What's Next, Agencies?

What's Next, Agencies?

#31 mit Marcel Loko, Gründer & CEO Hirschen Group

#31 mit Marcel Loko, Gründer & CEO Hirschen Group

„Die Leute sind schlauer als sie denken. Man muss sie nur machen lassen“, sagt Marcel Loko. In der neuen Folge #WhatsNextAgencies geht es um die Frage, wie der Arbeitsalltag in Agenturen nach Corona aussehen kann und wieviel Freiheit sinnvoll ist. Marcel berichtet von den „work new“-Konzepten bei der Hirschen Group und diskutiert mit Kim über neue Bürokonzepte, ortsunabhängiges Recruiting und die Facetten hybrider Arbeitsmodelle. Und natürlich geht es um die wichtige Frage, die uns alle umtreibt: Wie erhalten wir uns in dieser neuen Arbeitswelt die Agenturkultur oder entwickeln sie weiter? Denn eins ist klar, auch das x-te digitale Format kann die Kultur nicht verbessern, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen.

#30 mit Hannah Johnson und Alexander El-Meligi von Demodern

„Welcome to flatland“ heißt es in der neuen Folge #WhatsNextAgencies – und im Mitarbeiter*innen-Onboarding bei Demodern. Alexander El-Meligi, Gründer der Digitalagentur, und Hannah Johnson, Director Storytelling, sprechen mit Kim über ihre internen Strukturen: flache Hierarchien, eigenverantwortliche Teams, Feedbackprozesse mit Kolleg*innen statt Führungskräften, Shared Leadership, regelmäßiges Coaching für jeden,…

Konsequent flache Hierarchien sind in Agenturen noch nicht so weit verbreitet. Alex und Hannah erzählen, warum sich Mut bei diesem Thema auszahlt:
„Mitarbeiter sind glücklicher und erzielen bessere Ergebnisse, wenn sie eigenverantwortlich an den Problemen des Kunden arbeiten, anstatt nur für eine Freigabe eines Vorgesetzten“, sagt Alex.

„Unsere Projekte entstehen durch ständiges Prototyping und Testing. Dafür braucht es zwingend ein kollaboratives Arbeitsmodell. Mit klassischen Hierarchien würden wir an der Komplexität solcher Projekte scheitern“, ergänzt Hannah.

#29 mit Susan Schramm, Vice President & Chief Marketing Officer von McDonald's Deutschland

„Ich würde mir wünschen, dass Agenturen sich mehr an der Innovationsentwicklung beteiligen“, sagt Susan Schramm. Bei McDonald’s ist der Agenturpartner der verlängerte Arm der Marketingabteilung und ein wichtiger Impulsgeber – bei dem es neben der Kreativität aber auch auf exzellente Operations ankommt.

Sie und Kim sprechen in der neuen Folge #WhatsNextAgencies unter anderem über die Vor- und Nachteile von langen Agentur-Kunden-Beziehungen und sind sich einig: Kreative Challenger in ein Projekt zu holen, kann wahnsinnig bereichernd sein – in Form einer anderen Agentur oder eines neuen, internen Kreationsteams – ohne das als Misstrauensvotum für die Bestandsagentur zu verstehen.

Außerdem gibt Susan spannende Einblicke in die Struktur des Marketingteams bei McDonald’s, ihre Rolle als Marken- und Sales-Verantwortliche und die Gestaltung sowie den Ablauf des letzten Pitches.

#28 mit Catherine Gaudry, Partner and Managing Director bei Scholz & Friends

„Kunden spielen eine wichtige Rolle beim Thema Diversität in Agenturen“, sagt Catherine Gaudry, „sie können den Wandel beschleunigen“.
Die neue Folge #WhatsNextAgencies ist ein echter Deepdive in das Thema D.E.I. (Diversity, Equity & Inclusion). Catherine hat im letzten Jahr als Partner und Managing Director bei Scholz & Friends die Verantwortung für den Bereich D.E.I. übernommen und gibt im Gespräch mit Kim einen sehr offenen Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Und dabei geht es nicht nur um die Frauenquote, sondern um strategische Maßnahmen, um das Thema ganzheitlich in einer Organisation zu verankern: Einbezug der Mitarbeitenden, Mentorenprogramme, Reverse Mentoring, Unconscious Bias Trainings,…
Aus dieser Folge kann sich jeder ein paar Hausaufgaben für den eigenen Arbeitsalltag mitnehmen.

#ZukunftderAgenturen #GWA #DEI #Diversity

#27 mit Isabelle Schnellbügel, Member of the Board & Chief Strategy Officer Ogilvy Germany

„Inkrementelle Veränderungen sind nicht genug: Disruption is the new normal“, sagt Isabelle Schnellbügel. Deshalb werden kreative Ansätze zur Problemlösung in ihren Augen immer wichtiger, um mit der Geschwindigkeit der Veränderungen mitzuhalten. Und genau das ist die Expertise von Agenturen. Diese Folge ist ein Aufruf für Unternehmen, sich mit Agenturen zusammenzutun, um aus dem Ziel +10% ein 10x-Mindset zu machen.

Im Gespräch mit Kim geht es außerdem um die Anforderungen an Strategen und den Zusammenhang zwischen Strategie, Business Development und Sales. Zudem Thema: Mitarbeiterentwicklung, Führung über Strukturen und OKR als Management-Methode, das dabei hilft für alle Mitarbeitenden Ziele zu entwickeln, die direkt auf das übergeordnete Unternehmensziel einzahlen.

