekommt was hinter Piers steckt.
00:10:39: Also im Grunde kann ich dir vorstellen wenn wir aus einem Job in einer haben Abhängigen Beschäftigungsverhältnis in ein unabhängiges Beschäftigsverhältnis über den Kooperationsvertrag treten.
00:10:50: Dann haben wir natürlich die Dinge mitgenommen, die wir gut kennen, indem wir uns sehr gut auskennen, wo Kundenbeziehungen bestehen und große Netzwerke bestehen.
00:10:57: Das heißt der Core an Tag eins war dann... Mit welchen Kunden arbeiten wir eigentlich in den letzten Jahren wahnsinnig eng zusammen?
00:11:04: Wer vertraut uns?
00:11:04: Wem vertrauen wir?
00:11:06: Was können wir auch Universal noch deliveren?
00:11:08: Was haben wir früher als Angestellte an Wertschöpfung erbracht?
00:11:10: Was könnten wir also als Agentur dort beitragen?
00:11:14: Das war der allererste Schritt, das war so der logische Schritt.
00:11:18: Und dann war natürlich sehr schnell die Frage was können wir denn jetzt noch on top machen?
00:11:22: Weil jetzt sind wir unabhängiger und jetzt können wir uns auch auf andere kulturelle Felder ausweiten usw.
00:11:31: im laufenden Geschäft mit vielleicht einer dreißigprozentigen Kapazität stattgefunden hat.
00:11:36: Das ist ja anders als eine Agentur, zwei aus dem Bäckerhandwerk möchten anschließend eine Konzertpromotion-Agentur aufmachen und dann setzen sie sich an Tischen diskutieren drei Monate lang ... Ja klar, das sind Sie bei
00:11:46: Null wieder an!
00:11:47: Ganz genau was sei unser Businessplan?
00:11:49: Und auf was muss man eigentlich achten und was sind die Marktteilnehmer?
00:11:52: Ich dachte wenn ich irgendwann mal Gründe um etwas mache, dann habe ich so Zeit.
00:11:56: Dann setze ich mich da so hin, dann male ich das so auf.
00:11:58: aber so war es nicht.
00:11:59: Einmal
00:12:00: währenddessen
00:12:01: alles weitergemacht.
00:12:02: Es
00:12:02: ging nahtlos, wenn nicht ein einziger Tag nicht an ... Wir arbeiten heute noch für die gleichen Kunden und das heißt wir haben ...
00:12:09: Die Projekte gingen einfach weiter?
00:12:11: Und wir haben dann sogar auch die Mitarbeitende, die jetzt bei PS sind, aus unserem ehemaligen Teams bei Universal Music.
00:12:17: Das heißt sie waren da noch bei Universal music und dann war die Frage kommen die mit?
00:12:21: bleiben die da aber im laufenden Projekt für den gleichen Kunden.
00:12:24: Und damit die Frage wer stellt ist eigentlich die Rechnung an die Kunden?
00:12:27: wie machen wir das mit?
00:12:27: also das war Das war wahnsinnig komplex.
00:12:30: im Hintergrund und für den Kunden waren es dieselben Gesichter, nur irgendwann wechselte die Brand on top.
00:12:37: Und das war aber insofern sehr gut weil wir hatten auch eine gewisse Sicherheit bei der Gründung und konnten uns auch entspannt mit diesen dreißigvierzig Prozent unserer Kapazität auf wirklich neue Dinge ausrichten.
00:12:52: Wir wussten, wir haben Expertise in dem Kernfeld von null auf gegründet hätten und hätten uns hingesetzt, wahnsinnig schwer sich zu fokussieren.
00:13:01: Und die Risiken richtig einzuschätzen und Annahmen zutreffen.
00:13:05: Und jeder der mal gegrünt hat weiß ich hab's auch schonmal gemacht from scratch.
00:13:09: Wahnsinnig kompliziert.
00:13:10: Das haben wir sehr geholfen das wir einfach so von... Tag eins an Wussten, was wir tun.
00:13:14: Wo unsere Wertschöpfung ist und dass wir auch entsprechende abrechnen konnten.
00:13:18: und das auf den Tag eines die Mitarbeitendes Büro bezahlte usw.
00:13:21: Und das hat uns bis heute die Freiheit gegeben dann eben im Teil der Kapazität völlig neu zu denken und ganz anders ranzugehen.
00:13:30: Und so inhaltlich würde ich sagen es wird trotzdem der Gedanke dem wir hatten und den wir immer noch haben dass Marken mehr denken sollten, wie Entertainment-Companies.
00:13:39: Wenn man sich anschaut, wie heute Aufmerksamkeit verteilt ist, wissen wir alle immer weniger hinzukommt, dass ich einfach skippen kann.
00:13:47: Skippable ist es mittlerweile mit Shortform Content.
00:13:53: Das heißt, ich muss noch mehr ... Inhalte entstehen lassen als Marke, die sich freiwillig anschauen.
00:13:59: Ich konkurrier nicht mehr nur mit anderen Marken, ich konkurriere mit einem Creator und Musikvideo oder mit einem Ausschnitt aus Ted Lasso.
00:14:08: Somit interessant muss es sein.
00:14:10: Dieses Selbstverständnis als Markel zu haben?
00:14:12: Zu sagen, ich möchte Content machen, den sich frei willig anschaut, der Entertaining ist, der Spaß macht ... Der was anbietet, der Mehrwert anbitet.
00:14:21: Welche Mechaniken nutzen dafür eigentlich wirklich?
00:14:23: Entertainment-Companies, wie jetzt zum Beispiel Universal Music.
00:14:26: Die genau diese Inhalte produzieren die sich Leute selber anschauen oder Artists fördern, die das produzieren.
00:14:34: Das ist eigentlich so dass mit dem wir angezretet sind.
00:14:37: Dafür machen wir sagen ja so Culture Connection Agency.
00:14:39: Es ist natürlich ganz oft Kultur da wo Leute sich hin möchten, da wo Leute Leidenschaften haben das was Leute lieben was schon eine Rolle im Leben spielt.
00:14:49: Das zu ermöglichen für Markensicht damit zu connecten und dann etwas aufzubauen oder anzubieten was Entertaining ist.
00:14:55: Das ist das was wir anbieten und für uns war deswegen auch als nächster Das schritt total wichtig, dass wir neben Universal Music als strategischen Partner noch einen zweiten Partner finden.
00:15:05: Also die Gedanken auch Kollaborationen wie wir uns ja auch als Agentur führen und es war dann Activision Blizzard also Gaming als der nächsten zweiten Bereich weil ich mir schon gesagt zwar in unserer Hauptmotivatorin das wir gesagt haben so ein bisschen über Musik hinaus zu gehen und dann haben wir eben mitnimmt.
00:15:19: dem Publisher Call of Duty World of Warcraft Diablo ist bei Activision Blizzard den zweiten gefunden.
00:15:24: Und das war so der grobe Plan, würd ich mal sagen?
00:15:26: So viel mehr war dann nicht.
00:15:28: Weil wir gleich anfangen konnten zu arbeiten!
00:15:31: Ja.
00:15:31: Ich find's interessant, weil wenn man jetzt so in die Fachmedien guckt und dann wird ja in den letzten zwei, drei, wahrscheinlich vier Jahren Cultural Marketing rauf-und runter diskutiert ... ich hab kürzlich einen sehr guten Meinungsbeitrag von Daniel Adolf in der WNV gelesen, der irgendwie sagt, ey, komm, das ist doch eigentlich alles... Also da wird die nächste Sau durchs Dorf getrieben und was davon ist wirklich so anders als das, was man vorher gemacht hat?
00:15:58: Was ich aber bei euch sehr stark raushöre, du hast ja nicht zuerst cultural gesagt.
00:16:02: Sondern du hast sehr bewusst auch von Entertainment gesprochen und der Frage wie Inhalte konkurrenzfähig sind zu der Medienzeit die sich nun mal auf unfassbar viele Kanäle, Formate oder Möglichkeiten letztlich verändert hat.
00:16:18: Du hast auch die Mechaniken angesprochen, Marina.
00:16:21: Was sind so Mechaniken, die ihr mitgenommen habt?
00:16:23: Die eben auch anders sind oder wo vielleicht ... Auch die Werbebranche aus der du ja auch kommst, auch noch mal eine andere Perspektive darauf bekommen hatt.
00:16:30: Also wie ging ... Oder seid ihr früher bei Universal anders rangegangen an die Frage Entertainment und Brand Partnership als es vielleicht Agenturen aus der klassischeren Denke von früher getan
00:16:40: haben?
00:16:42: Ja, ich glaube schon allein die Frage, wenn ich mich als erstes als Marke die Frage stelle nicht wie erreiche ich Menschen sondern wie produziere ich etwas was Menschen freiwillig gucken können.
00:16:50: Allein das ist schon... Als ich bei Werberkenturen gearbeitet habe, wurde mir diese Frage nicht gestaltet.
00:16:55: Sondern da war die Frage, das ist meine Message so und das ist mein Audience.
00:17:00: Wie erzählen wir diese Geschichte?
