00:00:00: Es wird niemals ersetzen, nochmal wirklich mit den Leuten selber in den Austausch zu gehen.
00:00:04: Wir selber gemerkt haben wir kriegen daraus ganz neue Hypothesen die wir aufstellen können als wenn wir uns die AI Database irgendwie angucken.
00:00:13: Deswegen fokussieren wir uns halt am Anfang auf qualitativer Marktforschung um einfach unseren Horizont zu erweitern.
00:00:21: und das ist halt genau das was uns ganz viele Neue Impulse gibt weil man geht mit einer Fahrgestellung rein, man spricht mit Leuten und taucht in ihre Welt ein.
00:00:31: Und
00:00:31: da so'n bisschen unsere Positionierung sag ich mal geboren, dass wir uns zur Aufgabe gemacht haben den Menschen die wir erreichen wollen also unseren Zielgruppen die wir gerne auch als Community beispielsweise betiteln wieder zuhören die richtigen Fragen stellen und da wirklich an der Wurzel erfahren was umtreibt die Leute?
00:00:56: Diesmal habe ich mit drei tollen Strategien und Gründerinnen gesprochen.
00:01:00: Anna Gerhardts, Annalisa Lappenköper und Kim Dammann sind die Menschen hinter sie hoch drei – am Anfang im Jahr zwanzig sechsundzwanzig gegründeten Insight- und Strategiestudio.
00:01:09: Die drei eint eine gemeinsame Überzeugung denn Marketing weiß aus ihrer Sicht heute wirklich alles über Zielgruppe aber versteht tatsächlich die Menschen hinten diesen Zielgruppengebild immer weniger.
00:01:20: Die Analyse ist klar wer sich nur auf Daten und KI generierte Personas Der bekommt am Ende eigentlich nur das bestätigt, was er ohnehin schon vermutet hat.
00:01:30: Aber aus ihrer Sicht geht es eben um ein echtes Verstehen, dass am Ende auch immer mit Zuhören
00:01:35: beginnt.".
00:01:35: Genau das steckt hinter ihre ersten Studie Dieblich-Human mit ein paar wirklich spannenden Erkenntnissen die wir gemeinsam diskutiert haben.
00:01:43: Viel Spaß beim Reinhör!
00:01:45: Herzlich willkommen bei What's Next Agencies.
00:01:47: Liebe Kim, endlich mal eine Namen-Doppelgängerin hier im Podcast!
00:01:52: Liebe Anna, liebe Annalisa, ich freue mich sehr, dass ihr heute zu Gast seid und wir einen Deep Dive in menschliche Gefilde zusammen
00:02:00: machen.
00:02:01: Wir freuen uns auch sehr dabei zu sein.
00:02:03: Danke für die Einladung, Kim.
00:02:05: Und ja, Deep Dives trifft es ganz gut.
00:02:07: Wir wollen über deeply human sprechen.
00:02:10: Ja, wir sind gespannt auf den Austausch mit dir.
00:02:14: Absolut, ihr habt euch das ja auch zum Fokus eurer Anfangs- und-Sechs-und-Zwanzig gemeinsam gegründeten Unternehmungen gemacht.
00:02:22: Ich sage bewusst nicht Agentur weil zumindest habe ich auf euer Website nicht darüber gelesen.
00:02:26: Ihr habt Anfang des Jahres sie hoch drei gekündet also ganz klar auch Female Founded mit dem Fokus auf starke Insights Strategie Und Kreation, ich glaube ihr lauft unter dem Namen Studio.
00:02:40: Letztlich habt ihr euch für Studio entschieden.
00:02:43: Erzählt mal ein bisschen von der Werdung dieses Unternehmens das ihr gemeinsam gegründet habt kennengelernt.
00:02:49: Habt ihr euch ja bei Oderlein?
00:02:51: Ihr drei seid wenn ich es richtig verstanden habe auch alle Strategien.
00:02:55: Ja wie ist es?
00:02:56: Wie ist dazu gekommen.
00:02:57: wann habt ihr gesagt kommen was machen wir jetzt?
00:02:58: das trauen wir uns zu und da ist irgendwie eine Lücke die wir entdeckt
00:03:02: haben.
00:03:04: Es gibt so ein bisschen zwei Perspektiven, die ich teilen muss, wenn es um unsere Gründungsgeschichte geht.
00:03:11: Also du hast ja gerade schon ganz richtig erkannt wir kennen uns alle drei schon etwas länger.
00:03:16: Wir haben vorher schon bei der Agentur Oderleins zusammengearbeitet und diese eine Perspektive, die ist natürlich sehr publik gewesen.
00:03:24: vielleicht hat die eine oder andere Person, die zuhört das in der Presse mitbekommen.
00:03:30: Da sind natürlich Situationen vorgefallen, die für uns grade auch irgendwie als Frauen nicht mehr tragbar waren und warum wir uns halt dazu entschlossen haben das Unternehmen zu verlassen.
00:03:42: Aber der Punkt, der ja auf die Arbeit so viel Spaß machen lässt irgendwie also die gemeinsame Arbeit und auch diesen Freiraum Wir haben ja vorher schon remote gearbeitet den wir gelebt haben Den wollten wir halt irgendwie weiter mitnehmen und so sind dann erste Gespräche entstanden, vielleicht was Eigenes aufzubauen.
00:04:02: Und ein zweites Herz, das da sozusagen in unserer Brust geschlagen hat, sage ich mal ist dass wir irgendwie so ein bisschen über die Jahre müde geworden sind von dem wie unsere Branche funktioniert.
00:04:17: Wir haben immer wieder sehr viel wahrgenommen die Branche sehr getrieben ist von den lautesten Stimmen, den steilsten Thesen und irgendwo oft auch irgendwie vom großen Ego.
00:04:31: Dass wir dabei mal das Gefühl hatten, dass so die große Suche nach dem Non-Plus Ultra dieser eingollenen Lösungen wie wir jetzt alle Probleme lösen, wie wir Werbung erfolgreich machen ... Und in unserer Erfahrung entspricht es einfach nicht der Realität.
00:04:45: also Wir arbeiten nicht in der Statistik, es gibt viele Wege um ans Ziel zu kommen und dieses laute ohne wirklich zu hinterfragen.
00:04:55: Das hat uns irgendwie gestört.
00:04:58: Und auch so dieser ganze Aspekt dass wir in der jetzigen Zeit versuchen alle Antworten aus Daten zu ziehen, aus Social KPIs zu ziehen aber ganz oft dann unter Entscheiderinnen und Entscheidern ... Ja, fast schon nach persönlichem Gusto irgendwie entschieden wird.
00:05:16: Also diese Daten geben uns ja keinen Einblick in den wirklichen tiefergehenden emotionalen Zustand von unseren Zielgruppen.
00:05:26: und dieser persönliche Geschmack, weil weiß ich nicht ... meiner Tochter gefällt das beispielsweise irgendwie.
00:05:33: Darf nicht mit Wissen verwechselt werden oder auch nicht mit echten Zielgruppeenverständnis.
00:05:38: Und da ist so ein bisschen unsere Positionierung, sag' ich mal geboren dass wir uns zur Aufgabe gemacht haben, den Menschen die wir erreichen wollen.
00:05:47: Also in solchen Zielgruppen, die wir gerne auch als Community beispielsweise betiteln wieder zuhören, die richtigen Fragen stellen und da wirklich an der Wurzel erfahren was umtreibt die Leute?
00:05:59: wie geht's ihnen?
00:06:00: Was haben sie für Bedürfnisse?
00:06:01: Wie haben sich diese verändert?
00:06:03: Ja und diesen Impuls wollten wir eben in die Branche tragen mehr zu hinter fragen was überhaupt der Status quo unserer Zielgruppen ist, als irgendwie Thesen einfach rauszuschreien und zu sagen so muss es gemacht werden.
00:06:21: Weil das eben nicht die ... unsere Wahrheit sag ich mal isst.
