Folge #192, Pascal Fiedler & Paulina Schumann, Gründer charles & charlotte
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„Social ist für uns kein Kanal mehr, sondern ein Forschungslabor für Marken.“
In der neuen Episode von #WhatsNextAgencies spricht Kim Alexandra Notz mit Paula Schumann und Pascal Fiedler, Gründer der Berliner Social-First-Agentur charles & charlotte, über eine Frage, die für moderne Markenführung immer relevanter wird: Was passiert, wenn Social Media nicht mehr nur Kommunikationskanal ist, sondern zum Ausgangspunkt strategischer Markenentwicklung wird?
Basis des Gesprächs ist die Beobachtung, dass viele Marken heute mehr Content produzieren als je zuvor, gleichzeitig aber oft unscharf beantworten können, wofür sie eigentlich stehen. Paula und Pascal beschreiben, warum sie Social First inzwischen weniger als Kanalstrategie verstehen, sondern vielmehr als Denkweise. Nicht die Plattform steht im Mittelpunkt, sondern die Möglichkeit, über Communities, kulturelle Bewegungen und digitale Lebenswelten zu verstehen, was Menschen wirklich bewegt.
Im Gespräch wird deutlich, warum Social Media für sie zu einer Art Forschungslabor für Marken geworden ist. Statt Markenidentitäten im stillen Kämmerlein zu definieren und anschließend in den Markt zu senden, plädieren sie für einen umgekehrten Ansatz: Relevanz entsteht dort, wo Menschen Zugehörigkeit, Interessen und kulturelle Bedeutung verhandeln. Genau aus diesen Beobachtungen lassen sich Markenpositionierungen, strategische Spielfelder und kreative Plattformen entwickeln.
Vor diesem Hintergrund sprechen Paula und Pascal auch über den Aufbau ihrer neuen Beratungseinheit charles & charlotte & consulting. Sie erläutern, warum viele Unternehmen heute weniger ein Content-Problem als ein Markenproblem haben und weshalb klassische Brand-Modelle zunehmend an ihre Grenzen stoßen. Im Mittelpunkt steht die Idee eines flexiblen Brand Operating Systems, das Marken Orientierung gibt, ohne sie in starre Regelwerke zu zwingen.
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