00:17:01: Und wie schaffe ich es, dass sich freiwillig die Leute anschauen?
00:17:05: Was natürlich auch beim Entertainment oft einfach ist, dass das Budget auch nicht so da ist.
00:17:09: Das ist auch noch mal eine andere Sache von Artists
00:17:11: z.B.,
00:17:11: aber zum Peak kleineres Budget oft da.
00:17:14: D.h.,
00:17:14: sie sind viel mehr darauf angewiesen, Inhalte zu produzieren, die Leute wirklich sehen wollen.
00:17:19: Ansonsten ... Was ich wahnsinnig interessant aufwande, als ich bei Universal war ist wie über Audiences nachgedacht wird.
00:17:29: Also ich glaube so, wie definiert meine Zielgruppe ist wahrscheinlich einfach sehr... viel diskutierte Frage, das ist mir alle.
00:17:35: Und zu sagen so es ist irgendwie Gen Z., dass das nicht die ganz richtige Antwort ist weiß irgendwie auch jeder.
00:17:39: aber um echt zu sein also ich meine in vielen Briefings steht das trotzdem sozusagen.
00:17:43: Auf jeden Fall ja wie mit
00:17:44: Gen Z und Gen Alpha.
00:17:45: Genau Gen Z-und Urban.
00:17:48: Das sind immer noch das.
00:17:49: und wie aber vor allem eben University Music aber auch andere Entertainment Companies.
00:17:56: darüber nachdenken is gar nicht so sehr wer ist die Person?
00:17:59: Wer bist du sondern wie sehr interessierst du dich für mich?
00:18:03: Und die denken sehr stark darüber nach über so eine klassische Adoption-Curve, wo?
00:18:10: da hast du die sogenannten Superfans.
00:18:12: Dann hast du ein bisschen die Mainstream-Listeners und dann hast du so die Casuals.
00:18:18: Die Superfanz sind das Allerwichtigste.
00:18:21: Das haben einen kleinen Teil ... ich glaube, die sind bei Spotify sowas wie zwei Prozent der Listeners machen, fünfzehn Prozent der Stream aus.
00:18:30: Ich glaub insgesamt beim Musik ist es sowas Zehn Prozent machen achtzig Prozent des Umsatzes aus.
00:18:36: Und das sind die, die wirkt ... Das sind also Info-It, ne?
00:18:39: Die gehen rein und trommeln und sprechen.
00:18:42: Die konsumieren natürlich auch ganz anders.
00:18:46: Und die musst du ganz anders erreichen als den Mainstreamen.
00:18:50: Der Mainstream bei denen geht's vielleicht mehr darum irgendwie, die wollen ein bisschen was wissen und dass sie dann posten können.
00:18:55: Da geht es um Distinktion, da gehts aber auch um ... Teil von was größerem.
00:19:01: und bei den Casuals geht's darum, wenn ich es mir anschaue, würde ich mich nicht langweilen.
00:19:05: Aber bei den Superfans ist das Teil der Identität.
00:19:08: Die wollen Sachen wissen bevor alle anderen es wissen, die wollen noch mehr behind the scenes verstehen, sie wollen Zugang haben... Und wie baue ich so eine Kampagne auf?
00:19:18: Da kommen wir auch zum Thema Hype eigentlich.
00:19:20: Das, was Hype erzeugt ist, das ist gar nicht so sehr maximale Reichweite von Anfang an, sondern eine sehr intensive Auseinandersetzung in einer kleinen Gruppe zu beginnen und die machen den Hype.
00:19:31: So eben wenn ich jetzt über einen Kampagnenrollout oder sowas nachdenke, ein klassischen Kampagnenplan dann ist so ja... Hier starten wir unsere Social-Kampagne und dann kommt TV dazu.
00:19:40: Sondern eher zu sagen woher weiß ich eigentlich wer meine Superfans sind?
00:19:46: Wenn ich jetzt kulturelle Kollaborationen mache, dann natürlich die Superfans der Player mit denen ich zusammen arbeite.
00:19:52: Aber auch ich als Marc kann auch so darüber nachdenken, dass ich sage wer sind eigentlich meine Superfanz?
00:19:57: Und biete ich den wirklich was anderes an spreche ich mit dem anderen spreche Ich mit ihnen am Anfang und lasse es dann zu einem größeren Thema werden.
00:20:04: das ist glaube ich etwas was sich was wir total spannend finden und auch mitnehmen wenn wir Kampagnen bauen.
00:20:10: ein zweites Thema so Entertainment-Companies verstanden haben, dass irgendwann die wichtige Unterhaltung nicht unbedingt ist, Artists zu fern.
00:20:22: Sondern Fan zu fernen!
00:20:23: Und dann geht es gar nicht mehr so sehr um Ownership sondern es geht um Mitmachen Und ich glaube auch, das ist was, wo Marken total viel von lernen können.
00:20:34: Also wie schaffe ich es?
00:20:35: Gar nicht immer nur dass alles von mir aus kommen muss sondern wie schaff' ich es eine Fan-Dem zu generieren ob man, ja ob das der richtige Begriff ist aber auf jeden Fall oder eine Gemeinschaft, eine Community zu generiern wo untereinander auf einmal dann die es stattfindet wo sie sich selber etwas anderes draus machen wo ich vielleicht gar nicht über nachdenken konnte so eben Lego zum Beispiel, finde ich macht das cool.
00:20:57: Mit Lego Ideas die dann wirklich wo die Community selber sagen kann was hätten sie gern für ein Lego Set und die diskutieren das untereinander aus so ne?
00:21:05: Da sagt dann irgendwie einer Ich bin voll der Fan von X-Files So irgendeiner kulturellen IP find' ich cool.
00:21:11: Pitcht ihr denn da ist der Community.
00:21:12: Und wenn da genug Hype is und Bass in dieser kleinen Community am Anfang so da Dann sagt LEGO okay Spannend.
00:21:20: Dann mache ich noch die kulturelle Kooperation mit X-Files dazu, hab' ich irgendwie nochmal eine andere Awareness und ich als Lego bin aber eben nur Teil davon und ein bisschen Enabler.
00:21:29: Ja.
00:21:31: Vielleicht noch so ne Ergänzung.
00:21:32: was den Mechanik angeht?
00:21:34: Wenn du dir den Entstehungsprozess anschaust wie Entertainment entsteht und da würde ich durchaus differenzieren weil im Entertainment Bereichen die Prozesse sich auch deutlich unterscheiden.
00:21:45: Aber immer dann wenn sagen wir, dass sie mal im weitesten Sinne Künstler involviert sind.
00:21:49: Im Vergleich zu Gaming, deshalb möchte ich das ein bisschen differenzieren.
00:21:53: aber gerade im Bereich Musik wenn Künstlern, Produzenten und Songwriter usw.
00:21:57: involvierte sind dann geht es sehr viel um Zusammenarbeit und nicht um Auftragnehmer-Auftraggeberverhältnisse.
00:22:03: da ist nicht dieses Verhältnis von who pay who say sondern der andere muss es glauben er muss es verstehen.
00:22:10: Und wie sehr, wie wichtig das ist sieht man immer wieder wenn so neue Dinge entstehen.
00:22:15: Wie beispielsweise du bist gut genug Blumengarten, Jerry David, Kitschkrieg Kombination, ja?
00:22:22: So eine Kombination herzustellen Das kommt nicht zu schnell bei ein andern bezahlt Sondern es kommt darum weil man sehr kollaborativ sich zeigt, wann man aufeinander zugeht, weil man sich versteht und sich mit einen auseinandersetzt, weil Man Respekt voreinander hat.
00:22:37: und das ist ne Art und Weise Dinge entstehen zu lassen, die wo wir auch immer wieder mit marken sprechen.
00:22:46: Dass sie sich noch mal deutlich verbessern können.
00:22:49: zur klassischen Vorgehensweise entweder das Briefing an eine Agentur und die dann weiter und oftmals auch markend direkt losziehen gerade mit dem Bereich weil es halt wahnsinnig sexy ist direkt den Kontakt aufzunehmen mit einem Spieler, Vereinen, Musiker usw.
00:23:02: kennen wir auch alle
00:23:03: auf eine Art von Verhänden mehr
00:23:06: ganz große Art von verendem da mich zwanzig Jahre mitgekämpft mit der Fragestellung wie muss das jetzt gefallen?
00:23:15: Und deshalb also auch, dass die Mechanik angeht.
00:23:17: Es ist ein großes Thema und da würde ich sagen werden wir oft frustriert, wenn wir Marken-Refinz erhalten was Timingvorgaben angeht, was den Research angeht?
00:23:29: Was Budgetvorgaben angehen
00:23:30: usw.,
00:23:31: wo er gar nicht die richtigen Fragen amtestehen.
00:23:32: Warum eigentlich und was haben wir eigentlich anzubieten?
00:23:36: Was berechtigt uns eigentlich Teil dieser Kunstform zu werden oder dieses Kulturbereichs zu werden?
00:23:43: Message gehen wir eigentlich auf einen bestimmten Creator, Künstler, Artist zu.