00:06:26: Da werden wir gleich auch noch ein bisschen tiefer gemeinsam reingehen.
00:06:30: Darauf freue ich mich schon sehr!
00:06:32: Vielleicht eingangs nochmal die Rückfrage, weil man sagt das ja so schnell.
00:06:36: Dann haben wir irgendwie gegründet und wollten unsere Freiheit behalten und kannten uns, schätzen uns sehr ... Das ist aber trotzdem Ding.
00:06:44: Also in Zeiten wie diesen, das ist ja nun auch ... Wie soll ich sagen?
00:06:49: Die Branche ist ja einmal ordentlich wachgerüttelt nicht zuletzt durch vielleicht auch eigens versäumte Transformationsaufgaben.
00:06:57: dann kommt noch das Thema AI oben drauf eine wirtschaftliche Lage die angespannt ist.
00:07:03: viele das merkt man auch jetzt größere Networks und andere Konstellationen verlassen sich selbstständig machen.
00:07:09: also da ist ja ne Menge los auf ne Menge Konkurrenz.
00:07:13: Wie lange hat euch das schlaflos gelassen?
00:07:15: Oder war das gar kein Gedank und habt ihr gesagt, mein Gott.
00:07:19: Dann freelancen wir sonst oder machen irgendwas ganz anderes.
00:07:22: aber das wird sich schon ergeben wie bei euer Blick drauf.
00:07:24: Ja die Situation aus der wir gekommen sind war natürlich schon so ein bisschen einen Ausnahmezustand für uns.
00:07:31: also ich glaube da haben wir alle irgendwie nochmal ein dickeres Fell aufgebaut was ja diese Themen angeht und auch den Mut irgendwie angeht, einfach so selbstwirksam zu sein.
00:07:42: Und die Entscheidungen in die Hand zu nehmen?
00:07:44: Ich glaube schlaflos... ich spreche es einfach mal für uns alle!
00:07:48: Waren wir tatsächlich gar nicht weil wir so fest von dem Ansatz überzeugt sind und dass unsere Marketingbubble und auch die Agentur-Bubble genau das eigentlich gerade braucht wo so viele menschliche Spannungen entstehen und die Gesellschaft sich schneller verändert denn je dass wir gar nicht so wirklich schlaflose Nächte hatten.
00:08:09: Es war natürlich viel Arbeit, alles aufzubauen und viel Bürokratie dazwischen, die uns auch hier und da mal erschrocken hat.
00:08:16: Und vielleicht ist eher das der Punkt, der uns hier und dort auch mal schlafflos gelassen hat?
00:08:21: Aber ... Die Mission an sich, die war eigentlich von Anfang an klar.
00:08:26: Da glauben wir ja seit Day One so stark dran, dass wir das einfach probieren mussten, sag ich mal.
00:08:35: Mhm.
00:08:36: Und sag mal, vielleicht ein Rückgriff auf die Zeit in der Agentur.
00:08:39: Ihr habt eben gesagt es war auch fully remote.
00:08:43: Das hört man immer wieder ließ drüber denkt ist ja faszinierend dass das klappt dass die Kultur nicht verloren geht.
00:08:49: Dass man sieht das ja viele Unternehmen Die gerade ihre Menschen und Mitarbeitenden zurück beordern Wie sie im nachhinein.
00:08:57: eurer Blick darauf Ja euer Modell ist jetzt auch purely remote aber ihr seid jetzt auch drei female Founder.
00:09:01: das ist ja auch noch eine andere Verantwortung.
00:09:03: Ist das ein tragfähiges, smartes, cleveres verfolgenswürdiges Modell für eine Agentur?
00:09:12: Ich kann ja einfach mal reinspringen.
00:09:15: Also ich glaube es kommt immer ganz auf die Personen auch an und wie du ja auch gerade gesagt hast wir sind zu dritt dass es was komplett zu managen ist und wie man auch selbst zur Arbeit sozusagen steht.
00:09:30: Und wir wussten alle, für uns ist das etwas, was wir auf jeden Fall beibehalten wollen weil es wichtig ist und wir unser Leben so ein bisschen dementsprechend ausgerichtet haben.
00:09:39: Natürlich ist es auch was anderes.
00:09:41: wenn man jetzt sagt Wir haben fünfzig Leute bei uns angestellt dann wird es natürlich schwieriger auch da irgendwie das Team zusammenzuhalten.
00:09:51: also ich glaube Die richtige Antwort gibt es nicht, was man jetzt sagt.
00:09:56: Man geht nur diesen einen Weg oder macht eine Mischung ... Ich glaub, das ist alles auch sehr persönlich.
00:10:02: Weil ich kenne ganz viele Leute, die sagen, je Homeoffice wäre für mich der absolute Albtraum!
00:10:06: Also ... Man muss auch merken, dass man ... Der Austausch ist natürlich auch richtig schön, wenn wir uns sehen.
00:10:15: Wenn wir einfach zusammen irgendwo an einem Tisch sitzen.
00:10:17: Das ist natürlich noch mal etwas anderes unter irgendwas machen.
00:10:22: Aber genauso.
00:10:23: Wir haben das jetzt für uns so geregelt, dass wir einfach ... wir gehen in den Teams-Call rein und wir lassen einfach Teams die ganze Zeit laufen.
00:10:32: zum Beispiel sind gemutet oder haben die Kamera vielleicht aus oder an wie ihr nach dem?
00:10:37: Und wir arbeiten einfach in unseren Sachen.
00:10:39: dann fühlt sich das immer so an als sei Kim oder HG jetzt einfach genau neben mir und dann kann man auch einfach irgendwie so dieses typische was im Office halt so passiert.
00:10:47: So einmal eben fragen hey was hältst du davon?
00:10:50: Also Das ist dann schon wieder was, das diese Nähe dann spürmacht.
00:10:56: Aber ich glaube so die goldene Regel für wie man es am besten macht gibt's glaub' ich nicht weil das glaube ich auch etwas sehr Persönliches ist und Größenabhängig auch ist.
00:11:06: Bestimmt!
00:11:08: Und sagen wir mal ihr habt euch ja auch für Female Founded entschieden?
00:11:12: Ihr schreibt es auf der Website, macht aus eurer Sicht einen Unterschied dass ihr drei Gründerinnen seid.
00:11:20: Ich glaube schon, das ist für uns extrem wichtig.
00:11:23: Ich muss immer wieder die Ausgangssituation natürlich da auf den Tisch bringen.
00:11:29: Es ist für unseren eigenes Wohlbefinden unglaublich wichtig gewesen und ich glaube auch in der Zeit, die wir mit unserem Austritt bei Oderlein irgendwie mitbekommen haben.
00:11:41: es war eine Umbruchsphase.
00:11:43: Es wurde viel diskutiert in unserer Bubble Und deswegen für uns auch wichtig als Positionierung, um einfach mal so ... Wir haben auf LinkedIn irgendwann zu unserer Gründung einen schönen Post gesehen.
00:11:55: Man muss am Patriarchatsbaum rütteln und genau das wollen wir ja auch.
00:12:00: Wenn wir über Größe von Unternehmen sprechen?
00:12:02: Wir haben natürlich keine Pläne irgendwie.
00:12:06: super schnell groß zu werden.
00:12:07: Aber wenn wir perspektivisch in die Zukunft denken, wollen wir auch ganz klar damit ein Safe Space für Frauen in der Werbebranche sein?
00:12:16: Dass sich Leute bei uns über Themen, die wir erlebt haben, keine Gedanken machen müssen und eine Safe-Space-Kultur in unser Unternehmen damit tragen wollen mit diesem Begriff dann irgendwie nach außen, würde ich jetzt mal so sagen ...
00:12:34: Ich fand es schön, du hast das Bild des Baums des Patriarchats bemüht.
00:12:37: Ich habe kürzlich in einem Allyship-Training das Bild unterirdischen Pilzgeflechts gehabt.
