What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

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00:00:00: Ich finde, KI-Lösungen müssen immer im Einklang mit den Markenwerten stehen.

00:00:03: Wenn ich jetzt in einem Unternehmen was total für Menschlichkeit steht und irgendwie eine Heritage hat, weil die Produkte wurden halt irgendwie von Hand gebildet.

00:00:10: Da ist man überspitzt formuliert.

00:00:11: Dann kann ich nicht irgendwie mit generativer KI Menschen produzieren auch wenn das irgendwie schneller geht und effizienter ist.

00:00:17: Ja aber auch damals schon beim Mutabor sehr, sehr früh gegen die wir nennen sie liebevoll Effizienzfalle gewettet.

00:00:23: Und dann mal gesagt, die Perspektive sollte eigentlich immer sein.

00:00:26: Ich würde sagen es Bewussttechnologie.

00:00:27: ja, weil KI's jetzt stellvertretend für die andere Dinge, so einsetzen um Dinge besser zu machen.

00:00:33: Sei es wir müssen jetzt ein Prozess neu denken sei es wir schaffen sie jetzt was zu tun wofür früher kein Budget oder keine Zeit hatten.

00:00:39: aber nicht diese so kewe substituieren jetzt etwas das wir vorher gemacht haben, eins zu eins mit synthetischem Enhalten.

00:00:52: Heute sind die Strategien Ivana Radovanovic und der Designer Philipp Jörg Martin bei mir zu Gast.

00:00:57: Vor Gründung von Twelfthead Studio haben sie gemeinsam mit der Designagentur Mutabor, die Innovations- und AI Unit aufgebaut.

00:01:05: Viele erwinnern sich bestimmt noch an den Launch des KI-Tools für markenkonforme Wildwelten, das damals in der Presse für ziemlich furore sorgte.

00:01:12: Dahinter stecken diese beiden Köpfe.

00:01:15: Ivana und Philipp behandeln Marken- und Technologiekompetenz bewusst nicht als zwei getrennte Disziplinen sondern als eine verschmolzende Kompetenz – und das zieht sich so ziemlich durch alles worüber sie sprechen ihre neutrale Beratung, ihre Preisgestaltung, ihre Hackathonformate sogar ihr eigenes Geschäftsmodell.

00:01:33: Wir sprechen über Wissensmanagement als eindrängendes Zukunftsthema und über die Frage, warum sie Kunden auch mal aktiv von KI abraten.

00:01:41: I love it!

00:01:42: Ich wünsche euch viel Vergnügen bei What's Next Agencies.

00:01:45: Liebe Ivana, lieber Philipp, herzlich willkommen bei What next agencies.

00:01:48: ich freue mich sehr dass ihr heute zu Gast bei mir seid.

00:01:51: Wir freuen uns das jetzt zu Gast sein dürfen.

00:01:53: Dankeschön liebe Kim.

00:01:56: Sag mal es gibt unfassbar viele spannende Ansatzpunkte die ich heute mit euch diskutieren möchte ist ein echt tolles Thema was wir da am Wickel haben.

00:02:05: Aber ich glaube, starten müssen wir so ein bisschen mit eurer Historie.

00:02:09: Teilweise ja auch gemeinsame Historie, man kann sagen ihr habt über fünfzehn Jahre Erfahrung in der Markenarbeit rund um Markenstrategie, rund um Branding in unterschiedlichsten Agenturen gesammelt also Jungformatserviceplan Think Deep Blue und zuletzt und ich glaube da habt ihr euch auch kennengelernt bei Mutarroh oder?

00:02:28: Zwar glaub' ich Mutarrow eure erste gemeinsame Station

00:02:32: Ja okay Ist es.

00:02:35: Was ich spannend finde, ihr wart dort nicht nur Teil der Innovation und AI-Unit sondern habt sie eben auch tatsächlich da aufgebaut als so der ganze AI Zug startete.

00:02:46: Und damals war es ja sehr sehr großes Aufsehen in der Presse als Mutabor dieses Brandimitry Tool an den Staat gebracht hat.

00:02:55: Und ich glaube, ihr seid auch die zwei Köpfe, die das gemeinsam mit einem tollen Team eben auch an den Start gebracht haben.

00:03:02: damit als erste.

00:03:03: für tolle Marken ist ja mehr als rumprobiert gewesen.

00:03:08: Erzählt mal vielleicht so ein bisschen über diese Staat- und Aufbruchzeit.

00:03:11: wie seid ihr zu dem Thema gekommen?

00:03:13: Wie seid ihr das damals angegangen, als es noch nicht so unfassbar viele Prototypen dieser Art gab?

00:03:20: Malst du anfangen, Philipp?

00:03:24: Also Philipp war quasi vor mir drin und dann kam ich dazu.

00:03:30: Genau, also es ist entstanden tatsächlich in einem laufenden Kundenprojekt.

00:03:34: Wir haben damals für den BVDW, dem Bundesverband Digitale Wirtschaft das ganze Rebranding gemacht.

00:03:40: Den Verein nochmal komplett neu aufgestellt und sind dann an so eine Stelle geraten die man eigentlich als Agentur des kreativer Dienstleister immer wieder geredet Man macht irgendwie so ein schönes Design Branding, die ganzen Guidelines und dann übergibt man das Projekt.

00:03:55: Meistens kommt dann zu der Punkt wo dann dass es nicht mehr so weitergeführt werden kann wie man sich das eigentlich gewünscht hat und meistens dann wie Stop-Beliehen gekauft worden und der ganze Look dann nach und nach verwässert wurde.

00:04:06: Und wir haben zur Zeit irgendwie sehr viel mit KI schon um experimentiert und geschaut was eigentlich so möglich ist.

00:04:13: Und dabei sind wir halt auch, das war damals noch recht jung auf diese Möglichkeit gestoßen, KI wirklich zu trainieren.

00:04:19: War damals noch deutlich aufwendiger als heute und haben dann halt eine KI daraufhin trainiert auf den Bildstil, den wir für diese Marke entwickelt haben.

00:04:29: Und fanden die Idee einfach total super zu sagen so okay!

00:04:32: Wir machen euch jetzt das ganze Branding und dieses ganze Drumherum übergeben das und jetzt seid ihr aber in der Lage genau an dem Stil und den Look weiterzuführen.

00:04:40: Das waren nicht nur die Geburtsstunde von dem Tool Damals noch ein recht wackeliger Prototyp.

00:04:47: Der ist auch nicht so in der Anwendbarkeit noch ein bisschen komplexer war, das hat sich dann einfach nach und nach weiterentwickelt.

00:04:55: Und dann habt ihr es letztlich auch den Prototypen, den ihr entwickelt hatte als White Label genutzt und immer für andere Kunden und Brands jeweils individualisiert und letztlich auf diesen Projekten auch weiter daran gelernt

00:05:08: oder?

00:05:08: Ja genau richtig!

00:05:10: Das war ja der Punkt wo ich dann ins.

00:05:12: deswegen Philipp Eigentlich ist Philipp quasi bei der Geburtstunde dabei gewesen und dann kam ich irgendwann dazu, als es darum ging das Ganze jetzt zu skalieren wie man so schön im Tech-Bereich sagt oder halt vorzuführen von einem prototypen Stadium auch wirklich in ein stabiles funktionierendes Saasprodukt letztendlich.

00:05:30: Wobei das ist vielleicht auch das.

00:05:33: noch das zu ergänzen.

00:05:34: wir sprechen immer von dem Tool aber eigentlich war das ja wirklich eine Hybridesangebot aus Dienstleistung Tech-Produkt an, am Endeffekt.

00:05:45: Weil das ganze Thema On-Brand Training und so weiter und sofort war ja sehr viel noch menschliche Kreativarbeit auch von den Most Skill Designern der Agentur tatsächlich.

00:05:58: Und ihr habt euch dann im April, ich glaube, es war mit Twelfthead Studio selbstständig gemacht.

00:06:05: Jetzt könnte man sagen ja Mensch, der doch alle Möglichkeiten gehabt hat ein tolles Tool am Start, eine tolle Innovationsunit auf der Marken- und Designebene tut sich eine Menge.

00:06:14: Wieso habt ihr euch entschieden Unternehmer zu werden?

00:06:19: Kann ich ja mal mit starten mit der Antwort.

00:06:21: Zum einen glaube ich dass das einfach in uns darin steckt.

00:06:24: Also dieses wirklich selbstständige Arbeiten, immer wieder neue Projekte.

00:06:27: Immer wieder was Neues machen und so.

00:06:29: Großteil meiner Karriere war ich frei beruflich unterwegs.

00:06:32: Also Motarbo war tatsächlich, sprich doch von Motarba die längste Zeit meiner Karrière in der ich fest angestellt in einem Unternehmen war.