00:23:48: Ich habe ein Budget und ich brauche dich für eine Kampagne Und wir drehen übrigens Ende des Jahres Das ist halt oft der Fall oder es ist eine Legacy, eine Heritage die ich habe Die wir teilen gemeinsam in Vergangenheit Wo die Marke den Ursprung hat Genauso vielleicht wie eine Musikstilrichtungen-Ursprung Hat In den Achtzigern oder Neunzigern und so weiter Und das kann man übertragen auf jedes andere kulturelle Segment an der Stelle nochmal deutlich dafür zu werben für diese Offenheit und sich die Mühe zu machen, damit eine echte Kollaboration entstehen kann.
00:24:21: Und wir glauben dass das Voraussetzung ist um eben nicht einfach nur eine Ablieferung für Geld zu bekommen.
00:24:28: Weil einerseits ich sag mal die Qualität des Ergebnisses besser ist oder daraus dann eben auch echtes Fandom und ein Hype innerhalb sozusagen dieser Superfans zu gewährleisten.
00:24:40: andersrum aber wahrscheinlich auch weil Künstlerinnen und Künstlermusiker, Gamer dann überhaupt erst mitmachen oder?
00:24:45: Also wie wählerisch sind die?
00:24:47: weil am Ende muss ja jeder seine Brötchen bezahlen.
00:24:49: Ja
00:24:50: ich glaube viele sind natürlich kaufbar aber Budgets werden immer knapper.
00:24:58: Das ist jetzt ein Spruch, der gilt wahrscheinlich seit zwanzig Jahren und er wird auch noch in zwanziger Jahren richtig sein.
00:25:03: wir müssen einfach immer effizienter werden.
00:25:04: es ist Teil von Wachstum in einer Volkswirtschaft das wir an Effizienz gewinnen also müssen.
00:25:10: die Allokation muss besser sein und der gesamte Einsatz meines Budgets und insofern ist es so ja die Bereitschaft erhöht es natürlich aus der inhaltliche Ebene aber es macht's auch wirtschaftlicher denn wenn ich jemanden nicht mit dem Herzen überzeuge dann wird er mir auch nur das Abliefern, was in irgendeiner Service List steht.
00:25:31: Wo drin steht macht drei Posts zwei PR-Tage einmal sowieso da im Game so und so viele Sekunden taucht irgendwo ein Produkt oder eine Marke irgendwo auf und so weiter.
00:25:40: Und was wir eigentlich nicht wollen ist dass wir denn... Wir wollen unsere Kunden natürlich nicht in diese Situation bringen.
00:25:45: Wir wollen eigentlich die Situation haben wo der Kunde sagt naja es war echt geplant dass wir irgendwie einen Event haben diesen aber stell dir vor!
00:25:50: Der hat uns plötzlich in einem Song erwähnt.
00:25:52: und stell dir mal vor!
00:25:53: Er hat plötzlich etwas gepostet.
00:25:54: oder stell mir vor Das ist das mit seiner Community in Austausch getreten.
00:25:59: Das ist was wir wollen und das, was wir anstreben.
00:26:01: Und es ist ehrlich gesagt viel einfacher als man glaubt!
00:26:04: Und der Samenkorn setzt du ganz am Anfang den ersten Kontaktaufnahmen im ersten Briefing... ...und gar nicht so sehr mit dem Paycheck in Rollstatt.
00:26:12: Das ist wahrscheinlich ein großer Vorteil von euch.
00:26:14: Es ist ja auch, dass hinter euch jetzt keine, ich sag mal, fünfzig Mann- und Frauagentur steht wo sozusagen alle direkt von dem Etat in ihr Gewinn ernährt werden wollen sondern ihr habt euch ja sehr stark auf den Consulting Part in diesem Game fokussiert.
00:26:29: also das heißt Consulting und Konzept.
00:26:31: aber ihr seid nicht zwangsläufig die dies dann auch selber exotieren und umsetzen mit fest angestellten Mitarbeitenden.
00:26:37: Sondern ihr habt dann wiederum hier einen Pool an Talenten, mit denen ihr dann projektweise zusammenarbeitet.
00:26:43: Also macht euch das vielleicht auch freier in diesem Punkt dass ihr nicht schon alles fertig habt und dann auf die Leute zugeht sondern sagt wie toll ist das denn?
00:26:51: da habe ich ja Gehirn auf der anderen Seite und Ahnung der Fan Community.
00:26:56: lass uns das doch gemeinsam machen.
00:26:57: total also ich dieses Das, was wir an Marken sagen.
00:27:02: Du musst nicht alles selber sein.
00:27:04: Kollaboration gibt dir die Möglichkeit auch etwas hinzuzuholen und das ist das, was auch so ein bisschen unser Organisationssystem ist.
00:27:13: Wir suchen uns immer ... Wir gucken immer, dass wir die Idee nicht ums Team bauen sondern dieses Team um die Idee.
00:27:20: Weil es ist schon noch was, was unsere Kunden irgendwie auch ... eben sagen möchten.
00:27:25: Wir sind flexibel und wir gucken, wir sind das Ergebnis offen.
00:27:28: Was wir aber sind und was wir ganz stark bündeln bei uns ist, was du schon gesagt hast, es ist Strategie, ist Kreationen, ist Leap-Projektmanagement und Partnerships so.
00:27:35: Und dass und da eine hohes Expertise zu haben und dann zu gucken wen hole ich mir dazu der Experte?
00:27:42: Die Expertin ist sei es dann eben Produktion, aber auch nicht nur Produktion.
00:27:45: Wir holen uns schon manchmal selbst im Entstehungsprozess etwas dazu auch wieder das, was wir Markensagen anderer Perspektiven hinzuholen wollen.
00:27:53: Weil ich glaube schon, dass besonders in der Erwerbung eine große Gefahr gibt, dass Werber mit anderen Werber über Werbungen reden.
00:28:00: so und die haben alle die gleichen Cuncases gesehen und alle die gleiche LinkedIn-Debatten gelesen.
00:28:06: Und dann holst du mal jemanden dazu, der aber eigentlich voll in Fashion ist und holt demal zu einer Kampagnenentwicklung dazu wo wir natürlich dann im Idealfall über Fashion leben oder vielleicht Mechaniken von Fashion nutzen wollen und auf einmal sind da ganz andere Referenzen Ideen im Raum.
00:28:21: Und vor allem, wenn wir antreten und sagen, wir lernen von diesen kulturellen Mechaniken ... Das ist unser Auftrag denen oder unsere Vision, die weiterzugeben werden mag, dann holen uns eben auch solche Menschen an den Tisch.
00:28:33: Es macht uns total flexibel, wie du gesagt hast.
00:28:35: Also so sind wir angezwitten, werden jetzt nie so ... größer als selbst Zweck haben wir irgendwie nie gebraucht.
00:28:44: Das ist auch
00:28:44: witzig, ich glaube die Zeit ist ein bisschen vorbei wo man sich ausschließlich über die Größe definiert und auch nur dann in der Lage ist größere Etas oder komplexere Themen zu bedienen sondern die Frage Wie gut ist dein Netzwerk?
00:29:00: Ich hatte kürzlich mit Camila und Camila eine Podcastaufnahme, wo es um die Frage geht.
00:29:04: Wer ist deine Entourage?
00:29:06: Mit wem hängst du ab?
00:29:07: Und wer kennt wen, der wiederhelfen kann?
00:29:10: Das ist ja mindestens so wertvoll als wenn du Salop formuliert ne Trägemasse da sitzen hast, die sich selber die Kanrollen anguckt eher zu überlegen, mit wem kann ich Sachen an Start bringen, wer klingt sich gut aus?
00:29:21: Beides Systeme haben ihre Daseinsberechtigung.
00:29:23: aber ich finde tatsächlich der Wert liegt auch in einer großen Beweglichkeit.
00:29:27: Ja,
00:29:27: vor allen Dingen zeugt das ja auch in jeder Hinsicht Glaubwürdigkeit.
00:29:30: Also einem auf der inhaltlichen Ebene wenn du dann die richtige Entourage hast, dann erzeugt das natürlich eine gewisse GlaubWürdigkeit aber natürlich auch deine eigene Glaub.
00:29:37: Würdigkeit wird untermauert, wenn du Dinge erzählst und dir gegenüberliegende nicht weißt dass du eigentlich mit dem Rücken an der Wand stehst und ihr würdest alles erzählen nur um den Etat oder den Auftrag zu bekommen.
00:29:50: Und ich glaube das gibt uns.
00:29:51: Das ist aber auch eine Persönlichkeitsfrage.
00:29:54: Es ist nicht nur eine Frage von der kaufenmännischen Perspektive, natürlich auch eine größte finanzielle Absicherung.
00:29:59: Aber es ist eine Persöhnlichkeitsfrage und da sind wir vielleicht auch ein bisschen ungewöhnlich so wie wir angetreten sind dass wir ... Wir haben eine sehr starke eigene Meinung Und die ist nicht immer zwingend in einer kaufenmännisch gebackten Meinung sondern die ist halt oft eine sehr inhaltig getriebene Meinung und wenn mit denen einfach nicht passen dann passen sie halt nicht, aber sind wir auch nicht sehr traurig drüber weil das Das Schöne, wenn man eine eigene Agentur hat.
