00:00:00: Deswegen bin ich auch stolz darauf, operativ zu arbeiten.
00:00:04: Wer hat das am Anfang gesagt so mitleidend angeschaut zu werden?
00:00:08: Weil ich halt wirklich einfach auch glaube dass das richtig gut ist.
00:00:13: und gerade Zeiten von KI in denen wir diese Transformationen miterleben müssen wir uns Gedanken machen wie wollen wir denn eigentlich Organisation weiterentwickeln und führen als Unternehmerinnen und Unternehmer Und das geht meiner Meinung nach nicht, wenn du weit weg bist und dir dann so ein paar Produkte überlegst.
00:00:34: Glaub ich halt nicht!
00:00:35: Oder wenn halt irgendwie fünf Leute die Transformation machen und ich eigentlich gar keine Ahnung davon habe, worüber sie eigentlich reden... Das ist für mich total wichtig dass ich das treiben kann und auch mit gutem Vorbild vorangehe und solche Sachen auch für die entwickeln und denen dann präsentiere und dann so'n voller Stolz sagt guck mal, ich hab euch einen Tool gebaut!
00:01:00: Willkommen bei What's Next Agencies.
00:01:01: Mein heutiger Gast ist Katrin Kolossa, Gründerin von Sapera Studios.
00:01:06: Katrin ist sogar schon zum zweiten Mal bei mir nachdem wir vor ungefähr drei Jahren das erste mal kurz nach der Gründung ihrer Agentur eine gemeinsame Folge aufgenommen hatten.
00:01:15: Sie hat mir ihr Thema per Mail gepitched und das möchte ich euch nicht vorenthalten.
00:01:19: wie dieser Pitch aussah Hi Kim, ich habe Sapera Studios einmal ordentlich umgebaut und dabei auch meine eigene Rolle ziemlich grundsätzlich verändert.
00:01:27: Die Entscheidung war durchaus radikal und eher untypisch – tatsächlich bin ich aber damit sehr glücklich und sehe intern wie extern deutliche Verbesserungen!
00:01:35: Ich habe die Firma lange mit einem Ziel aufgebaut das wahrscheinlich viele Gründer kennen – wachsen, Menschen einstellen, Strukturen- und Hierarchieebenen schaffen, Verantwortung abgeben, Menschen entwickeln und selbst irgendwann möglichst wenig operativ gebraucht werden….
00:01:49: Denn wenn alles auch ohne dich läuft, hast du es als Geschäftsführerin offenbar richtig gemacht.
00:01:54: So wurde es mir jedenfalls immer wieder vermittelt.
00:01:56: Inzwischen glaube ich, dass sich damit auf den absolut falschen Maßstab optimiert habe.
00:02:02: Irrespannend!
00:02:02: Brutalehrlich!
00:02:03: Deswegen habe ich diese Katrin, die muss unbedingt noch mal kommen und mehr davon erzählen.
00:02:07: Wir sprechen darüber wie sie sich in ihrer Rolle als Geschäftshörer neu erfunden hat Wo Führung aus Ihrer Sicht heute den größten Hebel hat Wie sie viel stärker aus dem Zentrum der Organisation heraus agiert und weniger aus einer distanzierten Führungsrolle.
00:02:21: Und wie sie die Balance zwischen Nähe und Micromanagement hält.
00:02:25: Viel Spaß mit der neuen Episode!
00:02:29: Ja, herzlich willkommen bei What's Next Agents, liebe Kathrin.
00:02:32: Ich freue mich total, dass du heute mein Gast bist und wir über ein für dich echtes Spannendes-und Herzensthema sprechen können.
00:02:39: Ich freu mich auch sehr, dich wiederzusehen.
00:02:41: Mit dir wieder zu sprechen ist immer schön der Austausch mit ihr.
00:02:45: Ich habe dich eben noch gefragt im kurzen Voraustausch, wann du das letzte Mal da warst.
00:02:50: Du bist nämlich Wiederholungstäterin.
00:02:52: vor drei Jahren haben wir zuletzt gesprochen.
00:02:54: damals ging es vor allem auch um die Ausrichtungen deines Business Babies also Sapeira Studios mit Fokus auf Content Marketing letztlich auch Erklärungsbedürftige redaktionelle häufig visuell infografisch stark Aufbereitete Themen.
00:03:11: und das ist weiterhin dein Baby, aber wie das immer so ist mit Organisationen und Menschen darin die entwickeln sich ja weiter.
00:03:18: Und ich musste dich einladen als du mir in einer Mail geschrieben hast Kim weiß was mich stört total dieses Ideal des gute Geschäftsführerinnen immer daran gemessen werden ob sie sich möglichst überflüssig gemacht haben.
00:03:33: Ich habe gedacht, das ist ein richtig tolles Thema.
00:03:36: Weil in der Tat ist es ja so das zentrale Narrativ, dass man immer wieder hört du bist erst dann richtig gut wenn du dich überflüssig gemacht hast, wenn du möglichst alle Arbeit verteilt hast.
00:03:45: Erzähl mal ganz kurz wie bist du dazu gekommen?
00:03:48: was war dein Gedanke dahinter?
00:03:51: Also bei der Gründung selbst am Anfang ist man natürlich immer sofort drin und immer noch bei allen Themen invoviert.
00:03:58: Man baute auch die Organisationen mit auf setze natürlich auch die Weichen für später, aber im Prozess – ich meine wir sind immer noch ein junges Unternehmen nach wie vor sind wir jetzt nicht hundert Jahre am Markt hat sich ja doch gezeigt dass ich mich in eine Richtung entwickeln möchte.
00:04:13: Ich brauche mehr Personal und Mitarbeiterinnen und setze.
00:04:18: dann natürlich auch so, oder gehe natürlich dann auch so vor wie die meisten auch vorgehen.
00:04:24: Man baut sich Teams, man baut sie Hierarchien, man baute sich Head-offs, dann eben auch Directs, die an allen berichten und mit denen man sich dann eben noch mal austauscht über die Strategie und auch die Produkte selbst.
00:04:35: Und das habe ich halt lange Zeit auch so gemacht, auch mit diesem Gedanken.
00:04:40: Das muss bestmöglich ohne mich laufen.
00:04:42: Ich muss richtig gute Leute einstellen, die muss ich enablen Damit die richtig gut arbeiten und dann mir reporten, was sie richtig gutes Arbeiten.
00:04:50: So ist ja auch das Narrativ wie du es gesagt hast.
00:04:53: Und wenn ich mich mit anderen Gründerinnen oder Geschäftshörern unterhalten habe ... War das auch häufig so?
00:04:58: Ach, du arbeitest da an dir Stellen noch operativ?
00:05:01: Nee also...
00:05:02: Das ist sehr traurig!
00:05:04: Ja genau!
00:05:05: Es war tatsächlich so... Du hast
00:05:06: ein bisschen mitteleidigt als du dich krass
00:05:07: bist.
00:05:07: Ja, fast ein bisschen mitleidig.
00:05:09: Oh, das musst du noch machen aber dann seid ihr echt nicht soweit in der Entwicklung dass du dich da loslösen kannst.
00:05:15: Und für mich kam das auch immer so rüber, als wäre es etwas, dass ich loswerden muss, ja?
00:05:21: Dass sich daran arbeite, dass mein Team so stark empowert, dass das alles auch ohne mich läuft und das habe ich dann auch gemacht.
00:05:29: Ja,
00:05:29: d.h.,
00:05:29: ich hab diese Führungskräfte eingestellt die hatten dann ihre jeweiligen Teams wir haben dann gewisse Berichtsstrukturen Termine Weeklies by weeklies one-on-ones mit meinen Hats hatte und dann habe ich eben auch gemerkt dass ich auch den Bezug zu dem Produkt, was ja Sapera Studios eben für mich ist.
00:05:49: Also es ist die Firma etwas Verlierer und ich gewinne die Pitches.
00:05:53: also ich arbeite an den Pitchs präsentiere natürlich auch, entwickelt die Strategien und dann gebe ich's in ein operatives Team ab und bin noch übergeordnet in einigen Stellen mit dabei, bei den Quarterly-Terminen wenn es eben auch um größere Kunden geht.
00:06:11: Aber bin gar nicht mehr so im Thema sondern werd häufig auch nachträglich darüber informiert was denn eigentlich auch passiert ist.
00:06:18: und das fand ich auch von der persönlichen Mehrwert den Ich für die Firmarschafe nicht befriedigend!