00:06:38: Wie lange waren Sie denn?

00:06:40: Drei Jahre.

00:06:41: Ah,

00:06:42: hi!

00:06:42: Mein...

00:06:44: Genau und dieser Unternehmergar ist also immer irgendwie etwas Neues zu erschaffen und auch in diesen Instrukturen, die glaube ich in einer Agentur gar nicht möglich sind.

00:06:55: Agentur, Mutavo hat da einfach viel möglich gemacht und macht auch viel in dem Bereich.

00:06:59: Aber so für dieses komplett selbstständige eigene Arbeit und immer wieder neu explorieren war die Selbstständigkeit eigentlich der logische nächste Schritt.

00:07:08: Und da wir uns da dann sozusagen gefunden haben und gemerkt haben wie funktionieren einfach gut zusammen?

00:07:13: Wir teilen ehemalige Werte, wir haben die ähnliche Arbeitsweise und haben beide diese nicht mal entrepreneur spirit war das ein bisschen die logische Konsequenz.

00:07:22: Ich hatte auch eure Werte entdeckt auf der Website.

00:07:25: Das fand ich auch ganz interessant, weil wenn man so über Werte liest dann liest man ja häufig ähnliche Sachen.

00:07:30: und bei euch fand ich waren tatsächlich letztlich sicher auch zu dem Ansatz den ihr vorab treibt aber glaube ich auch zu den Personen die ihr seid spannende Werte.

00:07:39: Ihr könnt es ja mal kurz zusammenfassen, ich weiß nämlich nicht ob alle vier zusammen bekommen, aber vier waren's das weiß ich

00:07:45: sind Simplicity, Joy, Knowledge und der vierte ist nicht so wirklich ein Wert sondern eher ein Teil unserer DNA ist Tech.

00:07:53: So oder Innovation besser gesagt.

00:07:55: Genau.

00:07:58: Schön dass du das so bemerkt hast.

00:07:59: ich mein Philipp hat es ja auch bewusst irgendwie kommunikativ nach vorne gebracht weil wir haben so ganz in den Anfängen jetzt wieder darüber gesprochen haben was zu machen was zu gründen eben genau darüber diskutiert.

00:08:10: okay bevor wir über was bieten wir an wie heißen wir nachdenken, wollen wir eigentlich wirklich einmal glatt hören.

00:08:19: Was sind dann eben die Werte für die wir stehen?

00:08:21: Weil das ist im Grunde das Fundament auf dem du dann alles und das so alles letztendlich drumherum auch kannst genau.

00:08:27: Ich finde vor allem auch im Kontext KI und Innovationen finde ich Simplicity ein großartigen Wert weil das ja letztlich wahrscheinlich auch Teil eurer Missionen ist.

00:08:37: also häufig leben Agenturen ja auch davon oder Bratungen Dinge möglichst kompliziert erscheinen zu lassen um daraus den größtmöglichen Vorteil zu ziehen.

00:08:48: Und ich finde es eigentlich schön, sich zur Aufgabe zu machen das zu ändern und anders anzugehen.

00:08:53: aber wir sind da schon ja fast mitten drin.

00:08:55: also was war vielleicht jenseits der Werte und ich sage mal dem Unternehmertum dass ihr beide irgendwie weiter ausleben wolltet?

00:09:02: Was war letztlich auch die Wetter auf die Zukunft?

00:09:04: oder wo habt ihr Potenzial gesehen für ein Geschäftsmodell für einen Angebot das es so vielleicht noch nicht am Markt gibt?

00:09:14: Noch nicht würde ich jetzt nicht so zwingend unterschreiben, aber wir sehen auf jeden Fall die Tendenz im Agenturmarkt.

00:09:21: Auch wenn wir uns da ja nicht als Agentur bezeichnen oder auch keine Sinn.

00:09:24: Aber ich sage jetzt mal im Kommunikationsdienstleistungsbereich das Aufkommens von kleineren Formaten, die zum einen in der Art und Weise wie sie Dinge tun vielleicht Schnuller sind oder Gila Und ja, eben auch vielleicht mal Dinge zusammenstecken die es so vorhanden noch nicht gab.

00:09:44: Das ist das was wir auch gerne als Merkmal oder das was uns auszeichnet und nach vorne stellen ist nämlich diese Schnittstelle oder dieses Zusammenführen von Markenkompetenz und technologischer Kompetenz.

00:10:00: So jetzt könnte man sagen andere machen das auch aber In der Konstellation beziehungsweise in der Tiefe sehen wir das jetzt gerade noch nicht am Markt.

00:10:10: Und da sehen wir auf jeden Fall unsere Nische oder unseren Sport, wo wir uns positionieren wollen.

00:10:17: und da hast du vorhin grade was ein schönes Sprungbreit auch gegeben.

00:10:20: Wir haben halt festgestellt vorne weg, wir haben in der Zeit bei Mutterburg krass viel gelernt.

00:10:28: Nicht nur wie miteinander sondern auch insgesamt inhaltlich natürlich Und die Fähigkeit wirklich vor allem, wenn es jetzt um KI geht, ja Dinge möglichst einfach transparent zugänglich zu machen und die Komplexität rauszunehmen.

00:10:44: Das haben wir gemerkt uns das super viel Spaß macht und das Kunden das wahnsinnig schätzen.

00:10:48: und dass da ein großer Nied ist weil so viel alles komplexer wird.

00:10:54: Weil Kunden auch oftmals verunsichert sind oder gar nicht mit Kapazitäten haben um sich ständig ab-to-date zu halten und da ihnen eine Beratung wertschätzen, einfach die das für sie machen kann.

00:11:06: So als externe Kapseln.

00:11:10: Diana du hast ja eben auch zurecht gesagt naja auf wie die ersten sind weiß ich nicht gibt es schon noch ein paar andere.

00:11:17: ich hätte jetzt auch jetzt mal so kätzlerisch gesagt na ja gut also die Kombination aus Marken, Expertise und Tech-Kompetenz.

00:11:26: Die würde wahrscheinlich fast jede Agentur von sich behaupten dass sie das hat und anbietet.

00:11:33: Was ist vielleicht bei euch anders oder wie geht ihr daran?

00:11:36: Also

00:11:37: es ist ja nicht das einzige was uns jetzt differenziert aber ich glaube trotzdem dass wir's anders machen als viele.

00:11:44: Es ist so, dass viele Tech-Unternehmen die zum Beispiel die Websitesbaum oder KI-Lösung anbieten.

00:11:48: Die bieten halt auch mit an das sie vielleicht Gestaltung machen genauso wie viele Kreativagenturen auch mit Anbieten die technischen Verlängerungen also Webster als Apps, KI Lösung etc.

00:12:01: will zu vermarkten.

00:12:02: aber in letzter Konsequenz ist ja die Dienstleistung die sich verkaufen immer noch entweder eine kreative oder eine technische.

00:12:09: Für uns ist es völlig egal.

00:12:10: also wir sind da.

00:12:11: ob wir jetzt im Kunden eine technischer Lösung oder eine Markenlösung verkaufen, spielt für uns keine Rolle.

00:12:17: Das heißt wir sind da sehr neutral was die Beratungen angeht.

00:12:20: Das ist auch schon mal etwas das uns unterscheidet.

00:12:25: Das ist ja bei euch auch letztlich so, also mit Blick darauf die Beschreibung, die ihr auf eurer Website habt.

00:12:30: Auf der einen Seite ist es Markenarbeit wahrscheinlich auch irgendwie Brand Design Entwicklung und ähnliches passend zu eurem Background, markenstrategische Grundlagen.

00:12:39: Und auf der anderen Seite sind das auch digitale Produkte, also eben beispielsweise wie das Tool über dass wir eben sprachen oder ganz andere Anwendungen.

00:12:48: Würdet ihr sagen, ihr beschäftigt euch mit der gesamten Klaviatur des Marketings?

00:12:53: Weiß ich nicht, würdet ihr euch auch in Kampagnenarbeit stürzen oder Social Media machen?

00:12:58: Oder hat es schon so diesen Markenstrategie Brand Design Fokus.

00:13:03: Also dazu vielleicht kommt das wahrscheinlich zum ersten Mal ein Gespräch.

00:13:08: aber für uns eine Essenz dessen was uns ausmacht ist eben dass wir bewussten Netzwerk basiert sind.

00:13:17: Und das heißt, wir können rein theoretisch viele angrenzende Themen natürlich über unser Netzwerk bedienen.

00:13:25: Wir haben uns aber bewusst dafür entschieden und das hat unterschiedliche Gründe erstmal also bei dem Kern zu bleiben den wir am besten und am liebsten ehrlicherweise auch machen, weil das ist vielleicht auch im da ganz transparent zu sein.