00:30:24: Dass man auch die Dinge tun kann, die man tun möchte.
00:30:27: Wenn man nicht mehr rücken zur Wand steht
00:30:29: ... Aber selbst das musst du sagen, wenn du klein und flexibel bist.
00:30:34: für mich ist es ein Manage-und Fehler.
00:30:37: Wenn du mit dem Rücken zur Wand stehst?
00:30:39: Nicht dass ich das nicht irgendwann mal basieren könnte.
00:30:40: Es passiert ja überall aber man sollte zumindest damit antreten zu sagen, das ist nicht der Normalzustand.
00:30:46: Da hast du was falsch gemacht.
00:30:49: Ich glaube, das ist was wir deshalb auch eben Größe gar nicht als ein Kriterium sehen.
00:30:54: Weil es einfach in künstlichen Druck aufbaut.
00:30:58: Ich habe nochmal eine Frage vielleicht auch zurückgehen zu dieser Frage Was sind besondere Mechaniken die man mit Fokus auf Brand Partnerships?
00:31:08: echtes Branded Entertainment auch zu Nutze machen kann.
00:31:12: Du hattest es eben angesprochen, das eine ist sozusagen sich mal auf die Audience zu konzentrieren und sie anders zu unterteilen, nämlich in Superfans oder auch in Fan-to-Fan-Communicationen zu denken.
00:31:23: Wahrscheinlich ist Timing auch unfassbar wichtig, oder?
00:31:25: Also ihr werdet das von Universal kennen.
00:31:28: also da geht's dann drum irgendwie jetzt den richtigen Moment zu erwischen um das Richtige zu promote zur richtigen Zeit mit dem richtigen Partnern.
00:31:35: Aber welche Rolle spielt Timing in den Dingen, die ihr macht?
00:31:40: Oder was sind noch wichtige Zutaten vielleicht auch für
00:31:42: dieses Thema.
00:31:43: Ja ich glaube, was Timing ... Ich weiß jetzt gar nicht ob ich ... Also wenn es so natürlich anlässe, wenn du jetzt dann irgendwie orchestrierst mit Natur oder sowas, sowas vielleicht anders aber... Was ich im Richtung so Kampagnenflow auch eins ist, das ist so dieses Thema Thiesen, das ist was, was total groß auch Entertainment-Lösungsteil machen.
00:32:02: Wo es auch wieder eigentlich das Gleiche ist ne?
00:32:04: Dass du dann guckst mal wer ... Das wird sich nicht jeder anschauen!
00:32:07: Den Easter Egg wird nicht jeder finden.
00:32:08: so den Teezer wird nicht die Energie haben müssen zu entschlüsseln sondern es ist eine wahrscheinlich relativ kleine Gruppe, die da aber Lust drauf hat und die dann wurde so eine Anticipation irgendwie aufbaust.
00:32:20: Das machen keine Ahnung auch Filme oder sowas Marvel oder so.
00:32:23: Da machen dann fünfzehn Sekunden Teaser Tod diskutiert.
00:32:28: Ist natürlich auch ... Du machst da so eine, bautst so ne Attention Dept auf, ne?
00:32:33: Wenn du sie so antiehst und so irgendwie sagst jetzt kommt was, das musst du auch einlösen.
00:32:38: Das ist noch
00:32:38: nichts.
00:32:38: Klar, sonst stürzt du sehr hart.
00:32:40: Ja, wenn du dann nur sagst, hier ist es meine neue Geschmacksrichtung, ist so, hm, das Außer-Du hast halt Superfans die wirklich da so Lust drauf haben!
00:32:50: Aber das ist eine Mechanik, was so Timing auch wieder so Kampagnen flogelig ansagt und da den richtigen Moment zu finden.
00:32:56: Wo ist eigentlich das am höchsten?
00:32:58: So, wo ist der Spannungsbogen am höhsten gespannt?
00:33:01: Und denen dann zu reden, da ist es total wichtig ja...
00:33:05: Ja, es hat verschiedene Perspektiven diese Timing-Diskussion weil wenn du dir anschaust gibt es sehr ... Wenn es um Protokommunikation geht gibt es ja meistens dann ein Launch oder ein Drop, also ein Fahrzeug was vorgestellt wird und eingefügt werden.
00:33:24: Oder eine Modell-Offensive.
00:33:28: aber du hast gerade mit dem Thema Bereich sind dir diese Tage an denen der Film den ersten Tag im Kino ist oder das erste Mal verfügbar bei den Streaming-Providern oder dass Games erst mal zum Download zur Verfügung steht?
00:33:39: Das ist ein ganz wichtiger Zeitpunkt!
00:33:42: Und die Hinführung der Kampagne zu diesen Tapungen ist deshalb so wichtig, damit an dem Tag die Algorithmen richtig angefüttert werden können.
00:33:54: Das heißt also siehe dieses Thema Box-Office Sales vom neuen Spiderman beispielsweise.
00:34:00: ja was hat dieser Rekord in der ersten Woche ausgelöst?
00:34:03: An zusätzlicher PR.
00:34:05: das ist sein Effekt.
00:34:07: Und bei kleineren Filmen, die müssen sich keine Sorge machen, dass sie zu wenig Kinos bekommen.
00:34:11: Aber bei kleinerer Film wäre das natürlich ein Effekt, wo man sagt da gehen vielleicht drei, vier, fünf Kinos drauf oder zwei, drei große Ketten und andere ziehen nach wenn es erfolgreich ist.
00:34:20: Das heißt die Frage wie wird Erfolg gemessen?
00:34:24: Die KPIs waren dann eben in der Musikindustrie.
00:34:27: sind es dann die Charts, indem wir die Verkaufs-Charts.
00:34:29: jeder, der einen Autor kennt oder schon mal Buch geschrieben hat weiß wie das mit dem Spiel besteller Liste funktioniert wie viel E-Mails man da vorher bekommt, was Vorbildstellungen angeht und dass man vielleicht auch zwei Bücher zum Verschenken gerne kaufen könnte.
00:34:43: Und das ist ja diese Timingfrage... ...und es gibt eigentlich in vielen Industrien aber eben nicht in allen.
00:34:52: Diese selbstverstärkende Mechanismen haben natürlich hauptsächlich in Dingen des Alltags eine gewisse Leidenschaft versprühen.
00:35:00: Da ist das wirklich wichtig!
00:35:02: Ich weiß es wahrscheinlich jetzt nicht.
00:35:04: wie viele normale Menschen sich mit der Zulassungsstatistik von Neuwagen auseinandersetzen und deshalb mehr Interesse für ein Auto haben, weil es auf Platz zwei und nicht auf Platz vier ist.
00:35:13: Wahrscheinlich
00:35:14: nicht so viel.
00:35:14: Weniger wahrscheinlich.
00:35:15: Und die Fachpresse wird ich sagen, das hat auch nicht wirklich groß.
00:35:18: Es sei jetzt eine riesige Beraschung.
00:35:20: aber ansonsten glaube ich auch nicht die Fachprese Und Creator, da irgendwie ein Großaugenmerk haben.
00:35:25: Aber wenn du das jetzt mal vergleichst, z.B.
00:35:27: im Spiegelbestsellerliste oder Game-Downloads oder Musikcharts ... Das ist ein Mechanismus und da ist es schon sehr wichtig.
00:35:34: Es ist immer auch drum, was ... Wenn es mit dem Produktlaunch geht?
00:35:38: Was ist das für ein Produkt?
00:35:39: Wie wird das gemessen?
00:35:40: Gibt's einen KPI, wo der Verfügbarkeitstag ein Moment ist, an dem wir etwas zusammenführen müssen?
00:35:46: Du kannst es natürlich künstlich herstellen, indem du Verknappung machst!
00:35:50: Das ist natürlich diese ganze Drop-Culture.
00:35:53: Das ist auch was, was Marken nutzen können und das machen auch viele Entertainment Player, die dann Limited Editions rausbringen.
00:36:03: Auch da muss man gucken, wie man das handelt.
00:36:07: Wo auch der Richtige das Feingefühl haben?
00:36:09: Wo fühlt sich's noch an wie ein Marketinggag.
00:36:11: und wo ist es aber was, wo ich eher sage, hey, das ist hier ein besonderer Moment als Marke.
00:36:15: Ich sag ja, wir machen hier was für Binden uns vielleicht mit einem Culture-Player, machen eine Limited Edition, die gibt's nicht langen, drumherum machen wir noch einen Event.
00:36:22: Dann fühlt es sich an, dass es cool ist, da wird dich Teil von sein.
00:36:26: Und dann ist dieses Timing wieder wichtig!
00:36:29: Also wir sprechen ja auch so über Beispiel.
00:36:31: Du hast eben Philipp den Spiderman-Fan-Film genannt, natürlich oder man hat irgendwie weiß ich nicht eine Fashion Brand die eine gewisse Linie oder Limited Edition rausbringt.
00:36:43: klar dass da alle total halb sind und die Superfans schon am Rad drehen und sich mit ihren Zelten schon auf der Straße postieren.