00:06:27: Ich fand das nicht genug.
00:06:28: also ich habe das Gefühl ich bin gar Power-Modus, dass ich etwas treibe.
00:06:36: Dass sich etwas nach vordem bringe in so eine passive, reaktive Erwartungshaltung gekommen.
00:06:42: Ja was passiert denn?
00:06:43: Und dann muss ich mit den Problemen umgehen wenn sie zu mir getragen werden.
00:06:47: und auch im Gespräch mit anderen Agenturleitereben, Chefshörern habe ich gemerkt ja die Kunden, wenn die aber unzufrieden sind oder wenn irgendwas ist rufen wir trotzdem mich an!
00:06:58: Da habe verwirrt gefühlt, weil ich dachte okay es ist jetzt auf irgendeinem Projekt etwas nicht gut gelaufen.
00:07:05: Der Kunde ist nicht zufrieden oder wie auch immer und da ruft er mich an aber ich bin gar nicht so tief drin dass sich antworten kann worum es eigentlich geht.
00:07:13: das heißt ich nehme das an und dann gehe ich mit meinem Team ins Gespräch und sage was ist denn da gewesen?
00:07:18: Dann besprechen die das mit mir geben hier Feedback wenn rede ich wieder mit dem Kunden.
00:07:22: also das ist ja irgendwie so eine sehr ineffiziente Art des Arbeitens etwas dran ändern möchte.
00:07:32: Ja, also ich möchte meinem naturellen Entbrechen mich mehr auch in die Organisation einbringen und wirklich mehr verstehen was eigentlich los ist.
00:07:44: weil es war dann immer so dass es durch verschiedene Hierarchiestufe nicht meine wir sind jetzt kein zweitag keine zwei tausend personenagentur wir sind fünfundzwanzig leute.
00:07:52: trotzdem ist es so das natürlich Mitarbeiter in mit ihren Herz sprechen, die Herz sprechen dann mit der Agency-Lied und die sprecht da mit mir.
00:08:01: Dass da auch Informationen verloren gehen?
00:08:03: Und vielleicht auch – das finde ich auch an der Natur des Menschen nicht so kritisch beziehungsweise selbst reflektiert – dass Problem geschildert wird weil vielleicht denkt die eine Führungskraft.
00:08:13: oder hätte ich mehr nachfragen sollen?
00:08:15: oder vielleicht habe ich da etwas versäumt und die andere denkt ach irgendwie hab' ich jetzt nicht richtig reagiert!
00:08:20: Ich weiß es nicht aber so wie's am Ende bei dir ankommt ist es halt nicht meistens, ja?
00:08:25: Das ist auch einfach natürlich.
00:08:26: Das heißt das Problem zu beheben oder direkt daran zu arbeiten was besser eben auch geht, geht besser wenn ich's direkt verstehe.
00:08:35: und ich hatte dann tatsächlich auch den Moment dass wir ein Personal wechsel hatten.
00:08:40: Wir hatten eine Kollegin die sich verändern wollte.
00:08:43: sie wollte mehr in den Finance & Operations Bereichen hat vorher eben Team Lead Beratung als Rolle inne und ich habe nach einer Vertretung gesucht also nach einer Nachvölkerin oder einem Nachvöger.
00:08:54: Und hatte dann diese Job-Interviews mit diesen Personen und fand die auch alle gut, und hatte wirklich ein gutes Gefühl.
00:09:00: aber habe gemerkt dass das alles gar nicht das ist was ich gerade brauche und dass das was ich von dieser Rolle also von dieser zentralen Agenturliedrolle erwarte Nicht in der Möglichkeit einer Person liegt die ich jetzt einstelle weil ich gerade wirklich... Weil ich von diesem Rolle viel mehr erwarte.
00:09:19: Ich habe mich darüber nachgedacht und dann bin ich so weiter in den Prozess gewesen.
00:09:24: Und dachte, das muss ich eigentlich machen!
00:09:27: Ich muss diese Rolle einnehmen – diese sehr zentrale, sehr operative, sehr konkrete Rolle an dem Team selbst.
00:09:36: Das habe ich dann gemacht.
00:09:40: Wieder ins Spiel gebracht.
00:09:42: Ich habe mich selber für die Rolle im Spiel gebracht,
00:09:44: wieder eingewechselt
00:09:46: und hab mich dann dafür entschieden selbst zu machen.
00:09:49: ja das hat auch im Team für Überraschung gesorgt.
00:09:52: also die Gesichter waren unterschiedlich weil die auch dachten pass es jetzt los.
00:09:58: wir haben die ganze Zeit darüber geredet dass jemand eingestellt wird für diese Rolle.
00:10:02: du machst doch schon so viel Du hast doch schon viele Themen der Verantwortung.
00:10:05: wie soll das denn alles klappen?
00:10:07: Und dann bin ich in diese Rolle gegangen, die ich auch gar nicht benennen möchte mit Head of Beratung oder Agentur Lead oder Strategie oder Prozesssteuerungen.
00:10:20: Sondern ich nenne das für mich selber so ein bisschen das Powerhouse weil ich nicht mehr oben oder draußen oder an der Seite bin sondern ich bin zentral mittendrin und guck mir das alles jetzt von innen an.
00:10:35: Sag mal ich habe hundert Fragen dazu.
00:10:37: aber vielleicht starten wir Mit der Frage, gab es für dich so einen initialen Auslöser?
00:10:44: Weil ich sage mal natürlich reflektieren wir uns häufig alle ständig selbst.
00:10:49: Aber manchmal gibt es ja so Momente die einen zum Nachdenken bringen.
00:10:52: Weißt du so der erste Domino Stein, der angestopst wird?
00:10:55: Gab es so ein Stein bei dir?
00:10:57: Ja, ich war nicht zufrieden mit Dingen.
00:10:59: Die sind mir zu langsam gewesen.
00:11:01: Ich hatte das Gefühl, ich muss häufig mehr erklären als dass sich die Ergebnisse sehen kann und ich habe einfach sehr klar Optimierungspotenzial gesehen bin aber nicht so schnell vorangekommen wie ich das wollte.
00:11:15: wir hatten beispielsweise auch eine oder zwei Situation in denen ich bemerkt habe, dass Dinge nicht optimal bei uns laufen.
00:11:23: Dass nicht Dinge optimal dokumentiert sind und das an einigen Stellen einfach das übergeordnete Wissen auch für die Relevanz dieses Themas fehlt ist.
00:11:32: Es ist jetzt auch egal worum es geht aber Ich hab dann natürlich mit Beraterin gearbeitet, mit DesignerInnen, Operations wie auch immer Und die sehen natürlich... Das ist auch in der Natur der Sache ihr Bereich.
00:11:44: Aber die sehen nicht die Wirtschaftlichkeit.
00:11:46: Die sehen nicht den Markt, die Bedarfe und die Produktentwicklung auch die Kunden.
00:11:52: Vielleicht sehen sie die Accounts auf denen Sie arbeiten aber nicht die anderen Kunden und beispielsweise auch die Prioritäten.
00:11:58: Es gab ein oder zwei Themen bei denen ich so ins Stocken gekommen bin und dachte, bei wem liegt eigentlich die Verantwortung dass das hier läuft?
00:12:10: Und dann habe ich so, nie bei der.
00:12:12: Das kann sie aber doch gar nicht so genau und sette auch die Möglichkeit das zu entscheiden beziehungsweise auch so schnell zu entscheiden und abzuwägen hinsichtlich aller relevanter Felder und dann war die Antwort... Ich bin verantwortlich!
00:12:26: So, und es war nicht nur bei einem Thema so sondern bei zwei drei.
00:12:29: Ich bin dafür verantwortlicht dass das funktioniert in letzter Instanz.
00:12:33: Natürlich kann ich jetzt diesen Weg gehen, dass sich drei oder vier Personen immer wieder erkläre.
00:12:41: So ist das wichtig, aber ich kann es auch einfach mal selber machen und selber aufsetzen.
00:12:46: Und dann – das ist ja auch das Wichtige – so strukturell verankern mit Hilfe von bestimmten Tools oder Typologien oder Strukturen oder Prozessen, dass die anderen dann auch befähigt werden, das selbst zu umzusetzen.
00:13:01: Aber diese initiale Erkenntnis hier läuft etwas nicht optimal oder hier gibt es etwas, was wir verändern müssen muss auch von mir kommen, weil ich das einschätzen kann.