00:12:44: Fand ich sehr interessant weil häufig sehen wir ja nur Dinge die offensichtlich irgendwie so sind und irgendwann für gut befunden wurden.
00:12:51: aber de facto wird es eben genährt von ganz vielen Verbindungen.
00:12:54: Die Unter der Oberfläche sind gar nicht immer für jeden sichtbar.
00:12:57: Ich fand das sehr, da waren auch ganz viele tolle geschätzte männliche Kollegen in dem Training drin.
00:13:02: Einfach tolles zu verstehen dass da so viele Mechanismen ineinandergreifen die dann irgendwann dazu geführt haben, dass ein System ist was über ewige Jahrhunderte sozusagen sich genährt hat.
00:13:14: und insofern ist es glaube ich auch richtig wenn man da gemeinsam also Frauen wie Männer auch daran arbeitet wie soll ich sagen, zu einem offenen guten Space auch zu kreieren und das zu reduzieren an der Stelle.
00:13:30: Aber es soll ja gar nicht so sehr um die Frage und dieses Touring gehen sondern vor allem geht's ja um die frage was macht ihr jetzt was euer Fokus?
00:13:38: Und als wir sprachen fand ich das unglaublich interessant nochmal zu verstehen wie er auch an die Sache rangeht.
00:13:45: also ihr habt ja gerade eine Studie gelornt stiblich human in der glaube ich auf Basis von tiefen Interviews zunächst mal wirklich auch, wie der Name schon sagt, in die Tiefe gefragt wurde und ihr das dann ja nochmal verifiziert habt über ich glaube tausend Teilnehmende aus dem Early Adopters Bereich.
00:14:03: Und ich finde es spannend weil ihr gesagt habt naja da ist so viel AI, da ist also viel Datenwust und alle stürzen sich per Desk Research auf das was überall verfügbar ist.
00:14:12: aber am Ende ist das ja eine Echo Kammer in der wir uns bewegen.
00:14:16: Also erzählt gerne mal Vielleicht einfach noch mal über euren Ansatz, aber dann vor allem im Kern auch über dieblich human und die Idee des Reports.
00:14:23: Und was ihr so rausgefunden
00:14:24: habt?
00:14:25: Ähm ja also der Report oder der Ansatz generell war sowas wir wollten.
00:14:33: ähm genau das was du gerade gesagt hast.
00:14:34: Wir wollten uns nicht auf diese Datensätze schon verlassen Was alles was draußen ist und wir wollten uns auch nicht auf das Bauchgefühl verlassen was man einfach hat und auf unseren Gusto was AG vorhin auch schon angesprochen hat.
00:14:48: Und deswegen wollen wir das so machen.
00:14:51: oder machen wir es so, dass wir immer mit qualitativer Recherche idealerweise anfangen.
00:14:59: Natürlich ist das so wie sagen wir wollen Insights mehr zurückbringen Wir müssen nicht immer den ganzen Weg durchgehen aber im Idealfall wäre es genau das und deswegen fokussieren wir uns halt am Anfang auf qualitativa Marktforschung einfach unseren Horizont zu erweitern.
00:15:18: Und das ist halt genau das, was uns ganz viele neue Impulse gibt.
00:15:24: und weil man geht mit einer Vorgestellung rein.
00:15:29: Man spricht mit Leuten und taucht in ihre Welt ein in den unterschiedlichen Themenbereichen, in denen man sich da gerade bewegt und dadurch erfährt man Dinge an die man vorher überhaupt gar nicht gedacht hat.
00:15:41: Und dann kann es auch sein, dass man sagt okay das hat jetzt eine Person vielleicht gesagt aber der hängt richtig viel dran und ist total interessant.
00:15:52: Wenn man das nicht hat dann weiß man ja auch nicht was man damit möglicherweise machen kann und deswegen wollen wir das am Anfang wirklich so vertieft in Anspruch nehmen und genau diese Sachen rausfinden die vielleicht nur eine Aussage sind wo aber dann so viel Potenzial dranhängen könnte.
00:16:12: und deswegen was wir dann halt machen ist, dass es auch belastbar ist und man auch strategische oder unternehmerische Entscheidungen davon treffen kann.
00:16:20: Es ist so das wir das dann nehmen und in eine quantitative Überprüfung stecken um dann wirklich zu sehen trifft es denn dann auch bei einer größeren Anzahl und in der Masse zu oder auch bei der Zielgruppe?
00:16:35: Kann man daraus Muster ableiten, die vielleicht entstehen.
00:16:38: Und das ist genau das, was unser Herzstück is, weil wir einfach unsere eigene Bubble verlassen wollen.
00:16:48: Ist ja ... Analyser, das finde ich noch mal interessant.
00:16:51: Ihr startet mit diesen qualitativen Interviews und Gesprächen Merke ich immer wieder, Kürzi sagt das auch eine Strategie von uns.
00:16:59: Wir hatten irgendwie ein DIY-Thema und dann sagt sie ja, dann gehen wir doch mal morgen irgendwie auf den Parkplatz vom Bauhaus und fragen ein paar Leute.
00:17:08: Und es war dann richtig so einen Moment stillen und alle so Stimmt!
00:17:12: Das könnte man machen ist ja total verrückt.
00:17:15: Wie geht ihr vor bei der Suche der Beteiligten?
00:17:19: Also wie findet ihr dann auch immer Menschen, weil es ist ja manchmal, ist es Gott gewinnt dass man die zufälligen Freundeskreis hat aber eben nicht immer.
00:17:27: Also wie geht ihr dabei vor?
00:17:29: Ja also was wir da machen...also das ist ganz wichtig!
00:17:31: Man muss ja vorher festlegen mit wem man sprechen möchte.
00:17:35: Sonst weiß man hat man die Zielgruppe ja nicht richtig erreicht.
00:17:38: Was wir dort dann machen, wir legen einen Screener fest mit unterschiedlichen Punkten, die diese Person erfüllen muss um in unseres Raster zu fallen.
00:17:50: Und wenn wir das dann machen... Das ist alles festgelegt!
00:17:54: Es geht von Geschlecht über Interessen, über Alter aber dann auch Mindset.
00:17:59: Also ist ganz wichtig und natürlich ist komplett abhängig vom Projekt an dem man arbeitet.
00:18:06: Und da muss man sich eine starke Frage überlegen um wirklich sicher zu sein dass man am Ende mit dieser richtigen Person spricht.
00:18:15: Das ist so die Vorarbeit die geleistet werden muss Und dann geht das natürlich durch unsere Arbeit, auch in der Vergangenheit.
00:18:23: Wir sind ja jetzt nicht erst seit zwei Jahren irgendwie unterwegs.
00:18:27: Baut man sich natürlich über die Jahre ein großes Netzwerk auf und da ist immer so dieses schöne Ding, diese Three Degrees of Separation.
00:18:36: Irgendjemand kennt hier immer irgendjemand, der jemanden kennt.
00:18:40: Wenn man einen Netzwerk hat, kann man relativ schnell zu den richtigen Leuten kommen.
00:18:48: Wichtige ist natürlich, dass man diesen Screener am Anfang hat.
00:18:51: Und der muss dann weitergeleitet werden.
00:18:54: also es kann dann irgendwie sein ich frag AG guck mal du hast doch irgendjemanden dort den kennst Du doch von da und da und dann sagste ja und er ist auch gut vernetzt er könnte könnte sein das er oder sie kennt Personen in genau diesem Feld.
00:19:09: und Dann sucht man halt und dann müssen alle leute durch diesen screener einmal und denen beantworten und dann kann man herausfiltern ob die Person wirklich die Richtige ist.
00:19:19: Und dadurch wächst natürlich bei jedem Mal wieder das Netzwerk, weil man hat dann ein Interview und sagt Boah, die Person, die war richtig cool!
00:19:28: Dann merkt man sich diese Person und dann kann man wieder sagen okay beim nächsten mal kontaktieren wir dich, denn da kann man auf dieses Netzwerk wieder anspringen Genau.