00:13:37: Das ist ja nicht immer nur eine Entscheidung etwas zu machen, wenn man sagt okay dass es jetzt wirtschaftlich wie werden damit des Millionäre her sondern es hat bei uns beiden vor allem glaube ich einfach ganz viel mit dem zu tun was wir gerne machen und das ist nah an Marken oder Identitäten und ein Branding Thema zur Arbeit weniger Marketing, Social Media, Marketing Automation und so.

00:14:00: Wir kriegen natürlich die Anfragen und wir sind ehrlicherweise immer auch offen zu gucken.

00:14:05: erstmal okay was ist der Kundennied und können wir das jetzt direkt bedienen?

00:14:09: Und wenn nicht dann gehen wir es halt raus oder beziehungsweise suchen jemanden das lösen kann.

00:14:12: aber wir wollen schon eigentlich eher in dem Berit Marke Brandt und Brand Design bleiben und da eben ergänzen technologische Produkte mit anbieten, wobei man fairerweise dazu sagen muss.

00:14:26: Und ich glaube das ist noch das was uns sich am Schaman fände, dass wir arbeiten ja eben auch bewusst eigentlich mit kleinen und realistischen Unternehmen.

00:14:35: Da bist du ja eh ganz eng auch an dem Business von den Kunden tragen oder an den Themen, die sie beschäftigen.

00:14:41: Und da haben wir jetzt gerade im laufenden Projekt zum Beispiel im Gespräch mit denen Potenziale identifiziert für eine digitale Lösung für etwas das gar nichts mit Kommunikation zu tun hat sondern eher mit deren internen Prozessen irgendwie gemerkt haben.

00:14:55: Die haben keine Zeit zu antworten und kriegen kein Feedback.

00:14:58: was da los?

00:14:59: Dann hat sich das so in zwei Nebensätzen ergeben dass sie halt in der Abwicklung ihrer Angebotserstellung einfach super viel operativ machen müssen.

00:15:09: Und da Philipp eine Idee gab, so hell wir können das und KI vielleicht für euch besser lösen.

00:15:14: Das heißt ja gar nichts mit der Marke... Also erst mal auf dem ersten Blick gar nichts wird Marke zu tun.

00:15:21: Da sind wir aber auch offen also.

00:15:25: Du hast es eben auch gesagt, Ivana ihr seid bewusst keine Agentur.

00:15:31: wahrscheinlich seit ihr ... ein Hybrid, irgendwie zwischen Beratung und Kollektivansatz.

00:15:38: Schon auch so eine Art strategischer und Branding-Agenturleistungen.

00:15:42: Also irgendwas dazwischen!

00:15:45: Ihr sagt aber auch bewusst nicht, dass ihr AI first seid sondern digital first.

00:15:50: Das finde ich ganz spannend.

00:15:51: also gerade sozusagen aus der Genese kommt mit diesem Tool und dadurch das ja alle auf das Feld AI springen um letztlich auch Wachstum generieren zu wollen.

00:16:01: Das bedeutet, ihr habt euch jetzt nicht eine Armee an Agenten gebaut die euch die ganze Arbeit abnehmen und ihr seid das Business Development Frontend was Kunden sucht und Freelancer connectet.

00:16:12: Wie kann ich mir die Arbeit bei euch vorstellen?

00:16:14: Wie nutzt ihr letztlich auch das AI-Wissen dass ihr jetzt über die letzten Jahre gesammelt habt?

00:16:20: Ja so diese, ja kann ich gerne also... Das ist ein bisschen so einen Druckschluss und wir haben natürlich gerade durch das AI Tool was wir herausgebracht haben oder mit verantwortet haben haben wir natürlich ganz schnell so einen KI-Stempel bekommen.

00:16:32: Das heißt, jeder... das ist ein bisschen nur so eine Eintrittsschneise.

00:16:36: Also viele Leute kommen über KI auf uns zu.

00:16:40: Was wir aber dadurch, dass wir als SEFHU damit angefangen haben auch können es halt sehr gut einfach in die Richtung beraten ob das jetzt überhaupt sinnvoll ist gerade KI zu nutzen.

00:16:49: und das heißt Wir machen tatsächlich viel weniger KI als man vielleicht auch denkt.

00:16:55: also wir haben die Kompetenz damit zu arbeiten.

00:16:57: Aber eigentlich verstehen wir uns auch so, einem Kunden sagen zu können du KI ist gar nicht der richtige Weg für dich.

00:17:05: Also das ist ja in den letzten zwei drei Jahren unglaublich viel passiert.

00:17:09: Auch viel aus Angst.

00:17:11: Das hat Unternehmen dachten okay ich verschlafe jetzt wieder die nächste Digitalisierung oder der Wettbewerb zieht dann mir vorbei und es sei mal oft sehr ungezählt in KI investiert worden.

00:17:22: dabei ist halt Marke wieder vergessen worden Und es ist ja viel so, die Rede Marke wird wichtiger.

00:17:28: Da haben wir ein bisschen eine andere Meinung zu.

00:17:30: Wir sehen das eher so, Marke war die ganze Zeit wichtig.

00:17:32: Die wurde jetzt einfach ein bisschen stiefmütterlich behandelt und jetzt können doch wieder anfangen zu beraten und zu sagen, hey, das ist vielleicht für dich als Unternehmen gar nicht die richtige Lösung, jetzt vor Lauf KI zu gehen oder zu gucken wo vielleicht andere Stellschrauben sind, die sich gar nicht zum Sichtbaren befinden wie generative KI, Prozessoptimierung oder dergleichen.

00:17:50: An welchen Stellen mir?

00:17:51: das finde ich interessant, Philipp?

00:17:52: Dass du sagst irgendwie KI ist gar nicht immer die richtige Lösung und deswegen beraten wir da auch wirklich.

00:17:59: Ergebnis offen.

00:18:01: Wo seht ihr vielleicht noch Dinge wo ihr sagt, da ist das Marketing jetzt gerade irgendwie total geprimed auf AI und rennt teilweise in Richtung, die gar nicht besonders sinnvoll ist.

00:18:11: also was sind so diese typischen neuralgischen Punkte, die immer wieder bei euch adressiert werden?

00:18:16: Ja Ich würde es tatsächlich nicht pauschalisieren weil abhängig vom Unternehmen.

00:18:20: Also für manche Unternehmen, ich finde KI-Lösungen müssen immer im Einklang mit den Markenwerten stehen.

00:18:27: Wenn ich jetzt in einem Unternehmen bin was total für Menschlichkeit steht und irgendwie eine Heritage hat weil die Produkte wurden halt irgendwie von Hand gebrochen.

00:18:34: Na ist mal überspitzt formuliert!

00:18:36: Dann kann ich nicht irgendwie mit generativer KI Menschen produzieren auch wenn das irgendwie schneller geht und effizienter ist.

00:18:42: so.

00:18:43: Dafür ist übrigens ein tolles Beispiel MS, ich weiß nicht ob ihr das beobachtet habt.

00:18:48: Ich finde es wirklich beeindruckend wie toll die mit Illustratorinnen zusammenarbeiten und letztlich auch immer wieder dieses Handgemachte so der Birkenbeck letztlich auf Design übertragen und überhaupt die Kommunikation.

00:19:01: Das ist wirklich ganz toll!

00:19:03: Das beobachte man ja gerade viel ne?

00:19:04: Das hat so gerade die großen Unternehmen da zurückrudern.

00:19:10: Beispiel, die anfangs so Sachen, die eigentlich mittlerweile einfach am Rechner zu erstellen sind super aufwendig von Hand inszenieren und abfilmen.

00:19:21: Wo man merkt jetzt wird irgendwie handgemacht das neue Bio Siegel im Marketing.

00:19:26: Das kommt ja auch aus einer Problematik heraus dass wenn plötzlich kleinere Firmen in der Theorie auf Nike- und Apple Niveau produzieren können Wie differenziere ich mich denn jetzt noch als einer von den großen Plänen?

00:19:42: Und all diese Fragen, das finde ich sehr spezifisch an das Unternehmen geknüpft und deswegen ist da halt auch so eine Beratung so wichtig.

00:19:49: Also wirklich zu erkennen und gemeinsam zu schauen was jetzt eine Marke nach vorne bringt und was die Marke vielleicht auch nach hinten wirft.

00:19:55: So um da auch ehrlich kommunizieren zu können.

00:20:00: Also was man dazu nicht vergessen darf, also ganz generell weil du Kim hat es ja vorhin gefragt so mehr.

00:20:06: Was sind die Sachen wo ihr das Gefühl habt Kunden fokussieren da sehr schnell drauf?

00:20:11: Wenn wir jetzt von Branding Kommunikation sprechen dann ist es ehrlicherweise in erster Linie immer Content.