00:36:52: Aber jetzt kommen ja meistens, ich sage mal salopp, ziemlich normale Brands daher.
00:36:57: Die sagen wir würden gerne mit... weiß ich nicht, der Community XY was machen oder mit dem und dem Künstler.
00:37:05: Oder der Musikerin usw.
00:37:06: Das heißt da gibt's ja Tausende von Menschen die jetzt nicht drauf gewartet haben dass irgendeine Versicherung ein neues Altersvorsorgeprodukt an Start bringt.
00:37:14: Wie kann man diese... das frage ich mich immer.
00:37:15: wenn dann eine Brand-Partnership entsteht wie schafft man es?
00:37:18: Dass die Marke davon profitiert und man nicht nur sagt danke dass du Geld gegeben hast.
00:37:22: und so wir freuen uns alle schon ganz doll auf den Spider-Man Film und dass andere nur so ne Art Grundrauschen Die kleinen Geldsächchen sind die auf dem Weg stehen.
00:37:33: Wie wir auch drüber nachdenken, ist der Unterschied zwischen Kooperation und Kollaboration.
00:37:38: Und wir sind komplett Kollaborations.
00:37:40: Das bedeutet es geht nicht nur darum irgendwie nebeneinander zu stehen oder auch nur zu präsentieren als Marke, würde ich mal sagen so klassische Sponsoring vielleicht früher, sondern es geht mit Kollaboraturen gemeinsam etwas zu entwickeln was nicht existieren würde wenn die Marke nicht da wäre.
00:37:55: Und diesen Hype, wo du vorhin gesagt hast oder dieses Interesse dafür holt man sich ja genau Partner dazu.
00:38:00: Die das schon haben.
00:38:01: also wenn ich es als Marke nicht diesen Pullen von mir selber habe dann kann ich eben mit den Playern zusammenarbeiten, wo der Wille herrscht und wenn ich jetzt mit denen etwas entwickle was einen echt Mehrwert hat was wirklich Spaß macht die Fans wollen einfach was Neues was Interessantes ist Dann hab ich einen Grund dazu sein.
00:38:25: Wie wir darüber nachdenken, ist ... Wir gucken uns an was die Cultural Truths sind?
00:38:29: Warum lieben die Leute das so und warum sind sie so interessiert daran?
00:38:33: Was ist die Brand-Truth, was ist das, was die Marke mitbringt, was irgendwie auch nur wirklich ihr gehört?
00:38:39: Und was ist dann das Entertainment Value?
00:38:41: Was kann aus diesen zwei Dingen entstehen, was Leute wirklich interessieren würde?
00:38:45: ohne dass ich Medien, auf jeden Fall sollte man Medien im Budget dazugeben.
00:38:49: Aber auch ohne Media-Budget sich Leute anschauen wollen würden.
00:38:53: und daraus entstehen dann die Sachen, die Spaß machen und die einzigartig sind.
00:38:57: also die Marke kann eine Einzigartigkeit dazu bringen.
00:39:01: wenn ich jetzt irgendwie sage zum Beispiel jetzt die Kollaboration von Gap & Cat's Eye oder so was letztens war das war Gap hat einen Kollabliert mit Cat's Eye.
00:39:11: Cat's Eyes ist eine female Pop-Group und die haben so ein sehr Y to K coded Musikvideo gemacht, alles im Stil auch, das waren wieder die ... Die Low-Rice-Jeans sind ja wieder da, die hat natürlich Gap gestellt.
00:39:27: Und Gap hat irgendwie diesen Y to K Vibe gestellt und Gap auch so den, die sind ganz berühmt für sie ... Weil Gap macht immer diese Gruppenshops mit Dancing und so.
00:39:35: Das haben sie eben produziert zu dem Song Milkshake, hat dann Cat's Eye gecavert, haben eine eigene Choreo dort entwickelt.
00:39:41: Diese Choreowiede der Community so gegeben, die Community hat sich selber gemacht, verbreitet.
00:39:46: Und das ist sowas, Cat's Eyed had es nicht selber gemacht.
00:39:49: Diesen ganzen Vibe und diese Codes hat eben Gap mithins.
00:39:54: hinzugebracht und Geb hätte es aber auch nicht selber machen können.
00:39:56: Und sowas kommt dann eben, die Community sagt ja danke schön ihr gibt uns was auf das wir Lust haben mit jemandem den wir toll finden so und mit etwas was wir noch selber irgendwie zu uns eigenmachen können.
00:40:05: und dann entsteht daraus eben ein Hype der aber eben auch wenn man das so macht ne?
00:40:10: Wenn man immer guckt was ist der Mehrwert den ich bringe und im Idealfall verändert sich ja die Brandtruth nicht selbst wenn sich die Cultural Truth mal verändert gleich bleibt und ich dadurch eine Rolle finde, die ich in der Kultur haben kann.
00:40:23: Immer sage so was ist der Wert den ich jetzt hinzuaddiere?
00:40:25: Was ist das was was ich hier ermögliche?
00:40:28: dann kann ich damit auch langfristig kulturelles Kapital und dadurch natürlich Brandpreference.
00:40:33: Und Brand-Awareness aufbauen, sodass das eben auch nicht wie du schon sagst so ist so naja ich mach mal einmal was und geb irgendwie Geld und eigentlich bleibt es meistens beim Artist oder beim Game oder was auch immer hängen sondern ich als Marke trete ganz kleine Rolle ein durch meine Verhaltensweisen und dann kann ich das immer wieder machen Dann kann ich darauf Plattformen aufbau'n, dann kann Ich darauf Wiederkehrende Formate aufbau'n und dann Kann ich trotzdem aber auch unterschiedlichen Passionfeldern oder Kulturen zusammenarbeiten.
00:40:58: Aber ich habe immer wieder eine Wiedererkennung
00:41:01: Ist das auch das, Philipp, was du als Demon der Hype-Systematik genannt hast?
00:41:08: Als wir zum ersten Mal sprachen.
00:41:10: Du hast gesagt, Hype ist nicht nur gut für Wärten ...
00:41:13: Na ja, also in der Tat, wenn man über Hype redet, hab ich sehr viele Dinge, die ich ansprechen möchte.
00:41:19: Natürlich klar einmal ist die Hype liegt an der Natur der Sache meistens an sehr schnell wachsen und sich selbst verstärkende Nachfrage.
00:41:27: die aber ab einem gewissen Punkt dann auch sich wieder zurückentwickeln kann.
00:41:31: Und das zu managen ist grundsätzlich schon mal sehr schwer, der Wunsch nach Hype ist immer so ein bisschen wie, dass wirst du aus der Agenturwelt kennen oder wir kennst gar nicht so sehr aus der Agenturwelt zu dürfen und hören sagen Ist der Wunsch immer nach diesen ganzen sehr verstärkenden Systemen hier, macht doch mal was.
00:41:46: Erinnert euch wieviel Jahre ist das Jahr, zehn, fünfzehn?
00:41:48: Was virales!
00:41:49: Jetzt
00:41:50: habe ich aber schon lange nicht mehr
00:41:51: verwendet.
00:41:52: Ich kann ganz viele der alten Bewürfe... Ich hab ja auch mal einen Verlag gearbeitet und die Entwicklung des Mobilfunktelefons mit erleben dürfen.
00:42:02: Also ich habe in der Tat auch keiner von den modernen Sprecks Verena verantwortet.
00:42:06: Aber ihr habt es auch schon live.
00:42:08: Ich werde euch nicht, ich werde euch mit Cross-Media-Strategien langweilen.
00:42:14: Nein, Spaß beiseite aber das ist in der Tarte so ein Hype als Ziel, das war ja das falsche Ziel Und wenn der entsteht, ist es wunderbar und man kann sicherlich was dazu beitragen um das zu begünstigen.
00:42:25: Aber das sollte nicht das Ziel sein in dem gemessen wird wie so eine binäre Entscheidung.
00:42:29: war es ein halb Jahr?
00:42:30: nein also erfolgreich oder nicht?
00:42:31: Das ist meines Erachtens total falsch liegt völlig falsch.
00:42:34: So dann hast du natürlich alles rundum so Hype-Themen musst du natürlich auch ganz viele Dinge berücksichtigen.
00:42:40: Das heißt also diese Timing Frage der Kurzfristigkeit Was mache ich wenn's zurückgeht?
00:42:44: die zweite Frage Ist natürlich auf der Supply Seite.
00:42:48: Viele machen sich auch keine Gedanken darüber wenn sie einen Hyper was passiert denn eigentlich an der Eintritt?
00:42:52: Also das überrascht die meisten.
00:42:54: Das ist dann die künstliche Verkappung, immer
00:42:57: so geplant!
00:42:58: Das nennt man dann so.
00:43:00: aber ehrlich gesagt geht es ja nicht nur um eine Supply-Künstlerverkappungen der Produkte oder Dienstleistungen, die angeboten werden.
00:43:05: also gerade bei physischen Produkten haben wir das selber auch schon erlebt können und da haben wir seine Sehens- und Intimativgül-Pitzen.
00:43:12: Aber du hast ja Knappheit plötzlich überall Du hast ja selbst knapp an deiner Telefonzentrale.