00:19:38: Und darauf setzt ihr dann immer die Quantitative Arbeit und habt ihr da einen festen Partner oder wechselt ihr da?
00:19:46: Ne,
00:19:46: wir haben einen festem Partner tatsächlich.
00:19:49: Das ist Mo-Web – das haben wir auch am Anfang viel recherchiert und viele Gespräche geführt weil wir von Anfang an uns gedacht haben, wir würden gerne einen Quantpartner immer an unserer Seite haben, mit denen wir eine gute Beziehung aufbauen können.
00:20:06: Die aber auch groß genug und gut genug aufgestellt sind um auch ganz nischige Zielgruppen erreichen zu können weil es ist ja nicht immer nur so sehr offene freie Mainstream-Gruppe.
00:20:19: manchmal geht man hier auch extrem spitzreiht und genau da haben wir dann diese Partnerschaft mit Moab aufgebaut Und das ist genau das Gleiche.
00:20:28: Also wenn wir dann die qualitativen Interviews führen und dort ein Screener festgelegt haben, durch den gleichen Screener müssen auch die Leute, die am Ende unsere quantitativen Fragen... also diese Studie beantworten können.
00:20:42: So dass wir halt wirklich sagen können, das stimmt so überein!
00:20:47: Wir haben mit den richtigen Leuten gesprochen und nicht nur mit einer repräsentativen Sample.
00:20:55: Genau, weil es ja auch sehr viel über Interessen besonders bei Marken geht und Vorlieben, Mindset etc.
00:21:02: Ja.
00:21:03: Und sag mal die ... Ihr habt das vorhin genannt?
00:21:06: Ich glaube müde habt ihr gesagt.
00:21:09: Ihr wart ein bisschen müde von der Art der Arbeit in Agenturen, der Art herangehensweise der Perspektiven.
00:21:16: lässt sich das dann darauf zurückführen dass sie auch müde sage ich mal auf die Art wagt wie Strategie entwickelt, wird in Agenturen.
00:21:24: Also dieser schnelle Rückgriff auf schnelle und einfache und offensichtliche Lösung oder was hat euch letztlich müde gespielt?
00:21:31: Auf jeden Fall genau der Aspekt ... Sorry!
00:21:34: Genau, der Aspect hat uns auf jeden Fall müde gemacht.
00:21:37: also wir kommen aus einem Background wo wir auch schon Situationen erlebt haben Wo Insights sich ausgedacht wurden Und für uns fehlt da irgendwie dieser Ankapunkt also weder um als beispielsweise CMO oder so auf der anderen Seite die Entscheidung zu treffen, okay that actually works.
00:21:53: Also das ist ein Konzept eine Strategie, die wir so adaptieren können und die irgendwie ja erfolgreich sein kann.
00:22:01: Und wir finden auch eigentlich die besten ... keine Ahnung wenn wir über Kampagnen sprechen, die besten Kampagnien und da steckt ja auch ne Strategie irgendwie dahinter entstehen doch aus diesen kleinen Feinheiten, diesen wirklich persönlichen Human Insights müssen wir damit mit den Menschen sprechen, um genau dieses Feingefühl zu entwickeln.
00:22:21: Und ja ... dass uns das gefehlt hat, das hat uns müde gemacht und die Menschlichkeit irgendwie so ein bisschen in die Arbeit auch wieder zurückzubringen ist exciting!
00:22:30: Es macht Spaß.
00:22:33: Es ist ja auch so wie du sagst, das eine ist mit den Leuten reden.
00:22:36: spannend finde ich auch manchmal sie nur zu beobachten Weil manchmal gibt es ja auch erwünschte Antworten, gerade wenn man so unter dem Brennglas der Mafu ist.
00:22:45: Aber wenn man einfach nur mal beobachtet und guckt wie das real life is ... Wir haben kürzlich für Josera eine Hunde- und Katzenfuttermarkende Kampagne gemacht und da ging's um die Idee Good Food, good poop!
00:22:59: Ich weiß, dass aus eigener Erfahrung über ein Hunderbesitzerin ist, dann ist man immer glücklich, wenn die Konsistenz Der Wurstgut
00:23:07: ist.
00:23:08: Aber es würde dir keiner erzählen so, aber du siehst halt immer dass die Leute sehr genau gucken bevor Sie das in ihren schwarzen Beutel einsammeln und sich dann eher ein Fohren drüber ausgetauschtet.
00:23:19: Aber ich bin total baulich.
00:23:20: also da sind meistens die besten Kampagnen die auf so einem Ding wenn man sagt zu Board Treffer ja das ist genauer genau das Ding davon bin ich auch überzeugt irgendwie weil das andere sind irgendwie nur Daten ermittelte Wahrscheinlichkeiten und der sehr unmenschlich
00:23:34: Kern.
00:23:36: Ja
00:23:36: und das größte,
00:23:37: sagen wir mal
00:23:38: Problem was wir glaube ich auch so gesehen
00:23:40: haben ist dass wir in
00:23:41: so einer Reproduktion von Best Cases irgendwie leben.
00:23:45: Und in unserer Branche und so um uns selber drehen.
00:23:48: also das nimmt natürlich oder gibt natürlich enorm viel Sicherheit weil man weiß es hat schon einmal gut funktioniert und ich kann mich da irgendwie dran orientieren.
00:23:56: und dann ist es aber so dass wir dadurch irgendwie aus allem wo vielleicht meine gute Idee am Anfang standen das ganze Risiko versuchen
00:24:03: raus
00:24:03: zu minimieren letztendlich Und dann aber trotzdem noch erwarten, dass wir irgendwie was Cooles Neues auf die Beine stellen und das widerspricht sich ja doch irgendwie schon.
00:24:13: Also irgendwie, dass
00:24:14: Wir so lange an Ideen rumoptimieren und es muss ja auch durch so viele verschiedene Stages und dann muss hier nochmal einer abnicken und da und sobald jeder natürlich immer den Risikopat daraus nimmt führt es dazu, dass es nichts mehr Original ist letztendlich Und wir eher rückwärtsgerichtet arbeiten an Sachen, die wir schon kennen als dass sie uns wirklich mal trauen.
00:24:33: Die Zukunft zu gucken und was könnte denn relevant sein?
00:24:36: Und die Strategie als viel mehr betrachten als das, was ein guter Vorschlag ist und was wir vielleicht gar nicht von dem wir jetzt im Moment noch gar nichts sagen können.
00:24:45: Das wird zu hundert Prozent erfolgreich aber wir haben eine super gute Chance.
00:24:48: Lass es uns probieren so in die Richtung wieder ein bisschen mehr zu denken.
00:24:52: Ich glaube Es ist auch ein riesiges Dilemma.
00:24:55: Die Marketing Abteilung und Unternehmen gerade in einer ehrzigen Situation Sehnen sich nach Sicherheit und Absicherung, dass das Geld gut investiert ist.
00:25:06: Dass man hoffentlich sehr treffsicher unterwegs ist, effektives Marketing betreibt.
00:25:13: und gleichzeitig sind wir zumindest glaube ich sehr viel in der Branche die Überzeugung des effektiven Marketing eigentlich auch etwas braucht was ungewöhnlich ist, was emotional ist und was herausragend ist.
00:25:25: Was weit weg ist von mittelmäßigen Dingen.
00:25:27: aber eben Absicherung führt zu mittelmäßigem Ding und Ergebnissen.
00:25:32: Und das ist ja eigentlich der Spannende daran.
00:25:35: und ich glaube es ist auch die Aufgabe von uns Agenturen da herauszustechen und eher zu sagen auch an unsere Teams gerichtet Wir wollen eine Idee, die nervös macht oder ein Insight wo man denkt so fuck.
00:25:46: wenn das wirklich wahr ist dann Aber das beste Zeichen ist ja eigentlich immer, wenn man selber bei einer Idee oder einem Gedanken nervös wird.