00:20:16: So wie können wir irgendwie KI nutzen um Textes zu schreiben etc.

00:20:21: Also machte einen Teilen ja auch Sinn und wäre auch zum Teil im Projekt gemacht.

00:20:26: Aber auch damals schon beim Mutabor sehr, sehr früh gegen die Bevoll-Effizienzfalle gewettet.

00:20:33: Und immer gesagt jetzt guckt darum.

00:20:35: also die Perspektive sollte eigentlich immer sein wo ich kann mit ich will sagen das Bewusststechnologie weil KI ist jetzt stellvertretend für offene andere Dinge so einsetzen um Dinge besser zu machen sei es wir müssen jetzt einen Prozess neu denken sei es Wir schaffen sie jetzt was zu tun wofür früher kein Budget oder keine Zeit hatten Aber nicht dieses, okay wir substituieren jetzt etwas was wir vorher gemacht haben eins zu eins mit synthetischem Halten.

00:21:01: Und oftmals und unser Andere ist eigentlich immer zu gucken, okay das ist der Use Case?

00:21:07: Was ist genau also?

00:21:08: eigentlich?

00:21:09: gibt es die, denn so ein Framework entwickelt wird nennst du liebevoll die KI-Zwiebel wo du anfängst von dem Thema.

00:21:16: was ist deine Haltung als Unternehmen dazu?

00:21:20: Was sind die Zielsetzungen, was in der Use Case ist?

00:21:23: Wie müssen Kulturelle gegeben hatten sein, bis du dann irgendwann sagst okay so lösen wir das.

00:21:29: Und da halt eher zu gucken ok was ist die Potenziale oder die Probleme die wir lösen wollen mit Technologie diese Brille aufzusetzen.

00:21:39: Das ist eigentlich etwas das wir von Anfang an immer durchgeprügelt haben.

00:21:42: und dann fällt es im Gesprächen mit den Gründen oft auf, wenn wir eine Workshop machen.

00:21:47: Dass sie alle erst mal total in dieser Content-Schiene drinnen SEO Texte schreiben Bilder, Videos und dann merkst du, wenn du dich wirklich mit denen zusammensetzt okay aber eigentlich fängt das Problem damit an.

00:21:59: Wir haben so viele Datenpunkte und Insights die wir nie in unsere Strategie einschließen lassen.

00:22:05: wie krass wird das denn?

00:22:05: Wenn wir das machen können weil dann können wir überhaupt erst in den Bessels Fundament für alles in Kommunikation schaffen Und da muss man Kunden aber zum Teil einfach hin inspirieren oder hinführen.

00:22:17: So wenn das, if that makes sense wie man das schon sagt?

00:22:20: Ja

00:22:21: ja absolut!

00:22:23: Was ich spannend finde.

00:22:24: um mir so Ergebnis offen beraten zu können braucht man im Prinzip einen sehr gut sortierten Werkzeugkoffer und die entsprechenden Kompetenzen.

00:22:32: weil also ich sage mal typischerweise Beratenaigenturen immer das was sie können worin Sie sich auskennen und wo sie Leute sitzen haben die sie auslasten müssen.

00:22:42: Jetzt ist das bei euch ein anderes Setup, ihr seid zu zweit, ihr seit eben Netzwerk basiert.

00:22:46: Das heißt, ihr arbeitet mit Freelancer-Innen zusammen aus unterschiedlichsten Schwerpunkten – ich glaube ungefähr vierzig, die so dazugehören.

00:22:54: Welche Art von auch Technologie und jetzt doch mal AI Kompetenzen?

00:23:00: Habt ihr euch denn so über die Zeit aufgebaut?

00:23:02: Also habt ihr Lieblingstools, das lieben die Zuhörnern übrigens total.

00:23:06: Diese ganz konkreten Hex-Lieblingstool Sachen wo ihr sagt, das ist eigentlich für uns der Gamechanger gewesen.

00:23:15: Irgendwelche Lösungen, auf denen ihr gerne arbeitet.

00:23:19: Müssen wir glaube ich leider kurz enttäuschen.

00:23:21: aber Philip, dass dein Lieblingstehmer...

00:23:25: Ist ein bisschen mein Lieblingstemer mit... Die

00:23:27: Enttäuschung oder?

00:23:33: Nee, das Thema die Frage nach dem Tool.

00:23:35: Also sie fragen nach einem Tool, dass es ja Resultierte daraus, weil einem das Sicherheit gibt.

00:23:39: also wenn ich jetzt sage hey wettet voll auf das das ist das Tool der Zukunft so dann ist das natürlich irgendwie hört man das gerne was.

00:23:46: ich kann da rein investieren.

00:23:48: Die vergangenen Halt und damit red ich jetzt echt nur von so ein zwei Jahren hat gezeigt, dass man bei dieser KI-Thematik nicht gut damit fährt auf einen Tool zu setzen.

00:23:57: ständig ändert sich das, ständig aktualisiert sich das und ich glaube viele von uns wissen was das für ein Akt ist eine Technologie in einem großes Unternehmen zu implementieren.

00:24:06: Das ist nicht einfach so okay cool, ich nehme jetzt hier die Subscription sondern du musst es halt für hundert Mitarbeiter ausholen, dass muss durch Liege, das muss durch die IT etc... Deswegen wünscht man sich natürlich auch irgendwie so das eile Tool.

00:24:18: So funktioniert leider nicht und ich habe da Zu meiner Studienzeit, was jetzt ja auch irgendwie hundertjährig schon her ist.

00:24:25: Da hatte ich so einen Dozenten im Bereich Emotion-Dreidee und ich fand irgendwie toll, was der macht.

00:24:30: Und ich bin genau mit dieser Frage an ihn herangetreten.

00:24:32: Hab gesagt, du machst irgendwelche coole Sachen, welches Programm nutzt du denn?

00:24:34: Ich will das auch lernen!

00:24:36: Dann habe ich gesagt so... Das, was ich halt brauche.

00:24:39: So.

00:24:40: Und es war natürlich nicht die Antwort, wo ich hören wollte.

00:24:41: Ich wollte jetzt hören, du lernst jetzt Cinema-Federe, dann kannst du genauso coole Sache machen wie ich.

00:24:46: Aber er hat immer die Idee in den Vordergrund.

00:24:48: Er hat geguckt, was möchte ich lösen und hat sich dann das Tool gegriffen, was dafür funktioniert.

00:24:55: Und so machen wir es auch.

00:24:56: Wir probieren natürlich etliche Tools aus müssen wir ja auch und sind ja auch ständig irgendwie jeder Kunde hat etwas anderes die einen sind in einer Microsoft Umgebung, die anderen in der Google-Umgebung etc.

00:25:04: Das heißt, wir probieren ganz viel aus, probieren mit DSG vorkonformer Open Source Lösungen usw.

00:25:11: Aber was wir eigentlich haben ist eine Liste mit Use Cases alles was irgendwie wo wir merken im Alltag das funktioniert noch nicht gut oder wo Kunden sagen, hey das wäre doch irgendwie klasse wenn wir das lösen könnten.

00:25:22: Und die gucken uns an und die prüfen wir immer wieder gegen.

00:25:26: Das heißt wir gucken dann in so einem bestimmten Zyklus und schauen halt ist das mittlerweile lösbar?

00:25:31: So dafür kann man natürlich auch wieder KI nutzen und sagen so mach mal eine Recherche und checken mal ob da ist irgendwie was passiert das im Markt.

00:25:38: Und das andere Thema ist einfach kontinuierlicher Austausch.

00:25:40: also sind ständig auf irgendwelchen Konferenzen auf irgendwelschen kleinen Events rund um die Thematik Unser Netzwerk, das sind auch alles irgendwie Leute mit denen wir seit Ewigkeiten zusammenarbeiten und auch Freunde.

00:25:54: Also es ist halt kein, sagen ich mal Random-Netzwerk was wir halt irgendwie befüllen und wo wir sagen die schreiben wir an vielleicht zum ersten Mal.

00:26:02: Das sind einfach Leute die wir ständig auf Konferenzen treffen, mit denen wird auch so ein Austausch und mit dem wir essen gehen.

00:26:08: So d.h.

00:26:09: dieser Austausche ist kontinuierlich da muss auch irgendwie da sein.

00:26:13: Und dass ist auch so das was uns befähigt halt dann ein ziemlich umfangreiches Wissen mitzubringen.

00:26:19: Also kurz das eine Tool...

00:26:22: Ich hab's fast schon ein bisschen geahnt, aber es ist ja total gut dass du das mein Zelt teilst.