00:43:19: oder ist dein Customer Service auf ein halb eingestellt?
00:43:21: Wahrscheinlich nicht.
00:43:23: So, also wenn dein Server... Also das genau die Probleme stehen.
00:43:26: Das heißt also insofern ich werde mir müssen vor sich weil Hype klingt so wie unendlich groß und ich glaube es ist als Ziel erstmal nicht richtig.
00:43:33: aber der Weg dahin und der Gedanke dahinter einen sich selbst verstärkenden System zu etablieren dass es worauf's ankommt.
00:43:40: Und wenn das dann so groß wird, dass es irgendwann bestimmte Schwellen überschreitet, sagen wir eben in bestimmten Mediale-Schwellen oder bestimmte Aufmerksamkeitsschwellen, bestimmte was auch immer.
00:43:50: Also wenn es zu spätestens im Jahresrückblick von Günther Jauch war, dann kann man sagen, da war's ein Thema was sehr breit gewesen ist.
00:43:58: Oder zum jungen Wort des Jahres geklärt?
00:44:01: Oder andere Themen... Aber gut, aber wir ziehen ja auch noch die Spiegel besser.
00:44:04: Das ist der Finderfolg eines Buchs heran.
00:44:06: Es gibt immer einfache Kriterien an dem, als einfacher KPIs Aber insofern ist es schon als Zielsetzung.
00:44:14: Die Richtung ist gut, aber die ist die Mechanik auf die man schielen sollte.
00:44:18: und das mag ich das Wort nicht so ganz gerne weil es so viel impliziert was auch schwierig sein kann
00:44:24: Kann ich total gut nachvollziehen?
00:44:26: Ein
00:44:26: bisschen zu...die Fragestellung wie du dich selber fühlst wenn du man halt kreiert hast.
00:44:32: also die Frage ist wenn es rund um ein Produkt geht dass es in der Musiker meistens der Fall da geht's um ein Song Was das für ein Druck aufsetzt.
00:44:40: Auf die gesamte Organisation und nicht zuletzt auf den Kreativen,
00:44:45: was
00:44:45: ist denn mein nächstes Produkt?
00:44:47: Also ich habe das ja zwanzig Jahre lang miterlebt, ich hab früher auch Bands vermarkten dürfen, noch sehr bekannte und diese Frage stellt, was passiert wenn man eine Nummer eins hatte.
00:44:57: Das klingt so ganz toll, jeder träumt von nichts größerem aber nur mal da bist macht das einen Druck den nur wenigen Stand halten können und dass auch die gesamter Organisation die es umgibt Und ich finde, das kann man ganz gut übertragen.
00:45:07: Also sofern sich darauf einzustellen ist auf jeden Fall sehr notwendig.
00:45:12: Ich kann das zu hundert Prozent nachvollziehen und find's auch schön zu sagen... dass man sich eher diese Systematik oder Mechanik, die dahinter liegt irgendwie zuzumacht und die stärker durchdenkt.
00:45:22: Und auch die Formulierung an sich selbst verstärkendes System baut was eben ja auch ... Du hast es vorhin gesagt, die Budgets werden kleiner.
00:45:29: das heißt ich muss ja auf Mechanismen setzen, die sie sich selbst versterken wo plötzlich vielleicht Fans zu Fans und das einfach weiterspinnen weil die Idee gut war weil ich die Kultur verstanden habe und genau weiß warum die Fans sind sich auf die Spitze der Bewegung zu konzentrieren, weil sie ja auch ein krasses Zugpotenzial hat.
00:45:48: Und wenn die erst mal aktiviert ist dann werden die entsprechend mitpromoten.
00:45:53: Es ist wahnsinnig einfach, erstaunlicherweise tun so wenige.
00:45:57: Sich auf diese Spitze muss man fairerweise sagen nicht jede Marke hat eine harte echte Engage-Stefan-Community.
00:46:04: Aber ich ganz ehrlich, ich glaube selbst wenn man mal ganz aus diesen typischen Lifestyle-Themen raus schaut.
00:46:10: Wir reden jetzt über Gap gesprochen und denke über eine koffeinhaltige Limonade nach oder jeder kann sofort fühlen und dass das so wie einfach ist.
00:46:18: Schaut ihr selbst ein Werkzeugbereich an?
00:46:20: Schaut immer ne Marke wie Festtool an!
00:46:22: Also eigentlich würde man denken, warte mal also das typische Schraubenbeispiel will ich hier nicht bringen Aber selbst im Werkzeugbereich, die Community der Handwerker, die mit Festtool arbeitet und die darauf Vertraune, die die Marke cool finden.
00:46:37: Und alles was diese Markum gibt zum Beispiel das zeigt dass du eigentlich viel breiter denken kannst.
00:46:41: ja sowieso schrauben
00:46:42: sie raus ich meine Wände gedacht, dass zu meiner Arbeitssehensklamotte... So!
00:46:47: Siehst
00:46:48: du?
00:46:48: Das ist in der Tat... Also wir können jetzt drüber nachdenken Vorbereiter, was eigentlich die Voraussetzung für eine Marke ist.
00:47:01: Und ich glaube das ist extrem begünstigt ist wenn du als Konsument die Marke als wie so eine Art Social Currency nutzen kannst.
00:47:08: man sieht dich mit der Marke es sagt etwas aus Handwerker-Festure-Kiste sagt etwas über dich aus Ist natürlich ein bisschen schwierig bei einer Versicherung und dein Bankkonto sieht man auch nicht.
00:47:17: und die Mechanismen sind da andere Da hast du ganz andere Challenges.
00:47:20: aber dass sie bestreitbar sind sehen wir zum Beispiel an Mobilfunkanbietern Bei.
00:47:25: was macht eine Mobilfunkanbieter grundsätzlich technologisch so viel spannender als ein Stromanbeter, sag ich mal.
00:47:30: Also im Grunde wird Energie transportiert.
00:47:34: Aber
00:47:34: obviously ist eine Telekom anders im Entertainment positioniert, als das ein Energiefersorger ist und hat eine extrem hohe Loyalty und hat riesen Fan-Communities.
00:47:45: Also es geht, du siehst
00:47:47: ... Es ist auch so.
00:47:49: Ich glaube wir Deutschen vielleicht weil wir so Ingenieurs getrieben sind haben ja häufig auf Produkt-Differenzierungen gesetzt.
00:47:56: De facto gibt's gar nicht so viel Differenzierung wie wir in der Kommunikation und Erwerbung glauben machen wollen.
00:48:01: das heißt die Frage ist nur welches Territorium besetzt Du?
00:48:03: Und für was wirst Du wahrgenommen mit den Köpfen der Menschen?
00:48:06: Die Telekom einfach mal brillant sehr früh angefangen und mit großen Budgets verteidigt
00:48:12: Ja,
00:48:13: also wahnsinnig toll gemacht und wir kennen alle den Brand-Value oder Marke.
00:48:17: Es ist wirklich phänomenal was das Team da macht.
00:48:21: Das
00:48:21: heißt aber ihr würdet auch sagen klar kann eine Versicherung sich auch richtig geile branded Entertainment formatisch
00:48:27: machen?
00:48:27: Sagen wir mal so ja!
00:48:29: Aber ich möchte nicht einschreiten weil ich glaube einfach zu sagen jeder kann das und für jeden kann es gleich gut funktionieren.
00:48:34: soweit er ist glaub ich ein Trugschluss und das wäre jetzt... das ist quatsch.
00:48:39: Es gibt ja per Definition Produkte und Dienstleistungen, die du haben willst.
00:48:43: Und andere, die Du haben musst.
00:48:45: Das ist schon mal da eine Differenzierung, das ist ein bisschen schwierig.
00:48:49: Die einen sind per Definition erst mal ein Pain.
00:48:51: Den
00:48:51: Risikofall zu versorgen fühlt sich nicht cool an.
00:48:54: Keiner
00:48:54: will Geld ausgeben in der Hoffnung, einen Unfall zu haben.
00:48:57: Also wer will das?
00:48:59: Wer den Unfall will?
00:48:59: keiner und das Geld ausgibt ihn auch nicht.
00:49:01: Wenn er keinen Unfall hat, dann war es so noch umsonst ausgegeben.
00:49:04: Da ist der gesamte Case ja schon mal schwierig.
00:49:06: Das kommt aus einer anderen Motivation heraus, so ein Risikobedürfnis.
00:49:09: Fühlt sich das eigentlich gut an zu sagen?
00:49:11: Ich habe Angst!
00:49:12: Fühle dich das gut anzuzagen.
00:49:13: ich vermeide mehr Risiko als du.
00:49:16: Es ist also grundsätzlich nicht einfacher.
00:49:18: Ich glaube nur was du da tun kannst und es sind einfach andere Felder und andere Mechanismen die greifen.
00:49:23: Du kannst eben vielleicht nicht so vordergründig, lifestylig, hypisch werben Beispielsweise eine Rolle in der Gesellschaft und die Positionierung deines Unternehmens zu unterstützen.
00:49:36: Warum sind wir Teil der Gesellschaft, wo es um Risiko geht?