00:25:56: Weil wenn es nichts mit einem macht, macht es sehr wahrscheinlich auch in der Ausarbeitung des Cases nichts mit niemandem da draußen.
00:26:02: und ich glaube wir scheuen uns manchmal besser nicht ob das wirtschaftliche Notwendigkeiten hat oder was auch immer aber wir scheunen uns über diese Hürden zu gehen und wir versuchen dass immer so gerade noch so entspannt unter der Tür durchzuschieben.
00:26:14: Und das ist, glaube ich ein großer Fehler an all dem also die fehlende Bereitschaft zur Konfliktaustragung zum Verteidigen zum Kämpfen für gute Sachen.
00:26:23: Das kann nicht verstehen.
00:26:24: und ich denke auch dass uns in der Strategie einfach schlichtweg auch manchmal Zeit fehlt weil wie oft haben wir die Situation man startet es gibt einen Briefing und dann heißt Strategie macht man aufschlauer aber Kreation fängt schon mal
00:26:36: an.
00:26:38: Also, wohin denn den Wald schießen in der Hoffnung irgendeinen Eichhörnchenfeld vom Baum?
00:26:43: Wild.
00:26:44: So und das kann nicht richtig sein.
00:26:47: also lieber sparen wir uns hinten die Zeit bei der Essetschlacht wo man dann das Gefühl wenn es eine gute Idee ist muss ich nicht an tausend Touchpoints beweisen dass eine gute idee ist.
00:26:57: Mir geht's zum Beispiel so in Pitches sehe ich glücklicherweise dass das total abgenommen hat dieses Esset gedödelt zum Schluss raus und diese langweiligen Charts, die eh keiner sehen will mit irgendwelchen Online-Ads wo man nochmal Wiesen hat irgendwie an welchen Formaten das überall klappt.
00:27:13: Und dass es schon eine Sehnsucht nach Strategie gibt.
00:27:17: aber irgendwie ist dann doch immer noch ah wir brauchen auch mal einen Vorlauf!
00:27:21: Das ist doch doof!
00:27:22: Ich glaube das tut leidend massiv.
00:27:26: Und irgendwie hat's auch in der Verbindung in dem Sinne zu AI unserer Meinung nach, dass man glaube ich vorher noch viel mehr drüber nachgedacht hat.
00:27:34: Also es war so mehr Reibung da und man hat sich glaube ich länger mit einer Idee beschäftigt, und kann dann vielleicht auch zwischendurch mal zu dem Schluss boh, da müssen wir doch mal woanders abwiegen.
00:27:43: Und dadurch dass AI uns natürlich so vieles abnimmt führt das dazu, dass wir ja relativ schnell einen richtig guten Flow haben.
00:27:50: also Wir haben die Idee und haben einmal kurz drüber Nachgedacht und klingt im ersten Moment auch toll!
00:27:54: Dann arbeiten wir damit AI-wise irgendwie weiter Und dann wird das zu viel nicht mehr in Frage gestellt, sondern dann nimmt das von da sein Flow und die Reibung geht irgendwie verloren.
00:28:04: Das ist glaube ich auch so ein Punkt, dass auf der einen Seite ein Zeitfaktor und auf der anderen Seite, dass wir uns aber auch selber die Zeit glaube ich nicht mehr nehmen nochmal zu sagen, wo ich dir jetzt mal eine Stunde gefühlt durch den Wald und denk da noch einmal drüber nach und ich komme vielleicht doch nochmal mit einer anderen Meinung nach heraus
00:28:17: als
00:28:17: wie ich losgegangen bin letztendlich, dass we uns das auch selber so ein bisschen nehmen.
00:28:23: Ja, vielleicht komme ich zurück zu meiner Remote-Frage.
00:28:25: Manchmal auch schlichtweg dieses, das ist jetzt wieder so kompliziert, es müsste ein Call einstellen und zu sagen ... Ich hab noch andere Gedanken gehabt.
00:28:32: Du bist früher eine Tür weitergegangen, hast gesagt, sag mal ganz kurze folgender Gedanke was denkst du?
00:28:39: Und durch das Asynchronearbeiten wird es auch erschwer diese Dinge miteinander werden zu lassen.
00:28:45: So sehr wie uns bemühen um gemeinsame Workspaces und so's ist tatsächlich für dich nicht so einfach.
00:28:53: Sag mal, lass uns noch einmal in Deeply Human im wahrsten Sinne des Wortes eintauchen.
00:28:58: Weil ich finde total spannend was ihr über den Report herausbekommen habt.
00:29:02: Ich habe ja schon eine kleine Sneak Preview von euch bekommen aber teilt das gerne mal weil das sind wirklich spannende Insights.
00:29:10: Also ich glaube so das größte Thema was sich durch den gesamten Report eigentlich zieht und was auch wieder mit unserer Branche einher spielt ist dass wir Ein großes Spannungsfeld darin haben das Menschen eigentlich in Widersprüchen leben und wir merken ja, Wir wollen im Marketing sind für immer sehr darauf aus alles möglichst zu reduzieren.
00:29:31: Und einem so die Komplexität zu nehmen und daraus letztendlich ja irgendwie ein klares Insight formulieren zu können.
00:29:37: Und was wir aber durch den Report auch nochmal deutlich gemerkt haben, ist dass es dieses klare eine Insight manchmal gar nicht gibt.
00:29:44: Weil Menschen sowohl das Eine als auch das andere gut finden und dass es nicht so eine klare Aussage gibt.
00:29:50: Wir haben mal ein paar Beispiele mitgebracht und ich würde einfach mal loslegen, was wir so haben.
00:29:56: Zum einen haben wir die Leute einmal so nachgefragt wie geht's denn eigentlich gefühlstechnisch bei denen aus?
00:30:04: Wirklich spannende Essens rausbekommen haben ist, dass wir viel mehr Worte für Gefühle haben.
00:30:09: Also wir können es viel besser ausdrücken und wir können viel besser benennen wie's uns geht was natürlich auch daherkommt das wir sehr viele schon diesen psychologischen Sprachgebrauch irgendwie integriert haben.
00:30:19: aber was spannend ist das?
00:30:21: nur weil wir mehr worte dafür haben viele leute gar nicht wissen was sie damit anfangen sollen oder wie sie damit umgehen sollen.
00:30:27: also letztendlich Sie haben zum Beispiel sechsundsechzig Prozent gesagt, sie können eigentlich gut erkennen was die gerade fühlen und sie können ihre Gefühle gut benennen.
00:30:35: Und dann wiederum können aber vierundfünfzig Prozent trauen sich dann gar nicht diese Gefühler auszudrücken oder können gar nicht sagen was sie eigentlich deswegen brauchen.
00:30:45: also so ein spannender Fakt in Sinne von nur weil man das irgendwie ausdrücken kann wie man sich fühlt bedeutet dass irgendwie noch gar nicht dass ich weiß was ich damit machen soll.
00:30:54: Und wenn wir jetzt zum Beispiel den Insight daraus nehmen und sagen, oh ja das Insight ist menschensprechend offener über ihre Gefühle hält halt die halbe Wahrheit wieder hinten runter.
00:31:02: Weil es bedeutet ja sie wissen trotzdem nicht so genau wie Sie damit umgehen sollen.
00:31:06: Das war ein spannender Punkt
00:31:08: z.B.,
00:31:09: der da rauskam.
00:31:11: Gefahren mit einer eigenen Klarheit?
00:31:13: Ja,
00:31:13: extrem!
00:31:14: Also dadurch dass so viele Worte dafür da sind super schwierig das dann noch irgendwie wirklich konkret für sich auch zu benennen.
00:31:24: Oder letztendlich haben wir viele auch über Einsamkeit gesprochen.
00:31:28: Wo wir natürlich immer schnell sagen, was wir raus von der Menschen brauchen auf jeden Fall mehr Kontakt und das ist es halt gar nicht.
00:31:34: sondern was wird dabei gesehen haben ist es allein sein.