00:26:28: Ja plus man muss Ferrarer sehr dazu sagen natürlich man darf sich auch nicht und versuchen wir auch echt eine Zeit lang glaube ich, weil wir sind uns nicht so gut gelungen, aber man darf sie auch nicht verrückt machen und immer denken okay da ist jetzt Ich muss das jetzt sofort testen.

00:26:41: Es ist etwas Neues auf den Markt gekommen und es ist auch voll in Ordnung, dass man manchmal so eine Tool-Domäne oder eine Anbieterdomäne auch mal ne Zeit lang fährt und sagt ich war nahe des Beispiels, ich hab jetzt irgendwie Ewigkeiten nutze ich einfach Claude.

00:26:54: So, ich habe mir Chaptivity seit zwei Monaten glaube ich für meine Bedarfe nicht mehr weil man kann hier auch verrückt machen wenn man in allen immer jederzeit völlig on top geschafft keiner Aber leider ansonsten und auch das.

00:27:10: Das Herrenkunden wirklich ungerner, da haben wir lange, lange Zeit uns Leid mit uns umgeschleppt wo wir halt gezeigt haben okay es gibt halt dieses Potpourri an Tools und jedes hat seine Stärke vor allem wenn es tlackertives Beispiel bei Bildgenerierungen.

00:27:25: also du hast einfach gewisse, gewisse Modelle die halt eher futurrealistischer sind.

00:27:32: Du hast gewisse Module die sind mit Clean Data getrainiert, die bieten schlechtere Qualität und so.

00:27:37: Und auch da wieder als Comfort an.

00:27:41: Ich teile

00:27:41: das sehr was ihr sagt.

00:27:43: ich kann damit gut resonieren denn das kann ich ja mal teilen.

00:27:46: also wann immer man Anfragen bekommt auch vor allem über Pitch Beratungen dann ist es jetzt mandatory dass man auch ein paar i-Slides dazu parkt auf dem man bitte die Tools benennt die man in den unterschiedlichen Marken oder Kampagnen-Entwicklungsphasen nutzt.

00:28:01: Und ich glaube, es ist das meist aktualisierte Chart dieser Agentur und wahrscheinlich jeder andere draußen auch.

00:28:09: Weil wie du sagst, es kommt darauf an – das würde ja auch bedeuten wir stecken zero Euro in die Individualisierung für die Kunden sondern alles ist irgendwie Standard.

00:28:18: Das ist es ja noch nie gewesen so!

00:28:20: Ich finde schon natürlich hilft es vielleicht Kunden Vertrauen zu fassen, dass dann Partner vor einem Sitz der sich damit auseinandersetzt vornachteile benennen kann.

00:28:29: Dinge miteinander und auch Tools und Lösungen kombiniert.

00:28:32: das verstehe ich alles als Grundbedürfnis.

00:28:35: aber nur weil man synthetische Zielgruppen bauen kann muss es nicht heißen dass man sie bauen wird Und muss nicht heißen, dass man mehr Wert daraus zieht.

00:28:43: Also das finde ich so... Es ist aber die Sehnsucht und es sagt es zu dir auch Philipp nur, die Seahnsucht nach einfachen Antworten und nach dieser Checkbox, nach diesem heißt klar!

00:28:52: Habe ich so machen wir das jetzt für alle Zeiten geregelt?

00:28:55: Ich glaube das ist ja das neue Mindset, dass eben gar nicht gereglt ist.

00:29:01: Allein schon mein persönlicher Umzug von Chet GPT zu Claude mit allen Agents, die man sich gebaut hatte oder GPTs jetzt ins Projekte.

00:29:09: Aber so ist es halt, weil man plötzlich merkt, ah nee das hilft mir jetzt gerade irgendwie viel mehr.

00:29:14: Und ich glaube das ist eher die Frage wie schafft man's diese Zeit im Alltag der ja eh jetzt mal Agenturschbeziehungsgebrochen schon ziemlich dicht ist auch letztlich auf Mitarbeitenden Level hinzubekommen?

00:29:27: Weil dieser Lernanteil ist ja noch viel höher glaub' ich als in den Projekten noch vor drei vier Jahren.

00:29:37: Wir

00:29:41: haben ja eine Academy gegründet, die auch ein bisschen aus dieser Problematik entsprungen ist.

00:29:47: Das einfach mit unglaublicher einerseits Erklärungsbedarf irgendwie da ist wie die ganzen Sachen funktionieren aber gleichzeitig das halt auch unglaublich schwer ist für Mitarbeiter in die Schritte zu halten im Arbeitsalltag.

00:30:00: und es gibt hier irgendwie so Angebote wie irgendwelche On-Demand Tutorials oder halt irgendwie Workshops wo Leute zeigen wie sie halt einen bestimmten Tool irgendwas lösen.

00:30:09: Aber wenn du das halt nicht im Alltag anwendest, dann hast du es auch nach ein paar Tagen oder vielleicht auch schon nach ein Paar Stunden wieder vergessen wie das eigentlich ablief.

00:30:16: Oder es ändert sich alles und wir haben zum Beispiel so einen Format wo wir gemerkt haben dass funktioniert einfach unglaublich gut.

00:30:23: Das ist dieses Hackathons.

00:30:25: Wir kennen vielleicht manche so aus der Software-Entwicklung da kommt es eigentlich ursprünglich her Da haben sie's ja einfach so zwei drei Tage haben sich die Developer eingesperrt irgendwie mit Pizza & Cola Gut heutzutage vielleicht Salat und Kanbocca, aber so vom Prinzip her haben dann halt sich ein Thema geschnappt.

00:30:42: Dann haben einfach zusammen versucht dieses explizite Problem was das Unternehmen oder der Kunde gerade hat die Kundinnen zu lösen.

00:30:51: Das ist viel, viel defizienter und das kann man oft karier super anwenden.

00:30:56: also man kann einfach gucken sowas sind hier gerade Themen die wir in der Agentur haben oder die wir im Unternehmen haben und lass uns doch mal irgendwie vier, fünf Leute aus verschiedenen Teams zusammenstecken.

00:31:06: Einen Tag es wird dann angeleitet von jemandem der dann technisches Mauerhau hat so und dann wird das gelöst und dann kommen da alle total gehypt raus weil sie merken okay das geht ja doch und ich kann das und habe direkte Ergebnisse.

00:31:19: Das macht total Spaß.

00:31:21: also dieses Format an sich Und ihr

00:31:25: moderiert das Philipp oder ihr seid Facilitator sozusagen?

00:31:30: Also beides gibt es, entweder wir moderieren das.

00:31:33: Oftmals holen wir auch jemand aus dem Netzwerk gerade wenn jetzt zum Beispiel ein Unternehmen in der bestimmten Tool ist dann will man ja auch nicht komplett umkrempeln.

00:31:41: Im Google Cosmos haben wir einen Experte oder Expertinnen aus dem Google Cosmo die damit reinkommen und das mit Anleitungen Fragen beantworten kann.

00:31:49: Gibt diesen einen Weg wie moderieren?

00:31:51: Es gibt doch den anderen Weg wo wir das Format beibringen also damit dann zum Beispiel Leute innerhalb ihres Unternehmens diese Hecke von selber ausrechnen können.

00:31:59: Kompetenz dafür beigebracht wird.

00:32:03: Und einen solchen letzten Punkt zu diesem Format, was ich daran so super finde ist weil er zeigt dir halt auch du musst nicht ständig diese Tool-Updates dir reinziehen sondern du kannst halt in bestimmten Intervallen ein Monat zwei Monate drei Monate machst du so einem gezieltes Ereignis wo dann alle die Köpfe zusammenstecken da holt man sich dann die Updates da guck mal was gerade geht und setzt halt News Case um.

00:32:26: das entschleunigt auch so ein bisschen

00:32:28: Aber in so einem Dschungel an Möglichkeiten.

00:32:31: Also mal angenommen, ihr habt mich jetzt aufgeschlaut und ich kann diese Hackathons selber machen bei KMSK.

00:32:38: Wie schaffe ich es dann aber trotzdem On-Point die dafür richtigen Tools raus zu greifen?

00:32:45: Es braucht natürlich immer ein bisschen Vorbereitung.

00:32:47: Man weiß ja dann welches explizite Problem man in diesem Hackathon lösen möchte.

00:32:53: Und dann muss halt einer, der den Hut auf hat für diesen Hackenfang einmal kurz Research machen und sagen so.

00:32:58: Also was ist da gerade?

00:33:00: Was sind die zweitelei Tools, die akkulisiert wurden um die das gerade nicht besser können?

00:33:04: Die nimmt man dann mit rein.

00:33:06: Das braucht halt nicht diesen langen Vorlauf, weil du halt genau gezielt für eine Sache suchst und dich einfach so erschlagen wirst von diesem Sechshundert Tools am Markt sondern einfach sagst, dass Probleme habe ich.