00:13:12: Und das war die Beweggründe warum... Das war auch ein Prozess!
00:13:16: Also es war auch jetzt nicht so... Ich mach' das ja jetzt.
00:13:18: Du
00:13:18: bist morgens nicht aufgewacht und hast gesagt, ich werde jetzt das Powerhouse hören?
00:13:22: Nee, aber also an einem Punkt war's dann schon so, ich mache das jetzt.
00:13:25: Und dann kam das auch.
00:13:26: Also doch, das ist jetzt wichtig Und dann hab ich das meinem Typ mitgezeilt, diese Entscheidung und die waren so okay.
00:13:32: Mal gucken ...
00:13:34: Sag mal, hast du das noch mal vorher mit ... Du hast eben gesagt, du hättest es mit Agentur-Chefinen besprochen?
00:13:41: Aber hast du's auch noch mal mit neutralem Coach dich in der Selbstreflexion auseinander genommen bis zu dieser Erkenntnis gekommen bist oder hast du versucht eine Art Erlaubnis zu suchen diesen Schritt zu gehen?
00:13:52: Manchmal sieht man sich danach dass jemand einem sagt ja stimmt genau das musst ihr jetzt machen.
00:13:58: Nee, da bin ich nicht unbedingt vom Typ.
00:14:00: Ich bin so rein, reingeht und gucken.
00:14:05: Es wird schon im Zweifelswahl ... Und das ist auch sehr gut als Eigenschaft für diese Aufgaben, die ich mir jetzt eben noch mehr gegeben habe.
00:14:14: Ich identifiziere etwas.
00:14:16: Ich finde eine Lösung oder ein Weg.
00:14:17: Wenn es dann nicht klappen sollte, verstehe ich schnell, dass das nicht funktioniert Und das ist eine große Stärke von mir, dass ich so anpassungsfähig bin.
00:14:26: Also auch sehr schnell verstehe, okay, das hat mich... Das war keine gute Idee!
00:14:29: Dann muss ich was anderes machen und es hätte ich auch.
00:14:32: Hätte ich gemerkt, dass das gar nicht gut funktioniert, hätt' ich natürlich noch diese Position besetzt.
00:14:36: aber irgendwann war die Fragestellung, was macht eigentlich ne Geschäftsführerin?
00:14:41: Was is eigentlich meine Aufgabe?
00:14:43: Die Aufgabe ist, dass Ich die Organisation optimiere innerlich wie natürlich von der Produkt her, auch an eine Personalverantwortung.
00:14:52: Dass ich das Beste aus den Personen heraushuhe.
00:14:55: Dass sich Probleme löse und dass ich Probleme identifiziere die Löse, dass ich auch Medikamersparing und im Coaching für meine jeweiligen Mitarbeiter in Darben aber, dass Ich die Organisation treibe und weiter entwickle.
00:15:09: Das sehe ich halt auch als Hauptaufgabe dieses Treiben, dieses Weiterentwickeln und auch die Produktentwicklung.
00:15:15: Ich meine KI ist überall allmächtig und auch gerade die Produktentwicklung, die Positionierung von Sapera Studios.
00:15:24: Die ist jetzt richtig scharf geworden weil ich im Motor sitze und verstehe was wir eigentlich tagtäglich auf jedem einzelnen Projekt machen.
00:15:32: also ich bin wirklich auch richtig drin bei Kundenterminen.
00:15:36: Ich sitze in Jufixus mit drinnen, nicht bei jedem einzelnen Thema aber natürlich bei den größeren Kunden auch mit drin wo ich auch identifizieren kann, ah ich glaube ihr braucht das und dass!
00:15:45: Ihr braucht eine Befähigung für Maschinenlesbärre, Style Guides usw.
00:15:49: und so fort und kann das dann auch schnell umsetzen.
00:15:52: und es ist viel spannender als irgendwo in dem Warner One zu sitzen und darauf zu warten was damit jemandem mal etwas aufgefallen ist.
00:16:00: Ich finde auch ganz persönlich, also unabhängig von der Frage was hat den Impact für die Agentur?
00:16:05: Für das Unternehmen ist es ja auch immer die Frage wo fühlt man sich selbst gebraucht.
00:16:11: Wo hat man auch eine Relevanz für die Organisation?
00:16:14: und wie sitzt man abends zu Hause überlegt was habe ich den Tag gemacht und wie wirksam hab ich mich eigentlich gefühlt?
00:16:22: Total.
00:16:22: So wie du es ja auch beschreibst, irgendwann bist du geboren für one-on-ones und Troubleshooting.
00:16:30: oder interessiert dich eigentlich die Sache das Produkt, die Entwicklung der Menschen aber auch der Kompetenzen innerhalb der Agentur?
00:16:36: Und das kann ich total nachvollziehen.
00:16:38: wenn man das sozusagen in so einem Wolkenkuckrucksheim Modus macht oder elfenenturm dann dass das zu weit wächst.
00:16:44: Aber die Frage die sich ja anschließt ist jetzt seid ihr um und bei.
00:16:50: Ist das also ein Gedanke, der sich skalieren lässt auf größere Modelle?
00:16:56: Ich glaube nicht eins zu eins.
00:16:59: Also ich glaube nicht dass es eins zu eines umzusetzen ist.
00:17:03: Ich glaube dass man sich aber schon die Frage stellen sollte mit der du auch gerade eingeleitet hast wo schaffe ich den meisten Wert für meine Organisation?
00:17:11: und ist eine Hierarchiestruktur auch in größeren Organisationen überhaupt effizient?
00:17:16: wie viel Zeit geht eigentlich verloren wenn Menschen Reports entwickeln, Präsentationen schreiben für ihre Führungskräfte.
00:17:23: Drei Jahrespläne machen, fünf Jahre Pläne, Finanzplänen machen, Vorkarzt schreiben
00:17:28: usw.,
00:17:30: oder du gehst einfach mal mit rein und das muss ja auch nicht in einer großen Organisation permanent sein.
00:17:35: Man muss nicht in jedem Projekt sein.
00:17:38: Das bin ich übrigens auch nicht.
00:17:39: Also ich bin auch nicht auf jedem Projekt so involviert.
00:17:43: die Idee dahinter ist tatsächlich eher sich zu überlegen, wie man punktuell Dinge identifiziert bzw.
00:17:52: auch Themen für sich selber die behebt und dann die Organisation befähigt sei es eben durch Tools oder durch Strukturen, durch Prozesse da eine Verbesserung herbeizuführen.
00:18:03: also ich habe auf so ein Interview gelesen von dem Founder der heißt Jensen Huang hat so viele Directs Und der lebt dieses Führungsmodell tatsächlich eben auch in einer sehr großen Organisation.
00:18:16: Weil er der Meinung ist, dass das alles Reibungsverluste sind diese ganzen Freeportings und weil auch sehr viel Information verloren geht.
00:18:24: Der hat sich beispielsweise vorgenommen jeden Tag ein Problem seiner Organisation zu lösen.
00:18:30: Er geht mit diesem Mindset geht ja auch an seine Arbeit ran und guckt sich das im Kleinen und im Großen an und schaut natürlich dass er das eben auch so nutzt, diese Möglichkeit wie diesen Geschäftsführer auch kann.
00:18:46: Nämlich Probleme schnell lösen, Entscheidungen schnell treffen, trial and error gucken ob es klappt.
00:18:51: also diese Testings die wir ja auch als Möglichkeit haben etwas reinzugeben und etwas umzusetzen Das hat ja kein anderer.
00:18:58: Also ich glaube schon Dass sich das auf jeden Fall skalieren lässt Und dass das eine andere Art der Wahrnehmung auch der eigenen Rolle ist.
00:19:07: Und jetzt hast du eben schon angedeutet, als du es deinen Leuten mitgeteilt hast gab es unterschiedliche Reaktionen.
00:19:15: Wichtig ist ja auch immer die Frage der Kommunikationsfähigkeit in die Organisation.
00:19:20: also wie bin ich in der Lage ist zu kommunizieren damit die Menschen das nicht als Vorwurf oder vielleicht auch als wie soll ich sagen irgendwie unzufriedenstellende Performance wahrnehmen sondern tatsächlich eher dieses.
00:19:33: Ich habe erkannt, dass das meine zentrale Rolle ist.
00:19:36: Also wie war so deine Strategie dahinter?