00:31:38: gar nicht gleich einsam sein ist sondern dass man eben auch in Gesellschaft einsam seien kann.
00:31:43: Weil viele gesagt haben, so das physische Alleinsein ist gar nicht so das Problem.
00:31:47: Sondern allein sein ist eigentlich sehr belastend wenn ich keiner Antworten bekomme, wenn ich mich nicht gehört und nicht gesehen fühle.
00:31:54: Dass das ein viel größeres Problem ist.
00:31:56: Das heißt dass Menschen eigentlich sehr gut mit sich selber alleine sein können und es viel schlechter aushalten können in der Gesellschaft zu sein mit einer Runde von Menschen wo sie sich selber nicht gehört fühlen.
00:32:05: also auch noch mal einen Punkt Kontakt nicht die einzige Lösung sein kann, um wieder Verbindung zwischen Menschen herzustellen.
00:32:12: Sondern dass es viel mehr braucht.
00:32:15: Ja und ein letzter Punkt den ich noch sehr spannend fand war wenn wir über das Thema Liebe sprechen, dass wir ja so dieses Narrativ gerade im Marketing haben, sie je größer und je intensiver, umso mehr Liebe ist auch da und umso meer Gefühle sind auch da.
00:32:28: Und dass das bei dem Menschen gar nicht so wieder kommt oder wieder gelebt wird im Endeffekt sondern Je größer das Gefühl, desto größer die Liebe ist eigentlich gar nicht so.
00:32:39: Weil sie sagen eigentlich... Die Verbundenheit und Vertrauen liegt bei denen auf Platz eins.
00:32:44: Dann auf Platz zwei das Gefühl jemandem als festen Teil seines Lebens zu begreifen.
00:32:50: Aber
00:32:51: Romantik und Verliebtheit schaffen es irgendwie gar nicht in die Top drei.
00:32:54: was macht eigentlich Liebe aus?
00:32:55: Also es kommt da gar nicht vor Und das wäre dann natürlich auch wieder so ein spannender Take, den man in so einem Insight lesen könnte.
00:33:02: Der dann irgendwie wär so The End of Romance aber sagt es das natürlich auch als Kern nicht aus sondern einfach dass es sehr viele Facetten hat und dass wir's eben nicht auf diesen einen romantischen Aspekt reduzieren können wenn wir über Liebe sprechen.
00:33:15: Das ist auch viel mehr diese kleinen alltägliche Dinge sind als diese übergroßen Emotionen die wir immer inszenieren.
00:33:22: Setzt ein Auto total unter Druck, ne?
00:33:24: Weil es ist ... Mir geht's immer so.
00:33:26: Ich denk dann immer Feierabend und Wochenende.
00:33:28: Alles muss total perfekt sein!
00:33:30: Und bin dann eigentlich fallig jedes Mal wieder in den Loch weil natürlich ist das nieperfekt kann es gar nicht sein,
00:33:36: ne?!
00:33:36: Weil es tausend...und eine Verpflichtung zwischendurch gibt Sachen die so nicht klappen wie man sich das vorgestellt hat.
00:33:43: der Druck ist so hoch und wenn man einfach sagt ey mal gucken was kommt Hauptsache man ist mit netten Menschen zusammen Dann ist es entspannt, aber unsere Gesellschaft baut zu viel Druck auf bei allem.
00:33:53: Und alles ist so idealisiert.
00:33:55: Genau und so ist das ja auch in unserer Marketingbubble, dass wir versuchen dann teilweise auch in Kampagnen ganz große Emotionen aufzumachen.
00:34:06: Da haben wir uns die Frage gestellt, der soniert das überhaupt noch?
00:34:09: oder müssen wir Liebe und diese großen Emotion vielleicht eher runterbrechen auf das wo wir Menschen wirklich wieder abholen?
00:34:17: Das ist spannend weil man gesagt hat Werbung überhöht ja ganz bewusst.
00:34:22: Also es ist sozusagen, man möchte ein Zustand zeigen so wie früher die fetten Karren und so, die alle gerne beim abendlichen TV-Lagerfeuer gesehen haben um dann ihr erspartes dafür draufgehen zu lassen.
00:34:35: das will ich auch mal haben und deswegen war alles so furchtbar überhöhlt.
00:34:39: aber möglicherweise stichwort zeitgeist ist das gar nicht mehr angebracht es so zu tun.
00:34:46: Also außer vielleicht man hat Hammer-Luxus dann, vielleicht.
00:34:50: Aber was ist das letztlich auch euer Take?
00:34:53: Das... aber es ist natürlich die Gefahr ne?
00:34:54: Wenn Werbung normaler wird, sind Brands vielleicht gar nicht so desirable wie man sich das wünscht oder vielleicht gerade deswegen weil sie authentisch sind.
00:35:04: Ja also was da gut betreinspielt ist.
00:35:06: wir haben ja am Anfang unseres Reports auch mal so die Frage gestellt Was Menschen so von sagen wir mal dem aktuellen Status von Marketing irgendwie halten.
00:35:16: Und die häufigste Antwort, die Menschen da gesagt haben ist dass sie es austauschbar finden und finden das die meisten gleich klingen.
00:35:23: Und dass es die geringste Antwort war, dass es wenig mutig und originell ist.
00:35:28: Da ist natürlich so ein bisschen die Frage wenn wir jetzt gerade mit der Werbung wie wir Sie grade machen irgendwie genau das erreichen?
00:35:33: Dass Menschen sagen was ist irgendwie austauschwach?
00:35:37: Dann wäre es ja ein Versuch wert zu sagen warum wollen wir denn nicht eigentlich das machen was Menschen eher wieder fühlen?
00:35:41: Warum wollen wir dann nicht mal müssen den ich vielleicht auch zurückgehen Einflüssen, die wir von außen haben?
00:35:47: war diese
00:35:47: Überhöhung
00:35:47: natürlich damals irgendwie schön.
00:35:49: Weil dieser Werbespot im TV beispielsweise ist dann einmal irgendwie am Tag aufgetreten oder zweimal am Tag und jetzt sind wir permanent mit Werbebotschaften beeinflusst.
00:35:57: Wenn die natürlich alle überhöht sind, dann ist es irgendwann so der Punkt man nimmt nicht mehr wahr und das erreicht einen selber nicht mehr weil's mit der eigenen Realität gar nichts mehr zu tun hat.
00:36:07: Es ist ja, aber ich bin wahrscheinlich auch beeinflusst.
00:36:09: jetzt von der DeMexico und vom Panel das ich moderieren durfte zum Thema Branded Entertainment.
00:36:14: Jetzt kommt ihr ja auch sehr stark aus einer Social Prägung oder zumindest aus einer Prägungen von Kampagnen die auf Social Platform stattfinden.
00:36:24: Aber ihr seid eben Strateginnen, die ganzheitlich drauf gucken.
00:36:29: Welche Art von Werbung braucht es denn?
00:36:30: Also muss jetzt alles branded Entertainment sein oben bei den Menschen durchzudringen ist das sozusagen der kleinste gemeinsame Nenner den Marken erreichen müssen.
00:36:40: wie ist euer Blick darauf?
00:36:45: Vermöchte ich kann auch reinspringen.
00:36:50: also Es ist eine Branded Entertainment, ja okay da sprechen alle von und aber es ist auch immer also wenn man auch Kanäle sich anschaut.
00:37:05: Wenn man sich den Output am Ende raus sucht oder als Marke?
00:37:11: Es ist manchmal für mich die Antwort darauf ein bisschen zu leicht am Anfang getroffen.
00:37:15: Also so, dass wir müssen jetzt auf dem Kanälen und irgendwie dort sein.
00:37:19: Wir müssen immer präsent sein und wir müssen Branded Entertainment machen.
00:37:22: Und wir müssen dann da noch eine Community aufbauen etc.