00:33:16: Ich möchte jetzt, ich finde es irgendwas Gesichter, die menschlich sind irgendwie generieren und wo man ihre Pore sieht.

00:33:25: So, das ist unsere Aufgabe.

00:33:27: Und das funktioniert dann einfach

00:33:29: besser.

00:33:31: Wird da gern was zu ergänzen.

00:33:32: so weit ganz rausgesohnt?

00:33:35: Ich glaube es macht sich schon auch viel verrückt gerade.

00:33:42: Okay, man muss jetzt die eine Lösung haben.

00:33:45: Man muss immer die perfekte Lösung für das was ich machen möchte sofort irgendwie kann.

00:33:51: Das ist unmöglich und Transformation beziehungsweise Innovation braucht Struktur.

00:34:00: Und so ein Hackathonformat ist ja nichts anderes, als man setzt sich gezielt in einem... Da passiert es ja auch keinen Zauber, den man sonst nicht machen könnte.

00:34:08: Aber statt das irgendwie jeder als Einzelkämpfer dauernd auf LinkedIn, ah okay mein Newscase hier, diesdass Jeder in seiner eigenen Suppe rührt, mit man sich halt die Zeit des gemeinschaftlichen Teams, die halt diese Newscases betreffen zu lösen.

00:34:24: Mehr ist es älterweise nicht so und dann nehmen

00:34:26: wir das.

00:34:27: Und sie hilft ja auch das Netzwerk was ihr erwähnt habt.

00:34:30: also wenn ihr mit unterschiedlichsten Expertinnen nicht auf so einem oberflächlichen Level zusammenarbeite, sondern die eben auch gut kennt.

00:34:37: Dann ist ja die Bereitschaft auf viel größer sich dazu auszutauschen und das finde ich eigentlich per se auch ein total schönes Prinzip dieses Wissen viel stärker mit den Individuen aus dem persönlichen Netzwerk zu teilen und selber ja auch gerne Experte, Experten zu sein in deren Themen und Projekten.

00:34:53: Ich fand einen Aspekt, den würde ich gerne mal aufgreifen des Thema Use Cases.

00:34:58: Ihr habt gesagt viel mehr als jetzt unser Tool Deck zu definieren.

00:35:02: Definieren wir use cases die wir regelmäßig nochmal verproben und angucken.

00:35:06: lassen sich daraus vielleicht auch Stüsse ableiten wo jetzt irgendwas geht mit dank AI oder anderer Technologie.

00:35:14: Hilft euch das auch zu skalieren?

00:35:16: Weil ich könnte mir vorstellen, ihr seid zu zweit.

00:35:18: Ihr habt das Netzwerk.

00:35:19: Natürlich lebt es davon, dass ihr nicht jedes Mal wenn ihr irgendwie gesagt habt hey wir haben den Heiligen Grail gefunden wäre total ärgerlich den wegzuschmeißen nach dem Projekt oder im nur einen Kunden Zugang zu gewähren.

00:35:32: Wie skaliert ihr wie geht das?

00:35:34: an welchen Stellen skalliert ihr sinnvoll?

00:35:37: Man muss fairerweise dazu sagen da sind ja echt noch ziemlich am Anfang.

00:35:42: Und man wird automatisieren weniger, als man vielleicht vermuten würde momentan weil es einfach noch nicht erforderlich ist.

00:35:49: Aber ich vermute deine Frage zählt eher darauf ab wenn wir jetzt ein Problem für einen Kunden gelöst haben und dass wir das dann übertragen auf den anderen.

00:36:00: Absolut, also ihr könntet ja produktifizieren.

00:36:02: Also ähnlich wie ihr das damals mit dem Imagery Tool gemacht habt dass ihr merkt jetzt haben wir hier was so prototypisch und damit können wir eigentlich wieder spitze Akquise feiern bis es Development auf andere Kunden zugehen.

00:36:14: Das ist genau das woran wir alleerweise gerade.

00:36:16: Aber wie gesagt, wir sind jetzt gerade mal noch nicht... Wir sind Ende fünfter Monat oder so?

00:36:20: Ich glaube am achten April oder so, wenn man mit unserer Website rausgehängt und ob da auch ein bisschen Sommer dazwischen.

00:36:25: aber es steht auf jeden Fall Felsenfests auf unserer Agenda und da arbeiten wir gerade ehrlicherweise auch schon zwei Projekte in die Richtung.

00:36:34: Wenn wir spannende Use-Cases beim Kunden identifizieren, sei es dass sie gepreift werden oder wir selber reingeben, das passiert tatsächlich gar nicht so selten Überlegen wir uns sofort ist, dass kann man das... kein schönes Wort aber kann man es starrnzen.

00:36:47: Kann man das in derselben oder einer adaptierten Form?

00:36:50: Kann man es installieren und dann vielleicht das kreifarmere Wort.

00:36:58: Aber klar.

00:36:58: also im Endeffekt ist das auch so ein bisschen die... die Business-Richtungen, die wir arbeiten wollen.

00:37:05: Also Dienstleistung, Check machen wir aber haben schon den Anspruch auch wirklich Produkte zu verkaufen ja also auch über Websites und Apps hinaus Und da sind wir jetzt gerade an... Da kann ich nicht zu viel erzählen weil es echt noch am Anfang ist Aber im Grunde in zwei Projekten daran dass wir festgestellt haben für eine gewisse Zielgruppe Es ist das gegebenenfalls etwas, was halt für viele Kunden übertragbar ist.

00:37:35: Und so würde man das dann skalieren wenn wir es umgesetzt haben und was verprobt haben und positives Feedback bekommen haben.

00:37:44: Ja ich meine also dieses Netzwerk basierte und auch dieses Kooperative, was wir ja auch als in uns tragen, sprich jetzt nicht viel gemeinern aber ich kenne das von der Gatorne auf so dass es eher so Gegeneinander ist, ne?

00:37:57: Kompetitiv, das Kooperativ.

00:37:59: Ja

00:37:59: genau so dieses... Ich hab mitbekommen die sitzen auch mit dem Pitch und dann... Also es ist halt immer eher so ein Konkurrenzdenken Angst voneinander Und ich mag das gerade total dass wir halt anfangen auch mit ganz vielen anderen Agenturen und Studios also kleineren Agenturen gerade So kooperativer zu arbeiten.

00:38:17: und ich finde Das ist halt auch ein Weg um schneller und sinnvoll skalieren zu können weil wenn man für alles irgendwie einen Partner hat und schnell mal die Idee pitchen kann dann vielleicht jemand da und sagt, oh, da brauche ich den Prototypen.

00:38:28: Lass mal ausprobieren!

00:38:29: Und der andere kennt noch einen Investor oder so.

00:38:31: Da fügen sie sich so schnell so Puzzleteile zusammen und das merken wir halt gerade.

00:38:34: also wir müssen halt ein bisschen vorsichtig sein, weil es ständig so Ideen bodeln kann natürlich auch zu viel, dass man den Fokus verliert und zu viele Sachen dann irgendwie ausprobiert.

00:38:43: aber jetzt gerade so zwei Cases identifiziert wo wir sagen, das ist auf jeden Fall lohnenswerter erstmal tiefer reinzugehen zu investieren Mal gucken, vielleicht kann man da so ein bisschen aus dem Nähkästchen flauern und ohne irgendwie zu gucken dass man dazu sehr konkret in den Kundenbeispielen gilt.

00:38:58: Aber ja, das ist auf jeden Fall... Aber

00:39:00: hat es jetzt deine Frage beantwortet Kim nachdem wie wir skalieren?

00:39:05: Ja ich denke schon.

00:39:06: also ich habe verstanden, dass ihr jenseits der Beratungsdiesleistung letztlich die auch anmietet eben auch sehr klar an konkrete Produkte denkt.

00:39:16: Das heißt es ist wahrscheinlich Eine Kombination aus, ich sag mal, Software as a Service, Managed Service und sehr konkreter individueller Beratungs- und Umsetzungsleistung.

00:39:27: Und davon best of all worlds sozusagen.

00:39:29: Ja

00:39:29: richtig!

00:39:32: Es ist ja nichts was wir nach außen kommunizieren wo wir sagen hey wir wollen auch Produkte bauen und skalieren.

00:39:37: Das ist was das dann eher so in uns steckt und im Prozess passiert aber tendenziell auf dem Vorteil für Kunden sein kann.

00:39:44: also man merkt zum Beispiel ein Projekt da ist es eher so dass du dann auch gleich die Kunde in dem Fall gesagt hat, super spannend.

00:39:52: Haben wir Lust auch uns daran zu beteiligen?

00:39:54: und so was kann natürlich auch entstehen und macht dann wiederum für andere Seite neue Business-Mutterlauf.