00:19:40: Im Sinne von okay, Hosen runter, so ist es halt!
00:19:42: Das hab ich mir jetzt so wichtig kennengelernt könnte.
00:19:51: Und welche Gedanken hast du dir dabei gemacht damit du sie nicht maximal vor den Kopf stößt, dass es nicht erstmal eine Welle der Empörung oder Unsicherheit gibt?
00:20:01: Ich bin davon ausgegangen, dass da so oder so kommt.
00:20:03: Ich wollte dem gar nicht aus dem Weg gehen.
00:20:05: Ich habe das in Kauf genommen, dass es passiert.
00:20:07: Ich habe im Kauf genommen ,dass da jetzt eine Unsicherheit und eine Unruhe und Irritation auch entsteht und hab das einfach ausgehalten weil ich dachte natürlich kommuniziere.
00:20:19: ich habe gesagt ich mache das jetzt.
00:20:20: ich möchte jetzt in diese Rolle gehen und ihr werdet sehen, dass das gut wird.
00:20:25: Niemand anderes kennt diese Organisation besser als ich.
00:20:28: Ich liebe diese Firma, also ich würde diese Entscheidung nicht treffen wenn ich nicht der Meinung wäre dass wir davon profitieren als Organisation und ich denke da auch nicht in Geschäftsführungsgedanken sondern ich denke wirklich für die Firma.
00:20:41: was ist das Beste?
00:20:42: Das war das beste Setup, das sich mir vorstellen konnte und ich bin vertrauen davon ausgegangen, dass mein Team auch sehen wird nach einer kurzen Zeit.
00:20:53: Und dann habe ich angefangen eine Anamnese zu setzen, mein Team lacht auch jetzt mit meinen Begriffen da.
00:21:00: aber ich hab wirklich erst mal angefangen mir ganz detailliert anzuschauen wie alles eigentlich läuft.
00:21:06: und das heißt nicht machst du das richtig oder nichts sondern welche Prozesse gibt es eigentlich?
00:21:11: Wie läuft die Planung ab?
00:21:12: Dann habe ich Kunden angerufen und habe Kunden gefragt wie findet ihr eigentlich die Zusammenarbeit mit uns?
00:21:18: Wo harbert es denn an welchen stelle?
00:21:20: und das natürlich nicht, weil wir haben also vier fünf Retailer Kunden und dann Projektkunden.
00:21:25: Ich habe jetzt nicht alle Kunden angerufen sondern die relevanten Und hab einfach mal mich mit denen teilhalten.
00:21:31: und Dann habe ich auch richtig gemerkt wie angenehm dass für die Kunden ist und Wie gut ihnen das getan hat dass sie einfach mal gefragt werden statt in diesen Feedback Meetings und Sounding Board zu sagen, da ist vielleicht irgendwas zu spät gekommen oder wie auch immer.
00:21:47: Und dann habe ich auch nicht auf unserer Seite einfach gesagt okay der Kunde hat gesagt das läuft nicht gut sondern ich hab unsere Teams auch noch mal interviewt und hab gesagt warum ist denn hier vielleicht etwas nicht ganz optimal?
00:21:58: Dann habe ich mir die Planung angeschaut, dann habe ich mich mit den Projekten angeschault und auch die Probleme in der Priorisierung im Daily.
00:22:05: Und dann bin ich an die Lösung gegangen!
00:22:07: Und dann hab' ich nach den Interviews beziehungsweise auch in Terminen mir Lösungsvorschläge überlegt und dann relativ schnell umgesetzt ohne große Planungen oder eine große Einführung sondern gesagt okay das ist jetzt hier beispielsweise eine Lösung.
00:22:25: zwei drei Beispiele die Kapazitätenplanung.
00:22:30: Großen Agenturen, immer ein Thema in dem Projektmanagement glaube ich.
00:22:35: Also früher als ich in anderen Agenturen war das immer so im Projekt-Management.
00:22:40: Heimat die Woche trifft man sich und dann wird so gesagt da brauche ich die Kapacität usw.
00:22:48: Superrelevantes Thema für uns, superrelevantes Thema für mich!
00:22:52: Ich habe einfach die Kapakitätenplanungen in meine Verantwortung genommen Und plane nicht, aber ich setze die Prioritäten und ich entscheide.
00:23:01: Das heißt alles geht über mein Tisch und ich sage das ist relevant, dass es vielleicht nicht so relevant im Vergleich.
00:23:08: dieses Projekt hat noch Zeit.
00:23:10: Das darf auch natürlich einer sehr guten Übersicht von dem Projekt standen.
00:23:14: Ich kenne alle unsere Projekte also ich kann alle unsere projekte benennen.
00:23:19: persönlicher Vorteil, dass sich vielseitig auch nochmal bin.
00:23:22: Also ich kann mich relativ gut auf unterschiedliche Sachen konzentrieren Kann man, muss man nicht immer.
00:23:28: Aber ich kenne die halt und kann die darin jeden auch gut einordnen und gegebenenfalls so entscheiden dass wir auf einem Kunden nicht mehr weiter arbeiten weil es einen D-Kunde ist, weil es ein sehr kleines Volumen ist, Weil es eine sehr beratungsintensiver Etat ist mit Menschen die vielleicht noch nie mit einer Agentur gearbeitet haben und das mal ausprobieren wollten und im Vergleich haben wir dann große Kunden mit denen es eben auch nochmal relevanter ist.
00:23:48: Das heißt Ich habe mir die Planung erstmal angeschaut.
00:23:51: Ich habe dann auch gemerkt, dass die Priorisierung bei uns ein Thema ist.
00:23:54: Dann hab ich mit KI einen Tool gebaut für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, mit dem sie die Kunden priorisieren können.
00:24:01: Das heißt, ich hab eine Datenbank gebaut mit all unseren Kunden.
00:24:04: Dann habe ich so Fragen hinterlegt, die die Mitarbeiterin daneben alle beantworten können.
00:24:10: Ist das ein Reiter in der Kunde?
00:24:12: Buchen Sie regelmäßig.
00:24:15: Wie ist die Marge, wie sind die Buchungsvolumina was ist die Perspektive und so weiter.
00:24:20: du kennst ja diese Kategorisierung.
00:24:22: Und daraus habe ich dann ein Tool gebaut, genauso wie ich auch einen Dashboard gebaut hab für die Mitarbeiterin.
00:24:28: Dass sie sich immer anschauen können um zu gucken wo liegt meine Priyo heute?
00:24:31: Hat sich vielleicht noch mal was verschoben?
00:24:34: Wo sind eigentlich die Informationen aus der letzten Abstimmung abgelegt?
00:24:38: und das alles habe ich halt eben auch relativ schnell und effizient mit KI automatisieren können.
00:24:45: Das heißt ich habe bestimmte Regeln eingeführt.
00:24:46: jedes Projekt-Meeting von uns braucht ein Transkipp, das wird alles dokumentiert und so weiter.
00:24:52: Also diese Aufräumarbeit zum einen und dann aber wirklich auch zu sehen okay was brauchen denn eigentlich die Mitarbeiter in egal welche Archivstufe sie haben?
00:25:04: Und ich war auch an Kundenmeetings.
00:25:07: beispielsweise hat eine Kundin etwas gesagt, was gar nicht so stimmte, hat dann das Team auf unserer Seite Na ja, nicht angegriffen, aber schon so vorwürfe gemacht.
00:25:20: Und ich merkte, dass mein Team gar nichts darauf antwortete.
00:25:23: Aber wir waren im Recht und die haben einfach einfach gar nichts dazu gesagt.
00:25:27: Das heißt, so etwas würde ich beispielsweise auch nicht mitbekommen wenn ich nur einmal lieber eine Weekly habe.
00:25:33: Ich konnte dann der Kundin darauf ant Worten Nein!
00:25:35: Die Sachlage war so.
00:25:37: Nach dem Meeting konnte ich meinem Team sagen Okay, ich möchte das ihr in Konfliktsituation anders agiert.
00:25:42: Wir machen jetzt ein Coaching, habe ich einen Coach reingeholt und das eben geändert.
00:25:46: Also das vielleicht nur mal so als zwei Beispiele wie ich das dann eben auch natürlich strukturell dann nochmal ändern kann ohne dass sich überall drin bin?
00:25:55: Dann gehe ich natürlich auch raus bei bestimmten Sachen.
00:25:59: Und sag mal die... Ich sage mal, es ist ja so das eine oder ich sehe ein Dilemma.