00:37:28: Ich meine darüber haben wir auch schon ein bisschen öfter gesprochen bei sie das sehr schnell mit irgendwelchen Begriffen rum geschmissen wird.
00:37:36: Wie jetzt Branded Entertainment, das würde mich auch mal interessieren wie viele aus der Branche überhaupt verstehen was Branded entertainment überhaupt ist und was sie darunter verstehen genauso wie unter Community.
00:37:46: also ich glaube da fängt es dann schon wieder am Anfang an wenn man dann so etwas rein brieft dass vielleicht heutzutage alle an allen möglichen Ecken die in dem Prozess dann irgendwie involviert sind darunter was unterschiedliches verstehen.
00:38:01: und deswegen ist es auch glaub ich Unser Empfinden, dass man manchmal vielleicht noch mal einen Schritt zurückgeht und sagt weißt du was?
00:38:09: Wir haben jetzt rausgefunden.
00:38:11: Eigentlich macht das überhaupt gar keinen Sinn für euch gerade in diese Richtung zu gehen.
00:38:17: Es würde viel effektiver sein etwas komplett anderes vielleicht zu machen.
00:38:21: so Hattest du ja auch am Anfang gemeint, dass es nicht immer überall präsent ist Dass man sich vielleicht überlegt irgendwie sag wir machen jetzt anstatt überall unser Geld hinzuschmeißen, fokussieren wir uns auf einen Punkt der dann halt aber wirklich schallert und wo wir wirklich unsere Zielgruppe erreichen mit was das vielleicht auch hoffentlich unerwartet ist.
00:38:44: Und da halt wieder aus so einem Schritt zurückzugehen und zu sagen Wir müssen jetzt nicht immer alles auf Social machen nur weil alle sagen Social ist die Zukunft und es irgendwie da muss immer etwas passieren könnte auch sein, dass bei einer gewissen Sache das gar nicht relevant ist.
00:39:02: Also ich glaube ... Ich meine es wieder ein bisschen eine schwammige Aussage gewesen, aber dass man halt am Anfang noch mal einen Schritt zurückgeht und vielleicht die Plattform- und Ausspielungsfrage noch so ein bisschen offen hält um zu schauen, dass man vielleicht eher was wählt, was potenziell mehr Sinn machen könnte?
00:39:25: Ja, ich hab das Gefühl, Burning Entertainment ist jetzt gerade der Grasheim, den man sich als Gegengewicht zu AI ... ran gezogen hat und sagt cool.
00:39:34: Hier dürfen wir authentisch sein in seriellen Formaten, es gibt auch noch Planungssicherheit.
00:39:38: Also, ich glaub so, dass das Gefühl ist... Es ist was, wo man denkt, da können wir Sachen machen wie man sie so macht als Agentur und wird gebraucht.
00:39:47: Und die anderen Bedrohungen sind KI- und Exekutionen.
00:39:50: okay, machen wir nicht mehr?
00:39:52: Aber wenn ich überlege, wie sehr mich jedes Mal wieder Autofoom von Scalable abholt.
00:39:56: Dann denke ich okay es hat eine fucking Daseinsberechtigung und ganz viele andere Dinge auch sei es ein gut gemachter Stand oder irgendwie POS-Aktivierung.
00:40:05: also das ist am Ende wie ihr sagt und ich glaube diese Offenheit sich beizubehalten ist auch total wichtig weil ich bin ehrlich ich sehe ganz wenig... Ich nehme ganz wenig Werbung auf den Social-Plattformen war, wenn ich sie selber nutze.
00:40:20: Und dann sind es so totale lowkey Brands die ich in einer Sekunde wieder vergessen habe, in der ich drüber g'swribe hab.
00:40:26: also es gibt keine Brand die wirklich liebe, die mit mir auf Social Media spricht finde ich total krass kann ja gar nicht sein.
00:40:32: da müsste ja durch jedes Raster fallen und das ist so ein Phänomen.
00:40:35: ich hab immer das Gefühl niemand spricht darüber aber ich sehe nichts davon.
00:40:40: Total, wir haben das auch.
00:40:41: Das war wieder so eine Frage, die wir auch noch mal gestellt haben und da kam auch raus ... Ich nehm Werbung in meinem Alltag fast gar nicht wahr.
00:40:52: Das ist ja auch so was, was tatsächlich schon den anderen Reports drinsteht.
00:40:58: Wir haben gesagt, wir fragen sie jetzt auch noch einmal.
00:41:00: Und es ist wieder eingetroffen, dass es wirklich sehr hoch rauskam.
00:41:04: Es wird einfach zu viel!
00:41:06: Wenn man dann nochmal noch mal das Gleiche und draufschmeißt, dann ist es halt am Ende geht's unter.
00:41:14: Ich glaube darüber hatten wir auch vor ein paar Tagen eine heiße Diskussion.
00:41:18: Das passt vielleicht ganz gut zu diesem Branded Entertainment Thema.
00:41:21: für uns ist immer so die Frage ... Was ist denn die Grundlage dieser Entscheidung sag ich mal?
00:41:28: Also warum entscheiden wir uns irgendwie das Maßnahme?
00:41:32: Ah, irgendwie der richtige Weg für uns ist.
00:41:34: Also ist das rein wie mit seriellen Formaten so okay?
00:41:37: Wir haben irgendwann mal gesagt wir müssen die Frequenz hochhalten und es gibt uns Planbarkeit und da können wir zwölf Episoden draus machen und sind erst einmal die nächsten zwölftwochen safe?
00:41:47: oder hat das wirklich seine Daseinsberechtigung weil's da beispielsweise um Themen gibt wo sich die Zielgruppe abgeholt fühlt und weil Beispielsweise, wie wir ja sagen wirklich mal nachgehört hat und die richtige Kommunikation für ein gewisses Thema oder Interessensgebiet gefunden hat.
00:42:04: Ich glaube da müssen wir immer so ein bisschen selbstkritisch hinterfragen einfach was ist die Entscheidungsrundlage?
00:42:10: Machen wir es uns gerade selber eigentlich leicht?
00:42:12: das hatten wir auch am Anfang schon.
00:42:15: oder hat es wirklich Hand und Fuß?
00:42:18: sage ich jetzt mal
00:42:21: Hand und Fuß hat ja das, was ihr macht auf jeden Fall nicht zuletzt weil ihr auch auf Report setzt.
00:42:25: Ich glaube es soll ja nicht der letzte bleiben sondern letztlich ist das wahrscheinlich ja auch.
00:42:29: also jeder überlegt ja auch wie macht bei jetzt vernünftiges Marketing?
00:42:33: Wenn man eine Unternehmung gründet?
00:42:35: in eurem Fall ist es gerade wenn ihr den Fokus auf Insights habt total klar dass ihr euch auf diese Themen stützt.
00:42:42: Ich glaube es hilft aber auch weil ihr wahrscheinlich fast überall Erkenntnisse, die ihr daraus zieht auf alle möglichen Projekte anwenden könnt.
00:42:48: Das heißt ihr habt da ja auch ein Daten- und Insideschatz.
00:42:51: das heißt ihr schlagt wahrscheinlich zwei Fliegen mit einer Klappe.
00:42:55: Erzählt doch mal ganz kurz, vielleicht auch mit Blick auf eure Stakeholder-Zielgruppen Prospects.
00:43:02: Also wünschte euch Agenturen für die ihr arbeiten könnt, wünsche dir euch eigene Kunden, die die Strategieleistung bei euch einkaufen.
00:43:10: also worauf schießt euer Business Case?
00:43:14: Aktuell schieß unser Business Case würde ich sagen so ein bisschen in beide Richtungen wenn man das so sagen kann.
00:43:20: Wir sind dabei uns natürlich auch irgendwie ein eigenes eine eigene Client-Base aufzubauen.
00:43:25: Wir sind in Gesprächen mit Marken direkt, die irgendwie ähnliche Ansichten haben wie wir oder beziehungsweise den Ansatz, den wir bringen als berechtigt anerkennen und genau nach diesem Ansatz und diesen Antworten suchen.