00:40:02: Und sag mal wie ist die Preissensitivität eurer Kunden mit Blick auf AI und Technologie?

00:40:10: Also kann man sagen wann immer sie das Gefühl haben es zahlt krass auf Wachstum ein oder Effizienz Ist es eine gewisse Großzügigkeit, regelt ihr das vielleicht auch über Festpreise?

00:40:22: Dass Sie wissen was ist das Risiko dass ich eingehe.

00:40:24: Also wie nähert euch dem Thema?

00:40:26: aber ich könnte mir vorstellen Ihr baut da an Dingen die hat noch keiner gemacht teilweise.

00:40:30: Das ist ein sehr iteratives Vorgehen kommen.

00:40:32: von den Prototypen Da weiß noch kein Mensch was der Aufwand ist und trotzdem habt ihr möglicherweise fest preise um Den Kunden auch zu sagen worauf sie sich einlassen.

00:40:41: also wie gelingt euch die quadratur des kreises?

00:40:45: Es ist gut schon eine Büro in der Rampe gebildet, denn genau das ist es nämlich.

00:40:51: vor allem bei Dingen, die wir selber noch nicht antizipieren können wie sie im Output funktionieren ehrlicherweise auch.

00:40:58: Wir versuchen einfach immer iterativ vorzugehen auf was die Preise angeht.

00:41:02: und da ist es genauso dass wir sagen okay für den ersten Sprint ja und Outcome ist ein funktionierender Prototyp-Zeit so mehr x und danach können wir meistens aber auch erst das Ehrleherwesen.

00:41:12: auch nichts Neues gibt's ja auch in der Software Entwicklung oftmals.

00:41:17: Erst wenn wir einen fertigen Prototypen haben und diesen ersten Initial Scope einmal vertestet haben, können wir auch definieren wie das skaliert wird.

00:41:27: Und was das dann letztendlich aber den Kosten bedeutet?

00:41:30: Auch das hören Kunden vor allem weil es witzig ist.

00:41:33: ja man bewegt sich gerade mit unserem Angebot zu zwischen Marketing und IT Kompetenz.

00:41:41: Auch so was der Einkauf angeht Und das ist natürlich für Leute, die vorher irgendwie eine Campaign Shooting oder eine Content-Produktion eingekauft haben.

00:41:51: Irgendwas anderes als jemanden der Software davor eingekauft hat.

00:41:56: Aber das Verständnis ist dann schon immer dafür da, wenn man transparent ist von Anfang an und sagt okay wir können euch jetzt sagen... Das ist das Konzept, das ist die Idee und bis Stufe eins kostet es das!

00:42:05: Und wenn wir's spannend finden, dann gehen wir da ehrlicherweise auch in den West mit rein.

00:42:09: Sagen hey, dann keine Ahnung machen wir halt Part X umsonst, weil wir wollen es umgesetzt bekommen.

00:42:17: Machen wir gerade tatsächlich auch und dann weiß der Kunde okay ich muss das jetzt investieren dass ein Risiko ist auch die Chance die ich sehe und danach habe Ich dann aber Klarheit darüber wie das weitergeben so.

00:42:28: Also wussten wir Prinzip einfach in der herangehensweise

00:42:33: Das heißt ihr kalkuliert auch klar über festpreise in diesen sprints also keinen stundenbasiertes modell oder ähnlich.

00:42:42: Verständlicherweise ist ja auch gerade wie ein spannendes Thema, so sehr in der KI und Innovationsschneise gelandet.

00:42:47: Das ist ja ein Teil dessen was wir abbilden.

00:42:49: aber wir machen ja auch tatsächlich wirklich klassische Markenarbeits- oder also Markenstrategie und Brandingprojekte.

00:42:56: Und hier fahren wir an ähnliches Prinzip, also arbeiten da auch mit Festpreisen weil wir haben so ein bisschen gemerkt dass wir irgendwo ist der Prozess ja immer wieder der gleiche.

00:43:07: So das heißt wir haben angefangen das wirklich eine einfache Frameworks zu gießen haben wir noch gesagt Wir wollen zum Beispiel Markenstrategie in viel schneller und kürzeren Zeiten, als man das eigentlich gewohnt ist anbieten.

00:43:18: Weil auf dann die Leute gerade erst bereit sind dafür zu zahlen.

00:43:21: Sie sagen okay, das schaffen wir irgendwie in einer Woche.

00:43:23: Das kostet sonst Monate.

00:43:25: Dann guckt man sich das auch wieder an und also gerade in den Zeiten des Effizienzdenkens so.

00:43:30: Also wir haben auch in dem Bereich geguckt dass wir halt schauen da sehr kompakte schnelle Angebote zu haben und die halt auch im Festpreisen kommunizieren zu

00:43:39: können.

00:43:41: Und gerade bei Markenstrategien, wir sprachen vorhin über Humanmade als neues Bio-Siegel der Marketingbranche.

00:43:49: Würde man ja sagen, da muss man massives Stakeholdermanagement.

00:43:52: Das ist alles super individualisiert das kann man doch gar nicht irgendwie AI automatisieren also wie... Es ist ja ein konkreter Use Case.

00:44:00: Wie seid ihr das angegangen, um es eben so kompakt und dann eben auch deutlich effizienter anbieten zu können?

00:44:06: Weil in der Tat, sonst sagt man ja gerne mal drei bis sechs Monate Dann ist die markenstrategische Grundlage da und im Unternehmen abgestimmt Und dann können wir starten mit der Design-Entwicklung.

00:44:15: Das werde ich gern kurz erstmal vielleicht nochmal klammer auf für unsere Zielgruppe.

00:44:21: Also klar, es ist einfach etwas anderes Wenn du eine Markensstrategie entwickelst für ein internationales FMCG Brand, dass irgendwie in hundertundachtzig Märkten agiert und da irgendwie auch noch die Vertriebskanäle mitbestimmen etc.

00:44:37: Es ist ... Wir arbeiten halt oft oder überwiegend einfach mit Unternehmern zusammen, wo die Entscheidungswege schnell sind, wo du gar nicht mehr so vielen Stakeholders zu jonglieren hast.

00:44:53: Und ganz generell unser Ansatz ... Wir machen nichts fully automated nochmal.

00:44:59: Es ist immer auch eine menschliche Komponente mit dabei, wir versuchen einfach nur den Prozess AI Enhanced so zu gestalten dass die KI's uns dazu anleitet, gewisse Fragestellungen schnell zu beantworten.

00:45:12: Und bis hin zu irgendwie ein Workshop sehr klar durchzustrukturieren und mit kleinen KI-Agenten in Miro den Prozess der Entscheidungsfindung zu unterstützen.

00:45:23: Das heißt nicht dass wir da irgendwie auf dem Knopf drücken und sagen okay liebe Marke X hier ist das Ergebnis.

00:45:29: Wir haben einmal drüber gelesen Da ist schon noch menschliche Arbeit mit drin und vor allem ist auch da unser Ansatz nicht nur schneller sondern vielleicht schneller in den Sachen, die keinen Spaß machen und dafür dann vielleicht aber drei statt einem Interview mit den Gründern.

00:45:47: So das ist so ganz generell unser Ansatz.

00:45:49: Und ans Lustig war ich an befandeter Strategie Markenstrategie der halt freier arbeitet.

00:45:55: auch seit dem dreißig Jahren habe ich noch nicht mal gesagt dies sind so deine sich auf Marken Strategie mit KI überhaupt weil es kommen jetzt irgendwie alles aus weil sie alles aus der Maschine rausbringen, wenn man möchte.

00:46:06: Und ich hab da ganz klar ... Es ist immer noch auch sehr viel Zwischenmenschlichkeit und wieviel man da irgendwie in Gesprächen abfängt

00:46:16: usw.,

00:46:16: und sofort.

00:46:17: Aber ja, um einfach zu sagen, KI ist dann tatsächlich ein Tool das uns hilft dieser Arbeit besser zu machen so.

00:46:28: Aber in dem Fall auch irgendwie ein sehr schönes Tool, weil es ja dazu führt dass halt so Sachen wie jetzt die Marktanalyse und Research.

00:46:34: Also alle Sachen die einfach viel Zeit gefressen haben sich total beschneunigen lassen und man dafür aber wieder viel mehr Gespräche führen kann.

00:46:43: Und auch die kann man sehr gut zusammenfassen transkribieren lassen.

00:46:47: Das heißt eigentlich schrauben wir gerade den menschlichen Kontakt und den Austausch mit Mitarbeitenden hoch also was Umfragen angeht und machen aber so diese Prozessualerarbeit dadurch effizienter und schneller.