00:49:39: Wo es darum geht, beispielsweise Kunst zu versichern, damit sie von A nach B transportiert werden können, damit Menschen sie anschauen können?
00:49:47: Ohne die Versicherung würde keiner das Tauch-und-Kunstwerk von A an B transportieren.
00:49:50: Also würde es immer in dem Museum a sein und man wird nie die Möglichkeit in einem anderen Land die Kunst zeigen.
00:49:56: Und schwupps!
00:49:57: Hast du plötzlich eine echte inhaltliche Funktion und Diskussion?
00:50:02: Ich glaube, man kann das Feld finden.
00:50:07: Aber es ist bei manchen wesentlich einfacher eine Jeans-Sneaker-Marke ... Eine Uhr was auch immer, was mich direkt umgeht ist einfacher ansonsten.
00:50:15: Das ist etwas abstrakter.
00:50:16: aber selbst da finde ich kann man durchaus eine relevante Rolle einnehmen.
00:50:20: und wenn wir sehen es am Beispiel von Logistikern die im Musikbereich viel unterwegs sind und dann eben auch diese Logistiken der großen Konzerttournee unterstützen.
00:50:30: also du kannst da in echten eine echte Rolle ein nehmen und echten Purpose haben und du kannst in dieser Kultur auch einen echten Wertbeitrag liefern.
00:50:38: Bei dem, was ihr vorhin sagtet.
00:50:40: Also der Hype wenn er als standalone ist also zunächst mal der erste hype löst sehr viel druck aus auf denjenigen hergestellt hat und mit der frage verbunden was kommt eigentlich danach?
00:50:51: Ihr habt auch darüber gesprochen, dass man sich selbst treu bleibt.
00:50:55: Also sozusagen das ... wie soll ich sagen?
00:50:58: Das was die Marke mitbringt an den Tisch, dass das idealerweise bestehen bleibt ist dann auch die Grundvoraussetzung zu diesem nächsten Plateau zu kommen.
00:51:06: also immer wieder die Frage... Ich meine das ernst!
00:51:08: Ich setze es langfristig an und bleibe mir selbst treuer und ich hüpfe nicht durch die unterschiedlichen Communities im Klingelbeutel um alles einmal abzukrasen.
00:51:17: Was sind die Voraussetzungen für Plateausprünge?
00:51:20: Ich glaube, diese Rolle ... Also ich glaube nicht, dass jede Marke so komplette kulturelle Infrastrukturen bauen muss.
00:51:32: Das ist ja so ... Wenn über culturen Marketing aufgeredet wird, dann wird natürlich sehr vieler Red Bull geredet oder auch Fritz Kohler gerede, die natürlich so tief auch wirkliche Plattformen aufbauen und Grassroot-Bewegungen machen oder auch Snipes zum Beispiel, die über manche Sachen ja gar nicht sprechen, die die machen.
00:51:52: Ich glaube das ist ganz toll so wenn es funktioniert.
00:51:55: ich glaube dass kann ich jede Marke machen und das muss auch nicht jede Marce machen so glaubwürdig Teil von Kultur zu werden.
00:52:02: also ich glaube nicht dass jede Marcke selbst kalt sein muss so weil das können auch nicht viele aber eben eine Rolle zu haben, die ich habe.
00:52:09: Und wenn vielleicht auch nur der Mehrwert geht, den ich bringe, Entertainment ist oder wenn der Mehr Wert, den nicht bringe ... Ich sage, was normalerweise nicht möglich ist, was zu erleben, was nicht möglich is oder mit einem Culture-Player mal was zu machen, worauf er irgendwie Bock hat, dann kann ich das auch relativ lang so weitermachen.
00:52:26: Also, wenn die Rolle klar ist, warum ist diese Mark jetzt hier?
00:52:29: Wenn jetzt DHL sagt wir bringen ... die Sachen schneller an als irgendwo hin wie andere, dann können sie das machen, indem Sie was verschicken.
00:52:37: Oder Sie machen vielleicht einen YouTube-Format wo die Songs released werden exklusiv?
00:52:42: Dann hab ich die gleiche Rolle und kann es glaubhaft auch machen, aber könnte ich auch kein Ahnung ... ein Gamespartner sein und die Beta-Version mitreleasen sag' ich mal!
00:52:52: Und das ist in Ordnung weil der Anspruch der wenigsten Leute ist an Marken dass sie selber irgendwann wirklich Kultur sein müssen.
00:53:00: Aber wenn ich als Marke glaubhaft wie mit Menschen auch, die gleichen Charakterzüge zeige und die gleiche Tonalität habe.
00:53:07: Dann ist das in Ordnung so.
00:53:08: Dafür muss ich aber natürlich gucken, dass ich immer was hinzuaddire und nicht nur wegnehme.
00:53:12: Sondern ich bin immer dann halt schon irgendwie Gast auch als Markel.
00:53:17: Und da muss ich eben gucken, was addiere ich hinzu?
00:53:19: Addiere ich einen echten Mehrwert, einen finanziellen Mehrwert oder einfach nur Entertaining ... Oder nur ein Logo
00:53:23: um das der schlechteste Fall
00:53:25: wäre.
00:53:25: Das wär der schlechtesten Fall!
00:53:26: Außer... hinter dem Logo steht, ein großer Check und sonst wäre vielleicht nicht da.
00:53:31: Aber ich bediefe halt ... Da glaube ich dann, dass es nicht so einen Riffimpakt auf die Markenwahrnehmung haben wird.
00:53:36: Ja das ist mehr eine Mindset-Frage.
00:53:39: Die Mindset Frage wie ich als Marke auf Menschen zugehe und mich öffne?
00:53:44: Und der Scale ist dann sehr offen von dem ... hoffentlich nicht nur Logo-Platzierung und dadurch ein Enablement überhauptes Events, was ohne einen stattfinden konnte bis hin zur echten Entwicklung von gemeinsamen Produkten oder darüber hinaus.
00:53:58: Also ich glaube das ist eine Mindset Frage die wir haben und die wir brauchen und natürlich wenn wir über den Verhältnis vom Marke Agentur und den Cultural Playern reden extrem wichtig ist weil alle müssen das mitgehen und also es bringt nichts mehr.
00:54:14: die Brand des Mindset hat aber die Agentur nicht andersherum, also wenn einer in der Kette nicht funktioniert diese Offenheiten mitbringt auch ein Stück weit ins Risiko zu gehen Mitgestaltung zulässt Geschichten zu entwickeln und zu erzählen Wenn das eine Marke nicht zuläßt oder eine dieser Parden nicht zulässern wird hat schwierig.
00:54:34: Und dann landest du im Endeffekt bei dem aufgeklippten Logo.
00:54:37: Vielleicht eine Frage zum Abschluss, weil wer auch ... Ihr hattet vorhin das Beispiel.
00:54:42: Wenn man im Rücken zur Wand steht so ein bisschen was muss, hat man vielleicht falsch gemacht noch?
00:54:46: Es geht ja um eine Management-Kompetenz dahinter.
00:54:49: Jetzt wird viel das Thema Vergütungsmodell, Honorarmodell diskutiert.
00:54:53: Auch da kann ja ne Universalprägung spannend sein!
00:54:57: Können wir bei euch was lernen mit Blick auf ... Honorarmodelpricing...
00:55:04: Also das Gute ist, dass wir uns da drin nicht auskennen.
00:55:07: Okay!
00:55:08: Du magst es doch sehr
00:55:09: frisch und fällig sein?
00:55:11: Ich würde mal sagen, wahrscheinlich kann man was lernen.
00:55:13: aber es wird auch Zufall so sagen.
00:55:16: Weil wir kennen uns mit Honoramodellen erst seit irgendwie anderthalb oder zwei Jahren so richtig aus.
00:55:21: bei Universal haben wir ein bisschen etwas angefangen, aber dass man natürlich einen Arbeitsleistungstag für eine Zoom X abrechnet, das ist glaube ich bekannt und das war keine Raketenwissenschaft.
00:55:29: Aber alles was darüber hinausgeht, der haben wir uns nicht mehr auseinandergesetzt.
00:55:32: Was aber... bei uns ein ganz wesentlicher Teil unserer Zusammenarbeit ist und auch jede Entscheidung, die wir treffen.
00:55:40: Wir sind eigentlich Unternehmer und wir arbeiten extrem unternehmerisch und ich glaube das ist das was wir einsetzen können.
00:55:50: in der Beziehung zu unseren Kunden allerdings bisher nicht oft eingesetzt haben wird einen Einfall wo wir das angeboten haben so sagen dass es doch mal hier auf eine Performance Ebene abrechnen.
00:56:03: Wir haben gleich festgestellt, dass wir uns da weniger wohlfühlen.
00:56:07: Nicht weil wir uns nicht messen lassen wollen sondern weil es wahnsinnig schwer war die KPIs zu finden.
00:56:12: Wir stellen fest und jetzt kommt doch so ein bisschen Marketing-Sprech.
00:56:16: Wir stellen ja fest, es ist auch ziemlich klar dass wir mit dem Feld in dem wie unterwegs sind sehr weit vorne im Fandeln unterwegs sind.