00:26:04: Das eine ist ja...ich kann reingehen und die Dinge erkennen, ich kann sie verändern, ich habe Entscheidungen herbeiführen, eine Hohlgeschwindigkeit Pragmatismus-Effizienz in der Sache.
00:26:15: Dann gibt's ja so die Stimme im Ohr, die sagt Ja aber manchmal kommen ja gute Ideen wenn man die Organisation involviert Wenn man die Menschen nach ihren Ideen und Gedanken fragt Und das nehme ich so ein bisschen mit, ist bei dir ja auch der Punkt.
00:26:28: Na ja gut!
00:26:29: Wir können ja auch sehr viel Kapazität darauf verschwenden, dass alle Prozentual X am System mitarbeiten.
00:26:36: oder aufgrund meiner Erfahrung kann ich die Leute einfach vor allem den Zeit geben zu arbeiten und sehe nicht mit dem ganzen Hasel auseinanderzusetzen und ich gehe rein und übernehme das.
00:26:46: also gibt es so einen Dilemma.
00:26:47: spürst du das?
00:26:48: Spürt das die Organisationen oder ist das verkraftbar?
00:26:52: Das ist eine sehr interessante Frage.
00:26:55: Es ist nicht so, dass ich das alles alleine mache.
00:26:58: Ich treibe die Themen und ich treffe die Entscheidungen aber ich involviere die Mitarbeiter bei allem.
00:27:06: also es ist nicht So dass ich etwas identifiziere und sage so machen wir das jetzt tschüss sondern beispielsweise sehe ich etwas Bei unserem send out Prozess.
00:27:16: Wir schicken Sachen raus wir haben dann ein sechs augen check Die jeweilige designerin dann gibt's noch eine hat auf und dann gibt es die verantwortliche beraterin oder den Berater.
00:27:25: Bei wem liegt eigentlich genau welcher Check, wer ist wofür verantwortlich?
00:27:29: Das ist bei uns an einigen Stellen manchmal etwas schrummig.
00:27:32: Nicht ganz klar und wenn ich so etwas identifiziere dann suche ich mir jemanden in dem Team und sage okay kannst du das bitte bis zum nächsten All Hands ausarbeiten?
00:27:41: kannst du bitte eine Lösung mitbringen?
00:27:42: wir sprechen das denn in dem Meeting.
00:27:45: Ich mache nichts nur alleine, außer vielleicht zu Tools bauen.
00:27:48: Weil mir das sehr viel Spaß macht mich da so reinzudenken und dann irgendwie solche Sachen zu coden was ich jetzt natürlich mit KI auch machen kann.
00:27:55: aber das ist alles für und mit dem Team Und auch Optimierung an der Planung oder an der Strategie finden statt nachdem ich Interviews geführt habe mit den Mitarbeiterinnen also dass es alles gemeinschaftlich entstanden.
00:28:11: Die sind nun nicht in der Verantwortung das umzusetzen, sondern diesen Schuh ziehe ich mir an.
00:28:16: Aber ich nehme denen das so gesehen nicht per se ab doch schon.
00:28:24: also es ist ein Mix aber sie sind alle auf jeden Fall mit drin.
00:28:28: Sie sind gehört und involviert aber die Entscheidung uns sozusagen die Richtung wird sehr stark von dir vorgegeben.
00:28:35: Ja, der Vorteil ist, dass ich also sehr schnell bin und sehr logik getrieben.
00:28:41: Wenn ich etwas sehe das nicht unbedingt logisch ist dann entscheidlich in die Richtung und davon... Also da sind meine Mitarbeiter meistens auch sehr zufrieden weil das auch in ihrem Sinne ist.
00:28:50: Ich sehe okay, da funktioniert etwas nicht gut.
00:28:52: Ich möchte, dass es funktioniert.
00:28:54: Also suche ich eine Lösung.
00:28:55: Das ist ja eigentlich auch der Schritt den ich so mache.
00:28:58: Ist das in etwa auch so?
00:29:01: Ich sag mal, gefühlslebenszyklus.
00:29:03: So nenn ich's jetzt einfach mal deiner Organisation.
00:29:05: und ab dem Moment wo du gesagt hast, ich gehe wieder voll rein ein paar Dinge laufen mir zu langsam zu ineffizieren dich bin nicht ganz zufrieden wie.
00:29:12: das läuft also sehr verkürzt.
00:29:14: jetzt sozusagen deine Überlegung dahinter von Verunsicherung Empörung Neugierde Offenheit Verschlossenheit da wird ja alles mit dabei gewesen sein.
00:29:25: bei fünfundzwanzig Menschen.
00:29:28: Wann ist das dann gekippt in ein positives Gefühl der Organisation?
00:29:31: In dem Moment, wo Sie gemerkt haben es hilft mir.
00:29:33: In meinem alltäglichen oder entlastet mich von Sachen die ich alleine nicht hätte lösen können aber schon gemerkt habe dass sie irgendwie klemmen?
00:29:40: Total!
00:29:41: Als dir die ersten Ergebnisse da waren als ich geliefert hab.
00:29:45: Dann glaube ich habe auch überzeugt davor war glaube ich nicht ganz klar Wo es hingeht, auch natürlich finde ich total nachvollziehbar.
00:29:54: Wäre ich wahrscheinlich genauso skeptisch am Anfang ja gut, dann macht sie das jetzt.
00:30:00: aber als wirklich auch klar wurde dass das eine Veränderung bedeutet und gar nicht so klein Ich habe mich an einem Hebel etwas gedreht sondern ich hab wirklich einmal alles umgebaut Und neu strukturiert ein neues Tempo eingebracht Aber auch neue Kraft für das Team.
00:30:18: Also es ist nicht ein Ich fordere von euch oder ich erwarte von euch, sondern es ist ich empower euch von innen.
00:30:24: Let's go!
00:30:25: Und das wird diese Kraft die sie glaube auch spüren und das hat einfach auch im Team noch mal eine andere kraftfrei gesetzt würde ich jetzt mal sagen.
00:30:36: also zumindest sind auch Die Rückmeldung sehr positiv.
00:30:39: Es kommt dann
00:30:41: her Katrin dass du damit gestartet hast sozusagen der neue Erfindung deiner Rolle
00:30:45: vier Monate Vier Monate.
00:30:48: Wie
00:30:49: geht es?
00:30:49: dein Workload?
00:30:52: Besser, also jetzt wo ich auch viel verändert habe besser aber das war schon extrem viel Aber auch sehr kraftvoll.
00:31:05: Also ist eine andere Art von Workload als jetzt davor.
00:31:09: Wenn ich davor viel gearbeitet hab dann war das auch anstrengend und so ermüdend.
00:31:14: Aber ich wache auch, wenn ich gestalten kann und wenn ich wirklich was bewegen kann.
00:31:18: Und das ist ja meine Firma!
00:31:20: Also ich bin ja nicht angestellt in dem Sinne, sondern dass meine Organisation... Ich habe das geschaffen und das hat mir so ein richtiges Lebensgefühl wiedergegeben und auch eine Power und deswegen saß ich auch da Und habe das dann einfach auch noch weitergemacht abends, weil ich das cool fand.
00:31:38: Ich wusste auch dass es nicht ewig halten wird.
00:31:40: aber da wurde auf einmal wieder bei mir so eine Energie freigesetzt die wirklich viel Spaß gemacht hat vor allem natürlich auch im Hinblick auf die Produktentwicklung.
00:31:49: also was machen wir eigentlich als Agentur perspektivisch?
00:31:53: Was heißt denn eigentlich KI für uns und entwickeln wir uns weiterhin?
00:31:57: Da sind auf einmal so viele coole Gedanken freigeworden, die ich auch mit dem Team geteilt habe.
00:32:02: Und das macht schon mehr Spaß aus dem Inneren heraus zu diskutieren und zu vielesophieren zu sprechen als jetzt wirklich nur mit dem Marktverständnis.
00:32:12: Eine Positionierung finde ich zu schaffen von einer Firma nur aus dem Blick nach außen ist nicht unbedingt nachhaltig.
00:32:21: Also ich muss mir schon anschauen, was habe ich denn?
00:32:24: Wer bin ich denn und wer sind wir eigentlich und wo können wir uns überhaupt hin entwickeln?
00:32:29: Was ist die Vision von Sapera Studios?
00:32:31: Ist nicht etwas das ich einfach von oben drauf setze?