00:47:01: Da war auch ein wichtiger Punkt, da hängt eigentlich meine letzte Frage zusammen ist dabei ja auch die Facette des Wissensmanagements.

00:47:09: also überall das Soviel-Wissen sei es jetzt über Wettbewerb, über Markt, über Zielgruppen, über die Organisation selbst und nirgendwo ist das gebündelt und ich glaube alle Tools stehen uns zur Verfügung.

00:47:24: Spannend ist nur das merke ich auch in Gesprächen mit anderen Agenturen oder Menschen aus meinem Netzwerk, dieses Wissen zu managen und eine Form zu finden, in der das kontinuierlich gelingt.

00:47:34: Ist krass!

00:47:34: Das ist ne riesige Herausforderung.

00:47:36: Also habt ihr da was vielleicht auch mit Blick auf Agenturen?

00:47:40: Hier wart lange Teil davon so als Tipp- oder vielleicht kleinen Impuls wie man sich dem Thema nähern kann.

00:47:50: Bist du soll

00:47:51: ich?!

00:47:52: Ich kann gerne mal anfangen.

00:47:53: Also erst einmal finde ich den Themenbereich super spannend.

00:47:57: Wissen für eine natürliche Sprache darauf Zugriff zu haben, finde ich ist einer der größten Sachen die Kai irgendwie mit sich bringt.

00:48:06: Wissensmanagement war immer ein großes Thema in Unternehmen so und dann immer ein Problemthema mit den ganzen Ablagen.

00:48:12: wer weiß was das halt irgendwie als Unternehmen bis in verschiedenen Standorten tätig wäre.

00:48:17: Einer macht da Research, andere da teilweise doppelndig Studien usw.

00:48:22: Das auszuwerten und jetzt nicht nur mit natürlicher Sprach erfahrbar zu machen, sondern was man damit alles anfangen kann.

00:48:28: Ich finde das ist tatsächlich auch eines der spannendsten Themen.

00:48:32: wo ich jetzt auch sage dass es das wo wir im ersten gerade am Produkt dran sind weil wir einfach merken dass der Nita riesig ist und dass sehr viele sehr stark interessiert.

00:48:43: und also ein Tipp da irgendwie hinzukommen also dass man die Wissen auch irgendwie sinnvoll verfügbar macht ist tatsächlich, finde ich einmal dieses Transkrivieren so.

00:48:56: Also wirklich zu gucken dass man halt Meetings und dergleichen halt wirklich mitschneidet.

00:49:02: Dass man halt auch wenn man selber... also ich nutze zum Beispiel jetzt kann ich mal einen Tool sagen.

00:49:07: Ich nutze Whisper Flow.

00:49:10: Habe ich ganz viel erst gehört in einem Podcast im ganzen anderen Kontext?

00:49:14: Ja!

00:49:14: Ich finde tatsächlich das es momentan mit am besten erkennt sehr wenig viel Schläge hat, was jetzt im Klasse-Kennen von Sprache angeht.

00:49:24: Und alles, was mir so durch den Kopf geht an Ideen und Anerkennissen, das sammel ich erst mal relativ ungeordnet aber drücke immer diese Funktionstaste und spreche es einfach ein.

00:49:34: Also diesen Gerichtsmediziner mit dem Memo.

00:49:38: Allein dass er da ist, ist schonmal einen riesigen Schritt.

00:49:42: Sonst ist es auf irgendwelchen Zetteln, also so einen zentralen Ort zu haben.

00:49:45: Ob das jetzt einfach in meinen Notizen auf dem Mac ist oder ob das jetzt irgendwie bei, ob das Notion ist?

00:49:52: Oder ob das halt irgendwie Notebook-LM heißt, glaube ich mittlerweile auch anders.

00:49:55: Aber sozusagen habe ich so ein Ort wo einfach erstmal alles reinwandert.

00:50:01: Das sollten sich alle gerade irgendwie auf die Fahne schreiben und diese Daten überhaupt erst mal zu haben.

00:50:09: Aber dann geht es auch um, mich wieder bei der Struktur und der Hygiene.

00:50:13: Auch das.

00:50:14: KI ist ja wie in vielen Themen hier ein Brandbeschleuniger oder beziehungsweise zeigt Glücken auf die vorher auch schon da waren.

00:50:25: Früher hatte man halt die Sachen nicht richtig auf den Server abgelegt oder nicht richtig ins Konflikten dokumentiert oder so.

00:50:32: Und jetzt dadurch dass wir noch sehr viel mehr Daten basiert arbeiten auf mal löschen, was man nicht braucht.

00:50:41: Da eine Regelmäßigkeit drin haben und Formate, wo wir das tatsächlich auch machen.

00:50:47: Alle zwei Wochen glaube ich, wenn wir so unseren Mini-Hackathon auch intern zu gucken, okay, was darf weg?

00:50:53: Was ist nicht mehr aktuell um ist?

00:50:55: Da haben wir irgendeine Credential, die ist irgendwie von vor einem Monat da haben wir doch erst letzte Woche dringend gearbeitet oder viele Dinge.

00:51:02: Man denkt ja nicht daran... Wir haben auch einen kleinen Memorizer ins Like, der halt an gewisse Sachen erinnert.

00:51:10: Da kann Technologie auch helfen.

00:51:11: aber im Endeffekt auch diese Hygiene die Daten regelmäßig zu überprüfen, Anzugrücken ist alles da was fehlt und nicht so.

00:51:19: oder was müssen wir auch vielleicht rausnehmen damit da am Ende nicht auf falsche Daten zurückgegriffen wird.

00:51:23: dann muss man sich halt mit Struktur zu zwingen.

00:51:28: Ja, guck mal die Marie Kondo des Wissensmanagements.

00:51:33: Alles immer wieder aufräumt hinter Fragen ausmisten das sind nicht ein schönes Prinzip als stimmt wirklich wenn man schmeißt immer nur drauf woher soll nachher die KI wissen was noch aktuell ist oder was man braucht?

00:51:46: Super spannend, haben wir eigentlich viel zu kurz gestriffen das Thema Wissensvermittlung.

00:51:50: Das lohnt sich glaube ich auf jeden Fall dazu nochmal Deep Dive zu machen weil ich glaube da lässt sich sehr viele in Agenturen auch an Potenzial heben, weil Fluktuation ist ein Thema.

00:52:01: dann gibt es kundenspezifische Teams und Learnings bleiben meistens in den Teams und verlassen nicht die Teamgrenzen.

00:52:08: Dann gibt es, hat mir gerade erst wieder letztens, man hat dann irgendwo gesagt was das eigentlich unsere Meeting Hygiene.

00:52:14: Wie wollen wir Meetings machen?

00:52:15: Das liegt dann irgendwo auf Frontify ab bei uns zumindest und da fragt man sich irgendwie ach kriegen die Newbies das eigentlich mit?

00:52:21: ist im Onboarding ja keine Ahnung.

00:52:24: also ich glaube da ist ein Riesenhebel.

00:52:26: bevor wir uns Gedanken machen wie wir Kampagnen automatisieren für unsere Kunden können wir ganz viele Sachen Bei uns, glaube ich schon mal.

00:52:32: Einfach auch ein Experience für die Mitarbeitenden sehr viel cooler machen als das einer den Server absucht nach irgendwelchen Infos.

00:52:40: Ihr habt schon gesagt, ihr seid April am Start.

00:52:43: Das ist noch gar nicht lange.

00:52:44: Ich wünsche euch total viel Erfolg und viel Freude beim Explorieren Beim weiteren iterativen Vorantasten Und danke euch sehr fürs gute Gespräch

00:52:59: Vielen Dank.

Über diesen Podcast

Die Agenturbranche erlebt einen radikalen Wandel. Die Zukunftsfähigkeit des Business-Modells von Agenturen ist zum Dauerthema geworden. Der Wettbewerb mit Unternehmens- und IT-Beratungen, Media-Agenturen und Start-ups zieht weiter an. Deshalb braucht die Branche einen intensiveren Austausch zu den Themen der Zukunft.

Mein Name ist Kim Alexandra Notz. Ich bin GF und Inhaberin der Hamburger Kreativagentur KNSK. Die Fragen nach zukunftsfähigen Agenturmodellen, Entwicklungen im Marketing und neuen Technologien treiben mich daher täglich um.

Im „What’s Next, Agencies?“-Podcast spreche ich alle zwei Wochen mit spannenden Gästen über die Zukunft der Agenturen, zeitgemäße Führungskultur, Employer Branding und veränderte Kundenanforderungen. Ob andere Agenturchefs, Marketingverantwortliche, Pitch- oder Personalberater. Sie alle haben ihre ganz eigene Perspektive zum Thema und teilen ihre Erfahrungen und Zukunftsprognosen mit mir und euch.

von und mit Kim Notz

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