00:56:23: Und wir sind nicht so weit hinten im Fandel und jeder weiß auch wie das ist von ein bisschen schwieriger als Dinge zu messen als am Ende oder hinten entkaufen, Registrierung usw.
00:56:30: Transaktionen ziemlich einfach.
00:56:32: aber vorne musst du dann diese Markenstudien machen und ziemlich viel herrläutern.
00:56:36: da kann man wahnsinnig viele mal erklären und Einflüsse voraus und so weiter...und das sind wir unterwegs!
00:56:40: Das heißt wenn Du sehr weit vorne im Funnel agiert und der Marke sehr eben auf der Ideen- und auf der strategischen Seite unterstützt.
00:56:47: Und eben Partner zusammenbringst, und Geschichten enables da aber eine Marke anschließend sagt ich möchte mit Registrierungen vergüten dann ist es halt schwer.
00:56:55: das heißt aber um mal andersrum auch seiner Perspektive drauf zu schauen Weil du die Referenz Universal Music gelernt hast.
00:57:03: Das ist schon sehr spannend, weil innerhalb eines solchen Modells in der Musik ja sehr viel Vergnussmodelle gleichzeitig existieren.
00:57:10: Die Lizenzmodelle gibt es eine Vorauszahlung, da gibt es also unterschiedlichste Dinge.
00:57:16: wie abgerechnet wurde.
00:57:17: und was wir dort... gemacht und gelernt haben, ist das wir als auch aus Universal Non-Music Products veröffentlicht haben oder ausgebracht und entwickelt haben.
00:57:26: Wir haben Press On Nails entwickelt... ein Ice Cream entwickelt mit dem Rapper Ratah, der leider verstorben ist.
00:57:36: Wir haben mit Kapital Bar die damals die Pizza erfunden.
00:57:41: Das war so eigentlich zu der ersten großen... Das waren die
00:57:42: Tüftelpizzaen, die ihr vorhin kurz gedrückt
00:57:45: habt?
00:57:45: Ja ja, das war eines durch den großen Tipping Points wo alle angefangen haben darüber nachzudenken was eigentlich funktioniert wenn man Produkt kaltischer Kommunikation richtig miteinander verbindet.
00:58:00: Und insofern innerhalb dieses Modells haben wir natürlich sehr viel gelernt, diese einzelnen Vergütungsmodelle zueinanderzubringen.
00:58:08: Also das heißt wenn du mit einem Hersteller, einem Künstler, mit Creators und einem Plattenlabel was uns damals noch bezahlt hast zusammenarbeitet wer bezahlt eigentlich wen für was?
00:58:19: Das braucht wahnsinnig viel Kreativität um am Ende des Tages alle glücklich zu machen.
00:58:24: Insofern ja also dass übertragen auf die Agenturwelt ist es glaube ich schon so mich immer sehr überrascht bin als Nicht-Agentur, Experte.
00:58:35: Wie einfach dann so nach Raid Cards gearbeitet wird und wo wir in Schämen reingepresst werden und wo ein Titel automatisch zu einer Vergütung führt ohne hinterfragen was eigentlich die Wertschöpfung dieser Person in diesen konkreten Cases weil eine Senior irgendwas ist aber der nicht immer die gleiche Wertschöffung egal auf was er sitzt.
00:58:54: ich finde das immer sehr interessant da so draufzuschauen Und stellbar fest, das heißt du kannst es ja nicht isoliert am Markt neu entwickeln.
00:59:02: Sondern du musst auf der Kundenseite die Budgets, die Allokation muss passen dazu.
00:59:07: Die Mechanismen müssen passend... Einkämpfen!
00:59:11: Also insofern Herr Kodaroys, das ist eine
00:59:13: ganz neue Vortrag
00:59:14: von euch.
00:59:15: Aber kann ich daraus schließen?
00:59:19: Dass vielleicht Agenturen künftig sich auch an Tiefkühl Pizzen Drops beteiligen könnten, um ihr Geschäftsmodell aufzuwässern?
00:59:28: Also ich würde ... Ich sag immer mal was ganz Kerzerisches.
00:59:32: Ich glaube wenn Agenturen oder alle Agenturen wirklich an den Erfolg glauben, denen sie predigen dann gäbe es schon viel mehr Produkte die von Agenturen direkt veröffentlicht werden weil gehen wir davon aus dass die einen gewissen Kapitalstock haben und auch einen entsprechenden Intellekt besitzen Menschen die in Agenturen leitende Funktionen haben.
00:59:54: und wenn du das hast, also du hast das Kapital, du hast Intellekt.
00:59:58: Und du verstehst das gesamte Game!
01:00:00: Warum solltest du freiwillig die Wertschöpfung einem Dritten überlassen und dich pro Tag dafür verkaufen?
01:00:07: So... Das heißt natürlich nicht dass jede Agentur plötzlich eine Finanzdienstleistung auf dem Markt bringt, plötzlich ein Auto herstellen kann so weiter.
01:00:15: Auf der Ebene natürlich nicht aber insofern kann ich nur sagen Ich glaube, dass aber einige Produkte viel einfacher in Markt einzuführen sind.
01:00:25: Die sehr stark auf der Marketing-Ebene die Differenzierung haben.
01:00:32: Ich habe manchmal auch sogar den Automobilbereich gestreift.
01:00:34: Der war für mich immer das Beispiel für das kann keine machen, der kein Automobilhersteller ist... Mit Link und Co sieht man ja, das ist ja auch mittlerweile so virtuelle Hersteller gibt er die dann sehr schnell auf einer Basis eines anderen Abilah-Herstellers aufbauen.
01:00:48: Selbst da hast du schon die Effekte wo du... über eine gute Kommunikation, gutes Marketing, gutes Pricing und vor allem auch eine gute digitale Infrastruktur plötzlich zu einem Automobilhersteller werden kannst.
01:00:57: Und das ist nur was komplexes.
01:00:58: der Beispiel wie einfach es ist ne virtuelle Versicherung, ne virtuele Bank haben wir gesehen, wir kennen alle von Revolut über ein, sechs und zwanzig die ganzen Beispiele.
01:01:05: wenn man mal rein guckt wer dahinter steht und wo die Bankenkonten geführt werden und Wo die Lizenzen liegen sind das klassische in meisten Fällen klassische Finanzdienstleistern, Banken die wir kennen.
01:01:16: Also nur mal zurück auf die Frage zu kommen ich glaube schon dass Agenturen sich das anschauen sollten und auch damit spielen sollten weil ich davon ausgehe dass sie dadurch wahnsinnig viel lernen und dass sie auch diese Barrieren die existieren zwischen in der Wahrnehmung zwischen Kunden, Agentur, Auftraggeber und Dienstleister dass sie total aufbrechen, wenn man mal die andere Perspektive kennt.
01:01:39: Ja und nicht nur das, sondern auch als Unternehmer hervorgetan hat.
01:01:43: Also
01:01:43: bei der Pizza ... Wir haben am Ende von einer Pizza in Deutschland mit zehn Millionen Pizzen verkauft.
01:01:47: Wir haben es dann auch in andere Länder gebracht.
01:01:50: UK, USA, Polen, Frankreich, insgesamt dreißig Millionen davon verkauft!
01:01:54: Und wir haben da so richtig ... Das musst du natürlich wirklich mit Markenführung machen.
01:02:00: D.h.,
01:02:00: du bist auch als Agentur nicht ich bin für Social, ne?
01:02:05: mit einem Hersteller.
01:02:06: Und wer macht die eigentlich mit Rewe?
01:02:08: Sondern wenn du das mal alles machst, dann denkst du natürlich auch viel weniger silos, lernst wahnsinnig viel und ich glaube auf so ein unternehmerisches Denken auch damit an Briefings zu gehen und auch mal anders zu hinterfragen zu können ist.
01:02:21: Ich glaube auch da kann Angenturnviel von lernen.
01:02:24: Toller Impuls, finde ich.
01:02:25: Zum Schluss noch mal wie gut das wir über Finanzierung und Geschäftsmodelle gesprochen haben, dass auch noch gestriffen haben um den Hype sozusagen perfekt zu machen.
01:02:34: Ihr lieben mich danke euch sehr!
01:02:35: Das war total aufschlussreich.
01:02:37: Wir sollten mehr Menschen außerhalb der Bubble
01:02:40: einladen.
01:02:40: Jetzt
01:02:41: sind wir
01:02:42: auch ein bisschen in der Bubble, ne?
01:02:44: Ja jetzt sind
01:02:45: wir
01:02:45: ja auch
01:02:47: in der bubble, herzlich willkommen.
01:02:49: Danke.
01:02:49: Nein, ganzes Hausgespräch.
01:02:50: Danke für die Anladung.
01:02:51: Das wäre toll, auch schon mal bei euch zu sein.
01:02:53: Und das zu sehen, kenne ich nur aus den Medien und es ist wunderschön hier, kann nur jemanden fehlen?
01:02:57: Also wenn ihr in Einladung bekommt, nehmt sie unbedingt an!
01:03:00: Es ist nicht nur ein tolles Gesprächs, sondern es ist auch ein toller Ort.
01:03:03: Kommt mir gerne wieder.