00:32:34: daran glaube ich nicht.
00:32:35: also ich glaube dass kommt von innen.
00:32:39: Deswegen bin ich auch stolz darauf operativ zu arbeiten und nicht, wer hat das am Anfang gesagt so mitleidend angeschaut zu werden?
00:32:47: Weil ich halt wirklich einfach auch glaube dass das richtig gut ist.
00:32:51: Und gerade Zeiten von KI in denen wir diese Transformationen miterleben müssen wir uns Gedanken machen um wie wollen wir denn eigentlich Organisation weiterentwickeln und führen als Unternehmerinnen und Unternehmer.
00:33:08: Und das geht meiner Meinung nach nicht, wenn du weit weg bist und dir dann so ein paar Produkte überlegst.
00:33:13: Glaub ich halt nicht!
00:33:14: Oder wenn halt irgendwie fünf Leute die Transformation machen und ich eigentlich gar keine Ahnung davon habe, worüber sie eigentlich reden?
00:33:19: Das ist für mich total wichtig dass ich das treiben kann... ...und auch mit gutem Vorbild vorangehe und solche Sachen auch für die entwickeln und denen dann präsentiere.
00:33:29: Und dann so einen voller Stolz sagt guck mal ich hab euch nen Tool gebaut.
00:33:33: Ja macht Spaß.
00:33:38: Wie einsam ist das mitunter?
00:33:41: Also wie einsam fühlst du dich manchmal?
00:33:47: Das ist, glaube ich eine grundsätzliche Frage auch wenn man eine Organisation alleine führt.
00:33:51: Das ist noch mal eine andere Frage die ich als Ambivalent sehe weil ich auch mit einigen Freunden aus dem Start-up umfeld gesagt habe ich will nie alleine gründen warum hast Du das damals gemacht?
00:34:05: Warum bist Du nur alleine?
00:34:09: und dann haben wir aber viele Konflikte oder haben irgendwelche unterschiedlichen Meinungen und ich kann hier schon mein Tempo fahren.
00:34:20: Aber es ist schon einsam, würde ich jetzt schon so sagen.
00:34:24: Ich bin jetzt persönlich als Person nicht einsam.
00:34:27: Ich kann auch sehr viel Energie aus der Arbeit ziehen aber es ist ja schon so dass ich sehr viel reingebe und sehr viel auch entwickle die anderen halt auch daran wachsen können.
00:34:42: Was auch schön ist, aber ja ... Ja, die Antwort ist ja...
00:34:46: Ich glaube das ist ja auch ein ganz normaler Konflikt.
00:34:51: also es gibt ja das Grundbedürfnis der Menschen ist dass nach Zugehörigkeit in einer Gruppe weil das über unser Überlebensinstinkt ist und gleichzeitig isst die Rolle eines CEOs Gründerin-Inhaberin eben automatisch auch die Richtung vorzugeben und sehr wahrscheinlich als Alleiniger, auch die Verantwortung dafür zu tragen.
00:35:10: Das heißt es gehört zwangsläufig dazu dass man zwar Teil einer Gruppe ist aber sie gleichzeitig anführt und manchmal eben auch einsam mit Entscheidungen treffen muss.
00:35:20: Das ist einfach so, aber ich glaube es ist immer mal wieder evolutionsbedingt wahrscheinlich auch dieses Haar dann mit dieser Frage nach Nähe, Nach Zugehörigkeit
00:35:29: usw.,
00:35:29: Aber wenn du dich jetzt letztlich durch diese eigen Installation als Powerhouse im Zentrum der Organisation fühlst, dann stärkt das ja die Frage der Wirksamkeit und die Frage zur Zugehrigkeit weil man über eine Rolle sich zugehörig fühlt Und über den Impact, den man in der Organisation
00:35:46: hat.
00:35:47: Also das ist ein sehr interessantes Aspekt, über den ich so noch gar nicht nachgedacht habe.
00:35:50: Ich glaube vorher war ich einsam und jetzt bin ich es nicht mehr zu.
00:35:54: Obwohl du ja letztlich auch sagst, so machen wir das jetzt und wieder vielmehr... ...ich sage jetzt mal die inhaltliche Richtung und Führung übernommen hast.
00:36:01: Man könnte auch denken dass das macht jetzt einsam weil dann sagen alle ja mal gucken wie sie's macht aber dadurch dass du halt mittendrin bist merken Sie eher und das ist ja was was die Menschen wonach sich gerade sehen auch Richtung und Orientierung gibt.
00:36:14: Wir entwickeln das auch alle gemeinschaftlich.
00:36:17: Ich würde schon sagen, dass wir sehr stark auf Augenhöhe zusammenarbeiten und wenn wir Produkte oder Projekte haben an denen ich eben auch beteiligt bin dann meistens aus der strategischeren Perspektive aber wir entwickeln Sachen auch zusammen.
00:36:35: Was vielleicht andere nicht unbedingt können, weil die vorher mich fragen würden.
00:36:39: So ist es halt.
00:36:39: ja.
00:36:40: also Es ist natürlich darum gehend dann schon irgendwie noch meine Verantwortung diese übergeordneten Entscheidungen zu treffen und Man kann Empfehlung aussprechen wenn man in anderen rollen ist.
00:36:49: aber die Entscheidung per se Die kann ich halt treffen oder auch einfach sagen wir machen das jetzt so Und dass es für manche vielleicht auch einfach erleichtern Oder eine Befreiung dass das jetztso schnell geht und dass sich sofort auch lösung finde.
00:37:01: und aus dem team habe ich auch die Rückmeldung bekommen.
00:37:04: Ich war immer schon so, wenn jemand mit einem Problem zu mir gekommen ist, hab ich immer super schnell okay, wir lösen das sofort.
00:37:11: Nur irgendwann sind die Leute gar nicht mehr so mit zu mir kommen weil sie dann mit ihren Teamleads gesprochen haben und die haben das vielleicht dann gar nicht so direkt weitergegeben Und das ist jetzt wieder so.
00:37:22: Das heißt wie ihr den Tipps hier sehr schnell bestimmte Sachen und ich kann die umsetzen und ich fühle mich viel mehr zugehörig um das auch noch mal darauf einzugehen, dass du gesagt hast.
00:37:32: Ich fühle mich viel mehr Teil der Sache weil ich das so richtig treibe und weil ich auch mit Kunden arbeite.
00:37:39: und eine Sorge war früher auch also tatsächlich... ...ich kann gar nicht so viele auf Kundenprojekten arbeiten weil ich ja so teuer bin, weil ich habe mir den GF-Tagessatz und nee wir wollen ja dann können wir dann lieber mit dem Headarbeiten bei der GF.
00:37:53: Und hab' ich mir auch die Frage was macht denn eigentlich der Gf?
00:37:55: Ja oder die?
00:37:56: Was machen die denn eigentlich auf dem Kunden-Etat?
00:37:58: Was ist denn da eigentlich die Aufgabe, naja es ist Strategie.
00:38:03: Aber mehr auch nicht!
00:38:05: Also ja es ist natürlich ein übergeordnete Strategie oder Sparing und ich möchte mir eigentlich auch nicht nehmen lassen auf Kunden zu arbeiten.
00:38:17: also gibt bei uns kein GF-Tagesatz mehr
00:38:20: weil du in dir jeweilige Rolle das keine Ahnung.
00:38:23: Die Rolle ist mal Content Concept, mal ist es Strategie.
00:38:27: Also je nachdem wo gerade dein Sparing benötigt wird, ist letztlich die Rolle, die du für den Kunden wahrnimmst?
00:38:31: Genau
00:38:32: und dann bekommen sie auch eine Kalkulation mit Head of Strategy oder Head off Beratung oder Concept.
00:38:41: Und ich kalkuliere dieses GF-Thema nicht weil die Frage hat mich auch schon genervt ja was macht denn der GF?
00:38:46: so weiß ich ja auch nicht.
00:38:48: Was macht denn eigentlich den KF auf Kunden?
00:38:50: Also ehrlich, weil für mich ist das eine interne Rolle die Geschäftsführung so.
00:38:55: Denn muss man die Geschäfte führen und man muss dafür sorgen dass alles gut funktioniert, dass die Abläufe klar sind.
00:39:00: aber welchen stark inhaltlichen Mehrwert schafft beispielsweise eine Geschäftsführerin gegenüber einer sehr senioren Strategien im Zweifelswald?