00:43:42: gleichzeitig arbeiten wir auch super viel mit anderen Agenturen zusammen.
00:43:46: Wir haben ja schon ein bisschen über diesen Zeitstruggle gesprochen.
00:43:50: Wir haben eben die Zeit, also Kim hat es auf der Dimexco-Stage so schön gesagt und sagt wenn ihr keine Zeit habt.
00:43:56: Wenn ihr keine offenen Ohren habt.
00:43:58: wir haben sechs, die wir anbieten können.
00:44:00: Wir beschäftigen uns den ganzen Tag damit und ja deswegen wir kollaborieren super gern mit anderen, wenn wir irgendwie so denselben Spirit verfolgen und offen für diese mehr fundiertere Arbeit sag ich mal sind.
00:44:15: Genauso wollen wir uns aber auch eine eigene Client-Base aufbauen.
00:44:19: Fingers crossed!
00:44:21: Wir haben hier die ein oder andere Lovebrand in der Pipeline, wie wir noch heiß auf Neuigkeiten warten.
00:44:26: Vielleicht gibt sie dann beim nächsten Mal zu teilen.
00:44:29: Drücke ich euch den Daumen?
00:44:30: Sag mal habt ihr das Gefühl, weil das ja auch etwas ist was immer wieder thematisiert wird, wenn du von einer kleinen Base sprichst dass viele Kunden und Kunden eine fehlende Bereitschaft signalisieren für Strategiarbeit zu bezahlen.
00:44:45: Früher wurde das quasi immer noch mal ein bisschen on top gegeben und nicht wirklich bepreist.
00:44:51: Am Ende vielleicht sogar für die Zeit, die es gebraucht habe aber nicht den Wert, den ich hatte.
00:44:56: Wie ist eure Erfahrung da?
00:44:59: Ich
00:45:00: glaube irgendwie dass ... also ich glaube nicht irgendwie, ich glaube dass so langsam haben sie gemerkt Sie können, Sie müssen da wieder mehr investieren.
00:45:08: Also ähm So... Es ist meine Wahrnehmung weil Ich meine, wir haben es bei unterschiedlichen großen Marken gesehen.
00:45:19: Wenn am Anfang die Arbeit nicht mehr gemacht wird und am Ende nur noch auf Performance gedrückt wird dann verlierst du ganz schnell ganz viel von deiner Marke und niemand interessiert sich mehr für dich.
00:45:31: Und alles was du aufgebaut hast ist ganz schnell kaputt.
00:45:36: Besonders in Zeiten wo's unsicher ist das sagt man ja auch immer und das haben wir schon damals erlebt in der ganzen Corona-Zeit Wenn Unsicherheit besteht, dann ist eigentlich genau der Moment wo man sich ganz arg mit der eigenen Marke und den Leuten und dem Menschen auseinandersetzen muss.
00:45:54: Um sie zu verstehen und auch für die Zukunft aufzubauen und weiter relevant zu bleiben.
00:46:00: Wenn man dann einfach nur auf Abverkauf setzt wenn man weiß man muss irgendwie hier Geld wieder reinbringen und das Sales pushen Dann ist es für den Moment okay aber für die Langfristigkeit halt sehr schädlich.
00:46:14: Und also die Marken, die das damals in der Corona-Zeit gemacht haben.
00:46:19: Die sind halt auch jetzt immer noch sehr erfolgreich und pushen da weiter weil sie gemerkt haben wir sind gerade mit etwas konfrontiert was wir vorher noch nie erlebt haben.
00:46:28: Wir müssen verstehen was bei den Leuten passiert.
00:46:33: Das ist so meine Wahrnehmung der ganzen Sache.
00:46:37: Ich glaube aber auch dass wir als Branche dafür verantwortlich sind dass wieder den Wert zu zeigen und darauf zu beharren, dass es nicht einfach nur was ist wie?
00:46:51: man setzt das eben mal so ein paar Slides vor die Idee oder wir haben's ja auch selbst damit gemacht.
00:46:57: Wir haben in der Branche unsere Strategiearbeit eigentlich reduziert zu etwas, was man anhängt weil da mitgegangen sind.
00:47:08: Und dann muss ich ja auch wieder dagegen stellen und das auch wieder so ein bisschen Challengen ... Mit den Anfragen, die man bekommt.
00:47:16: Ich glaube es ist auf beiden Seiten, muss man wieder sagen.
00:47:19: Das ist wertvoll!
00:47:21: Ihr müsst doch dafür bezahlen und wir brauchen etwas Zeit dafür.
00:47:24: Es muss nicht vier Monate dauern aber ... Bisschen Gedanken sollte man schon reinstecken.
00:47:31: Es geht immerhin um am Ende viel Geld und eine Marke.
00:47:35: Absolut Vielleicht.
00:47:37: zum Schluss eine Frage noch.
00:47:40: Wie findet ihr so Themen wie Strategiearbeit, die massiv AI-backed ist?
00:47:46: Also was ist euer Blick auf diese Art von Angebot oder die intensive Nutzung von AI Tools in der Strategie Arbeit?
00:47:55: Sind ja alle persönlich immer laut!
00:47:58: Ja also
00:47:58: ich glaube es... ist auf jeden Fall sinnvoll, auch allein was wir auch sagen für so eine Desk Research.
00:48:03: Um erst mal zu gucken, was sind denn für Informationen da draußen?
00:48:06: Was gibt es denn schon und das ist unserer Meinung nach natürlich immer schwierig bei AI, was komplett neu ist noch nie da gewesen ist rauszubekommen weil wo soll es denn her kommen.
00:48:16: also da können Sachen nochmal neun miteinander verknüpft werden nochmal neu gechallengt werden.
00:48:22: dafür ist es auf jeden fall gut um auch zu gucken okay in welche Richtung können wir dann vielleicht gehen und wo muss es denn hingehen?
00:48:28: Aber es wird niemals ersetzen, unserer Meinung nach nochmal wirklich mit den Leuten selber in den Austausch zu gehen.
00:48:35: Weil wir selber gemerkt haben, wir kriegen daraus ganz neue Hypothesen die wir aufstellen können als wenn wir uns die AI Database irgendwie angucken.
00:48:46: All vielleicht der Gedanke den Person XY hatte einfach noch nicht in irgendeiner KI auftaucht und das ist aber vielleicht ein entscheidendes Insight nachher werden kann.
00:48:54: was so noch nicht da gewesen ist ist vielleicht so ein bisschen der Takt dazu.
00:48:58: Also ich würde nicht sagen, dass man es nicht machen soll aber das dann vielleicht irgendwie als Startpunkt sehen soll und nicht als vollumfängliche Lösung für jegliche Strategiefrage.
00:49:09: Das ist doch ein gutes Schlusswort finde ich.
00:49:10: also ich mag den Appell auch, dass wir beidseitig wieder dafür verantwortlich sind der Strategiarbeit einen Wert zuzuweisen.
00:49:19: Also nicht nur die Kunden die dafür bezahlen sollen sondern wir bitte auch die dafür einstehen, dass es tatsächlich einen Wert hat Und dann sich ein bisschen auch auf das, wie soll ich sagen?
00:49:27: Auch zu tiefstmenschliche Fingerspitzengefühl und die Freude an der Beschäftigung mit den Menschen zu haben.
00:49:32: Ich glaube, es war immer was, was Agenturen ausgemacht hat in diese Bubbles einzutauchen, sich intensiv zu beschäftigen... ...und dass sie ein Stück weit wieder wachzuküssen.
00:49:41: vielleicht ist jetzt halt reif dafür.
00:49:43: Ihr drei, ich danke euch sehr!
00:49:45: Das hat Spaß gemacht und drückt für die Pipeline und die Love Brands natürlich ganz fest.
00:49:51: alle Daumen
00:49:53: Danke.
00:49:53: Es
00:49:54: hat uns auch viel Spaß gemacht!