#WhatsNextAgencies #ZukunftderAgenturen #GWA

#26 mit Dagmar Hübner, Founder & Managing Director von The People Business

„HR muss vom Recruiting Department zum strategischen Partner der Agenturführung werden. HR sollte an den CEO oder CCO angedockt sein und die Schreibtische von administrativen Aufgaben befreit werden“, sagt Dagmar Hübner, Founder & Managing Director von The People Business. Als erster HR Director der deutschen Creative Industry hat sie seinerzeit das Human Resources Management von Leo Burnett aufgebaut und über sieben Jahre erfolgreich geführt.

Sie und Kim sprechen in der neuen Folge #WhatsNextAgencies außerdem über Fach- versus Führungskarrieren, die Sichtbarkeit der Agenturen im Markt der Hochschulabsolventen, wettbewerbsstarke Employer Brands und Diversität.
Dagmar ist überzeugt: „Ja, wir haben viele sehr gute Frauen in den Agenturen. Die Branche verliert sie nur häufig auf dem Weg in die Führungspositionen; wir müssen innovativer und mutiger werden in der Flexibilität, den Prozessen und Strukturen, der Unterstützung durch die Teams und der Gestaltung von New Work.“

#25 mit Jürgen Schulze-Seeger, Gründer und Geschäftsführer von Bridgehouse

"Transformationsprozesse werden wirksamer, wenn sie mit einer radikalen Entscheidung beginnen! Vorsichtige Ziele wirken unglaubwürdig und ein behutsamer Prozess sorgt nur dafür, dass Menschen veränderungsmüde werden“, sagt Jürgen Schulze-Seeger. Daher sprechen Kim und er in der neuen und für dieses Jahr letzten Folge #WhatsNextAgencies über die Vorzüge von Moonshoot-Ideen und klaren Top-Down-Entscheidungen, anstelle von akribischem Mitarbeitereinbezug.

Außerdem geht es um die Herausforderungen, denen sich vor allem die Agenturbranche stellen muss: Die Abschaffung des eigenen Starkults und des Wettbewerbsgedankens sowie das Lösen von Jobtiteln, Führungskarrieren und starren Hierarchien.

Damit verabschieden wir uns in die Weihnachtspause und freuen uns auf weitere inspirierende Gäste im neuen Jahr.

#24 mit Matthias Schrader, Accenture Interactive Lead ASGR

„CMOs müssen aufpassen, nicht als Promotion-Onkels wahrgenommen zu werden“, sagt Matthias Schrader und warnt vor der Verzwergung des Marketings. Agenturen und Marketingabteilungen stehen am gleichen Scheideweg und sollten sich gegenseitig unterhaken, um die Fahne für die Relevanz des Marketings als Innovationstreiber in Unternehmen hochzuhalten.

Kim und Mattes sind sich in der neuen Folge #WhatsNextAgencies einig: Die Konsumenten-Insights, die den Marketingabteilungen vorliegen, sind zu wertvoll, um sie nur für die Kommunikation zu nutzen. Die ganze Marken-Experience muss darauf aufgebaut werden.
Und wo wir schon dabei sind: Agenturen müssen die Endverbraucher noch besser verstehen als ihre Kunden, um vollumfänglich beraten zu können.

#23 mit Felicitas Lentz und Ingrid Steffens, Geschäftsführerinnen von The Observatory International

„Markenverantwortliche sollten auf Problem- statt Outputbriefings setzen – vor allem dann können Agenturen mit ihrer Kreativität einen echten Mehrwert liefern“, sagt Felicitas Lentz. Sie und ihre Kollegin Ingrid Steffens sprechen mit Kim über Herausforderungen in der Kunde-Agentur-Beziehung und die unterschätzte Rolle regelmäßiger und beidseitiger Bewertungen der Zusammenarbeit. Diese stellen übrigens auch eine sinnvolle Basis für erfolgsabhängige Vergütung dar. Wie das aussehen kann, erläutern sie im Podcast.

Außerdem Thema: Agenturmodelle der Zukunft, das Zusammenrücken von Kreation, Media und Technologie und die effiziente Steuerung von Kollaboration.

Die Soundqualität dieser Folge hat leider etwas unter der coronabedingten Fernaufnahme gelitten. Bitte entschuldigt!

#22 mit Steve Plesker, Geschäftsführer Markt/Produkte beim AOK-Bundesverband

„Viele Marketingabteilungen sind eigentlich Kommunikationsabteilungen. Und viele ’Berater’ sind eigentlich Projektmanager“, sagt Steve Plesker, Geschäftsführer Markt & Produkte beim AOK-Bundesverband.

In der aktuellen Folge #WhatsNextAgencies sprechen Kim und Steve über die Kompetenzen, die Unternehmen für die Agentursteuerung brauchen und die Bereiche, in denen Agenturen dringend besser werden müssen: Digital-Know-how und Beratungskompetenz. Denn letztere ist der Weg raus aus der Marketingbubble und in die Vorstandsebenen der Kunden. Und das am besten gemeinsam: Kollaborations- statt Konkurrenzdenke wird in Zukunft entscheidend sein.

Außerdem geht es um die Gewichtung von Brand und Performance Marketing und die Frage, ob die Modelle Leadagentur und Full-Service-Agentur künftig Bestand haben können.