00:39:13: erstmal nichts nur wenn es um die Hierarchie geht Natürlich, wenn das um die Person geht.
00:39:18: Das ist noch mal was anderes.
00:39:19: aber dann gibt es ja auch nochmal einen Beitrag der eine andere Qualität hat und das fand ich auch total spannend weil ich auch dachte naja und als Geschäftsführerin so wieder auf Kundenthemen zu arbeiten kommt das so gut?
00:39:33: Das sieht ja vielleicht auch so aus.
00:39:35: also das weiß du all.
00:39:36: oh nee jetzt muss sie da drauf arbeiten weil die...
00:39:39: Aber meistens der Witz ist doch auch kommen ja zu dir stellvertretend zu Inhaber in geführten Agenturen, weil sie sich eine persönliche Betreuung wünschen.
00:39:52: Und häufig du bist das Gesicht von Sapera zumindest für mich.
00:39:55: wahrscheinlich gibt es noch ein paar andere, aber als zentrale Gesicht bist du.
00:39:58: Das heißt einen Kunde verdiebt sich in Katrin Colossa und ihren Blick auf die Dinge ihre Haltung und ihre Expertise.
00:40:04: Und in dem Moment wo der Kunde kommt verschwindet dieses Front-End.
00:40:09: Und das doch absurd, weil wir ja letztlich immer wieder mit diesem Inhaber geführten fast so eine Monstranz vor uns hertreiben.
00:40:18: Um es dann nicht auszufüllen und ich glaube dass ist ja eigentlich der große Networkfehler.
00:40:24: auch also in diese Falle dürfen wir nicht haben, dass wir meinen nur noch an der Organisation zu arbeiten und nur noch im Hintergrund zu agieren und nur bei maximaler Eskalationen wieder aufzutreten.
00:40:35: Das ist ja dann auch der schlimmstmögliche Touchpoint den man hat sondern sich letztlich auch für den Fortgang der Entwicklung des Kunden zu interessieren.
00:40:43: Für die Bedarfe und Notwendigkeiten, das heißt ja gar nichts fängstläufig dass man ins Micromanagement abrutscht und plötzlich irgendwie Sachen macht wo man sagt hey da könnten jetzt zehn Leute aus dem Team besser machen.
00:40:55: aber ich glaube gleichzeitig ist das auch die Balance weil du ihr relativ schnell könnte ich mir zumindest vorstellen dass der Kunde sagt ah die Katrin ist super so.
00:41:04: dann Kannst du natürlich, ich hab vorhin nach deiner Zeit gefragt.
00:41:08: Auch gar nicht ... Du möchtest ja gar nicht das alles strahlenförmig wieder auf dich zurückläuft weil du natürlich dafür auch Menschen eingestellt hast und ich könnte mir vorstellen es ist gar nicht so einfach diese Balance zu halten.
00:41:22: Doch!
00:41:24: Weil also ich war nie weg... Also wir sind klein ne?
00:41:28: Wir sind jetzt keine Fünftausend Personen Natur.
00:41:31: Ich war nie Weg, ich war natürlich auch an einigen Stellen da.
00:41:35: In den Bereichen Strategie arbeite ich nach wie vor super gerne auch auf Themen.
00:41:39: Das heißt, ich entwickle beispielsweise bestimmte Ideen oder Herangehensweisen und wo ich jetzt aber auch nochmal reinkomme und mehr sichtbar bin sind Sachen die vielleicht sogar zehn andere Leute machen könnten.
00:41:54: das heißt ich gehe in so ein Projektmeeting rein und gucke mir das an und empfehle tatsächlich auch noch mal aus meiner Sicht ein anderes Vorgehen oder stelle noch meine Planung anders auf Und coache das Team auf meiner Seite ein bisschen besser, vielleicht da nochmal drauf zu achten und gucke natürlich aus einer übergeordneten Perspektive noch mal wie man bestimmte Sachen besser machen kann.
00:42:16: Höre auch die andere Seite, höre auch der Kundenseite und setze dann einen Bild bzw.
00:42:23: eine Empfehlung für beide auf.
00:42:25: Ich habe das auch mit Kunden.
00:42:29: Bei euch müssen wir auch mal ein bisschen schauen, natürlich da ist etwas vielleicht nicht ganz so strukturiert.
00:42:33: Unsere Feedbacks laufen nicht ganz zu gut und die waren auch total verständlich Und haben ein großes Verständnis auch aufgezeigt dafür was ich dann eben auch noch mehr mitbringe.
00:42:44: Ich finde so eine Spannung tatsächlich Wann ist Nähe?
00:42:48: Gut und hilfreich und wann ist Distanz auch wieder gesund für alle?
00:42:53: und ich glaube das ist auch etwas dass Das zu diesem Modell dazugehört herauszufinden Was ist so die richtige Gewichtung zwischen Nähe und Distanz?
00:43:01: Nicht zu viel von beidem.
00:43:03: Und ich glaube, bei dem einen Modell das ich jetzt tatsächlich auch für mich als nicht richtig erkannt habe, ist diese Distanz einfach auch tödlich finde ich.
00:43:11: Ich hab ja auch Spaß.
00:43:12: also es geht ja gar nicht nur darum dass die Kunden mich vermissen Anführungszeichen sondern ich vermisse die Kunden hier auch!
00:43:18: Also ich arbeite super gerne auch auf Themen und es ist ja auch total spannend geworden was ich mittlerweile ja auch selbstständig entwickeln kann.
00:43:28: Nur eine Idee war und dann beispielsweise in die Programmierung musst du ins Design, wie auch immer kann ich jetzt selber bauen mit Prototypen.
00:43:34: Und kann das dann nochmal jemandem bei uns aus dem Design oder aus dem Text geben?
00:43:38: Und die prüfen das dann noch mal und wir sind ja viel schneller dann in der Arbeit aufkunden.
00:43:45: Das heißt dass Tempo hat sich verändert.
00:43:47: Die generelle Wahrnehmung von beiden Seiten hat sich geändert und auch finde ich die Sichtbarkeit und Präsenz von mir.
00:43:55: Sind die Teams Ein Stück weit gehemmt, wenn du sagst ich komme da jetzt mit rein.
00:44:00: Ich will mal gucken wie ihr das macht und dann gebe ich auch noch meinen Senf dazu, wie ich das machen würde?
00:44:05: Also hast du das Gefühl die fühlen sich immer noch ein bisschen wie in der Petri-Schale, wenn Du dabei bist?
00:44:09: Nö am Anfang schon und ich gehe dann auch eher ins Feedback nach dem Termin beispielsweise, dass ich dann natürlich mein Teammitglied auch nochmal sage hey an der Stelle habe ich dann meine Rückfrage Ähm, oder wie gehen wir das an?
00:44:24: Aber meine Art ist wirklich auch nicht... Du hast das nicht gut gemacht.
00:44:27: Sondern meine Art is okay.
00:44:29: ich erkenne hier dass hier etwas nicht optimal läuft.
00:44:31: Hier gibts ein Prozessthema Wie können wir bestimmte Sachen verbessern damit das besser läuft?
00:44:36: also da es wirklich auch meine Fragestellung.
00:44:38: Also mir geht's echt gar nicht darum.
00:44:40: Meine Leute finde ich alle super.
00:44:42: Ich mag die auch total gern und jeder ist wie er oder sie ist.
00:44:46: aber Wir können natürlich gemeinschaftlich auch schauen wie kann man bestimmte sachen wirklich strukturell angehen.
00:44:52: und jetzt haben wir diese tools.
00:44:54: Jetzt haben wir total viele Möglichkeiten, sodass da einfach auch ganz viel Optimierungspotenzial besteht für die Organisation selbst.
00:45:02: Zum Beispiel habe ich one-on-ones.
00:45:05: also ich hab jetzt fünf directs wieder Und die One-on-ones bereite ich vor.
00:45:10: Ich habe einen Projekt auf Kloat, das nennt sich Katrin Führung.
00:45:14: Da hab' ich alle meine One on one Person aufgelistet mit den jeweiligen Projekten, dass das jemalige Themenfeld bei denen dann sind da die Themen meiner One and Ones eben auch im Transkript abgelegt und ich kann mir wirklich durch Slack die jeweiligen Tools, die wir verwenden anschauen.
00:45:32: Was waren die Schwerpunkte bei der Person?
00:45:34: Ich kann mir selber überlegen, wo möchte ich den Schwerpunkt in diesem jeweilige Gewinnernummern draufsetzen?
00:45:38: Das lasse ich wieder transkribieren, wieder einfließen, lass daraus dann nochmal eine Zusammenfassung an diese Personen geben und kann tatsächlich auch Transkripte beziehungsweise Themenschwerpunkte meiner Mitarbeiterinnen miteinander vermischen, so dass ich auch strukturelle Probleme erkennen kann durch diese Arbeit mit der KI.
00:45:57: Das ist doch total effizient!
00:45:58: Ich hätte für sowas früher Wochen gebraucht und noch mal eine HR-Person.
00:46:03: und jetzt kann ich wirklich sagen okay, ich identifiziere etwas hier und empaue xy um das bei uns in die Organisation nochmal einzubringen.
00:46:12: also... wirklich weg von.
00:46:15: ich gehe ins micro-managing und erkenne, du hast was nicht gut gemacht.
00:46:18: Und ich mache es besser sondern viel mehr zu Identifikation, Analyse, Lösungsvorschlag und Umsetzung lagere ich fast auch wieder aus damit natürlich das Enablement auf Team Ebene noch mal geliebt ist.
00:46:31: Aber es ist spannend, dass du Kaida auch noch mal anführst als Beispiel.
00:46:36: Weil in der Tat durch die Möglichkeiten die AI hat bist du natürlich auch empowert.
00:46:42: Sonst hätte man gesagt, du hast ja aufgefressen wenn du dich jetzt da alles noch reinschmeißt und nebenbei bist du auch noch deine Finanzchefin und Personalchefin unter all diese Themen.
00:46:52: aber gleichzeitig hast du halt irgendwie durch die Möglichkeit des Wissensmanagement über die Organisation oder die Talente der Organisation eine ganz andere Geschwindigkeit.
00:47:03: Und auch den Connect, wo du dir vorher die ganzen Informationen hättest einsammeln müssen, das glaube ich sofort.
00:47:08: Arbeitest du auch mit Whisperflow?
00:47:09: Das habe ich kürzlich jetzt schon zwei oder dreimal gehört.
00:47:13: Es ist ein Notetaker und was wo du auch reinsprichst um dir deine Gedanken zu den Leuten sozusagen abzuspeichern wie so einen Wissensspeicher der mit Cloud connectiv ist sozusagen.
00:47:25: Interessant!
00:47:26: Whisperflow.
00:47:27: Habe ich jetzt schon zweimal auch aus dem Start-up Bereich gehört, da schwören ganz viele drauf.
00:47:31: Cool!
00:47:32: Mal gucken.
00:47:32: Aber jedes Tool ist ja immer nur so gut wie der Gedanke dahinter, wofür man es nutzen kann.
00:47:36: deswegen.
00:47:38: Sag mal zum Abschluss vielleicht noch die Frage gab es irgendwas wo du gemerkt hast oh shit nee das habe ich irgendwie falsch angegangen oder das war ein falscher Glaube.
00:47:49: also Learning für dich so in der Vorstellung, wie mache ich das jetzt?
00:47:53: Wie geht es und wie komme ich da schnell rein zu?
00:47:55: AOK.
00:47:56: Das war mein kleiner Lernzirkel an der Stelle
00:47:59: bei diesem Thema.
00:48:02: jetzt meinst du?
00:48:04: Ich glaube dass das etwas ist, also am Anfang sehr viel Zeit brauchte aber nicht abgeschlossen wird gerade in der jetzigen Phase von Agenturen.
00:48:16: Also ich glaube nicht, dass ich fertig bin.
00:48:18: Fertig sein kann und das war vielleicht etwas, was sich am Anfang dachte, dass diese Optimierung, diese Analysephase wirklich einmal alles anzuschauen und dann einmal alles zu transformieren auch abgeschlossen ist.
00:48:31: aber das ist nicht so.
00:48:32: also die Arbeit bleibt bestehen nicht mehr in dem ganzen Volumen Aber es ist auch In meinem empfinden als in meiner Rolle sowie ein bisschen.
00:48:47: Ich fließe immer dahin, wo gerade ein paar Löcher sind.
00:48:50: Ob das jetzt Nubis ist oder ob das die Organisation ist oder draußen... ich bin sehr fluide in meiner Rolle und gehe immer da hin, wo ich gebraucht werde von der Organisation.
00:49:00: So fühlt sich mein Job für mich an!
00:49:02: Und deswegen kann ich nicht sagen dass ich etwas dahingehend vielleicht anders machen würde.
00:49:10: aber ich kann nur sagen dass das auch nicht abgeschlossen ist.
00:49:14: Aber das Bild des Powerhouses trifft es dann doch eigentlich recht gut in der Vorstellung.
00:49:17: Ich gehe immer dahin, wo ich wirksam sein kann und wo ich für die Organisation einen Beitrag habe.
00:49:24: Und das fluide Rollenbild finde ich übrigens ausspannend weil häufig wird eine Organisation sehr viel über die Klärung von Rollen gesprochen Und in deinem Fall ist wahrscheinlich die Rolle, das Empowerment, Enabling und Identifizieren und dann Richtung geben.
00:49:37: Aber gar nicht so im Detail, in welchem Bereich genau?
00:49:40: Weil das tatsächlich der Fluideteil auch deines Verantwortungsbereichs ist.
00:49:45: Stimmt aber es gibt natürlich schon auch bei uns die Fragestellung wer spricht gerade mit mir und das musste ich auch... Also dass vielleicht tatsächlich sogar auf deine vorherige Frage die Antwort Das ist schon wichtig für die Person.
00:50:01: Also, spreche ich gerade mit der Strategien.
00:50:03: Spreche ich grade mit der Geschäftshörerin.
00:50:05: Sprecke ich grad mit der Head-of-Beratung oder der Direct wie auch immer ... Mit wem rede ich hier grade?
00:50:11: Weil ich natürlich auch unterschiedliche Rollen habe und auch unterschiedlich Schwerpunkte.
00:50:17: dann schon noch mal sagen muss.
00:50:19: Ah okay!
00:50:19: Ich kümmere mich jetzt hier grade um Neugeschäft beziehungsweise dieses Thema.
00:50:24: Das ist ja auch grade mein Schwerpunkt.
00:50:26: das liegt dann natürlich schon eher bei der Geschäftshörerin.
00:50:30: So gefühlt, ja oder ich bin jetzt hier gerade als Strategin.
00:50:32: Das heißt du kannst mich auch gerne steuern die Beraterinnen und Berateren für mich auch einen Plan was zu tun ist und viel zu tun isst.
00:50:40: dass da ein
00:50:40: guter Punkt.
00:50:41: Ja das stimmt immer wieder.
00:50:46: Und wir haben auch einen Coach mit dem ich da zusammenarbeitet.
00:50:49: die berät uns aber als Organisation übergeordnet.
00:50:52: also sie macht unsere Coachings und Trainings und so von ihr kam tatsächlich auch der Tipp, naja du musst dann schon häufiger auch sagen welchen Hut hast du denn eigentlich gerade auf?
00:51:01: Wer spricht denn grade mit dir?
00:51:02: und das mache ich mittlerweile auch bei Kunden.
00:51:05: Ja dass sich sage ich ruf für jetzt nicht an als Geschäftsführerin sondern ich möchte wirklich einfach nur wissen was ist in da gerade stand?
00:51:13: oder wie läuft es hier damit die auch nicht sofort das Gefühl haben Es gibt eine Eskalation Gibt es ja gar nicht.
00:51:19: Und wenn man vielleicht vorher anfängt und vorhin viele Fragen stellt viel mehr im Gespräch ist uns sichtbar ist braucht es hoffentlich diese Anrufe nicht mehr oder Rückfragen, oder diese Reportings von meinen Mitarbeiterinnen.
00:51:32: Dass da irgendwas nicht gut funktioniert, weil ich hoffentlich schon wirklich vorsorglich diese Probleme
00:51:39: umgehe.".
00:51:41: Ach
00:51:41: spannende Reise!
00:51:42: Kathrin, wie du gesagt hast vor vier Monaten begonnen?
00:51:46: Kein Ende in Sicht, weil ein Kreislauf der bestehenden bleibt... Vielen lieben Dank fürs Teilen.
00:51:53: Ich fand es mega spannend und toll, dass du da so offen darüber gesprochen hast.
00:51:57: Danke schön!